Queer and Trans People Were Under Attack in 2025. Here’s How We Fought Back

From ICE jails to public libraries to Instagram, queer and trans people battled fascism on every front this year. This year — 2025 — was bleak. There’s trans joy around, but to keep it from drying up we’re going to need to stay with the horror of our current moment. Not so long that it destroys us, but long enough to strategize against its creeping totality. The right-wing descent that took place during this long year was predicted by Miss Major Griffin-Gracy, the Stonewall riot veteran and mentor to us both who passed this year. Queer and trans people like Major who were alive during the 1980s remember the early days of the AIDS epidemic and the reign of Reagan as a similarly bleak time, in jarring contrast to the revolutionary 1960s and ’70s. Major kept pushing during that period, behind the wheel of San Francisco’s first needle exchange van, and with a group of trans people dubbed Angels of Care who treated people dying from the virus (at the time, many established doctors and nurses refused). Groups like Angels of Care and the direct action-focused AIDS Coalition to Unleash Power (ACT UP) provided where the state and traditional institutions would not. Following this lineage, queer and trans people in 2025 organized against the fascist takeover of the federal government. Indeed, despite the ascendant right wing, in 2025 queer and trans people in the U.S. organized on battlegrounds such as ICE jails, public libraries facing book bans, and on Instagram. Below are some of the grounds where we fought. A Struggle Over the Stonewall National Monument Miss Major was one of the people who fought the cops at the famous 1969 anti-police uprising outside the Stonewall Inn in New York City. The space was commemorated as the country’s first LGBT national monument under the Obama administration, but this year Donald Trump’s White House removed the words “queer” and “transgender” and later, references to bisexuals, from the monument’s signage and website, with the National Park Service instituting a new policy that only allows traditional rainbow flags. Rather than demanding that we simply return to the domestication that the initial monument offered, what if we demanded a commemoration as insurgent at the uprising itself? As Major noted, a commemorative plaque was nice, but free housing and free healthcare for trans people would be much more meaningful. Acting autonomously, people have replaced the flags on and off, regardless of the official policy.

via truthout: Queer and Trans People Were Under Attack in 2025. Here’s How We Fought Back

a pride flag drawn on the ground

Von wegen Missverständnis: So extrem waren Xavier Naidoos Äußerungen wirklich

Viele Fans des Sängers glauben, er sei in der Vergangenheit vielleicht missinterpretiert worden – dabei waren sein Judenhass, seine Reichsbürger-Fantasien und Verschwörungslügen unmissverständlich. Xavier Naidoos politische Meinung finde er gut, sagt ein Konzertbesucher. Was der Sänger während der Corona-Zeit von sich gegeben habe, stimme doch. Eine Frau lobt, Naidoo sei auch zuvor schon „wach“ gewesen. Er habe beispielsweise früh erkannt, welche Form die Erde in Wirklichkeit besitze. Und im Herzen sei er heute „auf jeden Fall“ noch ganz der Alte. Die Aussagen stammen aus einem Video, das aktuell auf Telegram kursiert. Der rechtsextreme Aktivist Matthäus Westfal feiert darin das Comebackkonzert Naidoos in Köln und lässt Besucher in der Warteschlange vor der Arena zu Wort kommen. Manche freuen sich, Naidoo sei „hart geblieben“, oder beklagen, den Deutschen sei die Meinungsfreiheit genommen worden. Hat sich Naidoo bloß missverständlich geäußert? Für welche Aussagen Naidoo genau in der Kritik stand, erfährt man nicht. Genau dies blieb auch in vielen seriösen Presseberichten unerwähnt, die sich mit dem Comeback des Sängers beschäftigten. Vage war etwa von „Antisemitismusvorwürfen“ die Rede. Als Leser bekam man leicht den Eindruck, es handle sich um einzelne, womöglich missverständlich formulierte Aussagen des Sängers. Dieser Eindruck ist grundfalsch. Die Aussagen, die Naidoo tätigte, waren so explizit, niederträchtig und zahlreich, dass niemand ernsthaft behaupten kann, es habe sich um ein Versehen gehandelt. Sie glauben kein Stück, dass Naidoo mit ihnen gebrochen hat. Experte Josef Holnburger über Xavier Naidoos extremistische Wegbegleiter Besonders drastisch fielen die hasserfüllten Thesen über Juden aus. Naidoo verbreitete ein Video mit der Aussage, der Holocaust sei eine „gelungene historische Fiktion“. Er verbreitete die antisemitische Hetzschrift „Die Protokolle der Weisen von Zion“ inklusive des Hinweises, das Buch sei eines der „wichtigsten Dokumente der Menschheitsgeschichte“.  Den Zentralrat der Juden beschimpfte Naidoo als „Zentralrat der Lügen“. Er behauptete, es gäbe keine Semiten im Zentralrat. Er schrieb: „Die sogenannten ,Juden’ sind die eigentlichen Antisemiten.“ Oder auch: „Wenn Ihr Juden seid, bin ich Koreaner.“ Naidoo behauptete, Jerusalem sei eine Fälschung, und beleidigte den Talmud. Ein anderes Mal verbreitete der Sänger eine Botschaft, in der von „Judengesindel“ die Rede ist. Er schrieb Sätze wie „Ich kann den sogenannten Juden nichts mehr glauben“ und „Ziemlich viele Juden in diesen Kinderschänder-Dreck verwickelt“. (…) In Interviews und Social-Media-Postings ließ Naidoo keine Zweifel daran, wo er politisch stand. Unter anderem verbreitete der Sänger die Behauptung, in der Bundesrepublik herrsche ein „krankes und faschistisches System“, ein anderes Mal sprach er über Pläne „zur Vernichtung der Deutschen und Deutschlands“. Die „Black Lives Matter“-Bewegung nannte Naidoo „absolut verachtungswürdig“. Dafür lobte Xavier Naidoo den mehrfach verurteilten Reichsbürger Rüdiger Hoffmann, bezeichnete ihn öffentlich als „wahren Helden“. Bei Hoffmann handelt es sich um einen ehemaligen NPD-Kader, der wegen versuchten Mordes mehrere Jahre im Gefängnis saß. Als der Antisemit Attila Hildmann nach monatelanger Hetze in die Türkei floh, um sich der Strafverfolgung zu entziehen, lobte Naidoo ihn als einen „Bruder im Geiste“. Er finde es „einfach klasse, was Attila bisher geleistet hat“. Er hoffe, Hildmann bald in seine Arme schließen zu können.

via tagesspiegel: Von wegen Missverständnis: So extrem waren Xavier Naidoos Äußerungen wirklich

35 Ordnungsrufe für die AfD im Bundestag seit Neuwahl

Seit Beginn der Legislaturperiode am 12. Mai hat es bereits 42 Ordnungsrufe im Bundestag gegeben. Davon ergingen 35 Ordnungsrufe an die AfD und sieben an Abgeordnete der Linken, berichtet die „Bild“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf eine Datenbank des Bundestags. Die meisten Ordnungsrufe erhielten demnach die AfD-Abgeordneten Martin Reichardt (sieben) und Stephan Brandner (vier) sowie Linken-Politiker Luigi Pantisano (vier). Jeweils drei Ordnungsrufe ergingen an die AfD-Abgeordneten Kay Gottschalk und Steffen Janich, jeweils zwei an die AfD-Politiker Stefan Keuter, Markus Frohnmaier und Carolin Bachmann sowie an Mirze Edis (Linke). Abgeordnete von Union, SPD und Grünen wurden bislang nicht gerügt.

via oldenburger onlinezeitung: 35 Ordnungsrufe für die AfD im Bundestag seit Neuwahl dts Nachrichtenagentur

„Schadet dem Charakter der Konferenz“: Sicherheitspolitiker kritisieren AfD-Einladungen zu Sicherheitskonferenz

„Schadet dem Charakter der Konferenz“: Sicherheitspolitiker kritisieren AfD-Einladungen zu Sicherheitskonferenz Anders als in den Vorjahren wurden für die Münchner Sicherheitskonferenz im Februar auch Politiker der AfD eingeladen. Sicherheitspolitiker sind alarmiert. Die Rückkehr von AfD-Politikern auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) alarmiert parteiübergreifend Sicherheitspolitiker und sorgt für scharfe Kritik an den Organisatoren. „Die AfD ist ein Sicherheitsproblem. Sie verachtet die Bundesrepublik Deutschland und die freiheitliche demokratische Grundordnung“, sagte der Grünen-Politiker Konstantin von Notz dem Tagesspiegel. Zudem sei die AfD „enger Verbündeter“ von Staaten wie China und Russland, die eine neue Weltordnung anstrebten. „Auf einer Veranstaltung wie der Münchner Sicherheitskonferenz kann die AfD deshalb kein konstruktiver oder ernsthafter Gesprächspartner sein“, sagte von Notz, der auch stellvertretender Vorsitzender des parlamentarischen Kontrollgremiums ist, welches die deutschen Geheimdienste überwacht. In dem Gremium sitzt auch der SPD-Innenpolitiker Daniel Baldy, der die Einladungen von AfD-Politikern nach München ebenfalls kritisiert. „Die AfD hat in den letzten Jahren deutlich gemacht, dass ihr nichts an einem europäischen Sicherheitsgefüge liegt“, sagte er dem Tagesspiegel und verwies neben den Kontakten zu Russland und China auch auf die in die MAGA-Bewegung in den USA. „Diese AfD-Politik hat nichts mit Sicherheitspolitik zu tun“, sagte Baldy und ergänzte: „Folglich ist die Einladung auf die MSC eine Relativierung der Deutschland- und europafeindlichen Politik der AfD.“

via tagesspiegel: „Schadet dem Charakter der Konferenz“: Sicherheitspolitiker kritisieren AfD-Einladungen zu Sicherheitskonferenz

siehe auch: „Enge Kontakte zu Moskau“: Sicherheitspolitiker üben scharfe Kritik an AfD-Einladung zur Münchner Siko. Sicherheitspolitiker aus mehreren Parteien sind alarmiert: Auch AfD-Politiker sollen wieder an der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC, auch Münchner Siko) teilnehmen dürfen. Insbesondere wegen mutmaßlicher Russland- und China-Nähe der AfD wird vor erheblichen Sicherheitsrisiken gewarnt. Der Siko-Chef hält dagegen und verteidigt die Einladung der AfD. „Die AfD ist ein Sicherheitsproblem“, so der Grünen-Politiker Konstantin von Notz laut dem Tagesspiegel. Von Notz ist stellvertretender Vorsitzender des parlamentarischen Kontrollgremiums für deutsche Geheimdienste. Die AfD verachte Deutschland und dessen demokratische Ordnung und sei „enger Verbündeter“ von China und Russland, die eine neue Weltordnung anstrebten

More musicians cancel Kennedy Center concerts after board votes to add Trump’s name to the building

Recent cancellations have left the performing arts center in Washington with gaps in programming for Christmas Eve and New Year’s Eve. More artists have canceled their upcoming performances at the Kennedy Center after its board voted to rename the performing arts venue to include President Donald Trump’s name. The canceled performances to date include shows previously promoted for Christmas Eve, New Year’s Eve, Jan. 14 and April 24 and 25. The Cookers, a jazz band that was scheduled to perform Wednesday night, did not cite a specific reason in announcing their decision, but their statement hinted at politics. (…) Kristy Lee, who was scheduled to perform Jan. 14, announced her cancellation on Instagram, saying canceling shows hurts, “but losing my integrity would cost me more than any paycheck.” “When American history starts getting treated like something you can ban, erase, rename, or rebrand for somebody else’s ego, I can’t stand on that stage and sleep right at night,” said Lee, who described herself as “just a folk singer from Alabama.” (…) In a separate statement on her website, Lee said the cancellation was due to concerns for the center’s “institutional integrity.” She said she “believes publicly funded spaces must remain free from political capture, self-promotion, or ideological pressure.” “This decision is not directed at the Center’s dedicated staff, artists, or patrons, whose work and commitment to the arts remain deeply respected. Rather, it is a statement in defense of the Center’s founding purpose and the ethical responsibility shared by artists who grace its stage,” the statement read. (…) One of the first musicians to cancel a performance in the wake of the board’s vote was jazz musician Chuck Redd, who called off his Christmas Eve concert at the center, where had presided over the annual event for nearly 20 years. Redd told The Associated Press that he was canceling the concert as a result of the name change. In a letter to Redd, which the Kennedy Center shared with NBC News, Grenell, threatened to sue him for $1 million, calling his decision to back out a “political stunt.” In a statement Saturday, Kennedy Center spokesperson Roma Daravi said, “Any artist cancelling their show at the Trump Kennedy Center over political differences isn’t courageous or principled—they are selfish, intolerant, and have failed to meet the basic duty of a public artist: to perform for all people.” Trump has taken numerous steps to assert more control over the center, such as replacing the board with a handpicked set of members who named him their chair. He also changed the programming at the center, which included removing Pride events.

via nbcnews: More musicians cancel Kennedy Center concerts after board votes to add Trump’s name to the building

HOLLABRUNN – Polizei sieht nach Schüssen auf Moschee und Grünes Parteilokal “keinen Grund zur Beunruhigung” – #terror

In Hollabrunn, einem beschaulichen Städtchen mit 12.000 Einwohnern im niederösterreichischen Weinviertel, herrscht derzeit Aufruhr: In der Nacht auf Sonntag schoss ein Täter auf die Moschee des Vereins der Albanischen Muslime. Das Projektil durchschlug den Rahmen der Eingangstür, ging durch einen Raum und eine Doppelglasscheibe und kam im Innenhof zu liegen – in den Räumlichkeiten befand sich niemand mehr. Am Montag wurde dann bekannt, dass am Wochenende auch auf das Parteilokal der Hollabrunner Grünen sowie auf ein geparktes Auto in der Stadt geschossen wurde. Das Parteilokal war zu dem Zeitpunkt ebenfalls leer, erklärt ein Sprecher der Grünen auf STANDARD-Anfrage. Die Partei habe selbst erst durch die Polizei von den zwei Schüssen erfahren. Ob die drei Fälle zusammenhängen, ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Vorgesehen ist eine kriminaltechnische Untersuchung der sichergestellten Projektile. Polizei hat erste Ermittlungsansätze Am Dienstag bestätigte die Polizei, dass sie “ersten konkreten Ermittlungsansätzen” nachgehe. Federführend ist dabei weiter das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung. In Richtung Bevölkerung sprach die Polizei eine Entwarnung aus. “Aus derzeitiger Sicht besteht kein Anlass zur Beunruhigung der Bevölkerung”, betonte Polizeisprecher Johann Baumschlager. Zudem wurde bekannt, dass in der Weinviertler Bezirksstadt auch Schaukästen der ÖVP und SPÖ beschädigt worden sind. Diesbezüglich seien ebenfalls Ermittlungen im Gang, sagte Baumschlager.

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Tesla-Werksleiter in Grünheide lehnt Tarifvertrag ab und warnt vor mehr Arbeitnehmerrechten

Abermals mischt sich André Thierig in den Wahlkampf um die Betriebsratswahlen ein und droht bei Sieg der IG Metall mit Konsequenzen aus der US-Zentrale. Gegenüber der dpa verwies Thierig darauf, dass es dieses Jahr eine “Entgelterhöhung im einschlägigen Tarifvertrag von zwei Prozent” gegeben habe. “Wir konnten, weil wir in einer anderen wirtschaftlichen Situation sind als die gesamte Industrie, die Entgelte um das Doppelte – um vier Prozent – anheben. Seit Produktionsbeginn waren es damit mehr als 25 Prozent Entgelterhöhung in weniger als vier Jahren”, erklärte der Werksleiter. Dagegen hält die IG Metall, die sich selbst die weltweit größte organisierte Arbeitnehmervertretung nennen darf. Bezirksleiter Jan Otto argumentierte: “Ohne Tarifvertrag bleibt die Bezahlung bei Tesla deutlich unter dem Niveau in anderen Autowerken in Deutschland zurück.” Laut Otto rede die Tesla-Geschäftsführung den Tarifvertrag schlecht, indem sie dessen niedrigste Entgeltgruppe heranzieht. In Automobilwerken seien die untersten beiden Entgeltgruppen aber gar nicht vergeben. Auch eine Arbeitszeitverkürzung, die die Gewerkschaft fordert, lehnte Thierig abermals ab. “Die Diskussion um eine 35-Stunden-Woche ist für mich eine rote Linie, die werden wir nicht überschreiten”, erklärte er.

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