GROSSEINSATZ IN NRW – Waldbrand nur noch 10 Meter von Ort entfernt – 1800 Menschen evakuiert, Bundeswehr-Panzer rücken an – #klima

Ein Großbrand im Hürtgenwald in der Eifel hält die Feuerwehr im Dauereinsatz und hat eine ganze Gemeinde in Alarmzustand versetzt. 1800 Menschen mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Die Flammen rücken immer näher. Ein großer Waldbrand bedroht die Gemeinde Hürtgenwald im nordrhein-westfälischen Kreis Düren. Gut 1800 Menschen mussten deshalb ihre Häuser im Ortsteil Gey verlassen. Die Gemeinde spricht von einer „Großschadenslage“. In der Nacht war das Feuer nach Angaben einer Polizeisprecherin zunächst noch etwa 500 Meter von der Ortschaft entfernt. Nachdem sich der Wind gedreht hatte, fraß es sich immer näher an die Siedlung heran und machte die Evakuierung unausweichlich. Die Ursache des Waldbrands ist noch nicht bekannt. Nach Angaben der „Bild“-Zeitung betrug der Abstand zwischen den verlassenen Häusern in Gey und den Flammen am späten Vormittag nur noch zehn Meter. (…) Rund 200 Einsatzkräfte kämpfen gegen den Waldbrand. Fünf Hubschrauber aus mehreren Bundesländern sind im Einsatz. Zudem werden zwei Löschhubschrauber eingesetzt. Dazu seien zunächst zwei Maschinen vom Typ NH-90 von Faßberg in Niedersachsen gestartet, sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums in Berlin. Ein Polizeihubschrauber unterstützt die Löscharbeiten Quelle: Federico Gambarini/dpa Die Transporthubschrauber sind mit einem sogenannten Bambi Bucket bestückt, einem faltbaren Löschwasser-Außenlastbehälter für Hubschrauber. Mit jedem einzelnen Flug können damit 2000 Liter Löschwasser abgelassen werden. Feuerwehrleute versuchen zu verhindern, dass die Flammen den Ort erreichen. Ein Pressesprecher der Polizei bestätigt dem WDR, dass ein Panzer der Bundeswehr die Wege für Einsatzkräfte im Wald freiräumt. Zudem seien vier NRW-Wasserwerfer mit je zehntausend Litern Fassungsvermögen auf dem Weg zum Einsatzort, teilte das Polizeipräsidium Köln am Vormittag mit. Hürtgenwald liegt im Westen Nordrhein-Westfalens nahe der belgischen Grenze und hat knapp 9.000 Einwohner. Weltkriegsmunition macht den Einsatz hochgefährlich Die Löscharbeiten werden durch Weltkriegsmunition auf dem Gelände erschwert. „Das Gelände ist doch sehr schwierig und durch die hohe Munitionsbelastung können wir auch keine einzelnen Feuerwehrleute mit Löschrucksäcken reinschicken“, sagte Landrat Nolten. Im Laufe der Nacht sei auf dem Brandgelände bereits Munition hochgegangen. Der Hürtgenwald war 1944 und 1945 Schauplatz schwerer Kämpfe zwischen deutschen und US-amerikanischen Truppen. Bis heute werden in der Region Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

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siehe auch: Rund 1800 Menschen betroffen Waldbrand in der Eifel – Ortsteil evakuiert Die Feuerwehr kämpft gegen einen Waldbrand im nordrhein-westfälischen Kreis Düren. Weil die Flammen einem Teil der Gemeinde Hürtgenwald gefährlich nahe kommen, mussten sich Hunderte Menschen in Sicherheit bringen. Nur wenige Hundert Meter von Wohnhäusern entfernt wütet in der Eifel bei Hürtgenwald ein Waldbrand. Wegen des Feuers ist ein Ortsteil der Gemeinde in Nordrhein-Westfalen evakuiert worden. Der Ortsteil Gey, in dem gut 1800 Menschen leben, ist »sofort zu evakuieren«, teilte die Gemeinde in der Eifel am frühen Morgen mit.

Vorwurf: Maja T. in Haft wegen Tragens eines Kleides von Wärtern misshandelt – #polizeigewalt

Die unter dubiosen Umständen nach Ungarn ausgelieferte und dort zu einer langen Haftstrafe verurteilte nichtbinäre Person Maja T. soll von einer Horde aggressiver Wärter misshandelt worden sein. Die nichtbinäre deutsche Person Maja T. beklagt, von Wärtern wegen ihrer Geschlechts­identität misshandelt worden zu sein. Wie die Zeitung “nd” berichtet, berichtete eine Unterstützergruppe von einem gewaltsamen Übergriff durch ausschließlich männliche Justizvollzugsbeamte in einem Männergefängnis in Budapest. Grund für den Vorfall sei gewesen, dass Maja T. ein Kleid trug. Fünf Wärter entkleideten die inhaftierte Person daraufhin gewaltsam, heißt es. Zur Begründung habe es vonseiten der ungarischen Behörden geheißen, dass “Frauenkleidung” im Männerstrafvollzug verboten sei. Nun droht Maja T. wegen des Vorfalls sogar ein Disziplinarverfahren, was zu erneuter Isolationshaft führen könnte. Menschenrechts­organisationen kritisieren derartige Maßnahmen als “Vernichtungshaft”, die nur dazu diene, den Lebenswillen einer inhaftierten Person zu brechen. Maja T. beklagte schon seit längerem, als nichtbinäre Person in ungarischer Haft diskriminiert zu werden. Rechtspolitiker*­innen mehrerer Bundestagsfraktionen haben Außenminister Johann Wadephul (CDU) erst im Juni in einem offenen Brief aufgefordert, sich für die Überstellung einzusetzen – bislang aber erfolglos (queer.de berichtete). (…) Eigentlich hätte T. gar nicht von Deutschland nach Ungarn ausgeliefert werden dürfen. Das Bundesverfassungsgericht hatte dies in einer einstweiligen Anordnung untersagt. Die deutschen Behörden wollten T. laut ihren Anhänger*innen aber schnell in einer “Nacht-und-Nebel-Aktion” loswerden, so erreichte die Anordnung aus Karlsruhe die verantwortliche Behörde 50 Minuten, nachdem T. an Ungarn übergeben worden war (queer.de berichtete). Später beurteilte das Gericht die Auslieferung als unzulässig – das Kammergericht habe weder allgemeine Mängel in ungarischen Haftanstalten näher beleuchtet noch Bedenken zu Sicherheit und Diskriminierung der nichtbinären Person (queer.de berichtete). Die Bundesregierung hat seither keine öffentlich bekannten Anstrengungen unternommen, dieses Unrecht wieder gutzumachen

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Lebensrettende Medikamente – Studie: Pubertätsblocker können Suizide bei trans Jugendlichen verhindern

Pubertätsblocker sind derzeit ein großes Thema in der Diskussion um trans Menschen. Eine große neue Studie bestätigt nun: Die Medizin senkt das Risiko massiv, dass betroffene Jugendliche an Suizid denken. Trans Menschen leiden laut einer Reihe von Studien eher an mentalen Problemen und Suizid-Gedanken. Sogenannte Pubertätsblocker, die das Eintreten der Pubertät vorübergehend unterdrücken, können dieses Risiko bei jungen Menschen aber erheblich senken, wie eine neue Kohortenstudie jetzt bestätigt hat. Die im Juli im Fachjournal “JAMA Network Open” veröffentlichte Untersuchung von Dr. Clair Kronk von der angesehenen New Yorker “Icahn School of Medicine at Mount Sinai” hatte Krankenkassen-Abrechnungsdaten von mehr als 230.000 Jugendlichen im Alter von zehn bis 17 Jahren analysiert. Die Teilnehmenden wurden für die Untersuchung in vier Gruppen unterteilt: Trans Kinder und Jugendliche mit sowie ohne Behandlung durch Pubertätsblocker und cisgeschlechtliche Jugendliche mit sowie ohne Behandlung – letztere erhielten die Medikamente primär aufgrund von vorzeitiger Pubertät. Die Forschenden rechneten dann Störfaktoren wie Demografie, sozioökonomischen Status, Region und lokale politische Rahmenbedingungen heraus. – Werbung – Suizidale Gedanken gehen um 80 Prozent zurück Das Ergebnis: Die Daten bestätigen, dass junge trans Menschen im Vergleich zu cisgeschlechtlichen Gleichaltrigen eine deutlich höhere Diagnoserate bei Affektstörungen, also psychischen Erkrankungen, sowie bei suizidalen Gedanken und Verhaltensweisen aufweisen. Doch bei jenen trans Jugendlichen, die Pubertätsblocker einnahmen, konnte das Risiko von Affektstörungen um fast die Hälfte und von suizidalen Gedanken um sogar 80 Prozent gesenkt werden. Die Forschenden kommen zu dem Schluss, dass die Gabe von Pubertätsblockern dazu beitragen kann, die bestehenden Ungleichheiten in der psychischen Gesundheit zwischen trans- und cisgeschlechtlichen Jugendlichen teilweise auszugleichen. Die Autor*innen weisen aber auch darauf hin, dass es sich bei der Studie um eine Beobachtungsstudie handelt, die zwar einen statistischen Zusammenhang zwischen der Vergabe von Pubertätsblockern und besserer psychischer Gesundheit feststellte, dies aber noch nicht zwingend beweise, dass das eine direkt die Ursache für das andere ist. Faktoren wie die Unterstützung durch die Familie, der Zugang zu psychotherapeutischer Versorgung, Selbsthilfegruppen oder andere psychosoziale Einflüsse konnten nicht berücksichtigt werden, da diese aus den analysierten Krankenkassendaten nicht hervorgehen

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Polizeigewerkschafter Ostermann klagte Böhmermann gewinnt gegen “selbst radikalisierten Michel”

Knapp anderthalb Jahre nach einer brisanten Böhmermann-Sendung über die Bundespolizei in Pakistan ist der Streit entschieden: Polizeigewerkschafter Manuel Ostermann muss Böhmermanns Attacken hinnehmen. Ein Urteil im Streit zwischen zwei Männern, die beide oft Kontroversen auslösen, steht fest: Jan Böhmermann siegt über Manuel Ostermann – der Moderator und Satiriker geht mit dem ZDF als Gewinner aus einem Prozess hervor, den der Gewerkschaftsfunktionär der Bundespolizei und Bestsellerautor angestrengt hatte. Das Landgericht München I hatte über die Sendung des “ZDF Magazin Royale” vom 28. März 2025 zu entscheiden, die politisch einige Sprengkraft hatte. Es ging um mögliche Sicherheitsprobleme bei der Aufnahme von Menschen aus Afghanistan und um die sogenannte Visa-Affäre. (…) Böhmermann wählte für Ostermann in der Sendung Bezeichnungen wie “Herrenmensch im Skoda”, “selbst radikalisierten Michel” und “dreiviertel gefüllten Boxsack mit Blitzkriegsfrisur”. Der Polizeigewerkschafter hatte sich dadurch herabgewürdigt und zu Unrecht in die Nähe des Rechtsextremismus gerückt gesehen. Mit der Rechtsanwaltskanzlei Höcker hatte er Programmbeschwerde beim ZDF-Fernsehrat eingelegt. Ralf Höcker kündigte auf X an, dem “Hetzer Böhmermann” einzuheizen. Den Antrag bei Gericht, diese Aussagen zu untersagen, zog Ostermann dann aber zurück. Der Rechtsstreit drehte sich nun um die grundsätzlichere Frage, wie die Vorgänge in Pakistan und die Rolle der Bundespolizei dabei zu bewerten sind. (…) Das Gericht gestand Ostermann zu, selbst in seinem allgemeinen Persönlichkeitsrecht berührt zu sein: Den Zuschauern werde er als Teil der Bundespolizei präsentiert, die nach der Darstellung missbraucht werde, “um Politik zu machen”. Sein eigenes Auftreten fiel aber auch aus Sicht des Gerichts auf ihn zurück.

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Offene Prozesskosten nach Streit mit Jan Böhmermann – Haft­be­fehl gegen AfD-Poli­tiker Krah erlassen

Ein Streit über 200 Flaschen Champagner hat für Maximilian Krah weitere juristische Folgen: Weil er Prozesskosten nicht vollständig gezahlt und einen Termin zur Vermögensauskunft versäumt haben soll, liegt nun ein Haftbefehl vor. Das Amtsgericht (AG) Chemnitz hat einen Haftbefehl gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah erlassen. Eine am Verfahren beteiligte Person bestätigte der Deutschen Presse-Agentur entsprechende Angaben des Spiegel. Ausgangspunkt ist Krahs verlorener Rechtsstreit gegen den Satiriker Jan Böhmermann. Böhmermann hatte in einem Podcast die Behauptung aufgestellt, Krah habe auf dem Münchner Oktoberfest 200 Flaschen Champagner für das gesamte Festzelt bestellt. Krah wollte ihm diese Äußerung gerichtlich verbieten lassen. Das Landgericht (LG) Düsseldorf wies seine Unterlassungsklage jedoch zurück. Weil er das Verfahren verlor, musste Krah damit für die Kosten des Verfahrens aufkommen. Laut Spiegel sind daraus noch Forderungen offen. Mitte Juli soll der Politiker zudem einem Termin zur Abgabe einer Vermögensauskunft ferngeblieben sein. Daraufhin erließ das AG Chemnitz den Haftbefehl. Der Haftbefehl ist Teil des zivilrechtlichen Zwangsvollstreckungsverfahrens. Er soll Krah dazu bewegen, Auskunft über sein Vermögen zu geben. Nach § 802g Abs. 1 Zivilprozessordnung (ZPO) kann das Amtsgericht auf Antrag des Gläubigers einen Haftbefehl erlassen, wenn ein Schuldner unentschuldigt nicht zur Vermögensauskunft erscheint oder die Auskunft ohne Grund verweigert. Der Haftbefehl dient dazu, die Abgabe der Auskunft zu erzwingen. Gibt der Betroffene sie ab, ist er aus einer möglichen Haft wieder zu entlassen. Für den Erlass des Haftbefehls war die Zustimmung des Bundestages nicht erforderlich. Sollte er aber tatsächlich vollstreckt werden, sieht es anders aus: Weil Krahs persönliche Freiheit dadurch beschränkt würde, bedarf es nach Art. 46 Abs. 3 Grundgesetz (GG) der Genehmigung des Bundestages. Nach dpa-Informationen, wird derzeit geprüft, ob die dafür erforderliche Aufhebung von Krahs Immunität beantragt werden soll. Das AG Chemnitz sei zuständig, weil der Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten dort liege.

via lto: Offene Prozesskosten nach Streit mit Jan Böhmermann Haft­be­fehl gegen AfD-Poli­tiker Krah erlassen

siehe auch: Streit über Prozesskosten Haftbefehl gegen AfD-Abgeordneten Krah wegen Jan Böhmermann Der AfD-Bundestagsabgeordnete wollte dem Satiriker bestimmte Aussagen gerichtlich untersagen. Doch er verlor und muss die Kosten tragen. Weil er diese nicht komplett zahlt, hat das Amtsgericht Chemnitz nach SPIEGEL-Informationen Konsequenzen gezogen. (…) Doch der AfD-Mann zahlt die Prozesskosten nicht. Zunächst musste Böhmermann rund 5000 Euro mittels eines Vollstreckungsverfahrens eintreiben, die Krah dann Anfang des Jahres über das Konto seines Sohnes überwies. »Ich habe gezockt«, sagte Krah damals auf Anfrage von »T-Online«, er habe so spät wie möglich zahlen wollen. Aktuell sind weitere 296,26 Euro offen. »Deutschland ist ein Rechtsstaat, und es kann nicht sein, dass sich ein Bundestagsabgeordneter und Volljurist seinen gesetzlichen Verpflichtungen entzieht«, sagt Böhmermanns Anwalt Sebastian Gorski. Krah versetzte Gerichtsvollzieherin Eine Gerichtsvollzieherin hatte Mitte Juli einen Termin zur Vermögensauskunft mit Krah angesetzt, doch der AfD-Politiker erschien nicht. Danach legte sie den Antrag auf Erlass eines Haftbefehls bei Gericht vor. Das Amtsgericht Chemnitz bestätigt, dass dies geprüft wurde, will sich zum Ergebnis aber nicht äußern, da es sich um ein nicht öffentliches Verfahren handle, wie eine Sprecherin auf Anfrage mitteilt; Offene Prozesskosten nach Streit mit Jan Böhmermann Haft­be­fehl gegen AfD-Poli­tiker Krah. Ein Streit über 200 Flaschen Champagner hat für Maximilian Krah weitere juristische Folgen: Weil er Prozesskosten nicht vollständig gezahlt und einen Termin zur Vermögensauskunft versäumt haben soll, liegt nun ein Haftbefehl vor. Das Amtsgericht (AG) Chemnitz hat einen Haftbefehl gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah erlassen. Eine am Verfahren beteiligte Person bestätigte der Deutschen Presse-Agentur entsprechende Angaben des Spiegel. Ausgangspunkt ist Krahs verlorener Rechtsstreit gegen den Satiriker Jan Böhmermann. Böhmermann hatte in einem Podcast die Behauptung aufgestellt, Krah habe auf dem Münchner Oktoberfest 200 Flaschen Champagner für das gesamte Festzelt bestellt. Krah wollte ihm diese Äußerung gerichtlich verbieten lassen. Das Landgericht (LG) Düsseldorf wies seine Unterlassungsklage jedoch zurück. Weil er das Verfahren verlor, musste Krah damit für die Kosten des Verfahrens aufkommen. Laut Spiegel sind daraus noch Forderungen offen. Mitte Juli soll der Politiker zudem einem Termin zur Abgabe einer Vermögensauskunft ferngeblieben sein. Daraufhin erließ das AG Chemnitz den Haftbefehl.

SACHSEN-ANHALT Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr besuchen AfD-Stand mit Siegmund – Bürgermeister „fassungslos“

Die Kameraden kamen zum AfD-Stand nach einem Einsatz – in Uniform und mit Dienstfahrzeug. Dabei posieren sie auch für Fotos mit Spitzenkandidat Siegmund. Der Bürgermeister kritisiert die Feuerwehrleute scharf und droht mit Konsequenzen. ufregung im beschaulichen Egeln im Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt): Auf dem Marktplatz der 3000-Einwohner-Stadt, in der Ulrich Siegmund am vergangenen Freitag mit einem AfD-Infostand vertreten war, fuhr plötzlich ein Einsatzfahrzeug der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr vor. Mehrere Männer in Einsatzkleidung stiegen aus und gingen direkt auf den AfD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl zu. Unter anderem der rechte YouTuber „Weichreite TV“ filmte die Begegnung. Die Begrüßung fiel kumpelhaft aus. Siegmund gab den Kameraden Handschläge und sagte: „Jungs, macht Feierabend, habt ihr euch verdient. Danke für euren Einsatz.“ Nachdem er jeden der Männer begrüßt hatte, fragte Siegmund: „Kann ich noch was für euch tun?“ Einer antwortete: „Wir wollten nur mal gucken, wir wollten uns mal persönlich treffen.“ Dann posierte die Runde noch für Foto- und Videomaterial vor dem Dienstfahrzeug. „Ulrich Siegmund hat überall seine Freunde“, kommentierte der YouTuber die Szene aus dem Off. Die eigentliche Aufregung folgte jedoch im Anschluss. An dem Besuch gibt es Kritik. Denn offenbar kamen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr gerade von einem Einsatz – und besuchten den AfD-Stand in voller Montur. Michael Stöhr (Unabhängige Wählergemeinschaft Egeln), seit 16 Jahren der Verbandsgemeindebürgermeister, ist angesichts der Videoaufnahmen „fassungslos“. Stöhr selbst machte den Vorgang auf seiner Facebook-Seite in einem langen Beitrag öffentlich und unterstellte den freiwilligen Helfern, dass die Bürger ihnen im Notfall nicht mehr vertrauen könnten. Zudem habe das Ehrenamt durch das Handeln der Feuerwehrleute enormen Schaden erlitten.

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Europol: Vi har samarbejdet med dansk politi i ‘dusinvis af sager’, der knytter sig til sadistiske netværk

Dansk politi er involveret i flere sager, der har tilknytning til NVE-netværk, fortæller Europol-chef. Det planlagte terrorangreb på Hadsten Skole var et enkelt grelt eksempel på tilfælde af kriminalitet, hvor myndighederne ifølge DR’s oplysninger mistænker, at gerningspersonerne har tråde til de sadistiske NVE-netværk på internettet. Men Europol fortæller i et interview med DR Nyheder, at man har samarbejdet med dansk politi i “dusinvis” af sager, der knytter sig til netværkene, hvor videoer af overfald, selvskade og i værste fald skoleangreb er i ekstremt høj kurs.  – Vi har et meget tæt samarbejde med Danmark, siger Anna Sjöberg, der er chef for Europols antiterror-enhed.  Så Europol og Danmark arbejder sammen om sager, hvor ofre og gerningsmænd er fra Danmark?  – Ja, siger Anna Sjöberg.  Det er dog ikke samtlige af de sager, som dansk politi har været involveret i, der nødvendigvis har et dansk offer eller dansk gerningsmand. Anna Sjöberg vil ikke svare på, præcis hvor mange sager, der involverer danskere. Europol begyndte for omkring tre år siden at blive opmærksom på udviklingen. Anna Sjöberg slår også fast, at den trussel, NVE-netværkene udgør, kun er stigende.  – Det er farligt for de ofre, der groomes i grupperne, men det er også farligt for hele samfundet, siger Europol-chefen med henvisning til, at flere af NVE-grupperne betegnes som deciderede terrororganisationer.  Flere steder i netværkene hyldes for eksempel skoleangreb, som det vi så planlagt på Hadsten Skole.

via dr.dk: Europol: Vi har samarbejdet med dansk politi i ‘dusinvis af sager’, der knytter sig til sadistiske netværk