Ein Hallenser baute eine Splitterbombe, mit der er Menschen töten wollte. Welche neuen Details über den Bombenbau in der Schlosserstraße nun bekannt wurden. Es war ein Großeinsatz, der fünf Jahre nach dem Terroranschlag vom 9. Oktober 2019 Entsetzen in Halle und auch weit über die Stadtgrenzen hinaus ausgelöst hat. Ein mutmaßlicher Rechtsextremist baute im Verborgenen in seiner Mietwohnung eine zündfähige Bombe und wollte diese nach Ansicht der Staatsanwaltschaft Halle aus seiner rassistischen Gesinnung heraus gegen Menschen einsetzen. Die Bombe fanden Ermittler im vergangenen April nach einem Polizeieinsatz in der Schlosserstraße bei dem 36-jährigen Hallenser Rüdiger S. Nach einer Auswertung beim Landeskriminalamt gab die Staatsanwaltschaft Halle nun nach einer MZ-Anfrage bekannt, dass der Tatverdächtige tatsächlich Hochexplosives zusammengemixt hatte. Nach Angaben von Staatsanwalt Dennis Cernota handelte es sich bei der Bombe um eine „unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung“.
via mz web: BOMBENBAU IN HALLE LKA hat Bombe aus Halle untersucht: Sieben Kilo Sprengstoff hatte Rüdiger S. im Alukoffer