Für seine Äußerungen musste AfD-Politiker Alexander Gauland harsche Kritik einstecken. Das sei es nicht wert gewesen, sagt der 84-Jährige nun. Der AfD-Ehrenvorsitzende Alexander Gauland bereut offenbar sein politisches Engagement für die Rechtsaußenpartei. “Ich habe wegen der AfD praktisch alle meine Freunde verloren und einen Teil meiner Familie”, sagte der 84-Jährige im Interview mit der “Neuen Zürcher Zeitung”. In Deutschland sei es schwierig, befreundet zu sein, wenn man unterschiedliche politische Meinungen hat, so Gauland. “In dem Traditionshotel, in dem ich mehrere Bücher geschrieben habe und vierzig Jahre lang gern gesehener Gast war, bekam ich gesagt: ‘Wir möchten Sie nicht mehr bei uns beherbergen'”, so Gauland. “Das sind menschliche, persönliche Verluste.” (…) An deren Ende zieht Gauland Bilanz und fragt sich, ob sich sein Engagement für die AfD gelohnt habe. Der frühere CDU-Politiker kommt zu dem Schluss: “Privat und persönlich war der Schaden größer als der Nutzen.”
via t-online: Gauland zieht Bilanz “Ich habe wegen der AfD praktisch alle meine Freunde verloren”
