Seit der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko Migranten ungehindert zur EU-Außengrenze reisen lässt, nimmt die Zahl der illegalen Eingereisten an der deutsch-polnischen Grenze in Sachsen immer weiter zu. Waren es laut Bundespolizei im August und September noch insgesamt 750, liegt der Wert im Oktober bisher bei 1.270. Rechtsextreme Parteien nutzen die aktuelle Situation, um zum eigenmächtigen “Grenzschutz” aufzurufen. Der Verfassungsschutz warnt davor. Das Landesamt für Verfassungsschutz in Sachsen warnt alle Bürgerinnen und Bürger davor, sich an Grenzaktionen von rechtsextremen Parteien wie “Der Dritte Weg” oder den “Freien Sachsen” zu beteiligen. Diese hätten vor allem in den sozialen Netzwerken dazu aufgerufen, die deutsch-polnische Grenze vor illegal nach Deutschland reisenden Migranten zu schützen.

via mdr: Illegale Migration – Sachsens Verfassungsschutz warnt vor Grenzaktionen von Rechtsextremisten

siehe auch: “Der Dritte Weg” – Rechtsextreme mit #Machete an polnischer #Grenze aufgegriffen – #gub2310 #terror #vigilanten. Mehrere Rechtsextreme wollten in der Nacht an der deutsch-polnischen Grenze mutmaßlich gegen Migranten vorgehen. Die Polizei stellte Waffen sicher. Die Polizei hat an der deutsch-polnischen Grenze rund 50 mutmaßliche Rechtsextremisten aufgespürt. Die Personen seien dem Umfeld der rechtsextremen Splitterpartei Der Dritte Weg zuzurechnen und offensichtlich dem Aufruf der Partei zu einem sogenannten Grenzgang gefolgt, teilte die Polizei mit. Die Partei wollte mit der Aktion im Raum Guben in Brandenburg gegen Migranten an der Grenze vorgehen. Bei der Überprüfung der aufgegriffenen Personen stellte die Polizei demzufolge Pfeffersprays, ein Bajonett, eine Machete und Schlagstöcke sicher.