Das kleine Dörfchen Schnellroda im Saalekreis steht in den kommenden Wochen im Zeichen der Politik. Die AfD und das ehemalige Institut für Staatspolitik um Götz Kubitschek organisieren rechtsextreme Vernetzungstreffen. Dagegen regt sich Widerstand und ein Bündnis kündigt ein Demokratiefest an. Schnellroda stehen drei ereignisreiche Wochenenden bevor. Wie so oft geht es in dem kleinen Ort im Weida-Land dabei um Politik, um Veranstaltungen von Rechtsaußen und Gegenprotest. In diesem September kommt es dabei aber zu Premieren und einem Volksfest für Demokratie. Den Auftakt gibt es an diesem Samstag. AfD-Kreischef Hans-Thomas Tillschneider lädt zum vierten Preußenfest in die Gaststätte „Zum Schäfchen“ ein. Für 60 Euro bekommen die Gäste dort nicht nur das Abendessen, sondern auch die Getränke inklusive – nebst politischen Rednern aus der rechtsextremen AfD und ihrem Umfeld. Angekündigt ist etwa die Teilnahme von AfD-Landeschef Martin Reichardt. Krah und Elsässer auf der Gästeliste – Tillschneider Organisator Auf der Gästeliste steht aber auch der parteiintern umstrittene Spitzenkandidat für die Europawahl Maximilian Krah, der im Frühjahr mit verharmlosenden Äußerungen über die SS und Ermittlungen wegen möglicher Verbindungen nach China und Russland von sich reden machte. Ebenfalls für Schlagzeilen sorgte Jürgen Elsässer, gleichfalls als Gast angekündigt. (…) Preußen dient in der neuen Rechten als identitätsstiftende historische Referenz. Schließlich hatte Deutschland unter Führung der Preußen im 19. und frühen 20. Jahrhundert seine größte Ausdehnung und auch weltpolitische Bedeutung. Preußen, das formal 1947 endgültig aufgelöst wurde, wird heute aber auch mit einem Ordnungsstaat und Militarismus verbunden

via mz web: RECHTSEXTREMISMUS IM SAALEKREIS  Preußenfest der AfD in Schnellroda mit Krah, Elsässer und Gegenprotesten