Wenige Wochen, nachdem das Weiße Haus einen Mitarbeiter für einen rassistisch kritisierten Beitrag auf Trumps Social-Media-Konto verantwortlich gemacht hatte, sorgt ein Statement von US-Pressesprecherin Karoline Leavitt für Aufmerksamkeit. Am Mittwoch (18. Februar) erklärte sie auf einer Pressekonferenz in Washington, dass alle Beiträge auf Trumps Plattform Truth Social „direkt aus dem Mund des Präsidenten“ stammten. Nach einem rassistischen Video-Post von Donald Trump wächst die Empörung, während das Weiße Haus abwiegelt. Zwar bezog sich Leavitt auf einen Post, den Trump kurz zuvor veröffentlicht hatte und der sich gegen ein umstrittenes Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und Mauritius über die Chagos‑Inseln richtete. Dennoch steht ihre Verteidigung der Social-Media-Aktivitäten des Präsidenten im Widerspruch zu früheren Reaktionen des Weißen Hauses und Trumps selbst. Dies gilt insbesondere für Beiträge, die in den vergangenen Tagen für erhebliche Diskussionen gesorgt hatten. Trumps Video auf Truth Social löst Empörung aus – Obamas Gesichter auf Affenkörpern sorgen für Kritik Noch vor wenigen Tagen hatte ein auf Trumps Truth-Social-Account veröffentlichtes Video für viel Ärger gesorgt. Das Video stieß selbst bei einigen Kongressmitgliedern Trumps auf Kritik. Ein Mitarbeiter des Weißen Hauses erklärte gegenüber The Independent, dass der Beitrag „irrtümlich verfasst“ worden sei und nicht direkt vom Präsidenten stamme.
via fr: „Direkt aus dem Mund des Präsidenten“ – Weißes Haus verstrickt sich in Widersprüche