Auch in Paraguay steigen die Corona-Zahlen rasant. Das Land lässt Ungeimpfte deshalb nicht mehr einreisen. Impfgegner:innen haben nun ein Problem. Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen macht das südamerikanische Paraguay seine Grenzen für Ungeimpfte zu. Mehr als ein Dutzend Ausländerinnen und Ausländer ohne vollständigen Impfschutz seien bei ihrer Ankunft bereits abgewiesen und in ihre Heimatländer zurückgeschickt worden, sagte die Leiterin der Einwanderungsbehörde, María de los Ángeles Arriola, am Mittwoch (19.01.2022) im Radiosender ABC. Darunter waren auch sechs Deutsche. Wie de los Ángeles Arriola sagte, würden die betroffenen Personen von ihrer Behörde begleitet, bis sie wieder in ein Flugzeug der gleichen Airline stiegen, mit der sie angereist seien. Corona-Impfgegner:innen wandern nach Paraguay aus
Zuletzt waren zahlreiche Impfgegnerinnen und Impfgegner vor allem auch aus dem deutschsprachigen Raum in das südamerikanische Land ausgewandert. In sozialen Netzwerken kursieren zahlreiche Videos, in denen Menschen, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollen, zu einem Neustart in Paraguay geraten wird. Oftmals werden in diesen Beiträgen auch Verschwörungserzählungen transportiert. Dabei ist Paraguay alles andere als ein Paradies, frei von Corona-Regeln: Beispielsweise ist die Maskenpflicht in dem südamerikanischen Land sehr streng. Sie wird durch das Gesetz 6699 geregelt. Bei Verstößen können bis zu 30 Tage Sozialdienst und hohe Bußgelder verhängt werden.

via fr: REICHSBÜRGER UND CO. – Kein Paradies für „Querdenker“ mehr: Paraguay schließt Grenzen für Ungeimpfte