Einen Tag nach den Explosionen vor Brasiliens Oberstem Gericht geht die Polizei von einem terroristischen Motiv aus. Der Täter war laut Medienberichten ein Lokalpolitiker. Was steckt hinter den Explosionen in Brasiliens Hauptstadt, just auf dem Platz der drei Gewalten, dem Herzen der brasilianischen Demokratie? Auch am Folgetag bleiben noch immer viele Fragezeichen. Inzwischen aber ermittelten die Behörden wegen eines möglichen Terroraktes (…) Am Mittwochabend hatte ein Mann versucht, mit Sprengstoff das Oberste Gericht zu betreten. Er scheiterte am Eingang, wo er bei einer Explosion selbst getötet wurde. Laut Brasílias Vize-Gouverneurin Celina Leão gab es bei dem Vorfall keine Verletzten.Ihren Schilderungen zufolge kam es zu zwei Detonationen: eine in einem Auto auf dem Platz vor dem Obersten Gericht, die zweite einige Sekunden später, als der Mann das Gebäude betreten wollte. Das Motiv bleibt bisher unklar. Nach ersten Erkenntnissen handele es sich um einen Suizid, sagte Leão. Es sei möglich, dass der Mann als “einsamer Wolf” gehandelt habe.
via tagesschau: Explosionen in Brasilia Brasilianische Behörden gehen von Terrorakt aus
siehe auch: Mutmaßlicher Selbstmordanschlag vor Oberstem Gerichtshof in Brasilien Ein Mann versucht, in das Oberste Gericht Brasiliens einzudringen. Als ihm das nicht gelingt, sprengt er sich selbst in die Luft. Das ist den Behörden zufolge der Ermittlungsstand zu einer Tat, die sie nicht erklären können. Wenige Tage vor dem G20-Gipfel in Brasilien hat sich vor dem Obersten Gerichtshof in der Hauptstadt Brasilia ein mutmaßlicher Selbstmordanschlag ereignet. Nach vorläufigen Informationen soll ein Mann zunächst versucht haben, in das Gerichtsgebäude im Regierungsviertel einzudringen, bevor er sich selbst mit einem Sprengsatz tötete, erklärte die Vizegouverneurin des Bundesdistrikts, Celina Leão, am Mittwoch. Eine zweite Explosion habe zuvor den Kofferraum eines in der Nähe geparkten Autos aufgesprengt, das dem Angreifer gehört haben soll. Die Polizei setzte einen Bombenentschärfungsroboter ein, um das Gelände nach weiteren Sprengsätzen zu untersuchen