“Streets of Minneapolis”: Springsteen tritt bei Protest-Demo auf

US-Rocklegende Bruce Springsteen ist bei einer Demonstration in Minneapolis mit seiner Protesthymne aufgetreten. Diese hatte er kurz zuvor veröffentlicht, in der er die rabiaten Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE verurteilt. In der Innenstadt von Minneapolis versammelten sich bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt am Freitag Familien und Aktivisten. Auch der Rockmusiker – “The Boss” – Bruce Springsteen trat dort auf und spielte sein Lied “Streets of Minneapolis”. “Dies ist für die Menschen von Minneapolis, die Menschen in Minnesota und die Menschen in unserem guten Land, den Vereinigten Staaten von Amerika”, sagte Springsteen vor den Demonstranten. Die Stadt Minneapolis ist zum Symbol für die aggressive Abschiebepolitik der Trump-Regierung geworden. Der Weltstar reagiert auf den Konflikt und die Gewalt mit einem Protestsong, den er in Anlehnung an seinen alten Hit “Streets of Philadelphia” komponierte. Springsteen singt von “König Trumps Privatarmee”, die auf den Rechten der Menschen herumtrampele und von blutigen Fußspuren. Man werde sich an die Namen derer erinnern, die getötet worden sind. Das Ganze im typischen Bruce Springsteen-Sound – auch mit Mundharmonika. Das Lied geht in den USA viral. Der Rocker schreibt auf seiner Webseite, dass der Song den Menschen in Minneapolis, unseren unschuldigen Einwanderer-Nachbarn und in Erinnerung an die beiden von ICE-Beamten erschossenen US-Bürger Alex Pretti und Renée Good gewidmet sei. Er habe das Lied am Sonnabend geschrieben, am Dienstag aufgenommen und am Mittwoch veröffentlicht – “als Antwort auf den Staatsterror”, von dem die Stadt im Bundesstaat Minnesota heimgesucht werde.

via ndr: “Streets of Minneapolis”: Springsteen tritt bei Protest-Demo auf

siehe auch: Protestsong gegen ICE Springsteen tritt bei Demonstration in Minneapolis auf Trotz Kälte zogen wieder Tausende durch Minneapolis, um gegen die US-Regierung und das gewaltsame Vorgehen von ICE-Beamten zu protestieren. Auch Rocklegende Bruce Springsteen war vor Ort und sang erstmals seine neue Protesthymne. US-Rockstar Bruce Springsteen hat bei einer Demonstration in Minneapolis am Freitag seinen neuen Protestsong »Streets of Minneapolis« gesungen, den er nach den tödlichen Schüssen auf zwei US-Bürger in der Stadt komponiert hat. »Dies ist für die Menschen von Minneapolis, die Menschen in Minnesota und die Menschen in unserem guten Land, den Vereinigten Staaten von Amerika«, sagte Springsteen vor den Demonstranten. (…) Springsteen hatte »Streets of Minneapolis« (Straßen von Minneapolis) – seine Hymne auf die Stadt und ihre Bürger – am Mittwoch im Onlinedienst Instagram veröffentlicht. Er prangte damit den »Staatsterror« in der Stadt an, schrieb der Musiker. »Oh Minneapolis, ich höre deine Stimme / die durch den blutigen Nebel schreit«, heißt es im Refrain des Springsteen-Songs. »Wir werden die Namen derer in Erinnerung behalten / die auf den Straßen von Minneapolis gestorben sind.«; Bruce Springsteen surprises Minneapolis fundraiser with “Arrest The President” message. Unannounced appearance at First Avenue during a benefit for slain activists Renee Good and Alex Pretti Bruce Springsteen surprises Minneapolis fundraiser with an unexpected appearance at First Avenue, the historic music venue in downtown Minneapolis, during a fundraising event organized in memory of activists Renee Good and Alex Pretti, who were recently killed by ICE. (…) Throughout the set, Bruce Springsteen surprises Minneapolis fundraiser audiences not only musically but also politically. A clear message was displayed on his guitar, bearing the words “Arrest The President,” a direct protest slogan aimed at former President Donald Trump.

This cute AI-generated schoolgirl is a growing far-right meme

At first glance, Amelia, with her purple bob and pixie-girl looks, seems an unlikely candidate for the far right to adopt as an increasingly popular meme. Yet, for the past few weeks, memes and AI-generated videos featuring this fictional British teenager have proliferated across social media, especially on X. In them, Amelia parrots right-wing, often racist, talking points, connecting her celebration of stereotypical British culture with anti-migrant and Islamophobic tropes. She sips pints in pubs, reads “Harry Potter” and goes back in time to fight in some of Britain’s most famous battles. But she also dons an ICE uniform to violently deport migrants and embraces such extreme rhetoric that even British far-right activist Tommy Robinson has posted videos of her. It’s an unlikely life for a schoolgirl. But Amelia has other characteristics that have made her “memeable” – namely, that she was originally created two years ago for a computer game as part of the British government’s anti-extremist Prevent program. The game, called “Pathways: Navigating Gaming, the Internet & Extremism,” was developed by Shout Out UK (SOUK), a nonprofit attempting to improve public understanding of politics, as part of a learning package funded by the UK’s Home Office. It aimed to educate young people about the dangers of online radicalization, requiring them to navigate six different scenarios using multiple-choice options. Users play as a cartoon character, “Charlie,” who joins a new school and makes friends with “Amelia,” who shares anti-migrant ideas and disinformation before attempting to recruit Charlie to join anti-migrant groups and protests. The game was relatively simple, and it was picked apart online for the logical leaps it made in each of its scenarios, though it is “not supposed to be played in isolation,” as SOUK CEO Matteo Bergamini told CNN. Instead, it was meant to be part of a “wider learning package that allows teachers to facilitate more nuanced discussions about what constitutes healthy and safe behaviors and what could be potentially unsafe and/or illegal,” he explained. Amelia’s appearance was “not particularly significant,” Bergamini said, but experts say her being a White, purple-haired girl who espouses far-right ideas inadvertently created an avatar who could be coopted by the online right.

via cnn: This cute AI-generated schoolgirl is a growing far-right meme

At first glance, Amelia, with her purple bob and pixie-girl looks, seems an unlikely candidate for the far right to adopt as an increasingly popular meme. https://cnn.it/3OgMw4A

CNN (@cnn.com) 2026-01-31T11:30:07.701060764Z

Neue Erkenntnisse aus Epstein-Files – Musk soll sich nach „wildester“ Party erkundigt haben

Das US-Justizministerium veröffentlicht weitere Akten in der Affäre um den verstorbenen Jeffrey Epstein. Belastet werden in E-Mails erneut unter anderem Ex-Prinz Andrew, Elon Musk und Bill Gates. Die vom US-Justizministerium veröffentlichten Akten in der Affäre um Jeffrey Epstein enthalten bislang unbekannte Details zur Haft und dem Tod des Sexualstraftäters. Unter den laut dem stellvertretenden Justizminister Todd Blanche mehr als drei Millionen Dokumentenseiten, die das Ministerium am Freitag veröffentlichte, finden sich auch E-Mails, die Ermittler austauschten, nachdem Epstein im Jahr 2019 tot in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden wurde. Enthalten ist die Einschätzung eines Ermittlers, dass die letzte Kommunikation Epsteins nicht wie ein Abschiedsbrief wirke. (…) In den jetzt veröffentlichten Dokumenten tauchen Namen auf, die bereits in den zuvor veröffentlichten Epstein-Akten erwähnt worden waren. In einem E-Mail-Entwurf schrieb Epstein demnach über Microsoft-Gründer Gates, er habe diesem geholfen, „Medikamente zu besorgen“, damit Gates „Folgen von Sex mit russischen Mädchen“ bewältigen könne. Zudem habe er dem Unternehmer „heimliche Treffen mit verheirateten Frauen“ ermöglicht. Gates’ Stiftung erklärte, es handele sich um „absolut absurde und vollkommen falsche Behauptungen“. Die Dokumente enthalten auch mehrere Mailwechsel zwischen Musk und Epstein. In einer Nachricht fragt Musk Epstein: „An welchem Tag oder Nacht findet die wildeste Party auf deiner Insel statt?“

via taz: Neue Erkenntnisse aus Epstein-Files Musk soll sich nach „wildester“ Party erkundigt haben

Zwei mal Autobahn blockiert Nur wenige Bauern müssen für Autobahnblockade zahlen – #rechtsbeugung

Ermittler identifizieren lediglich ein Fünftel der Treckerfahrer bei illegalen Bauernprotesten in Niedersachsen. Die meisten kommen ungeschoren davon. Wie inkonsequent die Behörden mitunter gegen Gesetzesverstöße bei den Bauernprotesten 2023/24 vorgegangen sind, zeigt die Bilanz von zwei Autobahnblockaden in Niedersachsen: Gut 80 Prozent der rund 140 Ermittlungsverfahren zu den Demonstrationen auf der A 2 am 18. Dezember 2023 und 8. Januar 2024 mit insgesamt etwa 140 Beschuldigten sind ohne Sanktion eingestellt worden. Das geht aus Zahlen hervor, die die zuständige Staatsanwaltschaft Bückeburg nun der taz mitgeteilt hat. Die Ermittler hätten nicht nachweisen können, wer die Traktoren auf die Autobahn gefahren hatte, „da weder ausreichende Videoaufnahmen noch Personalienfeststellungen vorliegen“, sagte ein Sprecher der Behörde. Die Qualität der von der Polizei aufgenommenen Bilder vom Tatort sei zu schlecht gewesen, um die Fahrer zu identifizieren. Deren Personalien haben die Einsatzkräfte offenbar nicht notiert. Obwohl beide Demonstrationen entgegen dem niedersächsischen Versammlungsgesetz nicht bei den Behörden angemeldet waren, ist laut Polizeidirektion Hannover kein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden. Begründung: Vor Ort habe sich niemand als Versammlungsleiter zu erkennen gegeben. Die Schaumburger Zeitung aber nannte ausdrücklich den Landwirt und Influencer Christian Beißner als Organisator der Blockade im Dezember 2023. Der taz antwortete Beißner jetzt auf die Frage, ob er die Demo organisiert habe: „Ich hab das. Ich war da schon federführend.“ Ausgerechnet gegen den bekanntesten Teilnehmer der Aktion am 8. Januar 2024, den rechtspopulistischen Youtuber, Politiker und damaligen Sprecher des Bauernvereins Landwirtschaft verbindet Deutschland (LSV Deutschland) Anthony Lee, ermittelte die Staatsanwaltschaft erst, nachdem die taz im Juni 2025 explizit danach gefragt hatte. Dabei war Lees Teilnahme an der Aktion bundesweit bekannt geworden, weil er auf der Autobahn in einem Videointerview der niederländischen Influencerin Eva Vlaardingerbroek die abstruse Behauptung aufgestellt hatte, Politiker wollten Landwirten ihr Land zugunsten von Flüchtlingen wegnehmen. Das Verfahren gegen ihn läuft den Angaben zufolge immer noch – mehr als zwei Jahre später. Bitten der taz um Stellungnahme ließ Lee bis Redaktionsschluss unbeantwortet. Unfallgefahr auf der Autobahn Das Vorgehen der Behörden erscheint besonders zurückhaltend angesichts der teils sogar gewalttätigen Reaktion der Polizei auf Blockaden städtischer Straßen durch die Klimaschutzgruppe „Letzte Generation“. Zudem waren die Aktionen der Landwirte riskant: Die Autobahnblockade mit Traktoren und Transportern am 8. Januar 2024 etwa habe im Dunkeln und an einem „kurvigen und hügeligen“ Abschnitt der A 2 bei den Anschlussstellen Bad Eilsen und Rehren stattgefunden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. So „entstand eine besondere Gefahr für die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer“. Wenige Tage später kam es tatsächlich zu einem tödlichen Unfall wegen eines Bauernprotests auf einer Autobahn: Am 10. Januar 2024 starb ein Lkw-Fahrer, nachdem er auf der A 66 in der Nähe von Fulda mit seinem Laster auf das Ende des durch die Aktion verursachten Staus aufgefahren war.

via taz: Zwei mal Autobahn blockiert Nur wenige Bauern müssen für Autobahnblockade zahlen

Donald Trump shares bizarre video of sycophantic Fox News guest calling him ‘daddy’ – #sugar

Trump posts “cringe beyond belief” clip of his former campaign staffer calling him ‘daddy’ on national television. While there is no shortage of nicknames people have to describe the president of the United States, one seems to be more popular than ever, and that’s “daddy.” Last week, President Trump posted a clip online of his former campaign deputy communications director, Caroline Sunshine, appearing on Fox News. In the clip from December, the former Disney Channel Star refers to the president multiple times as “daddy.” “Let me try to put this in terms that Gavin Newsom will understand,” she said, referring to the news that California has opened a lawsuit aiming to reinstate federal funding for the state’s high-speed rail project to connect San Francisco to Los Angeles. “Donald Trump is daddy, and daddy cut you off. Daddy said you can’t use his credit card anymore.” (…) Social media users were quick to comment on how uncomfortable Sunshine’s word choice made them, writing that the clip was “cringe beyond belief” and even “vomit-inducing.” Adding, “She’s blond and pretty though, so Trump will almost certainly invite her to Murder-Lago and offer her a position of, I don’t know, chief slime ass kisser or some such important job.”

via irishstar: Donald Trump shares bizarre video of sycophantic Fox News guest calling him ‘daddy’

Epstein files: Trump, Howard Lutnick, Steve Tisch among prominent names that appear in latest Justice Department release. The Justice Department on Friday released many more records from its investigative files on Jeffrey Epstein, resuming disclosures under a law intended to reveal what the government knew about the millionaire financier’s sexual abuse of young girls and his interactions with the rich and powerful. Deputy Attorney General Todd Blanche said the department was releasing more than 3 million pages of documents in the latest Epstein disclosure, as well as more than 2,000 videos and 180,000 images. The files, posted to the department’s website, include some of the several million pages of records that officials said were withheld from an initial release of documents in December. (…) They included emails in which Epstein and others shared news articles about President Donald Trump, commented on his policies or his politics, or gossiped about him and his family. Among the records was a spreadsheet, created just last August, summarizing calls that had been made to the FBI’s National Threat Operation Center or to a hotline set by prosecutors from people claiming to have some knowledge of wrongdoing by Trump. That document included a range of uncorroborated stories involving many different celebrities, and somewhat fantastical scenarios, occasionally with notations indicating what follow-up, if any, was done by agents.

Mutmaßliche #Polizeigewalt – Ermittlungen gegen weiteren Beamten des 1. Reviers in #Frankfurt – #polizeiproblem

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen weiteren Beamten des 1. Polizeireviers. Damit steigt die Zahl der Beschuldigten im Zusammenhang mit mutmaßlicher Polizeigewalt auf 18. Insgesamt laufen inzwischen Verfahren gegen 20 Beamte. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen weiteren Beamten des – nicht nur – wegen mutmaßlicher Polizeigewalt in Verruf geratenen 1. Polizeireviers. Wie die Ermittlungsbehörde am Freitag auf hr-Anfrage mitteilte, sei der Mann nach “Durchsuchungsmaßnahmen und weiteren Ermittlungen” identifiziert worden und werde nun als Beschuldigter geführt. Damit steigt die Zahl der Beamten, denen vorgeworfen wird, zwischen Februar und April 2025 mehrere Gefangene misshandelt oder das Verhalten ihrer Kolleginnen und Kollegen gedeckt zu haben, auf insgesamt 18. (…) Bei den Gewalthandlungen gehe man von Schlägen, Tritten und Stößen des Kopfes gegen Wand und Tür aus, sagte Staatsanwaltschaftssprecher Dominik Mies. In einem Fall soll ein Geschädigter eine Treppe hinuntergestoßen worden sein. Zudem wird geprüft, ob sich einzelne Beamte der “Verfolgung Unschuldiger” schuldig gemacht haben. Mehrere der betroffenen Polizisten sollen den mutmaßlichen Opfern Widerstand unterstellt oder ihnen sogar tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte angedichtet haben, um nachträglich die Gewaltanwendung zu rechtfertigen. Weitere Ermittlungen anhängig Infolge der Ermittlungen wurde sechs Beamten das Führen der Dienstgeschäfte untersagt. Die Revierleitung – gegen die nicht ermittelt wird – wurde ausgetauscht.

via hessenschau: Mutmaßliche Polizeigewalt Ermittlungen gegen weiteren Beamten des 1. Reviers in Frankfurt

Anonyme Plakate gegen die AfD: Stadt entfernt Schmähungen

Zeit vor Wahlen bringt es offenbar mit sich, dass manche ihr Recht auf freie Meinungsäußerung stärker einschätzen, als es tatsächlich ist. So wurden nun in Miesbach mehrere Plakate auf die offiziellen Plakatwände im ganzen Stadtgebiet geklebt, die die AfD als Nazis bezeichnen und deren Wähler beleidigen. „80 Millionen Tote, das eigene Land in Schutt und Asche gelegt“, heißt es auf dem Plakat. „Wenn du da immer noch Nazis wählst, bist du entweder blöde oder ein Arschloch. Oder ein blödes Arschloch.“

via merkur: Anonyme Plakate gegen die AfD: Stadt entfernt Schmähungen