Panzer zur Abschreckung in Horb und ein abgehörtes Treffen mit Prinz Reuß: Angeklagter nennt weitere Details im sogenannten “Reichsbürger”-Prozess am Oberlandesgericht Stuttgart. Ein Panzer vor der ehemaligen Kaserne in Horb am Neckar (Kreis Freudenstadt), Flugrouten zu Bundeswehrdepots und ein abgehörtes Treffen mit Prinz Reuß: Der Angeklagte Ralf S. hat im sogenannten “Reichsbürger”-Prozess am Oberlandesgericht Stuttgart weitere Details zu den mutmaßlichen Umsturzplänen thematisiert. Die ehemalige Hohenberg-Kaserne in Horb sollte laut Ralf S. zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung während eines großflächigen Stromausfalls sein. Es sei geplant gewesen, Zelte und Container auf dem ehemaligen Paradeplatz zu errichten, “um von dort aus alles zu managen”, sagte der 58-Jährige. Panzer zur Abschreckung Die ehemalige Kaserne sollte Stützpunkt einer sogenannten “Heimatschutzkompanie” werden. Vor dem Eingang der Kaserne sollte ein Panzer „nur zur Abschreckung“ postiert werden. Die Kaserne in Horb wird seit etwa 13 Jahren nicht mehr militärisch genutzt. Mittlerweile gibt es dort ein Wohnquartier und verschiedene Gewerbe, zum Beispiel ein Fitnessstudio oder Gastronomie. Auf Schreiben von Geheimbund gewartet Um die Kaserne zu übernehmen, habe er auf ein offizielles Schreiben von der “Allianz” gewartet. Laut Bundesgerichtshof handelt es sich dabei um einen Geheimbund bestehend aus Angehörigen ausländischer Regierungen, Streitkräften und Geheimdiensten. “Ohne das Schreiben hätte ich nichts gemacht”, sagte Ralf S. “Ich kann ja nicht einfach irgendwo rein springen und das übernehmen.” Bundeswehrdepots für Kleidung und andere Güter herausgesucht Das Gericht befragte den Angeklagten außerdem zu einer Karte, die bei einem der Angeklagten gefunden wurde. Darauf soll Ralf S. Flugrouten von Eutingen im Gäu zu Bundeswehrdepots eingezeichnet haben.
“Ich werde euch säubern!” Mord aus Schwulenhass: Mehr als zwölf Jahre Haft für Täter
Das Landgericht Osnabrück verurteilte einen 35-Jährigen wegen Mordes zu einer Haftstrafe von zwölf Jahren und zwei Monaten. In einer Gemeinschaftsunterkunft hatte er einen schwulen Mitbewohner mit einem Messerstich ins Herz getötet. Wegen Mordes aus Hass Read more