“Geheimes” AfD-Treffen: Proteste und Polizei in Neumünster

Für Aufregung um das AfD-Treffen in Neumünster hatte gesorgt, dass rechtsextreme Teilnehmer und Gruppierungen eingeladen waren. Geheim blieb die Veranstaltung am Sonnabend nicht, der Ort war bereits am Freitag durchgesickert. von Gregory Dauber Anwohner waren angesichts des Auflaufs vollkommen überrascht: Bis zuletzt hatte die AfD versucht, den Veranstaltungsort zu verschleiern. Doch am Freitagnachmittag war schließlich bekannt geworden, wo der wochenlang beworbene “Tag des Vorfelds” an diesem Sonnabend stattfinden sollte. Die Veranstaltung und der begleitende Gegenprotest durchbrachen die Idylle im sonst eher beschaulichen Neumünster-Einfeld.  “Das überrascht mich schon sehr”, sagte eine Frau, die in der Nachbarschaft des griechischen Lokals wohnt, in das die AfD eingeladen hatte. Im Festsaal der Gaststätte fänden sonst oft türkische Hochzeiten statt. “International” nannte die Anwohnerin ihren Eindruck der üblichen Klientel, und “das soll auch so bleiben”. Die AfD habe sie hier noch nie gesehen.  Viele Gegendemonstranten Die AfD-Veranstaltung in Neumünster ist am Sonnabend von bis zu 200 Gegendemonstranten begleitet worden. An dem von der Partei organisierten, sogenannten Vernetzungstreffen nahmen nach Polizeiangaben rund 100 Personen teil. Das Innenministerium hatte zuvor erklärt, man erwarte unter anderen Personen aus dem rechtsextremen Spektrum. Die AfD hatte eigenen Angaben zufolge mit bis zu 200 Teilnehmenden gerechnet. Mindestens zwei Teilnehmer der Veranstaltung fielen mit der in rechtsextremen Kreisen beliebten “White Power”-Geste auf. Sie ähnelt dem Okay-Zeichen und soll für eine angebliche Überlegenheit “der weißen Rasse” stehen. Das Zeigen des Handzeichens ist nicht strafbar. Veranstaltungsleiter Kevin Dorow (AfD-Kreistagsfraktion Rendsburg-Eckernförde) tat die Geste auf NDR Anfrage als “jugendlichen Witz” ab. (…) Für Aufsehen hatte ein Flyer gesorgt, mit dem die Veranstaltung beworben wurde. Darauf waren mehrere Verlage, Medienplattformen und ein vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistischer eingeordneter Verein als Teil des Programms angekündigt worden. Auch das in dieser Woche vom Bundesinnenministerium verbotene “Compact”-Magazin war auf dem Flyer vertreten.  Im Laufe der Woche schließlich veröffentlichte die AfD einen neuen Flyer – ohne das “Compact”-Logo. Denn eine weitere Verbreitung wäre illegal gewesen. Auch die Logos der Magazine “Zuerst” und “Deutsche Militärzeitschrift” (DMZ) waren auf der zweiten Version nicht mehr zu sehen. Beide werden von einem Verlag aus Martensrade im Landkreis Plön vertrieben. Geschäftsführer ist Dietmar Munier, der seit Jahrzehnten in der rechten Szene aktiv ist. Munier war nicht vor Ort. (…) Mehrere Teilnehmer der AfD-Veranstaltung fotografierten und filmten vor allem vor Beginn der Veranstaltung die Gegendemonstranten und auch Pressevertreter. Organisationen wie “Reporter ohne Grenzen” werten das offensive Filmen von Medienvertretern als Einschüchterungsversuch. Neben dem rechtsextremen Medienaktivisten Michael Scharfmüller aus Österreich (“Info-Direkt”) tat dies auch AfD-Lokalpolitikerin Berith Ortfeld.

via ndr: “Geheimes” AfD-Treffen: Proteste und Polizei in Neumünster

‘Worth as much as toilet paper’: Experts react to Trump’s letter from ‘pill mill’ doctor

Donald Trump on Saturday posted what was supposed to be an update on his health after he was shot in the ear, but political analysts and other onlookers weren’t impressed. Trump posted the letter, which you can read here, on Truth Social. But it was penned by Trump’s former White House doctor Ronny Jackson, who now serves as a Republican Texas lawmaker, who has been accused of handing out drugs freely and being drunk and doped up on Ambien on the job. Jackson has also previously been criticized for his hyper-partisan statements against the current president, Joe Biden. But they got something else. The internet reacted poorly to the letter. Legal analyst Marcy Wheeler, of EmptyWheel, called Jackson “a conspiracy theorist who covered up Trump’s near-lethal COVID and who turned the White House into a pill mill.” “This is worth as much as toilet paper,” the analyst added. “Love that self-imagined journalists are giving this as much credence as Trump’s propagandists.”

via rawstory: ‘Worth as much as toilet paper’: Experts react to Trump’s letter from ‘pill mill’ doctor

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By Ludwig, SilvioOwn work, CC BY-SA 4.0, Link

Marine sentenced to nearly 5 years for Nazi salute display during Capitol riot – #LockHimUp

Tyler Bradley Dykes, of South Carolina, was an active-duty Marine when he grabbed a police riot shield from the hands of two police officers and used it to push his way through police lines during the attack by a mob of then-President Donald Trump’s supporters. A marine accused of giving a Nazi salute during the deadly Capitol riots has been sentence to nearly five years in jail. Tyler Bradley Dykes, a Marine from South Carolina, seized a police riot shield from two officers and used it to force his way through police lines during the mob attack by supporters of then-President Donald Trump on January 6, 2021. In April, Dykes pleaded guilty to assault charges. He had previously been convicted of a crime related to the 2017 white nationalist Unite the Right rally in Charlottesville, Virginia. After serving a six-month sentence in a state prison, Dykes was transferred to federal custody in 2023. US District Judge Beryl Howell sentenced the 26 year old Dykes to four years and nine months in prison, according to the Justice Department. Federal prosecutors had suggested a prison term of five years and three months for Dykes. Prosecutors wrote that Dykes “He directly contributed to some of the most extreme violence on the Capitol’s east front,”. Dykes’ lawyers asked for a two-year prison sentence, stating that Dykes acknowledges his actions on January 6 were “illegal, indefensible and intolerable.” (…) After seizing a riot shield from two officers, Dykes entered the Capitol, holding the shield in one hand and raising his other hand in triumph. Prosecutors also accuse him of using the shield to attack police officers inside the building, causing them to retreat down a hallway. Dykes handed over the shield to an officer upon exiting the Capitol. While Dykes denies performing a Nazi salute on January 6th, prosecutors claim that his open-handed gesture was caught on video. In August 2017, photographs showed Dykes participating in a march through the University of Virginia’s campus on the eve of the Unite the Right rally, alongside white supremacists carrying tiki torches. One photo depicts him extending his right arm in a Nazi salute while holding a lit torch in his left hand.

via themirror: Marine sentenced to nearly 5 years for Nazi salute display during Capitol riot

Dortmunder Bundestagsabgeordneter – AfD schmeißt wohl Matthias Helferich aus der Partei

Er nannte sich “das freundliche Gesicht des Nationalsozialismus” und ist auch der AfD zu rechts. Nun wirft die Partei Matthias Helferich offenbar aus ihren Reihen. Der Dortmunder AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich war der Partei ein Dorn im Auge – und ist nun wohl kein Mitglied der AfD mehr. Das berichtet der “Stern” unter Berufung auf einen Beschluss des Landesschiedsgerichts der Partei. Der Beschluss liege der Zeitung vor. Das Schiedsgericht hatte sich mit einem Antrag beschäftigt, Helferich aus der AfD auszuschließen. Laut dem “Stern” hätte das Gericht dem Antrag stattgegeben und Helferich aus der Partei geworfen. (…) So hatte Helferich etwa ein Foto auf Instagram geteilt, das einen Rückspiegelanhänger zeigt, auf dem das Zitat “Raus mit die Viecher” stand. Helferich versah den Post mit den Worten “Super” und “#remigration”. Dazu zitiert der “Stern” aus dem Beschluss des AfD-Schiedsgerichts: “Die Verknüpfung des Slogans ‘Raus mit die Viecher’ mit dem Begriff ‘Remigration’ zeigt eine Einstellung einer extrem die Menschenwürde verletzenden Abqualifizierung von Migranten, die augenscheinlich mit Viechern gleichgesetzt werden.” Auch soll Helferich gegen das Grundgesetz und das Grundsatzprogramm der AfD verstoßen sowie Parteikollegen bedroht und beleidigt haben.

via t-online: Dortmunder Bundestagsabgeordneter AfD schmeißt wohl Matthias Helferich aus der Partei

siehe auch: BEDROHUNG VON PARTEIFREUNDEN AfD-Gericht bestätigt Parteiausschluss von Abgeordnetem Helferich. Ein Parteigericht wirft dem AfD-Politiker Matthias Helferich vor, Mitglieder bedroht zu haben. In dem Beschluss, der dem stern vorliegt, geht es auch um Kontakte zu Altnazis – und die vermeintliche Arbeit einer AfD-Frau “als Nutte”. Es ist erst ein halbes Jahr her, da schickte die AfD in Nordrhein-Westfalen den Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich als Beisitzer in ihren Landesvorstand. Die Wahl war ein Bekenntnis der Delegierten zu dem Mann, der sich einst als “freundliches Gesicht des NS”, des Nationalsozialsozialismus, bezeichnet hat. Helferich, 35, ist in der AfD eng vernetzt, beim Parteinachwuchs “Junge Alternative” genauso wie im Lager von Björn Höcke. Wenige Monate nach seiner Wahl votierte eine Mehrheit im Landesvorstand dafür, Helferich aus der Partei zu werfen. (…) Den größten Raum in dem Gerichtsbeschluss nimmt ein, was die beiden Schiedsrichter als “tatsächliche oder indirekte/subtile Bedrohungen von Parteimitgliedern” bezeichnen. Helferich schaffe “Bedrohungsszenarien”, habe wiederholt und gezielt “Fehltritte oder vermeintliche Fehltritte anderer Parteimitglieder” platziert und das getan, “um Druck auszuüben”. In seinem Beschluss führt das Schiedsgericht dafür mehrere Beispiele an, und das erste führt gleich tief hinein in die Machtarithmetik des größten Landesverbandes der AfD. Dort übt der Duisburger Andreas Laasch, Chef des mitgliederstarken AfD-Bezirks Düsseldorf, einen zunehmend größeren Einfluss aus. Über Laasch berichtete der “Spiegel” 2019, dass sein Name in den Neunzigerjahren in einem Dokument der rechtsextremen Neonazi-Partei FAP aufgetaucht sei, der Freiheitlichen Arbeiterpartei Deutschlands. Die FAP-Leute aus Duisburg wollten demnach damals auf eine Gegendemo zu einer Maikundgebung nach Dortmund fahren, um “dem linken Pack zu zeigen, dass wir ihnen nicht die Straße überlassen”. Für das “Fahrzeug 5” war laut dem Papier auch Andreas Laasch eingetragen. Laasch hatte damals versichert, niemals Kontakt zur FAP gehabt zu haben. Das Schreiben könne “nur eine Fälschung sein”. “Mit besten Kontakten zur alten Rechten” Im Juni 2024, als Andreas Laasch zum AfD-Bezirksvorsitzenden gewählt worden war, meldete sich Matthias Helferich auf der Plattform X zu Wort. Er beglückwünschte Laasch und schrieb, der AfD-Landesvorsitzende Martin Vincentz und der Bundesvorsitzende Tino Chrupalla hätten “mit ihm einen guten Netzwerker – mit besten Kontakten zur alten Rechten u. einem V-Mann”. (…) Im Januar 2024 hatte sich Helferich in einer Whatsapp-Gruppe über eine AfD-Frau aus NRW geäußert, die ihre Partei über Jahre an exponierter Stellung vertrat. Das Schiedsgericht führt nun auch diesen Fall auf. Der Antragsgegner, wie er im Beschluss genannt wird, habe sich gerühmt, “Kenntnisse über eine vermeintliche Tätigkeit des Parteimitgliedes (…) in der Vergangenheit zu besitzen, indem er behauptet, ihre Tätigkeit als Nutte verteidigt zu haben und indem er äußert: ‘Eure neuerliche Hygiene, die dir ganz besonders steht als ehemalige Prostituierte …'”. Die Landesschiedsrichter trauten Helferich offenbar einiges zu. In diesem Fall ist ihrer Einschätzung nach “zumindest von einer strafbaren Formalbeleidigung auszugehen”. Und es stehe, ergänzen sie, “auch die Drohung im Raum, dass der Antragsgegner dieses vermeintliche Wissen aus der Vergangenheit der (…) zu ihrem Nachteil an geeigneter Stelle nutzen will”. “Beste Kontakte zu Putins Nachtwölfen” Dem früheren AfD-Bundestagskandidaten  Henning Zoz schließlich, einem Unternehmer aus Südwestfalen, schrieb Helferich im Juni 2024 auf X “beste Kontakte zu Putins Nachtwölfen und den ostukrainischen Teilrepubliken” zu. Laut AfD-Schiedsgericht tat er das, “um dessen Ruf zu schädigen”. Helferich lasse dabei “bewusst außer Acht, dass das Parteimitglied Zoz als Unternehmer mit geschäftlichen Beziehungen in den ukrainischen Ostgebieten tätig ist und sich dort auf sensiblem Terrain bewegen muss”. Die Schiedsrichter erkennen in solchen Sätzen Helferichs das Ziel, “Parteimitglieder oder deren Mitarbeiter mit sachfremden Geschehnissen oder Tätigkeiten aus ihrer Vergangenheit unter Druck setzen zu wollen”.

“J’aime Adolf Hitler, je ne vais pas me cacher” : au tribunal, un néonazi de 19 ans qui menaçait les JO part en prison – #terror

Théo M., alias « Panzer », administrateur de la chaîne Telegram « Division aryenne française », a été condamné par le tribunal correctionnel de Paris, ce 20 juillet, à deux ans de prison ferme pour des menaces de mort et des provocations à commettre un crime contre les personnes. Un procès nocturne qui a offert une plongée dans la mentalité d’un radicalisé d’extrême droite, raciste et violent revendiqué, fan d’Anders Breivik, aussi immature que dangereux. « Si un parti nazi existait, j’y adhérerais. » Il est un peu plus de 22 heures, vendredi 19 juillet, lorsque Théo M., un militant néonazi alsacien de 19 ans, est escorté dans le box du tribunal correctionnel de Paris. Teint pâle, crâne rasé, silhouette frêle, l’allure de ce jeune homme sans diplôme tranche avec l’extrême violence des propos qu’il tenait en 2023 et 2024 sur sa chaîne Telegram « Division aryenne française » (DAF). Une boucle de discussion en ligne radicale, où il a fédéré une communauté de jeunes nationalistes et néonazis en perdition, prêts à répondre à ses appels à commettre guets-apens et ratonnades.

via marianne: “J’aime Adolf Hitler, je ne vais pas me cacher” : au tribunal, un néonazi de 19 ans qui menaçait les JO part en prison

siehe dazu auch: Antiterror-Polizei nimmt Neonazi fest: 18-Jähriger soll Angriff während Olympischer Spiele geplant haben – #terror. Erst kürzlich hat der französische Innenminister Telegram-Gruppen verboten, die rassistische Propaganda verbreiteten. Ein junger Neonazi soll dort mit einem Angriff während Olympia gedroht haben. Wegen mutmaßlicher Planung von Gewaltakten im Vorfeld der Olympischen Spiele in Paris ist ein 18-jähriger Neonazi festgenommen worden. Nach Justizangaben vom Mittwoch wurde der 18-Jährige von der Antiterror-Polizei im Elsass gefasst. Er habe im Onlinedienst Telegram damit gedroht, den Staffellauf der Olympischen Flamme zu stören, wenn die Dragqueen Minima Gesté die Flamme übernimmt. Die Tatsache, dass die bekannte Dragqueen die Olympische Flamme tragen sollte, hatte in rechtsextremen Kreisen zu homophoben Reaktionen geführt. Innenminister Gérald Darmanin hatte im April mehrere Telegram-Gruppen einer rechtsextremen Gruppe verboten, in denen Mitglieder rassistische Propaganda verbreiteten und zu Gewalt aufriefen: A French alleged neo-Nazi sympathizer, suspected of targeting Olympic torch, sentenced to 2 years. A French alleged neo-Nazi sympathizer was sentenced to two years in prison after making threats online and was suspected of wanting to target the Olympic torch relay, authorities said Saturday. The Paris public prosecutor’s office said in a statement the 19-year-old man was convicted after a swift trial overnight Friday on charges of sharing bomb-making instructions on social media, posts inciting hate and death threats as well as posts with personal information that put people at risk. The man — detained on Wednesday morning at his home in the Alsace region of eastern France — ran a group called “French Aryan division” on the social media channel Telegram, the statement said.

screenshot; archive is GsmNV

Europawahl: Tiktok bevorzugte AfD-Inhalte

Laut einer Untersuchung wurden bei Suchanfragen zu anderen Parteien oft Inhalte der teilweise als rechtsextrem eingestuften Partei angezeigt. Wenn es um Reichweite auf Tiktok geht, dann schlägt sich in der deutschen Parteienlandschaft die Alternative für Deutschland (AfD) besonders gut. Sowohl in Sachen Follower als auch bei Interaktionen und Reichweite ist sie ihrer Konkurrenz deutlich voraus. Ein Teil des Erfolgs ist aber womöglich nicht hausgemacht, zeigt eine Untersuchung der europäischen Thinktanks Interface und AI Forensics. Im Rahmen des “Tiktok Audit” wurde in den Wochen vor der Europaparlamentswahl im Juni analysiert, wie sich die Plattform verhält, wenn man nach deutschen Parteien und ihren bekannteren Vertretern sucht. Und wie sich herausstellt, scheint der Algorithmus dabei stark die AfD bevorzugt zu haben. Konkret bedeutet dies, dass nicht nur generell bei Suchen häufiger AfD-Content auftaucht, weil die Partei sich dort eine starke Präsenz aufgebaut hat. Auch bei der Suche nach anderen Parteien werden häufig AfD-Inhalte mitgeliefert. “Man sucht nach den Grünen, und die AfD taucht auf, man sucht nach der CDU, und die AfD taucht auf”, wird Martin Degeling von Wired zitiert, der sich mit der Beobachtung KI-basierter Empfehlungssysteme beschäftigt. “Man sucht nach der AfD, und es tauchen keine anderen Parteien auf.”

via standard: Europawahl: Tiktok bevorzugte AfD-Inhalte

Täter ist flüchtig Ukrainische Ex-Abgeordnete stirbt nach Attentat

Die ultrarechte ukrainische Aktivistin und Politikerin Iryna Farion ist nach Schüssen auf offener Straße gestorben. Farion war in der Ukraine hochumstritten. Die ehemalige ukrainische Abgeordnete Iryna Farion ist infolge eines Attentats am späten Freitagabend ums Leben gekommen. Das berichten mehrere ukrainische Medien übereinstimmend. Demnach soll am Freitag gegen 19 Uhr ein Mann wohl vor dem Wohnhaus Farions in der westukrainischen Stadt Lwiw das Feuer auf Farion eröffnet haben. Laut lokalen Medien soll ein Schuss die 60-Jährige in die Schläfe getroffen haben. Der Täter konnte fliehen, Farion wurde zunächst in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Die Ärzte konnten sie jedoch nicht mehr retten.

via t-online: Täter ist flüchtig Ukrainische Ex-Abgeordnete stirbt nach Attentat

siehe auch: Ukrainian nationalist ex-MP shot dead in Lviv street. A former Ukrainian nationalist MP has died after being shot on the street in the western city of Lviv. Iryna Farion caused controversy in 2023 by suggesting that “true patriots” of Ukraine should not speak Russian under any circumstances. The 60-year-old linguistic professor’s killing on Friday is being investigated and police say it may have been a targeted attack. Her attacker has not been identified. Police say a power outage affected CCTV in the area. Lviv Regional Governor Maksym Kozytskyi said on Telegram that Ms Farion died in hospital after the shooting. Interior Minister Ihor Klymenko said “this was not a spontaneous killing” and police were looking for a motive. “We already have several versions. The main ones, I can say, are [linked to Farion’s] social and political activities and personal dislike,” he said in a statement via the Telegram message service. “We do not rule out that the murder has a commissioned character,” he added. On Saturday President Volodymyr Zelensky said a major police operation was under way. “All versions are being investigated, including the one that leads to Russia,” he said. The hardline nationalist Svoboda (Freedom) political party Ms Farion was a member of blamed Russia directly for the killing.