In der russischen Grenzregion Kursk ist es zu Kämpfen gekommen, laut dem russischen Generalstabschef konnten bis zu 1.000 ukrainische Soldaten in das Gebiet vordringen. Tausende Einwohner wurden evakuiert.Noch am Dienstag hatte das russische Verteidigungsministerium behauptet, dass ein ukrainischer Versuch, die Grenze zu durchbrechen, gescheitert sei. Jetzt hat Moskau Berichte zu anhaltenden Kampfhandlungen auf russischem Boden in der Grenzregion Kursk bestätigt. Es gebe Gefechte in grenznahen Ortschaften, ein tiefes Eindringen auf russischem Staatsgebiet sei aber verhindert worden. “Die Operation zur Vernichtung der Gruppierungen der Streitkräfte der Ukraine wird fortgesetzt”, teilte das Verteidigungsministerium mit. (…) Zuvor hatten russische Militärblogger gemeldet, dass ukrainische Kämpfer mindestens zehn Kilometer hinter die Grenze im Gebiet Kursk vorgedrungen seien. Laut russischem Verteidigungsministerium kämpfen nun Soldaten gemeinsam mit Grenzschützern in dem Gebiet gegen die Eindringlinge. Sie hätten mit Unterstützung durch Flugzeuge, Raketenstreitkräfte und Artillerie feindliche Gruppierungen vernichtet.Kiew äußerte sich bislang nicht zu dem Geschehen, und die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.

via tagesschau: Ukrainischer Angriff Moskau bestätigt Kämpfe im Gebiet Kursk

siehe auch: Vorstoß nach Russland Ukraine greift Grenzbezirk Kursk an. Einige russische Dörfer besetzt, Kämpfe um Kreisstadt Sudscha. Seit Dienstag greifen ukrainische Truppen das Gebiet des russischen Grenzbezirks Kursk an. Nach Meldungen russischer Militärblogger kontrollieren sie zum Stand von Mittwoch mittag ein halbes Dutzend grenznahe Dörfer und versuchen, die Kreisstadt Sudscha zu erobern. Die Lage sei »ernst« und bei weitem nicht unter Kontrolle, schrieb am Mittwoch früh das Bloggerkollektiv War Gonzo; andere Autoren schließen sich dieser Einschätzung im wesentlichen an; Russland verstärkt Schutz von Atomkraftwerk Kursk : Ukraine greift mit „bis zu Tausend“ Soldaten russische Grenzregion an Ukrainische Truppen sollen bis zu 15 Kilometer tief nach Russland vorgedrungen sein, elf Ortschaften soll unter ukrainischer Kontrolle sein. Das berichten Militärblogger. Moskau spricht von einem „Terrorakt“. Aufgrund des ukrainischen Vorstoßes ins russische Grenzgebiet Kursk hat die russische Nationalgarde den Schutz des Atomkraftwerks Kursk verstärkt. Außerdem seien zusätzliche Kräfte für die Bekämpfung von Sabotage- und Aufklärungstrupps in den Gebieten Kursk und Belgorod herangezogen worden, teilte die Behörde mit. Das geschehe in Kooperation mit den russischen Grenztruppen und der Armee. Das Atomkraftwerk mit vier Blöcken und einer Leistung von fast zwei Gigawatt befindet sich nur gut 60 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Tags zuvor hatten ukrainische Truppen unterstützt von Panzern und Artillerie die russische Grenze vom Gebiet Sumy aus bei Sudscha überschritten. Unbestätigten Berichten zufolge seien sie dabei bis zu 15 Kilometer in Richtung des AKWs vorgedrungen; Ukraine’s incursion into Russia’s Kursk region continues into second day Vladimir Putin convenes meeting with top officials as defence ministry acknowledges fighting is ongoing. Ukraine’s surprise incursion into Russia’s Kursk region has continued into a second day, prompting Vladimir Putin to convene a meeting with his top defence and law enforcement officials. A report from one Russia military blogger suggested Ukrainian forces had advanced northwards, possibly as far as nine miles (15km) from the border, along a highway north of the border village of Sverdlikovo and near a major natural gas transmission hub, but this could not be verified. Official and unofficial Russian sources reported that a force of several hundred soldiers had crossed a lightly defended part of the border on Tuesday morning, in what appears to be one of the largest incursions into Russia since the war began in February 2022. Russia’s defence ministry said on Wednesday that the attack was being neutralised. It had claimed Russian forces had repelled the raid on Tuesday, but acknowledged at lunchtime on Wednesday that fighting was ongoing. It said they had used air and missile strikes and artillery fire against the invaders, inflicting 260 casualties and knocking out 50 armoured vehicles.

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