Die sechs Mitglieder der Jungen Tat, die im September einen Strafbefehl erhalten haben, weigern sich, die Geldstrafe zu zahlen. Jetzt droht ihnen der Prozess. Die sechs Exponenten der rechtsextremen Gruppierung Junge Tat wollen die Geldstrafen, die ihnen von der Zürcher Staatsanwaltschaft auferlegt wurden, nicht bezahlen. Dies gaben sie in einem Video auf der Plattform X bekannt. «Wir werden diese Repression nicht auf uns sitzenlassen», sagte ein Mitglied der Jungen Tat in dem Video. Damit werde die Meinungsfreiheit eingeschränkt. Somit dürfte es erstmals zu einem Gerichtsprozess gegen Vertreter der Jungen Tat kommen. Die Zürcher Staatsanwaltschaft hatte die sechs Männer Ende September per Strafbefehl zu Geldstrafen zwischen 100 und 180 Tagessätzen verurteilt. Insgesamt kämen für die sechs Rechtsradikalen Strafen in der Höhe von 70 000 Franken zusammen. Gemäss Staatsanwaltschaft machten sich die Mitglieder der Jungen Tat unter anderem der Rassendiskriminierung, der Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit, des Landfriedensbruchs und des Vergehens gegen das Sprengstoffgesetz schuldig

via nzz: Rechtsextreme Junge Tat will die Geldstrafen der Zürcher Justiz nicht zahlen