Präsidentschaftskandidat Trump hat vor “linksradikalen” Kräften in den USA gewarnt. Gegen die müsse der Staat notfalls mit der Armee vorgehen. Die Demokraten übten scharfe Kritik. US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat einen Einsatz der US-Armee gegen “radikale Linke” im eigenen Land ins Spiel gebracht. “Ich denke, das größere Problem ist der Feind von Innen, nicht einmal die Leute, die hierhergekommen sind und unser Land zerstört haben”, sagte Trump am Sonntag dem Sender Fox News. Mit diesen müsse der Staat fertig werden, “wenn nötig mit der Nationalgarde oder, falls wirklich nötig, mit der Armee”, fügte Trump hinzu. Er reagierte damit auf eine Frage zu seinen Erwartungen für den Wahltag am 5. November. (…) Zusammengenommen mit der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA, einem Präsidenten Immunität für seine Amtshandlungen zuzugestehen, und Trumps Ankündigung, “‘ab Tag eins ein Diktator’ zu sein, der willens ist, die ‘Aufkündigung’ der Verfassung zuzulassen” seien dies “beängstigende” Äußerungen, erklärte Sams.
via zdf: Präsidentschaftswahlen der USA:Trump: Armee gegen “linksradikale” US-Bürger
siehe auch: Totale Zerstörung des Staates – Trumps Milliardäre träumen von rechter Tech-Diktatur. Mit Donald Trump könnten bald ultrareaktionäre Silicon-Valley-Kapitalisten wie Elon Musk und Peter Thiel ins Weiße Haus einziehen. Sie wollen nichts weniger als die Demokratie abschaffen und als CEO-Könige regieren. Trump-Vize JD Vance haben sie schon überzeugt. Im San Francisco der Zukunft geht es geordnet und gesittet zu. “Alle Einwohner, selbst vorübergehende Besucher, tragen Ausweise mit RFID-Chips. Von allen werden DNA und Netzhaut gescannt. Öffentliche Plätze und Nahverkehrssysteme tracken jeden. Sicherheitskameras sind allgegenwärtig. Jedes Auto weiß, wo es ist, und wer darin sitzt und sagt den Behörden beides.” Denn in dieser verstörenden Dystopie des hochintelligenten Programmierers Curtis Yarvin ist die wichtigste Tech-Metropole der USA keine Stadt mehr. Sondern das Herrschaftsgebiet eines einzigen, allmächtigen Konzerns: “Friscorp”. Allen, die “nicht produktiv” sind oder gegen die Befehle der Tech-Overlords verstoßen, droht notfalls eine profane Verwendung: Sie werden “in Biodiesel umgewandelt, mit denen die kommunalen Busse fahren”. (…) Denn mit Donald Trump schickt sich eine Gruppe ultrareaktionärer Kapitalisten aus dem Silicon Valley an, die US-Präsidentschaft zu erobern. Trumps neue Silicon-Valley-Buddys wie Paypal-Gründer Peter Thiel sind nicht nur superreich, sondern Freunde, Geldgeber und Anhänger von Yarvin. Wie der Tesla-Chef und wichtigste Trump-Unterstützer Elon Musk hoffen sie darauf, einst als CEO-Könige zu regieren. Und wie JD Vance, der womöglich nächste US-Vizepräsident, feiern sie Yarvin und reden seinen Ideen offen das Wort.
