Die Stuttgarter Querdenken-Bewegung veröffentlicht vor einer geplanten Großdemonstration in Berlin ein vermeintlich geheimes Dokument. Darin gehen die Organisatoren verschiedene Ausweichszenarien durch. Auch das Codewort “Mutti” fällt. Die Stuttgarter Initiative “Querdenken-711” wollte in einer an Medienhäuser verschickten Mitteilung eigentlich die vermeintlich korrupte Thüringer Landesregierung und die diffamierende Berichterstattung über ihre Bewegung an den Pranger stellen. Doch dabei hat sie ein vertrauliches Dokument mitgeschickt. Dem Anschein nach handelt es sich um einen Notfallplan für die geplante Großdemonstration am 1. August in Berlin. Dieser Plan beinhaltet neben organisatorischen Punkten auch diverse Ausweichszenarien, die vorschreiben, was in welcher Situation zu tun sei: Sollte die Polizei die Versammlung verbieten oder auflösen, wollen die Querdenker an einem “Ort, der schlecht abzuriegeln ist und nicht in der Stadtmitte liegt” ihre Demonstration abhalten.
In diesem Zuge fällt auch das Codewort “Mutti”, das ebenfalls für einen nicht näher erläuterten Ausweich-Standort steht. Da die Veranstalter anscheinend damit rechnen, dass ihre Versammlung eingeschränkt wird, setzen sie auf die Mobilität der Demo-Teilnehmer. Um diese zu gewährleisten, weisen sie in dem Dokument auf verschiedene Car-, Roller- und Bike-Sharing-Angebote in Berlin hin.
via focus: Aus Versehen verschickt? Querdenker senden Notfallplan für Großdemo in Berlin mit Codewort “Mutti”
![]()
By <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:%E2%B1%AE” title=”User:Ɱ”>Ɱ</a> – <span class=”int-own-work” lang=”en”>Own work</span>, CC BY-SA 4.0, Link – symbolbild