Wie funktioniert Mastodon? Ist es eine Twitter-Alternative? Was ist das Fediverse? Und wie finde ich die passende Instanz? Wir beantworten die zehn wichtigsten Fragen. Zehntausende Nutzer:innen wechselten von Twitter zu Mastodon, nachdem Elon Musk angekündigt hatte, Twitter übernehmen zu wollen. Es war ein so großer Zuwachs, dass die Server einiger Instanzen überfordert waren. Nach Angaben in einem Blogbeitrag von Eugen Rochko, Entwickler und Mastodon-Gründer, kamen „über 30.000“ neue Nutzer:innen an nur „einem einzigen Tag“. Es gab einen Hype um das freie und dezentrale Netzwerk, das gern als eine Twitter-Alternative beschrieben wird und das eben nicht von einem Milliardär aufgekauft werden kann. Aber die meisten Betreiber der Mastodon-Instanzen wollen gar keine Twitter-Alternative anbieten, sondern orientieren sich an Werten und Funktionalitäten, die sie für richtig halten und die sich in den letzten Jahren herausgebildet haben. Dass sich dennoch die Idee, Mastodon sei eine „Twitter-Alternative“ so hartnäckig hält, liegt auch daran, dass es viele technische Brücken zu Twitter gibt, die auch zahlreich genutzt werden. Das macht es einerseits für Umsteiger:innen aus der Twitterwelt einfacher, führt aber andererseits vor allem bei denjenigen bei Mastodon zu Verdruss, die Twitter gern aus ihren Leben fernhalten wollen. Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, euch einen Account anzulegen: Wir klären hier die wichtigsten Fragen.
via netzpolitik: Alternative Plattformen: So klappt der Umzug auf Mastodon