„Notebook im Rucksack wehrte Stiche ab“ – AfD-Politiker nachts an Wohnort angegriffen

Der AfD-Landtagsabgeordnete Michael Meister wurde nachts an seinem Wohnort von zwei Männern attackiert. Laut der Fraktion erlitt Meister eine Schnittverletzung am Arm. Politiker verurteilen den Angriff. Nach einem mutmaßlichen Angriff auf den AfD-Landtagsabgeordneten Michael Meister ermittelt die Polizei. In der Nacht auf Donnerstag soll es in Rostock zu einem körperlichen Angriff auf den 51-Jährigen gekommen sein, wie die Polizei mitteilte. Nach bisherigen Ermittlungen soll Meister von zwei unbekannten Männern angesprochen sowie im weiteren Verlauf körperlich angegriffen und am Arm verletzt worden sein. Der Politiker verständigte demnach anschließend selbstständig die Polizei. (…) Nach AfD-Angaben sollen die unbekannten Täter Meister vor seinem Wohnort angegriffen haben (…) Meister habe demnach eine Schnittwunde am linken Arm erlitten. „Sein Notebook im Rucksack wehrte Stiche in seinem Rücken ab“, schreibt die AfD-Landtagsfraktion weiter. Es seien zudem mutmaßlich Radbolzen von einem Auto der Familie Meister gelöst worden.

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siehe auch: AfD-Abgeordneter berichtet von nächtlichem Angriff mit »spitzem Gegenstand« Der Rostocker Landtagsabgeordnete Michael Meister wurde nach eigenen Angaben Opfer einer Attacke. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes und sucht Zeugen. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern ermittelt nach einem mutmaßlichen Angriff auf einen AfD-Politiker wegen versuchten Mordes, wie Polizei und Staatsanwaltschaft auf SPIEGEL-Anfrage bestätigen. Hintergrund ist ein Vorfall vom späten Mittwochabend. Laut einer Polizeimeldung  wurde der AfD-Landtagsabgeordnete Michael Meister gegen 23.50 Uhr in Rostock von zwei unbekannten Männern angesprochen. Er sei im weiteren Verlauf körperlich angegriffen und am Arm verletzt worden. Er habe danach selbst die Polizei gerufen. Die AfD Mecklenburg-Vorpommern teilte mit, Meister sei mit einem »spitzen Gegenstand« attackiert worden. Aus Ermittlerkreisen heißt es, man habe bei Meister eine Schnittverletzung am Arm und Hämatome festgestellt. Meister gab demnach gegenüber der Polizei an, er sei als »AfD-Nazi« beschimpft worden. Die Angaben zu dem Geschehen beruhen bisher allein auf Meisters Schilderungen

Gelsenkirchen zieht Konsequenzen aus rassistischem AfD-Video

Nach dem rassistischen Video-Skandal in Gelsenkirchen haben sich CDU, SPD, Grüne und FDP im Stadtrat darauf geeinigt, einen Antrag zur Abberufung von AfD-Politiker Norbert Emmerich als Bürgermeister vorzubereiten. Der Skandal dreht sich um ein Social-Media-Video der AfD aus dem Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf, das Anfang Juni 2026 bundesweit Empörung ausgelöst hat. Im Video sind AfD-Politiker, darunter die nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Enxhi Seli-Zacharias, mit Besen und Kehrblechen unterwegs. Sie sprechen Anwohner mit Migrationshintergrund an und fordern sie auf, die Straße zu säubern. Betroffen waren nach Berichten vor allem Angehörige der Sinti- und Roma-Minderheit. Besonders umstritten war, dass Seli-Zacharias im Video sagt: „Diese Menschen müssen unsere Stadt verlassen.“ Kritiker werfen der AfD vor, Menschen öffentlich vorgeführt und aufgrund ihrer Herkunft stigmatisiert zu haben. Kirchenvertreter, Parteien und Verbände bezeichneten die Aktion als rassistisch und antiziganistisch (gegen Sinti und Roma gerichtet).

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Rassistischer Angriff auf Frau – Staatsschutz ermittelt

Zwei Männer sollen eine Frau in Berlin-Kreuzberg rassistisch beleidigt, geschlagen und verletzt haben. Der opolizeiliche Staatsschutz ermittelt. Die 23-Jährige mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit hielt sich nach eigenen Angaben am Freitag am Lausitzer Platz auf, wie die Polizei mitteilte. Dort wurde sie den Angaben zufolge dann von den Unbekannten beleidigt. Anschließend sollen sie ihr zudem an den Haaren gezogen und ihr gegen Kopf, Kiefer und Rippen geschlagen haben. Als sie zu Boden fiel, sollen die Angreifer weiter auf sie eingetreten haben. Erst als ein unbekannter Zeuge hinzukam, hätten sie von ihr abgelassen.

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siehe auch: Täter zogen ihr an den Haaren Rassistischer Angriff: Männer beschimpfen und verletzen Frau. Am Lausitzer Platz sollen zwei Männer eine 23-Jährige rassistisch beleidigt und körperlich attackiert haben. Erst das Eingreifen eines Zeugen stoppte den Angriff. In Berlin-Kreuzberg haben zwei unbekannte Männer eine 23-Jährige rassistisch beleidigt und körperlich angegriffen. Die Frau mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit wurde dabei am Kopf, Kiefer und an den Rippen verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, wie die Polizei mitteilte. Laut Angaben der Frau hielt sie sich am Freitag am Lausitzer Platz auf, als die beiden Männer sie zunächst rassistisch beleidigten. Anschließend sollen sie ihr an den Haaren gezogen und auf sie eingeschlagen haben. Als sie zu Boden fiel, traten die Angreifer weiter auf sie ein. Erst als ein unbekannter Zeuge dazukam, ließen sie von ihr ab.

Zu blöd oder Absicht? AfD verwechselt Eppendorfer Straßenfest mit G20-Randale

Das Eppendorfer Landstraßenfest 2026 geriet durch viel Müll, Scherben und Polizeieinsätze in die Schlagzeilen. Die AfD verwendet für ihre „Kritik“ nun ein altes G20-Foto. Von einem „bösen Erwachen“ schrieb eine MOPO-Leserin am Morgen nach dem Eppendorfer Landstraßenfest. „Mütter mit kleinen Kindern fegen am Eppendorfer Baum die Scherben weg, weil man keinen Zentimeter gehen kann“, berichtete sie. Auch zahlreiche Polizeieinsätze wegen Prügeleien unter einigen der 17.500 Besucher am Samstag sorgen nach dem Fest für Frust. Doch so dramatisch, wie die Hamburger AfD es auf ihrer Webseite darstellte, war es dann doch nicht – denn das gezeigte Foto hat nichts mit dem Fest zu tun. Die Partei ist sich keiner Schuld bewusst. Von einem „bösen Erwachen“ schrieb eine MOPO-Leserin am Morgen nach dem Eppendorfer Landstraßenfest. „Mütter mit kleinen Kindern fegen am Eppendorfer Baum die Scherben weg, weil man keinen Zentimeter gehen kann“, berichtete sie. Auch zahlreiche Polizeieinsätze wegen Prügeleien unter einigen der 17.500 Besucher am Samstag sorgen nach dem Fest für Frust. Doch so dramatisch, wie die Hamburger AfD es auf ihrer Webseite darstellte, war es dann doch nicht – denn das gezeigte Foto hat nichts mit dem Fest zu tun. Die Partei ist sich keiner Schuld bewusst. „Es ist nicht abzustreiten, dass es beim Landstraßenfest große Probleme gab“, räumt Veranstalter Uwe Bergmann im Gespräch mit der MOPO ein und bezieht sich dabei auf die Scherben, den Müll, die Wildpinkler und Polizeieinsätze, die noch mehr als gute Laune, Musik und Gespräche im Gedächtnis geblieben sind – besonders bei den Anwohnern der Eppendorfer Landstraße. Probleme und Lösungsansätze diskutierten Bergmann und weitere Akteure bei einem Runden Tisch Anfang der Woche. Die AfD indes nahm die Ärgernisse rund um das Fest zum Anlass für einen polarisierenden Post: Neben der Kritik, der rot-grüne Senat kriege „nicht einmal ein Stadtteilfest sicher in den Griff“, wird ein Foto gezeigt, das während der Ausschreitungen rund um den Hamburger G20-Gipfel im Jahr 2017 aufgenommen wurde: Schwer uniformierte und behelmte Polizisten stehen vor einem Feuer auf einer Straße. Nach dem Eppendorfer Landstraßenfest: AfD veröffentlicht G20-Foto Das Foto und der dazugehörige Text wurden sowohl auf der Webseite der AfD als auch auf dem Facebook-Kanal der AfD Hamburg-Bergedorf veröffentlicht. Dort fällt einigen sofort auf, dass das Bild nicht während des Festes entstanden ist: „Wo ist das Foto her? Das ist nicht von dem Straßenfest …“, schreibt jemand, und ein anderer: „Die AfD lügt schon wieder, diesmal mit einem Bild, das nicht vom Eppendorfer Straßenfest stammt.“

via morgenpost: Zu blöd oder Absicht? AfD verwechselt Eppendorfer Straßenfest mit G20-Randale

Massiver Bot-Einsatz bei der Abstimmung zur 10-Millionen-Schweiz: Rechtsextreme im Verdacht

Tausende Kommentare, Deepfakes und Hassnachrichten überschwemmten Gegner der 10-Millionen-Initiative. Recherchen zeigen: Die Behörden vermuten Akteure aus der rechtsextremen Szene hinter den digitalen Kampagnen. Samuel Zbinden ist hässig. Als Reaktion auf die Kampagne für eine 10-Millionen-Schweiz nimmt er zwei Wochen vor der Abstimmung ein Video für Social Media auf. Darin positioniert sich der Luzerner, der für die Grünen im Kantonsrat sitzt, gegen das Vorhaben der SVP. Was folgt, erlebt nicht nur Zbinden. Zahlreiche Gegnerinnen und Gegner der 10-Millionen-Initiative berichten von ähnlichen Erfahrungen : Kaum waren ihre Beiträge online, wurden sie mit Kommentaren überflutet. Viele davon ähnelten sich. Immer wieder tauchten dieselben Parolen, dieselben Formulierungen und dieselben Bilder auf. Recherchen dieser Zeitung zeigen, dass die Behörden hinter Teilen dieser digitalen Kampagnen Akteure aus der rechtsextremen Szene vermuten. Das sagen mehrere Quellen mit Kenntnis entsprechender Analysen. Hinweise auf eine staatlich gesteuerte Einflussoperation aus dem Ausland gebe es dagegen nicht. (…) Es ist offensichtlich: Bots sind am Werk. Computerprogramme, die über Fake-Profile automatisch unter ausgewählten Beiträgen ihre Kommentare absondern. Sie suggerieren: Die Mehrheit ist anderer Meinung. So versuchen sie Unentschlossene zu überzeugen und Überzeugte zu verunsichern. (…) Neben automatisierten Kommentaren kursierten auch täuschend echt wirkende Deepfake-Videos und Nachahmungen etablierter Medienformate. Solche Methoden galten lange als Werkzeug staatlicher Einflussoperationen. Mittlerweile sind die technischen Hürden deutlich gesunken. Mithilfe künstlicher Intelligenz lassen sich entsprechende Inhalte vergleichsweise einfach und günstig produzieren. Dabei fungieren digitale Krieger als Brandbeschleuniger. Mit den Bots sorgen sie für einen Push beim Algorithmus der Social-Media-Plattformen. Diese zeigen mehr Leuten an, was schon viele Leute gesehen haben. Auch der Beitrag von Samuel Zbinden landete so rasch in einer rechten Bubble. Neben den maschinell erstellten Kommentaren kommen dann solche von Menschen dazu. Diese sind oft noch härter und beleidigender als jene der Chatbots.

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Streets blocked, evacuations follow after motorist found with Nazi flag, canister near site of mosque attack

A month after two teens killed three people at the Islamic Center of San Diego, police on Thursday detained a motorist near the mosque in a car that held a Nazi flag and a suspicious-looking canister. San Diego police officers on site at the Eckstrom Avenue religious center took note of the dark sedan and its contents at about 11:45 a.m., Lt. Cesar Jimenez said. They called in to police headquarters, and dispatchers notified other patrol units in the vicinity. Officers found the vehicle near the 4300 block of Derrick Drive, about a mile northwest of the mosque, pulled it over and detained the driver for questioning, Jimenez said. A bomb squad was called in to determine the nature of the unidentified canister and any other potentially dangerous objects or substances in the car. The process of completing a sweep of the vehicle continued in the late afternoon, the lieutenant said. A bomb disposal bot was on standby.

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RLP: Erster #Vetternwirtschaft svorwurf in der neuen AfD-Fraktion

Auch nach der Landtagswahl gibt es in der rheinland-pfälzischen AfD-Fraktion weiter familiäre Angestelltenverhältnisse. Im Zentrum der Vorwürfe: ein rheinhessischer Abgeordneter. Es ist eine Art Familiennachzug auf AfD-Art: Nach Recherchen dieser Redaktion setzen sich die an Vetternwirtschaft erinnernden Angestelltenverhältnisse in der rheinland-pfälzischen AfD-Landtagsfraktion auch in der neuen Legislaturperiode fort. So soll der rheinhessische Abgeordnete Carsten Propp den Stiefvater seines Fraktionskollegen Damian Lohr als parlamentarischen Mitarbeiter beschäftigen. Dessen Frau und Lohrs Mutter, Ulrike Beckmann, sitzt seit Beginn dieser Legislatur ebenfalls für die AfD im Mainzer Landtag. (…) Auch in Rheinland-Pfalz waren bereits vergleichbare, zumindest umstrittene Konstellationen bekannt. So beschäftigt der rheinhessische Europaabgeordnete Alexander Jungbluth unter anderem die Ehefrau des rheinland-pfälzischen AfD-Politikers Sebastian Münzenmaier und die Tochter seiner Fraktionskollegin Irmhild Boßdorf aus Nordrhein-Westfalen. Bei einer Rede im Landtagswahlkampf Anfang des Jahres verteidigte Münzenmaier diese Praxis. Er verlasse sich bei Angestellten „lieber auf jeden einzelnen loyalen Patrioten“, egal ob „er Familienmitglied von jemandem ist oder nicht“, als etwa auf jeden „abgehalfterten Altparteienpolitiker“. Auch Damian Lohr und sein familiäres Umfeld standen in diesem Zusammenhang bereits im Fokus. Seine Mutter Ulrike Beckmann war in der vergangenen Legislaturperiode in der Landtagsfraktion als Sekretärin des Geschäftsführers tätig, seine Schwester für die hessische AfD-Landtagsfraktion. Sein Stiefvater arbeitete bis zu seinem Wechsel nach Mainz für die Wiesbadener AfD-Rathausfraktion – ebenso wie Carsten Propp. Nun folgte der gemeinsame Wechsel nach Rheinland-Pfalz. Auch Propps Partnerin sitzt als Abgeordnete im Landtag Propp selbst will das konkrete Mitarbeiterverhältnis auf Anfrage aus „datenschutzrechtlichen Gründen“ nicht bestätigen. Grundsätzlich erklärte er jedoch, er wähle seine Mitarbeiter „ausschließlich nach ihrer fachlichen und persönlichen Qualifikation“ aus. Die Beschäftigung erfolge „auf Grundlage der geltenden gesetzlichen Regelungen sowie der Vorgaben des Landtags“, die „selbstverständlich eingehalten“ würden. Propp ist zudem mit der ebenfalls neu in den Landtag eingezogenen AfD-Abgeordneten Claudia von Bohr (Wahlkreis Birkenfeld) liiert

via allgemeine zeitung: Erster Vetternwirtschaftsvorwurf in der neuen AfD-Fraktion