Der rechtsextreme AfD-Politiker Björn Höcke animiert Teilnehmer einer Veranstaltung in Gera dazu, eine verbotene Nazi-Parole zu grölen. Es ist nicht das erste Mal, dass er die SA-Losung benutzt. Weil er in einer Rede eine verbotene Nazi-Parole verwendet hatte, muss sich der rechtsextreme Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke demnächst vor Gericht verantworten. Bei einer Veranstaltung am Dienstagabend in Gera animierte der Politiker sein Publikum jetzt, eben diese Losung, die in der Nazi-Zeit von der Sturmabteilung (SA) verwendet wurde, zu skandieren, wie in einem in sozialen Medien verbreiteten Video zu sehen ist. Zuvor hatte unter anderem das Portal „t-online“ berichtet. In dem Video, das laut „t-online“ live von einem rechten Youtuber gestreamt wurde, ist Höcke auf einer Bühne zu sehen und sagt: „Ich stehe ja in einigen Monaten vor der Großen Strafkammer des Landes Sachsen-Anhalt, weil ich mal einen Wahlkampfabschluss gemacht habe in einem rhetorischen Dreiklang: ‚Alles für unsere Heimat, alles für Sachsen-Anhalt, alles für …‘“ Dann animiert er das Publikum gestikulierend, die verbotene Parole mit „Deutschland“ zu vollenden. Die Anwesenden tun das dann auch, Applaus und Jubel brandet auf.
via rnd: Bei Veranstaltung in Gera Rechtsextremer AfD-Politiker Björn Höcke lässt Publikum Nazi-Parole grölen
siehe auch: Polizei nimmt Vorfall auf Höcke lässt Publikum Nazi-Parole brüllen. Der Thüringer AfD-Landeschef muss wegen einer Nazi-Losung vor Gericht. Jetzt animierte er Zuhörer, sie gemeinsam mit ihm zu wiederholen. Ein Fall für Staatsanwaltschaft und Polizei. “Alles für Deutschland” ist eine in der Bundesrepublik verbotene Losung der sogenannten Sturmabteilung (SA), der paramilitärischen Kampforganisation der NSDAP. Der vom Verfassungsschutz als Rechtsextremist eingestufte thüringische AfD-Vorsitzende Björn Höcke hat sie jetzt bei einer AfD-Veranstaltung in Gera gemeinsam mit dem anwesenden Publikum gerufen. “Der Sachverhalt wurde durch die Polizei aufgenommen und wird der Staatsanwaltschaft zur Prüfung vorgelegt werden”, teilte die Staatsanwaltschaft Gera t-online am Donnerstag mit.