Eine Festnahme der Polizei Berlin bei den Demos am Samstag. Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung Bei einem rechten Aufzug sind mehrere Hundert Teilnehmer, darunter auch Neonazis und vereinzelt Anhänger der Querdenker-Bewegung, durch die Berliner Innenstadt gelaufen. Die Demonstration des neuen Bündnisses „Gemeinsam für Deutschland“ wurde von umfassenden Gegenprotesten begleitet. Zu insgesamt 33 Festnahmen auf beiden Seiten kam es am Samstag, wie die Polizei mitteilte. Demnach wurden aufseiten der Rechten verbotene Grußformen wie der Hitlergruß gezeigt. Es gab auch „Sieg Heil“-Rufe. Die Polizei leitete mehrere Strafermittlungsverfahren ein. Zudem sei versucht worden, die Arbeit von Journalisten zu behindern, etwa indem Teilnehmer nach den Kameras gegriffen hätten. Rechte Proteste in Berlin am Samstag: Etwa 500 Gegendemonstranten Am Versammlungsort der Demonstration blieben indes auch einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer zurück, da sie aufgrund der rechten Zusammensetzung des Aufmarschs nicht mehr daran teilnehmen wollten. Gegendemonstranten versuchten laut Polizei immer wieder, den Aufzug zu blockieren oder in den Bereich des Demonstrationszugs zu gelangen. Die Einsatzkräfte hätten dies verhindert, hieß es. Vier Beamte seien verletzt worden.

via beriner zeitung: Neonazi-und Querdenker-Demo am Samstag: Polizei zieht erste Bilanz