#Strafverfahren – Stellvertretender AfD-Vorsitzender wegen #Volksverhetzung weiter vor Gericht

Tony Riller, zweiter Vorsitzender der AfD Uckermark, musste sich am 20. November in einem weiteren Verhandlungstag der Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Prenzlau dem Vorwurf der Volksverhetzung stellen. Nachdem der letzte Verhandlungstag im August abgebrochen werden musste, ging am Mittwoch der Prozess gegen Tony Riller, stellvertretender Vorsitzender der AfD Uckermark, weiter. Am Mittwoch wurde die Gerichtsverhandlung über den Vorwurf der Volksverhetzung gegen Tony Riller, den stellvertretenden Vorsitzenden der AfD Uckermark, fortgesetzt. Empfohlene Artikel AfD-Mann angeklagt Verhandlung wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung scheitert vorerst an Technik Uckermark Kommunalwahl AfD-Bürgermeisterkandidat steht erst nach Stichwahl vor Gericht Amt Gramzow Vorwürfe AfD-Bürgermeisterkandidat Anklage wegen Volksverhetzung zugestellt Uckermark Kommunalwahlen 2024 AfD nominiert Kandidaten für Gramzow Gramzow Er soll in einer Rede Flüchtlinge pauschal als „Säuglingsmörder“ bezeichnet haben.

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Sachsen-Anhalt – AfD-Politiker fordert “Straße des Deutschen Reiches”

AfD-Fraktionsvize Hans-Thomas Tillschneider hat eine “kulturpolitische Wende um 180 Grad” gefordert und damit im Landtag von Sachsen-Anhalt viel Kritik auf sich gezogen. Tillschneider will Änderungen in der Tourismusstrategie des Landes, er beklagt dort eine Konzentration auf ein angeblich “sozial-ökologisches und liberal-intellektuelles Milieu” und fordert stattdessen eine “entspannten Stolz fördernde Zugangsart zu den Orten unserer Geschichte”. Tillschneider sagte weiter: “Wir würden zum Beispiel der Straße der Romanik eine Straße des Deutschen Reiches an die Seite stellen.” Dann würden Patrioten aus West- und Ostdeutschland nach Sachsen-Anhalt kommen, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Tillschneiders Worte zu einer “kulturpolitische Wende um 180 Grad” ähneln einer Äußerung von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke, der mehrfach durch seine Reden auffiel, die Assoziationen zur Zeit des Nationalsozialismus weckten. In Dresden hatte Höcke einst eine “erinnerungspolitische Wende um 180 Grad” gefordert, was Empörung auslöste.

via ntv: Sachsen-Anhalt AfD-Politiker fordert “Straße des Deutschen Reiches”

„Reichsbürger“-Prozess : Laut Urteil: Ex-Polizist radikalisierte sich und verlor Job – #terror #polizeiproblem

Das OLG Frankfurt befasst sich mit Unterlagen und Asservaten einzelner Angeklagte. Ein Gerichtsurteil gibt Aufschluss über das Weltbild von Michael F. Im Prozess um die mutmaßlichen „Reichsbürger“ um Heinrich XIII. Prinz Reuß hat sich das Oberlandesgericht Frankfurt mit einem Urteil des niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts Lüneburg gegen den Angeklagten Michael F. befasst. Dieses bestätigte eine vorläufige Suspendierung des Ex-Polizisten. F. habe sich laut Urteil aus dem Jahr 2023 radikalisiert, weshalb er aus dem Beamtenverhältnis entfernt wurde. So habe er etwa 2020 einen Staatsangehörigkeitsausweis beantragt und in diesem Preußen als Geburtsstaat eingetragen. Im Rahmen öffentlicher Reden kritisierte er in den Folgejahren die Corona-Politik und Maßnahmen der Bundesregierung und erklärte, es ginge nicht um eine Krankheit, diese werde nur als Auslöser für einen „Great Reset“ benutzt – also einen großen Neustart.  „Sie ist nur der Auslöser, der genutzt wird, um die Gesellschaft umzukrempeln und ein völlig andere Gemeinwesen zu schaffen, Menschen aus ihrer Freiheit herauszuholen“, sagte F. laut Urteil. Nach seiner Auffassung gebe es in Deutschland keine Demokratie, Gewaltenteilung und auch keinen Rechtsstaat mehr und verglich die Politik mit der NS-Diktatur.  Angeklagter für Ressort „Inneres“ zuständig Im Messengerdienst Telegram habe er zudem Texte veröffentlicht, denen zufolge die deutsche Polizei eine Firma sei, an der US-Firmen, Bill Gates und die „Jüdische Weltordnung“ beteiligt seien. F. habe niemals abgestritten, diese Äußerungen getätigt oder veröffentlicht zu haben. Seine Anwälte gaben an, sich am kommenden Prozesstag ausführlich zu dem Dokument äußern zu wollen.  Der Generalbundesanwalt wirft F. vor, sich im Oktober 2021 der Vereinigung angeschlossen zu haben. Ihm sei innerhalb des „militärischen Arms“ der Bereich „Sicherheit und Polizei“ übertragen worden. Im sogenannten Rat der Gruppe soll er für das Ressort „Inneres“ zuständig gewesen sein. In diesem habe er unter anderem seine Vorstellung für den Umbau der deutschen Polizei nach einem Umsturz vorgestellt

via sz: „Reichsbürger“-Prozess : Laut Urteil: Ex-Polizist radikalisierte sich und verlor Job

siehe auch: Suspendierung von Polizisten: «Reichsbürger-Prozess» geht weiter Im Prozess gegen mutmassliche «Reichsbürger» um Heinrich XIII. Prinz Reuss hat das Oberlandesgericht Frankfurt ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg untersucht. Dieses bestätigte die vorläufige Suspendierung des angeklagten Ex-Polizisten Michael F. Laut «Stern.de» radikalisierte sich der damalige Beamte und verlor dadurch seinen Job. Das Urteil aus dem Jahr 2023 führte zur Entfernung des Polizisten aus dem Beamtenverhältnis. Polizist beklagte «jüdische Weltverschwörung» Der Polizist hatte laut «Zeit» bereits 2020 einen Staatsangehörigkeitsausweis mit Preussen als Geburtsstaat beantragt. In öffentlichen Reden übte er später massive Kritik an der deutschen Corona-Politik. Der damalige Beamte äusserte laut Urteil, die Pandemie sei nur Auslöser für einen sogenannten «Great Reset». Er verglich die Politik mit der NS-Diktatur. Online veröffentlichte er Texte, die die deutsche Polizei als Firma mit Beteiligung von US-Firmen und der «Jüdischen Weltordnung» darstellten. Seine Anwälte gaben an, sich noch zu diesen Sachverhalten äussern zu wollen.

AfD-Fraktion Rangsdorf zerbricht: Sigrid Rolff tritt aus

Sigrid Rolff, Gemeindevertreterin in Rangsdorf, hat nur vier Monate nach der konstituierenden Gemeinderatssitzung die AfD-Fraktion verlassen. (…) Übrig bleibt damit Andreas Koch, der als Einzelvertreter für die AfD in der Gemeindevertretung sitzt, aber keinen Fraktionsstatus mehr besitzt. Rolff bleibt zwar ebenfalls Mitglied der Gemeindevertretung, gilt formal aber nun als Einzelbewerberin, die keinen Anspruch mehr auf einen Ausschusssitz hat. Auch Koch hat damit den Anspruch auf einen Ausschusssitz verloren.

via maz online: AfD-Fraktion Rangsdorf zerbricht: Sigrid Rolff tritt aus

Nach Hausdurchsuchung – Argentinien beschlagnahmt Nazi-Waffen-Arsenal

Gewehre, Fahnen und Hitlerbüsten: Die argentinische Polizei hat am Freitag eine umfangreiche Sammlung von Erinnerungsstücken aus dem Nationalsozialismus ausgehoben. Bei der Durchsuchung eines Wohnhauses hat die argentinische Polizei ein umfassendes Arsenal von NS-Waffen und Hitler-Devotionalien entdeckt. Der Fund in der Stadt Quilmes am südlichen Rand der Hauptstadt Buenos Aires wurde sichergestellt und sein Besitzer festgenommen. Das teilten die Behörden am Freitag (Ortszeit) mit. Die Sammlung umfasst laut Polizei 60 Schusswaffen, darunter 43 Gewehre mit Nazi-Reichsadler-Abbildungen, 15 Pistolen, fünf Bajonette und ein Maschinengewehr. Die Ermittler fanden außerdem Flaggen, Militäruniformen, Mützen und Helme mit Symbolen des »Dritten Reichs« sowie Büsten Hitlers. (…) Bei einer Razzia im vergangenen Jahr hatte die argentinische Polizei eine Buchhandlung durchsucht und geschlossen, nachdem diese online nationalsozialistische Literatur verkauft hatte. Bereits 2017 waren in der Nähe von Buenos Aires mehr als 70 Relikte aus der Zeit des Nationalsozialismus sichergestellt worden.

via spiegel: Nach Hausdurchsuchung Argentinien beschlagnahmt Nazi-Waffen-Arsenal

Neonazi-Szene trauert um Holocaust-Leugnerin Haverbeck

In der rechtsextremen Szene gilt die Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck international als Galionsfigur. Nun wird dort der Tod der 96-Jährigen gemeldet. Die Neonaziszene trauert um Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel. Diverse bekannte Kanäle der rechtsextremen Szene in sozialen Medien melden den angeblichen Tod der 96-Jährigen. Darunter solche, die in der Vergangenheit Unterstützung für sie mobilisierten. Den Trauerbekundungen zufolge soll Haverbeck am Mittwoch im Alter von 96 Jahren gestorben sein. Eine Bestätigung ihres Anwalts oder ihres engen persönlichen Umfelds steht aus. (…) Am Mittwochabend vermeldete der Bundesvorstand der Kleinstpartei “Die Rechte” Haverbecks Tod. Für sie war Haverbeck im Jahr 2019 als Spitzenkandidatin zur Europawahl angetreten. Auch der bekannte Neonazi Michael Brück, früher Vorsitzender der Partei, veröffentlichte eine Trauerbekundung mit einem gemeinsamen Foto aus dem Wahlkampf. Sehr früh stand die Nachricht außerdem im “Rock Hate Forum”, das ein zentrales Vernetzungsinstrument der Neonaziszene ist

via t-online: Neonazi-Szene trauert um Holocaust-Leugnerin Haverbeck

siehe auch: Zentrale Figur der Neonazi-Szene: Holocaust-Leugnerin Haverbeck im Alter von 96 Jahren gestorben. Jahrzehntelang hat Ursula Haverbeck den Holocaust geleugnet und wurde immer wieder verurteilt. 2019 wollte sie für die Partei „Die Rechte“ ins EU-Parlament einziehen. Die mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck ist tot. Das sagte ihr Anwalt Wolfram Nahrath der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage. Die 96-Jährige starb demnach am 20. November. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. Die in rechtsextremen Kreisen populäre Haverbeck aus dem ostwestfälischen Vlotho galt als Ikone der Szene. Sie war 2019 als Spitzenkandidatin der Partei „Die Rechte“ für das Europaparlament angetreten; Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck ist tot Die mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck ist tot. Sie starb im Alter von 96 Jahren. Die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Das sagte ihr Anwalt Wolfram Nahrath der Nachrichtenagentur dpa. Sie starb demnach am 20. November. Haverbeck war mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Haverbeck war in rechtsextremen Kreisen populär. Im Jahr 2019 war sie als Spitzenkandidatin der Partei Die Rechte für das Europaparlament angetreten. Mehrere Haftstrafen Haverbeck hatte wiederholt behauptet, dass das Konzentrationslager Auschwitz kein Vernichtungslager gewesen sei und Massenmord dort nicht stattgefunden habe. Nach Schätzungen von Historikern ermordeten die Nazis allein im KZ Auschwitz-Birkenau mindestens 1,1 Millionen Menschen.

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Extremistische Inhalte bei WhatsApp geteilt – Rechte Hetze in Chats: Polizist aus Breisach zu mehreren Tausend Euro Strafe verurteilt – #polizeiproblem

Ein Polizist aus Breisach hat in mehreren Chatgruppen fremdenfeindliche und diskriminierende Inhalte verbreitet. Dafür wurde er am Mittwoch verurteilt. Er muss zwar nicht ins Gefängnis, aber Tausende Euro zahlen. Ein 45-jähriger Polizist ist am Mittwoch vor dem Amtsgericht Breisach (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) in sechs Fällen wegen Volksverhetzung und in drei Fällen wegen der Verwendung von verfassungswidrigen Kennzeichen schuldig gesprochen worden. In einem weiteren Fall der Volksverhetzung wurde er freigesprochen. Der Mann muss eine fünfstellige Geldstrafe zahlen. Ihm wurde vorgeworfen, in mehreren Chatgruppen fremdenfeindliche und menschenverachtende Inhalte geteilt zu haben. Im Gerichtssaal forderte der zuständige Staatsanwalt am Mittwoch in seinem Plädoyer eine Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung. Die Verteidigung bezeichnete die Forderungen der Staatsanwaltschaft als absurd und forderte eine Einstellung des Verfahrens. Die Verteidigerin argumentierte, dass an ihrem Mandanten ein Exempel statuiert werden solle, da er der einzige Teilnehmer der Chatgruppe sei, gegen den ermittelt werde. Anstoß der Ermittlungen gab die sogenannte Chatgruppe “Feierabend”, der 49 Polizeibedienstete angehörten, darunter 38 vom Polizeipräsidium Freiburg. In dieser Gruppe teilten mehrere Mitglieder fremdenfeindliche und menschenverachtende Inhalte. Der Angeklagte war Mitglied dieser WhatsApp-Gruppe. Bekannt wurde sie durch einen Polizeipraktikanten, der einen Vorgesetzten informierte. Gegen drei Beamte des Polizeipräsidiums Freiburg wurde nach Bekanntwerden der Chatgruppe im Jahr 2021 ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Der 45-jährige Angeklagte stand vor Gericht, weil er in zwei weiteren Chatgruppen Inhalte verbreitete und sie so der Öffentlichkeit zugänglich machte. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft war damit der Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt. Bei den Chatnachrichten handelte es sich um böswillige Angriffe auf Personen schwarzer Hautfarbe, Muslime und Asylbewerber. Bilder, die im Prozess als Beweismittel verwendet wurden, zeigten unter anderem den Hitlergruß und rassistische Sprüche wie “Das Beste an der schwarzen Mutter ist ihr rosa Innenfutter”. Laut Ermittlungen des Landeskriminalamtes (LKA) hatte der angeklagte Polizist aus Breisach die Chatgruppe mit dem Namen “Feierabend” gegründet und war dort nach Aussage der Staatsanwaltschaft sehr umtriebig. Er hatte demnach strafbare Inhalte gepostet und diese auch in anderen Gruppen weitergeleitet. Laut Staatsanwaltschaft hat er damit in Kauf genommen, dass das beanstandete Material verbreitet wird. Die anderen Mitglieder der Chatgruppe gehen straffrei aus. (…) Laut einem Sprecher des Polizeipräsidiums Freiburg wurde das Verhalten der 38 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten in der Chatgruppe überprüft. Einem Großteil der Teilnehmenden der Chatgruppe war “vor allem der Empfang und nicht das aktive Teilen oder Kommentieren von verwerflichen Inhalten vorzuwerfen”, heißt es im Statement der Polizei

via swr: Extremistische Inhalte bei WhatsApp geteilt Rechte Hetze in Chats: Polizist aus Breisach zu mehreren Tausend Euro Strafe verurteilt