Die Polizei geht weiter gegen mutmaßliche Reichsbürger vor. In MV gab es eine Razzia bei einem 54-Jährigen. Er soll die sogenannte Kaiserreichsgruppe unterstützt haben. Bei einer Razzia im Reichsbürgermilieu ist am Vormittag im Landkreis Rostock das Haus eines 54 Jahre alten Mannes durchsucht worden. An dem Einsatz in Groß Wokern waren etwa 50 Beamte beteiligt, wie das Landeskriminalamt mitteilte. Darunter auch Kräfte des Spezialeinsatzkommandos. Gleitet werden die Ermittlungen von der Generalstaatsanwaltschaft Hamburg. Nach Angaben einer Sprecherin steht der 54-Jährige im Verdacht, eine terroristische Vereinigung unterstützt und sich bei der Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens der Beihilfe schuldig gemacht zu haben. Dabei handele es sich um die sogenannte „Kaiserreichsgruppe“ (…) Mittels gezielter Sprengstoffanschläge sollte die Energieversorgung der Bundesrepublik für mehrere Wochen unterbrochen werden, um die Bevölkerung von Informationen und eine Reaktion der Sicherheitsbehörden auf den Umsturz zu erschweren. Zudem habe die Gruppe die gewaltsame Entführung des früheren Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach (SPD) geplant. 54-Jähriger wollte Schießtrainings organisieren Der beschuldigte 54-Jährige soll sich bereiterklärt haben, dabei mitzuwirken, die Pläne in die Tat umzusetzen. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft hatte er auch die Organisation eines Schießtrainings angeboten und an einem Gruppentreffen teilgenommen.

via nordkurier: Sprengstoffanschläge und Umsturz geplant: Reichsbürger-Razzia in MV