Offenbar hoher »Pegelstand«: Bei einem Sommerfest des BND soll ein Mitarbeiter auf einen anderen eingeschlagen haben. Es ist nicht das erste Mal, dass eine interne Feier für Probleme sorgt. Gab es gerührte Martinis? Oder hatte den Mann etwas anderes geschüttelt? Auf einem Sommerfest des Bundesnachrichtendienstes (BND) in Berlin soll ein Mitarbeiter zu fortgeschrittener Stunde einen Kollegen geschlagen haben. Das teilte nun eine BND-Sprecherin auf Anfrage mit. Es sei demnach während des Festes, das bereits vor einigen Tagen stattfand, zu einer »Tätlichkeit« gekommen, so die Sprecherin. Man habe deshalb die Polizei gerufen. Gegen einen Mitarbeiter seien in der Folge Disziplinarermittlungen eingeleitet worden. Der Vorfall sei aber nicht als Schlägerei zu werten. Das Fest habe trotz des Zwischenfalls fortgesetzt werden können. Ob bei der Auseinandersetzung womöglich Alkohol im Spiel war, sagte die Sprecherin nicht. Hoher »Pegelstand« Der WDR-Journalist Martin Kaul stellt die Lage etwas anders dar. Demnach soll reichlich Alkohol geflossen sein. Der »Pegelstand« sei so hoch gewesen, dass das Fest nach der Auseinandersetzung abgebrochen wurde, twitterte er unter Berufung auf interne Quellen.
via spiegel: Disziplinarermittlungen eingeleitet Handgreiflichkeiten beim BND-Sommerfest