Rechtsextremer Vandalismus: SP Toggenburg ist empört

Im Kirchberger Wahlkampf wurden mehrere Plakate von SP-Gemeinderatskandidat Stefan Diener beschädigt und mit rechtsextremen Symbolen beschmiert. Nun meldet sich die SP Toggenburg zu Wort und ruft zu Fairness sowie Respekt im Wahlkampf auf. «Im Kirchberger Gemeinderatswahlkampf kam es zu unschönen Szenen», berichtet die SP Toggenburg kurz vor den Gesamterneuerungswahlen, die am 27. September stattfinden. In den vergangenen Nächten hat eine unbekannte Täterschaft die Plakate von SP-Gemeinderatskandidat Stefan Diener zerstört. Gleich an mehreren Plakaten des Kirchbergers wurde randaliert. Vandalismus ist das eine, aber das Traurige an dieser Geschichte: Die Plakate wurden mit rechtsextremen Schmierereien wie dem Hakenkreuz versehen. Und genau das sorgt bei der SP Toggenburg für Unverständnis und rote Köpfe. Die Partei geht davon aus, dass sich diese Attacken nicht zufällig gegen Diener richten. «An allen drei betroffnen Standorten wurden einzig die Plakate von Stefan Diener mit rechtsextremen Symbolen zerstört», sagt Joel Müller, Vorstandsmitglied der SP Toggenburg gegenüber hallowil.ch. Zwischen den einzelnen Standorten liegen teils beachtliche Distanzen und deshalb geht die Partei von «einer durchdachten Attacke aus».

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#Disziplinarmassnahme der #ZHDK : 19-jähriger #Rechtsextremist von Hochschule – #terror #eisenjugend

Der Jugendliche, der in Winterthur mit der rechtsextremen Organisation Eisenjugend verbandelt sein soll, darf das Areal der ZHDK nicht mehr betreten. Zuvor kam es zu Razzien ausserhalb der Schule. Mit einer Petition haben mehrere Studenten der ZHDK die Schulleitung dazu aufgefordert, sich von einem mutmasslich rechtsextremen Studenten zu trennen. Nun hat die Schule reagiert und dem 19-Jährigen den Zutritt auf das Schularel verboten, wie der «Tages-Anzeiger» (Artikel kostenpflichtig) berichtet. Laut einer anonymen Quelle sei auch die Kantonspolizei anwesend gewesen, um einer «gewalttätigen Reaktion oder einem Amoklauf vorzubeugen.» Die disziplinarische Massnahme könne zum Ausschluss vom Studium führen, hiess es laut ZHDK. Mitte August sind die Wohnungen zweier 19-Jähriger in Winterthur durchsucht worden – laut Bericht handelte es sich bei einem von ihnen um den ZHDK-Studenten. Im Rahmen der Razzia wurden Schusswaffen sichergestellt. Beide Männer stünden im Verdacht, rechtsextremes Gedankengut zu pflegen und verbreiten zu wollen, hiess es damals seitens Polizei.

via 20min: Disziplinarmassnahme der ZHDK : 19-jähriger Rechtsextremist von Hochschule verbannt

siehe auch: «Eisenjugend»-Mitglied hat Areal-Verbot an Hochschule
Aussprache mit Neonazi-Kunststudent (19) unter Polizeischutz
. Die «Eisenjugend Schweiz» eifert amerikanischen Neonazis nach. Bereits mehrmals führte die Polizei bei der Organisation Durchsuchungen durch. Jetzt hat ihr Anführer und Kunststudent Arealverbot an der Zürcher Kunsthochschule erhalten. Ein Winterthurer (19), der unter dem Pseudonym Eszil auftritt, fantasiert im Internet über einen Rassenkrieg. Das Motto seiner «Eisenjugend»: «Schweizer zu sein, heisst, weiss zu sein.» Zu Hause hat der Neonazi zahlreiche Waffen – diese wurden mittlerweile sichergestellt. Nur ein Teil war legal registriert. Ein Verfahren läuft. Zwei Tage später bekommt Eszil wieder Besuch von der Polizei, als er mit Gleichgesinnten in den Schwyzer Bergen ist, berichtet der «Tages-Anzeiger». Die Polizei kontrolliert ohne Durchsuchungsbefehl die Wanderhütte und die davor parkierten Autos. Der Grund: «dringender Verdacht auf sicherzustellende Gegenstände». Die Szenen dokumentiert ein Ostdeutscher Neonazi und veröffentlicht die Bilder auf Twitter. Die Beamten finden aber nur Boxhandschuhe und einige Patronen – nichts Rechtswidriges. Deshalb wird auf eine Anzeige verzichtet. Laut dem «Tages-Anzeiger» organisierte Eszil die «Wanderwoche» der Neonazis. Fotos zeigen die Männer beim Schwimmen im Griesslisee im Kanton Uri. Dass die Zusammenkunft aber mehr als nur ein Ausflug war, zeigen die Verbindungen mit der Nationalistischen Jugend Schweiz (NJS) oder mit dem in Deutschland verbotenen Neonazi-Netzwerk «Blood & Honour».

Langjähriger „Welt“-Korrespondent wird Leiter von Orbáns Journalistenschule

Wenn „Welt“-Auslandskorrespondenten in ihrem Berichtsland zum Medienthema werden, bedeutet das meist nichts Gutes für die Pressefreiheit. Das mit Abstand prominenteste Beispiel dafür ist und bleibt der Fall Deniz Yücel. Und erst diesen Sommer attackierte der polnische Präsident Duda den Polen-Korrespondenten Philipp Fritz im Wahlkampf persönlich, um antideutsche Ressentiments zu schüren. Auch in Ungarn sorgte in der vergangenen Woche ein „Welt“-Korrespondent für Schlagzeilen, wenn auch mit umgekehrten Vorzeichen: Wie „telex.hu“ meldete, wird der langjährige Ungarn-Korrespondent der „Welt“, Boris Kálnoky, Leiter der Medienschule des Mathias Corvinus Collegiums (MCC), die der ungarischen Regierungspartei Fidesz nahesteht. Die Nachricht löste unter Journalisten in Ungarn umgehend Diskussionen über die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit der Ungarn-Berichterstattung der „Welt“ und ihres Korrespondenten aus. Kálnoky, der unter anderem auch für „Die Presse“ in Österreich, „Die Weltwoche“ in der Schweiz und die „Deutsche Welle“ schreibt, blickt auf eine 33-jährige Verbundenheit mit der „Welt“ zurück und prägte die Ungarn-Berichterstattung der Zeitung im vergangenen „Orbán-Jahrzehnt“ maßgeblich. (…) Während die „Welt“ in den vergangenen Jahren immer wieder Exklusives von der Fidesz-Regierung oder gar dem ungarischen Premier veröffentlichte, gab Orbán „index.hu“, dem größten – bis vor Kurzem noch unabhängigen – Nachrichtenportal des Landes zuletzt vor 13 Jahren ein ausführliches Interview.

via uebermedien: Langjähriger „Welt“-Korrespondent wird Leiter von Orbáns Journalistenschule

Die Neue Rechte versucht sich an einem Computerspiel – Irgendwas mit Heimat

Die rechtsextremen Organisationen »Ein Prozent« und Identitäre Bewegung wollen mit einem eigenen Videospiel ihr Weltbild unter Gamern verbreiten. Im Mittelpunkt stehen die eigenen Funktionäre und ihr Kampf gegen die jüdisch-schwule Weltverschwörung. An die gnadenlose und immer wieder Fremdscham hervorrufende Selbstüberschätzung der Identitären Bewegung (IB) und ihrer Mitglieder hat man sich als Antifaschistin inzwischen gewöhnt. Dennoch schafft die Gruppe es, sich in Sachen cringe, wie die jungen Leute so sagen, immer wieder selbst zu übertrumpfen. Die Opferinszenierung der Identitären ist billig kalkuliert, die Botschaft lautet: Die im Spiel dargestellte Dystopie wird bald Wirklichkeit sein.
Diesmal versuchen die Hipster-Faschos, den Videospielmarkt für sich zu erobern, mit einem »2D-Jump’ n’ Run, wie es im Buche steht: Neunziger-Jahre-Optik, Cyberpunk-Ästhetik, Retro-Wave-Soundtrack, dystopisches Szenario und knackige Level, die dem Spieler alles abfordern«. So zumindest lautet die Beschreibung auf der Videospielplattform Steam.
Mit »Heimat Defender: Rebellion« deckt schon der Titel sämtliche Punkte des IB-Selbstbildes ab: irgendwas mit Heimat, die verteidigt werden muss, und autoritärer Revolte. Schließlich ist man kein faschistischer Menschenfeind, sondern ein aufrechter Rebell gegen die omnipräsente kulturmarxistische Zersetzung und hypersexuelle Einwanderer. Das von der IB-nahen Organisation »Ein Prozent für unser Land« konzipierte und von der Firma Kvltgames entwickelte Spiel zeigt die dystopische Zukunft des Jahres 2084. Nationalstaaten existieren nicht mehr (schrecklich), und die Welt wird von einem Konzern mit dem wenig subtilen Namen »Globohomo Corporation« beherrscht.
Globohomo verwandelt Menschen in sogenannte NPCs, also Nichtspielercharaktere, die allesamt aussehen wie rechte Karikaturen von Feministinnen oder Antifaschisten. Die Antagonisten sind an klassische Feindbilder der extremen Rechten wie den jüdischen Großspender Georg Soros oder den linksliberalen Fernsehmoderator Jan Böhmermann angelehnt, die Kulisse des Spiels sind mit Kameras überwachte und von Hammer-und-Sichel- und Anarcho-Graffiti übersäte Großstädte. So weit, so vorhersehbar. Mit dem Spiel geht eine große Werbekampagne einher, die Comics, T-Shirts und andere Merchandising-Artikel beinhaltet. Das Ziel ist klar: Geld für die Identitären einnehmen. Die Protagonisten von »Heimat Defender: Rebellion« sind das IB-Oberhaupt Martin Sellner, der IB-Youtuber Alex Malenki, der rechte Outdoor-Youtuber Christian Illner und der als »Der dunkle Ritter« bezeichnete Götz Kubitschek (nach der Überschrift einer Homestory über Kubitschek im Spiegel). Videospiele erfüllen oftmals Ermächtigungsphantasien. Dass man sich selbst als Spielfigur entwerfen lässt, um gegen die böse jüdische Homolobby zu kämpfen, mutet reichlich narzisstisch an. Männer wie Sellner betrachten sich als die wenigen aufrechten Kämpfer in einem weltweiten Kulturkrieg. (…) In dem Spiel werden zahlreiche extrem rechte Topoi reproduziert: die Angst vor der Auflösung des Nationalstaats, die antisemitische Vorstellung einer Weltverschwörung, die hier in Cyberpunk-Manier in Form eines weltbeherrschenden Konzerns daherkommt, Antifaschistinnen und Antifaschisten als fremdgesteuerte NPCs und die Bedrohung der Freiheit durch eine feministische Homo- oder Transgenderlobby. Gerade Letzteres ist ein relevanter Anknüpfungspunkt für die oftmals latent bis offen sexistische Gaming-Community. Dass Frauenfeindlichkeit auch dort Einstieg in den Rechtsextremismus ist, hat »Gamergate« eindrücklich gezeigt. Dabei handelte es sich um einen antifeministischen Shitstorm gegen Frauen aus der Videospielbranche, der im Jahr 2014 begann und mittlerweile als Ausgangspunkt der Entstehung der US-amerikanischen Alt-Right betrachtet werden muss. Wie die Debatte über das Zombie-Spiel »The Last of Us 2«, dessen Protagonistin eine lesbische Frau ist, zeigt, zeichnen sich viele männliche Videospielfans leider immer noch durch extrem reaktionäres Denken aus, wenn es um die Geschlechterfrage geht. Es ist also nicht verwunderlich, dass »Ein Prozent« hofft, über Attacken auf Feministinnen und queere Menschen Gamer für sich zu gewinnen.
Kvltgames bezeichnet sich selbst als ein »Kollektiv von patriotischen Spieleentwicklern«, der Chefprogrammierer des Spiels ist der Identitäre Roland Moritz, der sich mit Martin Sellner auf dessen Bitchute-Kanal begeistert über »Heimat Defender: Rebellion« austauscht. Moritz, der Anfang der zehner Jahre in Österreich Spielemessen organisierte, ist Leiter der IB in Oberösterreich, also eine wichtige Figur der Szene und bestens vernetzt. Er betreut zudem den Twitter-Account von Kvltgames, der sich nicht einmal um ein seriöses Image bemüht, sondern sich neben Werbung durch plumpe rechte Memes und Angriffe auf linke Kritiker auszeichnet. Der Vorsitzende der Organisation »Ein Prozent für unser Land«, die als Geldgeber fungiert, ist Philip Stein, eine der Schlüsselfiguren der extremen Rechten. Er hat das Netzwerk unter anderem mit Unterstützung der extrem rechten Publizisten Jürgen Elsässer und Götz Kubitschek gegrün­det. Stein ist zudem Gründer des Verlags Jungeuropa, der unter anderem die Werke von Martin »Lichtmesz« Semlitsch, Alain de Benoist und Richard Spencer publiziert. Auch die AfD ist in »Heimat Defender: Rebellion« involviert. In dem mit »Globohomo Worldwide« betitelten Spieltrailer tritt die AfD-Politikerin Marie-Thérèse Kaiser auf, auch sie in der Rolle einer Nachrichtensprecherin. Kaiser wurde unter anderem als Model für Elsässers Magazin Compact bekannt. Sie ist Kreisvorsitzende der AfD im niedersächsischen Rotenburg an der Wümme.

via jungle: Die Neue Rechte versucht sich an einem Computerspiel – Irgendwas mit Heimat

siehe auch: Deplatforming – Rechtsextremismus: Gamer machen gegen homophobes Sellner-Videospiel mobil. Mit dem Spiel soll ein junges, vorwiegend männliches Publikum angesprochen werden. So richtig rund läuft es für die extreme Rechte nicht. Nachdem Identitären-Chef Martin Sellner und rechtsextreme Gruppierungen von Youtube, Twitter und anderen Plattformen vor die Tür gesetzt wurden, haben sie merklich an Einfluss verloren – ihre hauptsächlich auf Schlagzeilen ausgerichtete Politik funktioniert nicht mehr. Einem weiteren Projekt der extremen Rechten weht derzeit ein scharfer Wind entgegen. Teile der Gamer-Community machen gegen ein rechtsextremes Videogame mobil, das in den kommenden Tagen veröffentlicht werden soll. Es soll von der Vertriebsplattform Steam geworfen werden, wie es Youtube bereits mit Sellner gemacht hat. Das pixelige 2-D-Grafik Jump-‘n’-Run-Spiel “Heimat Defender” wurde maßgeblich von einem Österreicher entwickelt, herausgegeben wird es von der rechtsextremen Gruppe “Ein Prozent”. Der deutsche Verein ist eine PR-Agentur für rechte Kampagnen, eine Plattform zur Vernetzung fremdenfeindlicher Proteste sowie ein Crowdfunding-Portal für Aktivisten. Da die Gruppierung Geld sammelt und verteilt, nimmt sie eine gewichtige Rolle im Netzwerk der sogenannten Neuen Rechten ein und verfügt über beste Kontakte in diesem Milieu.

#Erpressungsversuch in #Düsseldorf – Bundesamt warnt #Kliniken vor neuen #Hackerangriffen

Es war die wohl erste Cyberattacke mit Todesfolge: Der Ausfall an der Uniklinik Düsseldorf alarmiert die IT-Sicherheitsbehörde. Sie fürchtet Angriffe auf weitere Krankenhäuser. Der Hackerangriff auf die Uniklink Düsseldorf könnte in die Geschichtsbücher eingehen als erste Cyberattacke mit Todesfolge. In der Nacht zu Donnerstag voriger Woche hatten die Täter 30 Server des Krankenhauses verschlüsselt und die Klinik damit weitgehend außer Betrieb gesetzt: Operationen wurden verschoben, Behandlungen abgesagt, Rettungswagen konnten die Klinik nicht mehr anfahren. Eine 78-jährige Notfallpatientin, die eingeliefert werden sollte, musste wegen des IT-Ausfalls nach Wuppertal gebracht werden – und verstarb nach dem Transport. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) fürchtet, dass von der aktuellen Attacke womöglich auch weitere Kliniken in Deutschland betroffen sein könnten. In einem Warnschreiben an 130 Krankenhäuser empfiehlt die Behörde den Einrichtungen, die wie die Klinik in Düsseldorf zu den “kritischen Infrastrukturen” im Land gehören, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu prüfen und wo notwendig zu verschärfen. (…) Hintergrund sind neue Erkenntnisse darüber, wie die Attacke in Düsseldorf abgelaufen ist. Offenbar nutzten die Täter eine Sicherheitslücke in einer kommerziellen Software für den Fernzugriff auf lokale Netzwerke, die in Unternehmen und Einrichtungen des öffentlichen Lebens weitverbreitet ist. Das gefährliche Einfallstor ist schon seit Dezember 2019 bekannt. Die “AG Kritis” hatte im Januar bereits darauf hingewiesen, dass diese Software auch in Leitstellen von Polizei und Feuerwehr sowie in Krankenhäusern eingesetzt werde und somit Gefahr im Verzug sei. Damals kursierten im Netz Anleitungen, wie sich die Sicherheitslücke missbrauchen lässt – vertiefte Hackerkenntnisse waren dafür nicht notwendig, was die Sache umso gefährlicher machte. Auch das BSI warnte damals und empfahl den Einsatz eines Sicherheitsupdates, das bereits seit Januar zur Verfügung steht.

via spiegel: Erpressungsversuch in Düsseldorf Bundesamt warnt Kliniken vor neuen Hackerangriffen

Bremen verbietet Zeigen von Reichsfahnen und Reichskriegsflaggen

Bis zu 1.000 Euro Strafe. Innensenator Mäurer: “Es war an der Zeit zu handeln”. Bisher waren nur Fahnen mit Hakenkreuz verboten. Das Zeigen von Reichskriegsflaggen und Reichsfahnen wird im Land Bremen verboten. Das hat Innensenator Mäurer angekündigt. Der Erlass der Innenbehörde gilt ab Montag.. (…) Auch Reichskriegsflaggen können jetzt von der Polizei konfisziert und die Eigentümer mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro zur Kasse gebeten werden. Im Erlass genannt werden diese Fahnen: Die Kriegsflagge des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Reiches von 1867 bis 1921, die Kriegsflagge des Deutschen Reiches von 1922 bis 1933 und die Kriegsflagge des Deutschen Reiches von 1933 bis 1935. Die Reichsflagge ab 1892, beziehungsweise die Flagge des “Dritten Reichs” von 1933 bis 1935 darf nicht öffentlich gezeigt werden, wenn “eine konkrete Provokationswirkung im Einzelfall besteht”.

via buten un binnen: Bremen verbietet Zeigen von Reichsfahnen und Reichskriegsflaggen

https://twitter.com/butenunbinnen/status/1306968362593980417

#AttilaHildmann beschimpft und wohl mit Flasche beworfen – #HamburgMeinePerle #aluhut #hirsehitler #reiskanzler #advocadolf

Der Besuch des Verschwörungsideologen Attila Hildmann hat in Hamburg offenbar einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie Hildmann und andere Nutzer auf Twitter berichten, sei der 39-Jährige beschimpft worden und es sei mindestens eine Flasche in seine Richtung geflogen. Am Dienstagnachmittag war über die sozialen Medien bekannt geworden, dass sich Hildmann in Hamburg aufhält. Eine linke Gruppe postete Fotos von seinem Auto und zeigte ihn an der Rezeption eines Hotels in der Nähe des Schanzenviertels. Anschließend machte sich der Verschwörungsideologe zu einem Spaziergang mit seinem Hund auf. Auf einem Video, das auf Twitter veröffentlicht wurde, ist zu hören, wie jemand “Scheiß Nazi, verpiss dich” ruft. Die linke Gruppe wiederum schreibt auf Twitter, dass auch Hildmann Passanten bedroht und angepöbelt habe (…) Gegen 21 Uhr verfasste Hildmann in seiner Telegram-Gruppe jedenfalls einen Beitrag, in dem er witzelte, in der Lobby seines Hotels auf die Antifa zu warten. Daraufhin rückte die Hamburger Polizei zu dem Hotel aus, da in der Umgebung offenbar vermummte Personen gesichtet wurden. (…) Als die Beamten ankamen, trafen sie jedoch niemanden mehr an, offensichtlich hatte Hildmann bereits wieder aus dem Hotel ausgecheckt. Dessen Name und Adresse waren mittlerweile mehrfach über die sozialen Medien verbreitet worden.

via tagesspiegel: Attila Hildmann beschimpft und wohl mit Flasche beworfen

https://twitter.com/nebkas/status/1305945692356124673