Kurz vor dem Gipfel in Alaska durchbrachen russische Truppen ukrainische Linien. Nun konnten Dörfer zurückerobert werden. Hilfe leisteten dabei ferngesteuerte Kampffahrzeuge. Ukrainische Truppen haben den russischen Vormarsch in der Region Donezk aufgehalten und mehrere Dörfer zurückerobert. Nach Angaben ukrainischer Medien handelt es sich um mindestens sechs Ortschaften. Die ukrainische Armee berichtete am Morgen konkret von zwei Orten. Demnach kamen bei der Aktion auch Landdrohnen zum Einsatz. (…) Nach Angaben der Armee auf Telegram waren an der Rückeroberung auch unbemannte Systeme beteiligt, die als »bodengestützte Angriffsroboter« bezeichnet werden. Diese seien mit Maschinengewehren ausgerüstet und hätten »aus nächster Nähe« auf feindliche Soldaten schießen können. Im Krieg setzt die ukrainische Armee zunehmend auf Landdrohnen .
In einem Hotel in Alaska wurden laut einem Medienbericht Papiere des US-Außenministeriums entdeckt. Die Dokumente enthüllen sensible Daten und weitere Details zum Treffen zwischen Trump und Putin. In einem Hoteldrucker in Anchorage in Alaska sind laut einem US-Medienbericht vorbereitende Unterlagen für die Teilnehmer des Gipfeltreffens zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin gefunden worden. Das Rundfunk-Netzwerk NPR meldete, dass die acht Seiten am Freitagmorgen im Business Center des Captain-Cook-Hotels entdeckt worden seien. Es liegt rund 20 Fahrminuten von der Militärbasis Elmendorf-Richardson entfernt, wo das Treffen der beiden Präsidenten zum Ukrainekrieg stattfand. Die von NPR veröffentlichten Unterlagen tragen den Stempel des US-Außenministeriums und enthalten unter anderem einen detaillierten Zeitplan mit konkreten Besprechungsräumen, Ansprechpartner des Ministeriums mit Telefonnummern sowie Minibiografien mit Fotos der Teilnehmenden und Aussprachehilfen zu ihren Namen. Zu Russlands Präsident ist beispielsweise die Aussprache »POO-tihn« vermerkt. »Beweis für Schludrigkeit und Inkompetenz« Sicherheitsexperten sehen den Vorgang kritisch. »Mir kommt das wie ein weiterer Beweis für die Schludrigkeit und Inkompetenz dieser Regierung vor«, sagte Juraprofessor Jon Michaels von der Universität UCLA in Los Angeles dem Sender. »Man lässt einfach nichts im Drucker liegen. Es ist ganz einfach.«
siehe auch: Government papers found in an Alaskan hotel reveal new details of Trump-Putin summit. Papers with U.S. State Department markings, found Friday morning in the business center of an Alaskan hotel, revealed previously undisclosed and potentially sensitive details about the Aug. 15 meetings between President Donald Trump and Russian President Vladimir V. Putin in Anchorage. Eight pages, that appear to have been produced by U.S. staff and left behind accidentally, shared precise locations and meeting times of the summit and phone numbers of U.S. government employees. At around 9 a.m. on Friday, three guests at Hotel Captain Cook, a four-star hotel located 20 minutes from the Joint Base Elmendorf-Richardson in Anchorage where leaders from the U.S. and Russia convened, found the documents left behind in one of the hotel’s public printers. NPR reviewed photos of the documents taken by one of the guests, who NPR agreed not to identify because the guest said they feared retaliation. (…) Jon Michaels, a professor of law at UCLA who lectures about national security, said that the documents found in the printer of the Alaskan hotel reveal a lapse in professional judgement in preparation for a high-stakes meeting. “It strikes me as further evidence of the sloppiness and the incompetence of the administration,” said Michaels. “You just don’t leave things in printers. It’s that simple.” The printed papers are the latest example of a series of security breaches by officials of the Trump administration. Earlier this week, members of a law enforcement group chat that included members of U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) added a random person to a conversation about an ongoing search for a convicted attempted murderer. In March, U.S. national security leaders accidentally included a journalist in a group chat about impending military strikes in Yemen; Acht Seiten für die Teilnehmer: Unterlagen zu Alaska-Gipfel offenbar in Hotel-Drucker gefunden Die Unterlagen sollen etwa den detaillierten Zeitplan, Telefonnummern oder auch das Menü des Mittagessens enthalten haben. Sicherheitsexperten sehen den Vorgang kritisch. In einem Hotel-Drucker in Anchorage sind laut einem US-Medienbericht vorbereitende Unterlagen für die Teilnehmer des Gipfeltreffens zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin gefunden worden. Das Radio-Netzwerk NPR meldete, dass die acht Seiten am Freitagmorgen im Business Center des Captain-Cook-Hotels entdeckt worden seien.
Zwei Musiker, deren Lieder laut Polizei in Teilen als rechtsextrem eingestuft werden, sollten in Buch auftreten. Jedoch kam es bei Illertissen zum Live-Konzert mit etwa 60 Gästen. Die Polizei rückte an. Eine Veranstaltung zweier Musiker, deren Liedinhalte nach Polizeiangaben „in Teilen rechtsextrem einzustufen sind“, hat die Polizei am Freitagabend bei Illertissen aufgelöst. Unter Protest hätten die beiden Musiker ihre Darbietungen beendet, heißt es im Bericht der Polizei. Zunächst war der Polizeiinspektion Illertissen mitgeteilt worden, dass die besagte Veranstaltung der Musiker am Abend des 15. August im Bereich Buch stattfinden soll. Die Verwaltungsgemeinschaft Buch habe jene „Musikdarbietung“ jedoch im Vorfeld untersagt, zumal diese auch nicht ordnungsgemäß angezeigt worden sei. Veranstaltung mit rechtsextremer Musikgruppe nicht angezeigt: Stadt Illertissen verbietet das Event Am besagten Abend habe die Polizei erfahren, dass das Live-Konzert der Musikergruppierung aus dem Bereich Dresden nicht, wie anfangs mitgeteilt, im Raum Buch, sondern außerhalb der Stadt Illertissen auf einem landwirtschaftlich genutzten Anwesen ausgetragen wird. Doch auch der Illertisser Stadtverwaltung sei die Veranstaltung nicht mitgeteilt worden, sodass diese das Event noch am Abend ebenfalls untersagte. (…) Unter Protest beendeten die beiden Musiker ihre Darbietungen und die etwa 60 anwesenden Gäste verließen nach und nach den Veranstaltungsort“, berichtet die Polizei. Verfassungswidrig? Polizei ermittelt gegen Person mit verdächtiger Tätowierung Weil die Veranstaltung nicht angezeigt worden war, wurde gegen die beiden Protagonisten ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Ein Konzertbesucher wies laut Polizei Tätowierungen auf, die den Straftatbestand des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen erfüllen könnten.
Die rheinland-pfälzische AfD hat im Donnersbergkreis einen „Anlaufpunkt für Patrioten“ gegründet. Ortsbürgermeister Reiner Schlesser (parteilos) nennt das „eine Schande“. In dem 650 Einwohner zählenden Ort hatte die AfD bei der Bundestagswahl 35 Prozent der Zweitstimmen geholt. Für diese Unterstützer, aber auch andere Interessierte sei der neue „Treffpunkt Nordpfalz“ gedacht, sagte der AfD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Münzenmaier (Wahlkreis Kaiserslautern) gegenüber der RHEINPFALZ. Zuerst hatte die Allgemeine Zeitung (AZ) am Freitagnachmittag darüber berichtet. Auf RHEINPFALZ-Anfrage bestätigte am Abend ein weiterer AfD-Abgeordneter sowie Ortsbürgermeister Reiner Schlesser (parteilos) die Gründung des politischen Stützpunkts in einem früheren Gasthaus. Laut AZ werden viele der dortigen Gäste dem „Netzwerk Münzenmaier“ zugerechnet, ein bundesweit einflussreicher Kreis aus jungen, karriereorientierten AfD-Funktionären. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Damian Lohr und dem Bundestagsabgeordneten Thomas Stephan habe Münzenmaier Mitte Juli den Treff im Donnersbergkreis eröffnet (…) Gauersheims Ortsbürgermeister Schlesser ist der AfD-Treff ein Dorn im Auge, er fürchte um den guten Ruf des Dorfs und befürchte Verkehrschaos bei AfD-Veranstaltungen. „Das ist eine Schande für unseren Ort“, sagte der 68-Jährige gegenüber der RHEINPFALZ. Die meisten Gäste im Treff kommen seiner Kenntnis nach von außerhalb und mit dem Auto.
Der sächsischen Polizei sind im ersten Halbjahr 2025 weitere neun Verdachtsfälle mit Bezug zum Rechtsextremismus in den eigenen Reihen bekannt geworden. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken zurück. Demnach werden 15 Bediensteten unter anderem ausländerfeindliche Äußerungen zur Last gelegt. Zudem werden sie der Nutzung verbotener Symbole und Parolen sowie einer Körperverletzung beschuldigt. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz ermittelt wegen des strafbaren Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. In den letzen fünf Jahren wurden insgesamt 122 Fälle registriert.
In Deutschland steht sein Ex-Assistent wegen Spionage vor Gericht, nun gibt AfD-Politiker Maximilian Krah einem mutmaßlichen Spion aus Polen ein Interview. Der hat enge Kontakte zur AfD. Krah gibt sich ahnungslos. Ein Parteikollege habe die Empfehlung gegeben. Eigentlich hat AfD-Politiker Maximilian Krah gerade genug Probleme – könnte man meinen. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen ihn wegen möglicher Zahlungen aus China. Der Verdacht: Bestechlichkeit und Geldwäsche. Ein anderes Vorermittlungsverfahren läuft gegen ihn wegen angeblicher russischer Zahlungen und seiner Rolle im prorussischen Desinformations-Netzwerk “Voice of Europe”. In rund zwei Wochen wird Krah in Dresden vor Gericht außerdem als Zeuge im Spionage-Prozess um seinen ehemaligen Assistenten Jian G. aussagen. Der Vorwurf gegen G.: jahrelange Spionage für China, das Abgreifen sensibler Informationen – auch aus Krahs Abgeordnetenbüro in Brüssel heraus. Immer wieder steht dabei der Vorwurf im Raum: Krah, der inzwischen im Bundestag sitzt, stehe den autoritären Regimen in Russland und China zu nahe, lasse sich beeinflussen, womöglich sogar von ihnen bezahlen. Krah bestreitet die Vorwürfe. Angesichts des gerade angelaufenen Verfahrens gegen seinen Ex-Mitarbeiter Jian G. aber scheint er sich seit Wochen auch in einer Öffentlichkeits-Gegenoffensive zu befinden: Mal lässt er sich von einem Berliner Rapper interviewen, mal postet er ein Video mit dem slowakischen Rechtsradikalen Milan Mazurek – zwischen den beiden auf dem Tisch: eine Waffe. Krah scheint dabei der Strategie zu folgen, die er auch schon als Spitzenkandidat der AfD für die EU-Wahl 2024 hatte: Aufregung und Aufmerksamkeit um jeden Preis – und damit, in diesen Zeiten: Ablenkung. Nun aber hat Krah einen Gesprächspartner ausgewählt, der nicht taugt, von den Spionage- und Schmiergeld-Vorwürfen abzulenken. Gerade hat er sich von Mateusz Piskorski interviewen lassen, den Polen der Spionage für Russland anklagt. Piskorski saß ab 2016 in Haft, seit 2019 ist er auf Kaution draußen. Doch die Vorwürfe gegen ihn sind nicht ausgeräumt: Seit Jahren läuft ein Prozess gegen ihn, mehr als 60 Anhörungen hat es bereits gegeben. Das Verfahren findet hinter geschlossenen Türen und unter höchster Geheimhaltung statt. Der Stand ist deswegen unklar, ein Urteil ist bisher nicht gefällt worden. “Wahlbeobachtung” im Sinne des Kremls In hohen Tönen preist der mutmaßliche Spion Piskorski das Gespräch mit Krah auf der Plattform X an: Er spreche hier mit dem “führenden Ideologen der Alternative für Deutschland”, behauptet Piskorski da. Hochgeladen wurde das Video vor zwei Tagen auf YouTube, der Titel lautet: “Europa in einer liberalen Depression”. Krah teilte den Link zum Interview und Piskorskis Ankündigung am Donnerstag, ebenfalls auf der Plattform X: “Nun ist mein Podcast auch auf Polnisch verfügbar!”, schrieb er dazu.
Der Besuch der brandenburgischen AfD-Politikerin Lena Kotré in Oslo ist seit Tagen umstritten. In Oslo hat es am Freitag massive Proteste gegen einen Besuch der brandenburgischen AfD-Landtagsabgeordneten Lena Kotré gegeben. Die Politikerin war in die norwegische Hauptstadt gereist, um sich mit Vertretern der Splitterpartei Norgesdemokratene zu treffen. Zuvor hatte es ähnliche Besuche von Kotré bereits in der Schweiz und Italien gegeben. Bei diesen Reisen hatte die AfD-Frau Werbung für ihre Vorstellungen über eine „Remigration“ von Zugewanderten gemacht, entsprechend umstritten war die Visite daher bereits seit Tagen in Oslo. Rund eintausend Gegendemonstranten haben sich nach norwegischen Medienberichten am Freitag im Stadtteil Grønland eingefunden, wo Kotré eine „Besichtigung” geplant hatte. In dem Viertel leben viele Migrantinnen und Migranten, und hier gibt es auch ein Interkulturelles Museum. Die deutsche Politikerin sowie einige ihrer Begleiter wurden von der Polizei aufgrund der massiven Proteste zwischenzeitlich in ein Parkhaus gebracht, wie der Sender TV2 unter Berufung auf den Einsatzleiter der Polizei berichtet. Dabei handele es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme (…) Nach Polizeiangaben verliefen die Proteste friedlich. Die Gegendemonstranten skandierten den Berichten zufolge Parolen wie „Keine Nazis in unseren Straßen”, „Wir sind alle Antirassisten” und „Ganz Oslo hasst Faschisten”. Kotré soll am Sonnabend auch auf einer Konferenz der Norgesdemokratene sprechen, die den Namen „Remig25“ trägt.
siehe auch: Tumult in Norwegen AfD-Politikerin Kotré in Oslo in Sicherheit gebracht. Nicht willkommen: In dem Stadtviertel Grønland, in dem viele Menschen mit Migrationshintergrund leben, wartete Protest auf Lena Kotré und rechte einheimische Politiker. Sie hatte angekündigt, in einem Multikulti-Viertel Oslos “spazieren” zu wollen. Doch der Rundgang der AfD-Politikerin Lena Kotré mit norwegischen Rechtsaußen-Politikern endete vorzeitig. Aus Sorge um ihre Sicherheit hat die norwegische Polizei die AfD-Politikerin Lena Kotré bei einem zuvor angekündigten Rundgang durch ein mulitikulturell geprägtes Viertel in Oslo evakuiert. Sie wurde mit einer Gruppe von 10 bis 20 Personen in eine Tiefgarage in Sicherheit gebracht, wie der Sender TV2 berichtet. Die brandenburgische Landtagsabgeordnete Kotré war nach Norwegen gereist, um an einer “Remigrationskonferenz” der Partei “Norwegische Demokraten” am Samstag teilzunehmen (…) Lena Kotré sagte t-online, die Polizeipräsenz sei schon bei ihrer Ankunft groß gewesen. Sie gehe von 300 Polizisten aus, zum Teil auch in zivil und beritten. Von einem Parkhaus sei sie mit Vertretern der “Norwegische Demokraten” vor die nahegelegene Moschee gegangen, dort habe man Gespräche geführt. Dann aber habe sich der Demonstrationszug genähert, laut schreiend. Ein einzelner Demonstrant sei aus der Versammlung ausgebrochen, habe wüste Beschimpfungen ausgestoßen und habe “sehr bedrohlich” gewirkt, so Kotré. Die Polizei habe die Gruppe um Kotré daraufhin zurück ins Parkhaus gedrängt. Es sei ihnen mitgeteilt worden, dass man für ihre Sicherheit nicht garantieren könne. Daraufhin sei man ins Hotel zurückgefahren, streckenweise eskortiert von der Polizei.
Hier ist die Szene, die zur Evakuierung von AfD-Polikerin Lena Kotré in Oslo (www.t-online.de/nachrichten/…) führte. TV2 Nyheter interviewte gerade den Vorsitzenden der “Norwegischen Demokraten”.