Gegnerinnen und Gegner der Corona-Maßnahmen demonstrierten heute an mehreren Orten in Frankfurt. Alle Informationen im News-Ticker. Entgegen der ursprünglichen Meldung hat der Organisator die Versammlung am Willy-Brandt-Platz kurz vor 16 Uhr beenden lassen, nicht die Polizei. Mehrere Hundert „Querdenker“, ein Demo-Zug, der sich wohl als Gegendemo ausgab, Rauchbomben und eine immer unübersichtlicher werdende Lage: In Frankfurt ging es am Samstag (18.12.2021) zum Teil chaotisch zu. Die Polizei soll laut übereinstimmenden Augenzeugenberichten mehrfach von den Teilnehmenden der Demonstrationen der Maßnahmen-Kritiker angegriffen worden sein und mit dem Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken reagiert haben.
Wie bei Demonstrationen der „Querdenken“-Szene üblich, missachteten viele Teilnehmende die Masken- und Abstandspflicht. Ein Redner soll laut der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus RIAS antisemitische Verschwörungsmythen verbreitet haben. Auch nach der Auflösung der angemeldeten Kundgebungen konnten die „Querdenker“ noch eine Weile ungehindert durch Frankfurt marschieren. Teilweise lieferten sich Demonstrierende und Polizei ein Katz und Maus-Spiel. Gegen Abend kesselten die Einsatzkräfte dann die letzte größere Ansammlung ein, nahmen Personalien auf und erteilten Platzverweise. (…) Ein Redner bei der heutigen Demonstration soll antisemitische Verschwörungsmythen verbreitet haben. Das teilt die Recherche-& Informationsstelle Antisemitismus RIAS mit. Er nannte demnach „Gates“, „Rockefeller“ und „Rothschilds“, die einen „Kampf gegen die Menschheit“ führen würden.

via fr: „Querdenker“-Demos in Frankfurt – Rauchbomben, Schlagstöcke, Antisemitismus und Platzverweise

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