Nach der Ablehnung von Calin Georgescus Präsidentschaftskandidatur eskalieren Proteste in Rumänien. Die Polizei setzte Tränengas ein, Randalierer attackierten Beamte. Die rumänische Wahlkommission hat die Kandidatur des prorussischen Politikers Calin Georgescu für die Präsidentenwahl im Mai abgewiesen. Das Gremium sprach sich mit zehn zu vier Stimmen für den Beschluss aus, berichteten rumänische Medien. Danach ist es in Bukarest zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei gekommen. Zuvor hatten Hunderte Anhänger des unter Strafverfolgung stehenden Georgescu am Abend vor dem Wahlbüro gegen seinen Ausschluss demonstriert. Dabei durchbrachen einige Demonstranten Absperrgitter der Polizei. Die Beamten setzten daraufhin Tränengas ein. Randalierer warfen Pflastersteine und Feuerwerkskörper auf die Einsatzkräfte, zündeten Möbel angrenzender Straßencafés an und kippten einen Übertragungswagen eines Fernsehsenders um, berichteten rumänische Medien. Polizei: Mehrere Festnahmen Laut Polizei seien mehrere mutmaßliche Randalierer festgenommen worden. Eine genaue Zahl wurde zunächst nicht genannt. Weitere Verdächtige sollen mithilfe von Videoaufnahmen identifiziert werden.

via t-online: Randale in Bukarest Rumänien lässt rechtsextremen Georgescu nicht zur Wahl zu