Die AfD hat den Erwerb einer eigenen Parteizentrale abgeblasen. Stattdessen will die Partei neue Büroräume in Berlin anmieten – voraussichtlich in zentraler Lage in Berlin. Die AfD hat ihre Pläne für den Kauf einer neuen Parteizentrale in Berlin aufgegeben. Das bestätigte Bundesschatzmeister Carsten Hütter auf Anfrage von RTL/ntv und dem Magazin “Stern”. Stattdessen wolle die Partei bis zum Herbst neue Büroräume in der Hauptstadt anmieten. Demnach wird derzeit ein Bürokomplex in der Nähe der Jannowitzbrücke in Berlin-Mitte als künftiger Standort favorisiert. Die Lage wäre deutlich zentraler als die aktuelle Bundesgeschäftsstelle der Partei in Berlin-Reinickendorf. Die AfD muss die bisherigen Räume spätestens bis Ende des Jahres verlassen. Hintergrund ist ein Rechtsstreit mit dem Vermieter.
via t-online: Kampf um neue Parteizentrale Kaufpläne der AfD scheitern – so reagiert die Partei
siehe auch: SUCHE NACH IMMOBILIE AfD scheitert mit geplantem Kauf einer Parteizentrale. Nach der anstehenden Zwangsräumung ihrer Bundesgeschäftsstelle wollte die AfD eine repräsentative Immobilie im Zentrum Berlins kaufen. Doch daraus wird erst einmal nichts. Alles war streng geheim. Niemand in der AfD wollte offiziell bestätigen, dass die Bundesgeschäftsstelle demnächst von Berlin-Reinickendorf ins Zentrum der Hauptstadt umziehen soll – und vor allem: zu welchen Konditionen. Denn der gesamte Vorgang ist nicht nur politisch hochsensibel. Er ist auch für die Partei ziemlich peinlich. Es geht eben nicht bloß um die Bundesgeschäftsstelle der derzeit größten Oppositionspartei in Deutschland. Es geht um die Zentrale einer in Teilen extremen Organisation, die mit ihrem aggressiven Auftritt ebenso viel Widerstand erzeugt – und der es deshalb entsprechend schwerfällt, die nötigen Büroräume zu finden. Auch dass die AfD aus den aktuellen Räumlichkeiten auszieht, hat damit zu tun, dass sie die AfD ist. Nun also der Neuanfang. Nach Informationen des stern möchte die Partei Büroräume in Berlin-Mitte anmieten. (…) Doch selbst wenn der Mietvertrag zustande kommt, ist es wieder einmal nur ein Provisorium. Denn eigentlich wollte die Partei, die sich kurz vor der Machtübernahme wähnt, endlich eine eigene Immobilie kaufen. Das aber ist vorerst gescheitert Obwohl die Verhandlungen über zwei Immobilien in Berlin-Mitte weit gediehen waren, wurden sie Anfang Februar vom Bundesvorstand gestoppt. Nach Informationen des stern gab es Bedenken wegen mangelnder Sicherheit und fehlender Parkmöglichkeiten – aber auch wegen des Preises, der wohl den größten Teil des Parteivermögens verschlingen würde. (…) Nun also der Umzug zur Miete in ein Haus, das offenbar nicht einmal Platz für größere Veranstaltungen bietet. Damit ist die lange Suche der AfD nach einer Heimstatt noch nicht vorbei, sie macht wieder nur Zwischenstation.