Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern hat den Kommunalpolitiker Philip Steinbeck aus der Partei ausgeschlossen. Das geht aus dem Urteil des parteieigenen Schiedsgerichts hervor, das bereits am 3. September gefasst worden war. Das Urteil ist Teil des Datenleaks von AfD-Mailkonten und wurde so nun öffentlich bekannt. von Reiko Pinkert, Hannes Stepputat und Kira Heinrich Gegen den Kommunalpolitiker Philip Steinbeck aus Jessenitz bei Lübtheen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) waren im vergangenen Jahr zwei Parteiausschlussverfahren begonnen worden, die für die Entscheidung zu einem Verfahren verbunden wurden. Für den Ausschluss entscheidend war dem Urteil zufolge ein Vorfall, den der NDR öffentlich gemacht hatte. Auf Videos, die dem NDR zugespielt worden waren, war zu sehen, wie ein Mann Jugendliche körperlich drangsaliert. Zudem hörte man, wie der Mann sie aufforderte, eine Deutschlandfahne abzulecken. Steinbeck räumte später ein, der Mann aus dem Video zu sein.
vis ndr: Mecklenburg-Vorpommern: AfD beschließt Ausschluss von Steinbeck
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