Die Ziele stehen fest: Mehr als 50 Stützpunkte und mehr als ein Dutzend Flugplätze liegen im Feuerbereich der ATACMS. Ukraine wartet auf Grünes Licht. Charkiw – Joe Biden sollte der Ukraine „gestatten, alle militärischen Ziele in den operativen und tiefsten rückwärtigen Gebieten Russlands mit von den USA gelieferten Waffen anzugreifen.“ Das Institute for the Study of War (ISW) zeigt klare Kante, worüber Newsweek berichtet. Die Denkfabrik hat gerade eine Karte veröffentlicht voller Markierungen, welche Gebiete unter Wladimir Putins völkerrechtswidriger Besatzung in Reichweite amerikanischer Langstrecken-Raketen liegen. Die Analysten des ISW rufen auf zum Einsatz der ATACMS (Army Tactical Missile Systems). Die Ukraine gewinnt damit ungeheuer an Reichweite: „Die meisten vom Westen gelieferten Artilleriegeschosse fliegen weniger als 50 Kilometer weit“, erklärt die Neue Zürcher Zeitung: „Himars-Raketen, mit denen die Truppen Kiews ab dem Sommer 2022 große Erfolge erzielten, haben eine Reichweite von gut 80 Kilometern. ATACMS-Raketen fliegen dagegen je nach Version doppelt bis viermal so weit.“ Die Invasion im Raum Charkiw ist inzwischen zum Stehen gekommen, die Lage kippt zugunsten der Ukraine, weil die Verteidiger kürzlich die Genehmigung zu weitreichenderem Feuer durch US-Präsident Joe Biden bekommen hatten. Das ISW erkennt erste Fortschritte. Putins „unantastbares” Territorium schrumpft: Die ATACMS-Ziele stehen fest Durch die Erlaubnis des Westens, westliche Waffen tiefer nach Russland hineinwirken zu lassen, habe Russland wohl bereits 16 Prozent seines als „unantastbar“ geltenden Territoriums an die potenzielle Kontrolle durch die Ukraine verloren, schreiben die Analysten und geben das auch auf ihrer Karte wieder.

via fr: Mehr als ein Dutzend Flughäfen im ATACMS-Visier: Putins verletzliche Seite wird größer

ATACMS-Raketenstart von einem M142 HIMARS
Von U.S. Army Acquisition Support Centerhttps://www.dvidshub.net/image/4357876/pointing-new-direction, Gemeinfrei, Link

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