Im Rahmen des Pride-Festivals 2022 hatten vermummte versucht, den katholischen Gottesdienst zu stören. (Archivbild) Keystone Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat Anklage erhoben gegen zwei Exponenten der rechtsextremen «Jungen Tat». Die Anklage steht unter anderem im Zusammenhang mit Störaktionen im Jahr 2022 im Zürcher Tanzhaus und während eines Pride-Gottesdiensts in Zürich. Die Staatsanwaltschaft beantrage unter anderem Freiheitsstrafen für die Beschuldigten, wie die Oberstaatsanwaltschaft am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. (…) Nach Angaben der Beschuldigten ist die Liste der angeklagten Delikte lange: Sie umfasst unter anderem mehrfache, teilweise versuchte Diskriminierung und Aufruf zu Hass, Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit, Nötigung, Land- und Hausfriedensbruch oder Widerhandlung gegen das Vermummungsverbot. Rechtsextreme per Strafbefehl verurteilt Im Juni 2022 hatten vermummte Personen versucht, den katholischen Gottesdienst des Pride-Festivals in der Kirche St. Peter und Paul in Zürich zu stören. Sie wollten ein weisses Holzkreuz auf einem Betonsockel ins Gotteshaus tragen. Im Oktober 2022 kam es auch bei einer Vorlesestunde von Dragqueens für Kinder im Zürcher Tanzhaus zu einer Störaktion.

via bluewin: Zürcher Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen «Junge Tat»