Der ehemalige Berliner CDU-Finanzsenator Peter Kurth hat die rechtsextreme Gruppe “Sächsische Separatisten” offenbar mit einem Darlehen unterstützt. Wie aus einer Recherche des Nachrichtenmagazins “Spiegel” hervorgeht, soll Kurth im Januar dieses Jahres 100.000 Euro auf ein Privatkonto von Kevin R. überwiesen haben. R. ist einer der unter Terrorverdacht festgenommenen Mitglieder der rechtsextremen Gruppe. Das Geld wurde laut “Spiegel” für den Kauf einen Hauses in Grimma verwendet. Dort sollte Ermittlungen der Bundesanwaltschaft zufolge ein rechtsextremer Szenetreff entstehen. Neben Kevin R. sollen auch die Verdächtigen Martin K. aus Leipzig sowie der Grimmaer AfD-Stadtrat Kurt Hättasch an dem Hauskauf beteiligt gewesen sein, berichtet das Magazin. Kurth habe die Überweisung des Geldes laut “Spiegel” bestätigt. Er bestreite allerdings, von den Umtrieben der “Sächsischen Separatisten” gewusst zu haben (…) Kurth war allerdings schon in der Vergangenheit mit Verbindungen in die rechtsextreme Szene aufgefallen. So soll er zwischen 2019 und 2022 die “Identitäre Bewegung” (IB) mit rund 240.000 Euro unterstützt haben. Die Gelder standen offenbar im Zusammenhang mit Immobilienprojekten der IB in Österreich, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Außerdem soll der im Oktober 2022 rund 70.000 Euro an ein Immobilienunternehmen des IB-Deutschlandchefs überwiesen haben. Das Geld soll der Realisierung des neuen Zentrums der Bewegung in Chemnitz gedient haben.

via mdr: GELD FÜR HAUSKAUF Ex-CDU-Politiker hilft “Sächsischen Separatisten”: 100.000 Euro für Terrorverdächtige

siehe auch: Ex-Finanzsenator soll Rechtsextremisten Kredit gewährt haben.

Peter Kurth soll nach Informationen des «Spiegels» ein Haus finanziert haben, dass mutmaßlich von Rechtsextremen genutzt wurde. © Annette Riedl/​dpa Berlins ehemaliger CDU-Finanzsenator Peter Kurth soll laut «Spiegel» ein Immobiliengeschäft mutmaßlicher Mitglieder der rechtsextremen «Sächsischen Separatisten» finanziert haben. Kurth selbst erklärte auf Anfrage der dpa, bei dem Kredit sei nie von der Gruppierung die Rede gewesen. Der Generalbundesanwalt hatte vergangene Woche acht mutmaßliche Rechtsterroristen festnehmen lassen, die der Gruppe angehört haben sollen, unter ihnen ein AfD-Lokalpolitiker, der beim Zugriff durch die Polizei eine Verletzung erlitt. (…) Nach Informationen des «Spiegels» soll Kurth mit dem Darlehen den Kauf des Hauses durch die Gruppe erst ermöglicht haben. Nach der Festnahme der acht Männer sitzen mittlerweile sieben von ihnen in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vor

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