Ein 70-jähriger Tennengauer soll jahrelang Teil eines rechtsextremen Netzwerks gewesen sein, das einen Umsturz geplant haben soll. Das geht aus einer Anklage hervor, die in der vergangenen Woche durchgesickert ist. Der Mann soll für die Gruppe „Europäische Aktion“ Kontakt zu paramilitärischen Gruppen in Ungarn hergestellt haben. Der 70-jährige, ungarischstämmige Tennengauer ist einer von fünf Verdächtigen, die die Staatsanwaltschaft Wien jetzt angeklagt hat. Das Quintett soll laut der im Nachrichtenmagazin „profil“ veröffentlichten Anklage versucht haben, einen Österreich-Ableger der länderübergreifenden „Europäischen Aktion“ zu etablieren. Das Ziel dieses rechtsextremen Netzwerks: Das Deutsche Reich vor 1945 sollte wiederhergestellt werden. Der Tennengauer soll dazu den Kontakt zu extremistischen Gruppen in Ungarn geknüpft haben, um Aktivisten dort paramilitärisch zu schulen. Das wirft ihm die Anklage vor. Bei ihm wurden auch Fotos von ungarischen Rechtsextremen beim Schießtraining oder Handgranatenwerfen sichergestellt.

via orf: Tennengauer wegen rechtsextremer Umsturzpläne angeklagt