Nachdem die ZDF-Sendung “Aktenzeichen XY… Ungelöst” den Brandanschlag auf die Synagoge in Oldenburg thematisiert hat, haben die Behörden am Freitag einen Fahndungserfolg gemeldet. Ein 27-Jähriger wurde festgenommen. Nach der Ausstrahlung der Sendung seien bei der Polizei mehrere Hinweise eingegangen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei Oldenburg mit. Einer der Hinweise führte zu einem 27-jährigen Mann aus dem Landkreis Vechta. Im Laufe der Ermittlungen habe sich der Tatverdacht gegen den Mann erhärtet, am Freitagmittag sei der Mann vorläufig festgenommen worden. Der Beschuldigte befindet sich demnach in Polizeigewahrsam. In einer ersten Vernehmung durch die Polizei habe er die Vorwürfe eingeräumt, heißt es in der Polizeimeldung. Die Wohnung des Tatverdächtigen sei durchsucht worden. Wegen Fluchtgefahr hat das Amtsgericht Oldenburg am Abend Haftbefehl verhängt. Der Tatverdächtige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
„Heil Tesla“: Zwei politische Aktionsgruppen haben ein Video mit Musks umstrittener Geste auf die Gigafactory in Grünheide projiziert. Der Wachschutz und die Polizei widersprechen. „Heil Tesla“ und „Boycott Tesla“: Auf den Social-Media-Kanälen der Aktivistengruppen Zentrum für politische Schönheit und Led by Donkeys wurden am Mittwochabend Bilder gepostet, die Projektionen an der Fassade des Tesla-Werks in Grünheide zeigen. Unter anderem war zu sehen, wie das Wort „Heil“ vor den Schriftzug Tesla projiziert wird. Darunter ist Tesla-Gründer Elon Musk während seiner umstrittenen Geste nach Trumps Vereidigung abgebildet, die viele Beobachter an einen Hitlergruß erinnerte. Auf einem anderen Foto steht der Begriff „Boycott“ vor dem Schriftzug Tesla. (…) „Nach rechtlicher Würdigung der zuständigen Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) begründet die Projektion mit mehreren durch bislang Unbekannte hinzugefügten Schriftzügen und die Verbreitung der Bilder im Netz zumindest den Anfangsverdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“, sagte der Sprecher. Heißt im Klartext: Die Ermittler prüfen den Verdacht, ob der verbotene Hitlergruß gezeigt und Bilder davon verbreitet wurden. Ein Video, das die Aktivisten am Donnerstag auf der Plattform X veröffentlicht haben, zeigt die Aktion. Das knapp fünfminütige Video startet und endet mit Musks umstrittener Geste, die an einen Hitlergruß erinnert. Zusätzlich ist neben dem mutmaßlichen Hitlergruß im Abspann das Wort „Heil“ neben den großgeschriebenen Tesla-Buchstaben auf der Gigafactory in Grünheide zu erkennen.
siehe auch: Zentrum für Politische Schönheit Polizei ermittelt wegen Musk-Hitlergruß. Aktionskünstler:innen projizieren „Heil Tesla“ an die Fassade der Musk-Fabrik. Wie beim Hitlergruß zweifeln Medien, ob das wirklich wahr sein kann. Heil Tesla“ steht in großen Lettern in der für den Autokonzern typischen Optik an der Fassade der Tesla-Gigafactory in Grünheide. Daneben zu sehen: Elon Musk, der während der Vereidigungszeremonie für den neualten US-Präsidenten Donald Trump den Arm zum Hitlergruß reckt. So ist es in zahlreichen Video- und Bildaufnahmen des Zentrums für Politische Schönheit zu sehen. „Heil Tesla“ ist nicht der einzige Schriftzug, den die Aktionskünstler:innen offenbar am Mittwochabend an das Teslawerk projiziert haben. „Boykott Tesla“ ist auf einem anderen Bild zu lesen. In einem ebenfalls an die Wand projizierten Video heißt es, Elon Musk nutze seine „Milliarden an Dollar, die er dank Tesla angehäuft hat, um rechtsextreme Parteien in Europa zu unterstützen“. Aufgelistet werden die zahlreichen Interventionen Musks zugunsten der extremen Rechten Europas: Seine Unterstützung für die AfD, die britischen Neonazis Tommy Robinson und Andrew McIntyre, für Martin Sellner. Das Video schließt mit den Worten: „Wenn Sie einen Tesla kaufen, unterstützen Sie Rechtsextreme.“
Die Union will eine Verschärfung der Migrationspolitik vorantreiben – und stößt auf Widerstand. SPD-Parteichefin Esken spricht von einem “Erpressungsversuch”.Im Streit um die Migrationspolitik hat SPD-Chefin Saskia Esken dem Unionskanzlerkandidaten Friedrich Merz (CDU) einen “Erpressungsversuch” vorgeworfen. Nach der Messerattacke von Aschaffenburg hatte er Pläne angekündigt, die gar nicht umsetzbar seien, so Esken. Etwa Menschen unbegrenzt in Haft zu nehmen, das Asylrecht abzuschaffen oder die Grenzen zu schließen. Und dann sage er: SPD und Grüne könnten ja zustimmen, wenn aber nicht, dann gehe er den Pakt mit den Faschisten von der AfD ein. “Die Brandmauer von Friedrich Merz, sie ist aus Papier gebaut und sie brennt lichterloh,” so Esken. “Da klopfen die Dreißigerjahre an.” Rechtsradikale Parteien gelangten dann an die Macht, wenn Konservative ihnen den Steigbügel hielten, sagte Esken mit Blick auf den Aufstieg der Nationalsozialisten. Esken forderte Merz auf, mit anderen demokratischen Kräften Kompromisse auszuhandeln.Auch die SPD und die Grünen zweifeln an der Verlässlichkeit von Merz, die “Brandmauer” zur AfD aufrechtzuerhalten. Der Kanzlerkandidat der Grünen, Habeck sagte in einem Video auf “X”, Merz habe selbst nach dem Bruch der Ampel den Vorschlag geäußert, auch im Wahlkampf nicht mit der AfD zusammenzuarbeiten. Auch für die Zeit nach der Bundestagswahl habe er dies versichert. “Dieses Wort darf nicht gebrochen werden”, so Habeck. (…) Vor einer geplanten Großdemonstration in Berlin gegen einen Rechtsruck attackiert auch Klimaaktivistin Luisa Neubauer Merz. Er wahre in der Migrationspolitik zu wenig Distanz zur AfD. “Es ist unverzeihlich, inakzeptabel und feige, dass Friedrich Merz im Begriff ist, die Brandmauer gegen die AfD einzureißen”, sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. “Umso entscheidender ist es, dass wir als Zivilgesellschaft den Mut und das Rückgrat auf die Straße tragen, das der Union offenkundig verloren gegangen ist.”
A month after a student opened fire at Abundant Life Christian School, another killed a classmate at Antioch High School. Both were active in an internet subculture that glorifies mass shooters and encourages young people to commit attacks. Moments before 15-year-old Natalie Rupnow opened fire inside her Madison, Wisconsin, school, killing two people and herself last month, a social media account believed to be hers posted a photograph on X showing someone sitting in a bathroom stall and flashing a hand gesture that has become a symbol for white supremacy. As news about the shooting broke, another X user responded: “Livestream it.” Extremism researchers now believe that second account belonged to 17-year-old Solomon Henderson, who police say walked into his high school cafeteria in Nashville, Tennessee, on Wednesday and fired 10 shots, killing one classmate and then himself. Archives of another X account linked to him show that he posted a similar photo to Rupnow’s in his final moments. While there isn’t any evidence that Rupnow and Henderson plotted their attacks together, extremism researchers who have tracked their social media activity told Wisconsin Watch and ProPublica that the two teenagers were active in the same online networks that glorify mass shooters, even crossing paths. Across various social media platforms, the networks trade hateful memes alongside terrorist literature, exchange tips on how to effectively commit attacks and encourage one another to carry out their own. The researchers had been tracking these networks for months as part of work looking into growing online extremist networks that have proliferated across gaming, chatting and social media platforms and that they believe are radicalizing young people to commit mass shootings and other violence (…) The extremism researchers linked accounts to Rupnow, who went by Samantha, by tracing her activity across multiple social media profiles that revealed common biographical details, including personal acquaintances and that she lived in Wisconsin. On the bathroom post, one person the account regularly interacted with referred to Rupnow by her nickname, “Sam.” Wisconsin Watch and ProPublica were able to verify the social media posts and the connections between the accounts by retracing the researchers’ steps through archived social media accounts and screenshots. On Thursday, ABC News cited law enforcement sources in reporting that a social media account connected to Henderson may have been in contact with Rupnow’s social media account. The information reviewed by Wisconsin Watch and ProPublica details their suspected connections and interactions. Nearly all of the accounts that researchers have linked to Rupnow and Henderson have now been suspended.
A federal judge said Thursday that President Donald Trump’s executive order ending birthright citizenship was “blatantly unconstitutional” and issued a temporary restraining order to block it. Judge John Coughenour, a Ronald Reagan appointee who sits in Seattle, granted the request by Washington Attorney General Nick Brown and three other Democratic-led states for the emergency order halting implementation of the policy for the next 14 days while there are more briefings in the legal challenge. (…) The Democratic-led states are seeking a temporary restraining order, as they argue that Trump’s executive order is a blatant violation of the Constitution’s 14th Amendment, which guarantees citizenship to all children born on US soil “and subject to the jurisdiction thereof.” An attorney for the state of Washington, Lane Polozola told the judge that “births cannot be paused” while the court considers the case. (…) Beyond the impact that Trump’s order will have on their residents, Washington and the other states are arguing that the end of birthright citizenship will burden their state programs financially and logistically, as those children are shut off from federal benefits that they would be entitled to as citizens. The Trump administration is arguing that that clause “subject to the jurisdiction thereof” allows the president to exclude the children of undocumented immigrants and even children whose parents are lawfully present but lack permanent legal status.
siehe auch: A federal judge temporarily blocks Trump’s executive order redefining birthright citizenship. A federal judge on Thursday temporarily blocked President Donald Trump’s executive order redefining birthright citizenship, calling it “blatantly unconstitutional” during the first hearing in a multi-state effort challenging the order. U.S. District Judge John Coughenour repeatedly interrupted a Justice Department lawyer to ask how he could consider the order constitutional. When the attorney, Brett Shumate, said he’d like a chance to explain it in a full briefing, Coughenour told him the hearing was his chance. The temporary restraining order sought by Arizona, Illinois, Oregon and Washington was the first to get a hearing before a judge and applies nationally. The case is one of five lawsuits being brought by 22 states and a number of immigrants rights groups across the country. The suits include personal testimonies from attorneys general who are U.S. citizens by birthright, and names pregnant women who are afraid their children won’t become U.S. citizens. Coughenour, a Ronald Reagan appointee, grilled the DOJ attorneys, saying the order “boggles the mind.”; Migrationspolitik Erste juristische Schlappe für Trump. Donald Trump hat gleich am ersten Tag seiner zweiten Amtszeit mehrere umstrittene Dekrete unterzeichnet. Sein Versuch, das Recht auf US-Staatsangehörigkeit durch Geburt einzuschränken, ist nun vorerst gescheitert. Ein Gericht hat US-Präsident Donald Trump nach nur wenigen Tagen im Amt seine erste juristische Schlappe beschert. Ein Richter im Bundesstaat Washington blockierte den Versuch des Republikaners, das Recht auf US-Staatsangehörigkeit durch Geburt in dem Land (»birthright citizenship«) für bestimmte Gruppen einzuschränken. Die entsprechende Verordnung sei »eklatant verfassungswidrig«, erklärte Richter John C. Coughenour übereinstimmenden US-Medienberichten zufolge. Nach einer Klage mehrerer Bundesstaaten gegen die Trump-Regierung erließ er demnach eine einstweilige Verfügung. Er könne sich nicht erinnern, in seinen vier Jahrzehnten als Richter jemals einen Fall gehabt zu haben, »der so klar ist wie dieser«, sagte der Richter. Er bezog sich damit darauf, dass der Anspruch auf die US-Staatsbürgerschaft bei Geburt auf dem Staatsgebiet der USA im 14. Zusatzartikel der Verfassung festgeschrieben ist. Darin heißt es, dass Personen, die in den Vereinigten Staaten geboren werden, Bürger des Landes sind. Trump argumentiert aber, das gelte nicht, wenn die Mutter bei der Geburt widerrechtlich oder nur temporär in den USA gewesen sei. Er bezieht sich dabei auf einen Nebensatz im Zusatzartikel, in dem es heißt, dass das Recht nur für Personen gelte, die der Gerichtsbarkeit der USA unterliegen; Gericht blockiert Trumps Staatsbürgerschafts-Dekret. Erst am Montag hatte der neue US-Präsident Trump ein Dekret unterzeichnet, das die US-Staatsbürgerschaft per Geburt abschaffen soll. Jetzt hat ein Richter in Seattle die Anordnung auf Eis gelegt. Sie verstoße gegen die Verfassung.Ein US-Bundesrichter hat das Dekret des neuen Präsidenten Donald Trump zur Abschaffung des Rechts auf die US-Staatsbürgerschaft per Geburt vorläufig blockiert. Es handle sich um eine “eklatant verfassungswidrige Anordnung”, begründete der Bundesrichter John Coughenour in einer Anhörung in Seattle im Bundesstaat Washington seine Entscheidung. Die Regelung, dass auf dem Staatsgebiet der USA geborene Menschen automatisch den Anspruch auf die US-Staatsbürgerschaft haben, ist in der Verfassung verankert.Geklagt hatten die US-Staaten Washington, Arizona, Illinois und Oregon. Sie argumentierten, der 14. Zusatz der US-Verfassung habe das Recht auf Staatsbürgerschaft im Falle einer Geburt in den USA gefestigt. Trump hatte die Exekutivanordnung am Tag seiner Amtseinführung am Montag unterschrieben. Sie sollte am 19. Februar in Kraft treten. Seine einstweilige Verfügung gegen das Dekret gilt für 14 Tage. Trump kündigte umgehend an, die Entscheidung des Richters anzufechten.
Gegen den Mühlhäuser Stadtrat Ronny Poppner von der AfD ermittelt die Staatsanwaltschaft Mühlhausen wegen Verleumdung. Das Queere Jugendzentrum Mühlhausen hat Poppner angezeigt, sagte Sprecher Benedikt Ballhausen Hintergrund seien diskriminierende Äußerungen von Poppner zu einem Facebook-Post des Queeren Jugendzentrums. Bei der Diskussion soll es um einen Christopher-Street-Day in Mühlhausen gegangen sein, den die queere Gruppe für 2026 plant. In diesem Zusammenhang soll es eine weitere Strafanzeige vom evangelischen Kirchenkreis Mühlhausen geben. Demnach hat der Superintendent nach eigenen Angaben am Dienstag ebenfalls Strafanzeige wegen Verleumdung erstattet. Poppner soll sich rufschädigend gegenüber der Kirche und ihren Einrichtungen verhalten haben. Das bedeuten die LGBTQIA-Abkürzungen und Begriffe Das Queere Jugendzentrum hat zudem eine Online-Petition gestartet, in dem sie von der Stadt Mühlhausen Konsequenzen für Poppner fordert. Dabei geht es unter anderem um Bemerkungen Poppners, in denen er die LGBTQ-Community als “krankhaft” bezeichnet haben soll.
US-Konzern Meta ließ Trump und J. D. Vance Millionen neuer Follower zukommen. Diesen zu entfolgen ist gar nicht so einfach In den vergangenen Tagen häuften sich die Wortmeldungen im Netz, dass viele Userinnen und User ohne ihr Zutun den Instagram-Accounts von Neo-US-Präsident Donald Trump und seinem Vize J. D. Vance folgen würden. Offenbar waren davon auch andere Meta-Plattformen wie etwa Facebook betroffen. Schnell erinnerten sich viele an das neue Naheverhältnis zwischen Meta-Chef Mark Zuckerberg und Trump, was viele zu der Annahme drängte, das Zuschieben von Millionen Followern in Richtung der neuen US-Spitze sei ein politischer Schachzug von Meta gewesen. Der US-Konzern widerspricht diesem Vorwurf. Folgen wider Willen Als einer der ersten Instagram-Accounts, die über dieses Thema berichteten, tat sich “Shit you should care about” hervor. In nur 45 Minuten sei die Followerzahl von J. D. Vance allein auf Instagram von 8,9 auf 17 Millionen angewachsen, berichtete er. Auch bei Trump waren ähnliche Zuwächse zu verzeichnen. Der Aufreger: Das “Folgen” der beiden Accounts @POTUS (President of the United States) und @VP seien zu allem Überfluss automatisch abgeschlossen worden. So meldete sich exemplarisch etwa die Musikerin Gracie Abrams, die auf der Plattform lautstark betonte, sie hätte diesen Accounts nie folgen wollen. (…) In mehreren Foren wird allerdings darüber diskutiert, dass Menschen, die jetzt @POTUS oder @VP folgen, sich auch davor nicht für diese Accounts interessiert haben, geschweige denn diesen gefolgt seien. Was ebenfalls bislang ungeklärt bleibt, ist das erschwerte Entfolgen der Accounts. Zu dieser Thematik hatte Stone bisher keine Erklärung veröffentlicht.