Polizei ermittelt wegen Bedrohung in Wahllokal in Gera + Kretschmer: Wir gehen unseren eigenen sächsischen Weg + Historiker kritisiert Termin am Jahrestag des Überfalls auf Polen 1939. Am heutigen Sonntag ist großer Landtagswahltag im Osten Deutschlands. In Thüringen und Sachsen deutet sich ein weiterer Rechtsruck an. Insgesamt sind fast fünf Millionen Menschen aufgerufen bis 18 Uhr ihre Stimme abzugeben: 3,3 Millionen in Sachsen und 1,66 Millionen in Thüringen. Verfolgen Sie alle Entwicklungen in unserem Newsblog. Hohe Wahlbeteiligung in Sachsen und Thüringen Bei den Landtagswahlen in den beiden ostdeutschen Bundesländern am Sonntag zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Im Freistaat Sachsen hatten bis 14 Uhr 35,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, teilte das Statistische Landesamt in Kamenz mit. Bei der vorangegangenen Landtagswahl 2019 hatte der Wert zum gleichen Zeitpunkt bei 35,1 Prozent gelegen. Dabei sind Briefwähler aber noch nicht berücksichtigt. Es werde damit gerechnet, dass 24,6 Prozent der Wahlberechtigten von ihrem Wahlrecht per Brief Gebrauch machen, hieß es. 2019 waren es 16,9 Prozent. In Leipzig und Dresden, den beiden bevölkerungsreichsten Städten Sachsens, lag die Wahlbeteiligung deutlich höher als bei der letzten Landtagswahl. In Thüringen gaben bis 16 Uhr 55 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme im Wahllokal ab, wie Landeswahlleiter Martin Richter mitteilte. Das waren etwas mehr als im Jahr 2019 (54,1 Prozent). Zudem ist angesichts des allgemeinen Trends bei Wahlen in den vergangenen Jahren mit einem höheren Anteil an Briefwählern zu rechnen.
via tagesspiegel: Landtagswahlen im Osten: In Sachsen und Thüringen zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab