Polizei löst nicht genehmigtes Konzert in Teterow auf

Laute Musik von einem nicht genehmigten Konzert in einer Teterower Gartenanlage hat am Sonnabendabend für einen Polizeieinsatz gesorgt. (Themenbild) In Teterow (Landkreis Rostock) hat die Polizei am Abend ein nicht genehmigtes Konzert in einer Gartenanlage aufgelöst. Nach Beschwerden von Anwohnern über Lärm wurden in einem Privatgarten gegen 21 Uhr bei fast 100 Personen die Personalien festgestellt. Der Veranstalter, ein 41-Jähriger Teterower, konnte weder eine Genehmigung für das Konzert vorweisen, noch hatte er die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Da er aggressiv gegen Beamte auftrat und außerdem ein Haftbefehl gegen ihn vorlag, wurde er festgenommen, so die Polizei.

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Prozess wegen Wiederbetätigung: “Die Aula” und die Angst vor dem “Volkstod”

Grazer Prozess gegen Rechts-außen-Magazin: Der Richter findet in 300 Artikeln keinen einzigen NS-kritischen Text Der frühere Chefredakteur der mittlerweile eingestellten Zeitschrift “Die Aula” muss sich in Graz vor Gericht verantworten. Jetzt geht es langsam zur Sache, in medias res, und da wird es bisweilen ganz schön ruppig im Saal des Grazer Straflandesgerichts. Dort wird seit Wochenbeginn gegen den ehemaligen Chefredakteur der Rechts-außen-Publikation Aula, Martin Pfeiffer, wegen des Vorwurfs der NS-Wiederbetätigung verhandelt. Es geht um 300 Texte in der mittlerweile vom Markt verschwundenen Zeitschrift. Der Medieninhaber der Aula war die FPÖ-nahe Arbeitsgemeinschaft Freiheitlicher Akademikerverbände Österreichs. Etliche Bundes- und Landespolitiker der FPÖ hatten das Medium unterstützt. “Grundsätzlich”, fragt Richter Erik Nauta den Angeklagten am dritten Prozesstag eingangs, “gibt es in den Texten der Aula irgendwelche Passagen, wo die Opfer des Nationalsozialismus beklagt werden? Ich habe keine gefunden. Haben Sie sich in all den Jahren auch kritisch mit der NS-Zeit auseinandergesetzt?” “Ja, schon”, sagt Pfeiffer, “sicher, bei 8000 Artikeln …” – “Zeigen Sie mir einen.” Pfeiffer: “Hab’ das jetzt nicht im Kopf, wo das ausdrücklich so beschrieben wurde.” Da fällt ihm ein: ein Interview mit dem ehemaligen Präsidenten des ÖVP-nahen Wiener Akademikerbunds, Josef Maria Müller. Der entsprechende Artikel scheint auf dem Bildschirm hinter Richter Nauta auf. Der Sukkus: Müller fordert darin dezidiert, das Verbotsgesetz von 1947 abzuschaffen. “Und wo”, fragt Nauta, “wo ist da die kritische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus?” Pfeiffer: “Ja, da, links oben”, zeigt er auf den Bildschirm, da sei auch von der Widerstandstätigkeit Müllers die Rede. Einseitig propagandistisch Die Staatsanwaltschaft sehe jedenfalls eine Tendenz, die Aula habe den Nationalsozialismus nicht kritisch, sondern einseitig propagandistisch dargestellt, sagt Richter Nauta. Man werde versuchen, andere Texte zu finden. Aber zunächst kommt der erste aus der Anklageschrift an die Reihe. Da ist vom “Volkstod” die Rede. Das sei, sagt Pfeiffer, kein originär nationalsozialistischer Terminus, “nur ein Schlagwort aus Anfang des 20. Jahrhunderts, der später in der NS-Zeit verwendet worden ist”. Richter Nauta: “Ja, und?” Pfeiffer: Es gebe eine juristische Einschätzung, dass dieses Wort per se nicht strafrechtlich relevant sei. Da kommt Richter Nauta wieder zum Kernpunkt des Prozesses. “Es muss nicht jeder Ausdruck per se strafrechtlich relevant, es geht um die Summe aller Texte, um den Vorsatz einer NS-orientierten Propaganda.”

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Bekannter Verschwörungsideologe Ken Jebsen soll in Mainz auftreten

Der bekannte Verschwörungsideologe Ken Jebsen tritt in einem Bürgerhaus in Mainz auf. Die Stadt ist Vermieterin und prüft nun rechtliche Schritte. Der als Verschwörungsideologe und Holocaustleugner bekannte Ken Jebsen soll am Dienstag in Mainz-Weisenau auftreten – in einem städtischen Bürgerhaus. Das berichtet die „Allgemeine Zeitung“. Die Stadt Mainz distanziert sich von der Veranstaltung. Wie die Zeitung schreibt, findet Jebsens Bühnenprogramm im Bürgerhaus Weisenau statt, das von einer Gesellschaft der Stadt Mainz betrieben wird. Der genaue Ort sei von den Veranstaltern lange geheim gehalten worden. Auf Anfrage der „Allgemeinen Zeitung“ teilte die städtische Pressestelle mit: „Die Stadt heißt Extremisten und Verschwörungsideologen nicht willkommen.“ Man wolle nun prüfen, „von wem die Räumlichkeit mit welchen Angaben und Zielsetzungen“ angemietet wurde und welche rechtlichen Optionen bestehen.

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siehe auch: Ken Jebsen tritt in Mainz auf – in städtischem Bürgerhaus Ken Jebsen, bekannter Verschwörungsideologe und Holocaustleugner, tritt am Dienstag in einer öffentlichen Eventlocation in einem Mainzer Stadtteil auf. Die Stadt äußert sich dazu. 20. September 2025 – 08:25 Uhr 3 min Kommentare Stephen Weber Mainz. Den Holocaust bezeichnete er einst in einer E-Mail als „erfundene PR“. Und in seinen Vorträgen spricht er von den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York immer wieder von der „Terror-Lüge“ und von einer Weltelite um Bill Gates, die mithilfe groß angelegter Impfkampagnen die Welt unter ihre Kontrolle bringen wolle. Wegen solcher und anderer Aussagen wird Ken Jebsen, 59, von seinen Kritikern als Schwurbler und Antisemit bezeichnet. In der deutschen Szene der Verschwörungsideologen gilt er indes als ihr größter Star. Mit seinen Videos im Internet erreichte Jebsen über Jahre Millionen von Menschen und fütterte sie nahezu täglich mit alternativen Mythen und Desinformation. Am Dienstag tritt Jebsen unter seinem bürgerlichen Namen Kayvan Soufi-Siavash mit einem Bühnenprogramm in Mainz auf – im Stadtteil Weisenau. Vermieterin ist die Stadt Mainz. Auftritt im Bürgerhaus in Weisenau Seit Wochen wirbt ein Frankfurter Ticketportal – mit Schwerpunkt auf „Querdenker“-Veranstaltungen – für Jebsens Programm „Der Wortschatz der Menschheitsfamilie“ in Mainz. Der Ort wurde von den Veranstaltern bislang geheim gehalten. Recherchen dieser Redaktion haben ergeben, dass es sich um die städtische Eventlocation „MeetUp“ (besser bekannt als Kulturheim oder Bürgerhaus) in Weisenau handelt. Platz für 499 Gäste. „Ihre vielseitige Eventlocation in Mainz“, wie es auf der Internetseite der Stadt heißt. Betrieben wird die Veranstaltungshalle von der Mainzer Bürgerhäuser GmbH & Co. KG – eine Gesellschaft der Stadt Mainz.

siehe dazu auch: Rechtsextremer Treffpunkt auf dem Dorf Umsturzpläne im Erbkrug (4.03.2025) Der Gasthof „Zum Alten Erbkrug“ in einem niedersächsischen Dorf ist ein Treffpunkt einer rechten Szene. Nach Ken Jebsen tritt dort Thilo Sarrazin auf. Aus dem Publikum tönen in regelmäßigen Abständen Zwischenrufe: „Volksverräter!“, „Annalena!“ Die Stimmung ist hörbar aufgebracht. Nach nicht mal 15 Minuten erklärt der frühere Radio-Moderator Ken Jebsen, warum er stolz ist, Deutscher zu sein. Es ist der Auftakt der neuen Tour des Verschwörungs-Stars, der seit Kurzem unter seinem bürgerlichen Namen „Kayvan Soufi-Siavash“ auftritt und sich nach Problemen mit dem Verfassungsschutz und der Medienaufsicht ins Ausland abgesetzt hat. Jetzt möchte der Unterstützer der AfD dem „Brandmauer-Wahnsinn“ ein Ende bereiten und ist dazu in den Gasthof „Zum Alten Erbkrug“ nach Godensholt gekommen, einem 900-Seelen-Dorf in Niedersachsen. Er habe sich erst vor einigen Tagen mit Jürgen Elsässer getroffen, dem Chefredakteur des gesichert rechtsextremen Compact-Magazins, sagt Jebsen. Zwischen philosophischen „Weisheiten“, Verschwörungserzählungen, frauenfeindlichen Witzen und stramm rechten Parolen holt er Personen aus dem Publikum auf die Bühne und fordert sie zum Handeln auf. Jebsens vorab erklärtes Ziel: „Anstifter“ sein. Die geopolitische Lage sei günstig, sodass „wir als patriotische Deutsche“ endlich das machen könnten, „was wir immer schon wollten“. (…) Schlüsselfigur hinter den Veranstaltungen im Erbkrug ist der Bad Zwischenahner Unternehmer Claas-Hinrich Krüger. Zusammen mit seiner Partnerin Imke Krüger betreibt er das Gesundheits- und Fitness-Portal „seistolzaufdich“ und veranstaltet Kongresse für „Alternativmedizin“. Dort war neben diversen Ver­schwö­rungs­ideo­lo­g:in­nen und Fans der vom Verfassungsschutz beobachteten „Anastasia“-Bewegung auch der neurechte Stratege Rainer Zitelmann mehrmals vertreten. Über die „Nova Sana Gesellschaft für Gesundheit e. V.“ organisiert Krüger auch die Veranstaltungen in Godensholt. Bei mindestens drei Vorträgen kooperiert er mit der „Atlas Initiative, Sektion Oldenburg“. Der Initiator dieses rechts-libertären Vereins, Markus Krall, hat Verbindungen zur Terrorgruppe um Prinz Reuß. Die Sektion Oldenburg baute der ehemalige Pressesprecher der AfD im EU-Parlament, Enno Samp, auf. Heute leitet sie sein Parteifreund Mathias Bothe. Ticketverkauf über Querdenker-Portal Für die Tickets setzt Krüger auf das Unternehmen „Krasser Guru“, das sich auf Veranstaltungen aus der Szene spezialisiert hat. An keiner anderen Location bietet es in diesem Jahr so viele Veranstaltungen an wie im Godensholter Gasthof. Hinter „Krasser Guru“ stecken die Querdenker Hartmut „Hardy“ Groeneveld und Björn Gschwendtner. Groeneveld wird laut eigenen Angaben vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet. Er kandidierte 2014 für die AfD in Soest. Gschwendtner kam laut eigenen Angaben im Zusammenhang mit einer Aktion zur Unterstützung des Querdenken-Stars Michael Ballweg in Kontakt mit dem Staatsschutz.

Russische Soldaten bringen die Gewalt von der Front mit nach Hause

Traumatisierung durch den Krieg plus Alkohol: In den drei Jahren nach Kriegsbeginn sind in Russland zahlreiche Menschen durch Straftaten von Soldaten auf Heimaturlaub gestorben Für seine Hochzeit bekam Alexej M. extra Urlaub vom Krieg, reiste von der Front in der Ukraine in seine Heimat Jekaterinburg. Was dann geschah, das berichtet das Portal sibireal.org. Am Ende jener Nacht am 5. März war Marina, Alexejs frisch angetraute Ehefrau, tot. Erstochen von ihrem eigenen Ehemann. Gewalt war wohl immer schon ein Thema in deren Beziehung, erzählt ihre Freundin. “Er und Marina waren schon lange vor der Hochzeit zusammen, als er noch im Sägewerk arbeitete. Er schlug sie oft, aber sie ließ sich das gefallen.” Danach, so die Freundin, kniete er nieder, weinte und entschuldigte sich. Schlimm genug. Aber Mord? Gefeiert wurde die Hochzeit bei Marinas Freundin. Und natürlich floss der Alkohol in Strömen. Alexej beschuldigte seine Frau, sie habe ihn betrogen – und stach mit einem Küchenmesser zu. Natürlich habe sie ihn nicht betrogen, weiß Marinas Freundin, “das stimmte nicht, aber er wurde an der Front paranoid”. Im Krieg habe er völlig den Verstand verloren. Alexej M. wurde zu 12,5 Jahren Straflagerhaft verurteilt. Traumatisierung durch den Krieg plus Alkohol, eine gefährliche Mischung: In den drei Jahren nach Kriegsbeginn sind in Russland laut dem Portal verstka.media mindestens 378 Menschen durch Straftaten von Soldaten auf Heimaturlaub gestorben, weitere 376 hätten lebensgefährliche Verletzungen erlitten. “Die meisten Verbrechen sind häuslicher Natur und geschehen aufgrund von Alkoholkonsum”, so das Portal. Geißel unserer Gesellschaft Alkohol ist in Russland ein großes Problem, auch wenn die Zahl der unter Alkoholeinfluss begangenen Straftaten rückläufig ist. Zumindest, wenn man offiziellen Angaben glaubt. Laut dem russischen Innenministerium wurden von Jänner bis Juli 2025 in ganz Russland mehr als 88.000 Straftaten registriert, bei denen Alkohol eine Rolle spielte. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl zwar zurückgegangen, aber vor allem in der Provinz ist Alkohol nach wie vor ein Faktor. Trauriger Spitzenreiter sei die Region Tuwa in Südsibirien. 46 Prozent aller Straftaten seien dort unter Alkoholeinfluss begangen worden. Beispiel Jakutsk, eine Stadt am Polarkreis: Dort eskalierte im Juli ein Streit zwischen zwei Brüdern. Laut Staatsanwaltschaft stach einer der beiden “beim gemeinsamen Konsum alkoholischer Getränke” mit einem Messer zu. Das Opfer verblutete noch am Tatort. Im Mai lief eine Geburtstagsparty russischer Jugendlicher in der sibirischen Region Irkutsk aus dem Ruder. Die Bilanz des Abends: fünf Tote.

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#MASSNAHMENBESCHWERDE – Aus dem Bett geholt, abgetastet und überwacht: Opfer von #Hausdurchsuchung gewinnt gegen #Polizei – #polizeiproblem #polizeigewalt

Ein Polizeieinsatz in einer Grazer WG war teils rechtswidrig. Beamte hatten einen Mann gesucht, der einem Burschenschafter die Kappe von Kopf gerissen hatte. Es war ein Polizeieinsatz, der mehrere Personen schockiert zurückließ. Mitte März brachen mehrere Dutzend Polizeibeamte um fünf Uhr morgens die Wohnungstür zu einer WG in Graz auf und “beamtshandelten” unter anderem eine junge Frau, die schlafend im Bett gelegen war und mit dem Grund für den Einsatz nichts zu tun hatte. Neben der Cobra waren auch Hundeführer dabei. Der Anlass war ein Vorfall am 25. Jänner in Graz, bei dem ein 60-jähriger FPÖ-Lokalpolitiker und Burschenschafter nach dem Besuch des Grazer Akademikerballs von einem jungen Mann attackiert wurde. Konkret riss der Mann dem Burschenschafter seine Kappe vom Haupt. Der Ballbesucher stürzte in der Folge und brach sich mehrere Rippen. Vom Vorfall gibt es auch Aufnahmen aus Überwachungskameras. Da Stunden davor eine Demo gegen den Ball stattgefunden hatte, suchte die Polizei auch im Umfeld von Aktivistinnen nach dem mutmaßlichen Täter. Jene Frau, die vom Polizeieinsatz aus dem Bett gerissen wurde, hatte, wie eine weitere Person in der Wohngemeinschaft, das Pech, in derselben Wohnung mit zwei Verdächtigen zu wohnen. Sie sprang aus dem Bett, nur mit einer Unterhose bekleidet, und musste sich auf den Boden legen, während die Polizei Nachschau hielt, ob sich eine weitere Person in ihrem Bett oder ihrem Zimmer befand. Was nicht der Fall war. Später durfte sie sich ein T-Shirt anziehen, und eine Polizeibeamtin wurde gerufen, die sie untersuchen, das heißt, abtasten musste. Die Frau will schon da gefragt haben, warum man sie untersuche, wenn sie doch gerade mit nichts als einer Unterhose vor den Beamten am Boden gelegen war. Wo sollte sie denn eine Waffe versteckt haben, fragte auch ihr Anwalt Clemens Lahner, der die Frau am Mittwoch in Graz vor dem Landesverwaltungsgericht vertrat. Denn die Anfang 30-Jährige hatte eine Maßnahmenbeschwerde gegen die Amtshandlung eingebracht. Konkret richtete sich die zweiteilige Beschwerde dagegen, dass sie sich auf den Boden legen und durchsuchen lassen sowie dass sie sich überwachen lassen musste. Eine weitere Beschwerde wurde beim Oberlandesgericht gegen den Hausdurchsuchungsbefehl der Staatsanwaltschaft eingebracht. Eine Verhandlung dort ist noch ausständig. Morgengrauen Die Erlebnisse der Frau in ihrem Schlafzimmer waren aber nach der Abtastung durch eine Beamtin noch nicht zu Ende. Sie wurde vor die Wahl gestellt, im Morgengrauen sofort ihre Wohnung zu verlassen oder in ihrem Zimmer zu bleiben. Sie entschied sich für Letzteres. Ein Polizist blieb daraufhin etwa eine Stunde im Türrahmen stehen und beobachtete sie. Als um 5.50 Uhr ihr Handywecker abging, kontrollierte er auch ihr Handy. Laut der Frau wurde ihr auf ihre Nachfrage, warum sie unter Beobachtung stehe, gesagt, weil man nicht wolle, dass sie Beweismittel vernichte. Doch die Polizisten durchsuchten ihr Zimmer am Ende überhaupt nicht. Vor Gericht stritten die Polizisten ab, dass die Frau jemals am Boden gelegen habe. Für die Richterin am Landesverwaltungsgericht stand es in diesem Fall Aussage gegen Aussage. Die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin abgetastet wurde, bestätigte die Beamtin nicht nur, sondern gab auf Nachfrage auch zu, dass sie die Frau nicht gefragt hatte, ob sie mit dem Vorfall im Jänner überhaupt etwas zu tun hatte.

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Waffen und NS-Devotionalien bei 54-jährigem Steirer entdeckt

Der Verdächtige hatte unter anderem 18 Schusswaffen, Suchtmittel und NS-Fahnen gehortet. Nach einer Flucht in ein Waldstück stellte er sich freiwillig 19. September 2025, 10:31 71 Postings Später lesen Die Ermittlungen waren eingeleitet worden, da der Verdächtige in Social-Media-Kanälen “Postings mit nationalsozialistischem Gedankengut veröffentlichte”, so die Polizei. Getty Images Hitzendorf/Graz – Bei einer Hausdurchsuchung am Mittwoch in Hitzendorf (Bezirk Graz-Umgebung) hat das steirische Landesamt für Verfassungsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) zumindest eine verbotene Waffe, Munition, Suchtmittel und NS-Devotionalien wie Fahnen oder Abzeichen bei einem 54-Jährigen sichergestellt. Der Verdächtige flüchtete und versteckte sich stundenlang, bevor er sich bei der Polizei stellte, teilte die Landespolizeidirektion Steiermark am Freitag mit. Er wurde angezeigt. Die Ermittlungen waren eingeleitet worden, da der Verdächtige in Social-Media-Kanälen “Postings mit nationalsozialistischem Gedankengut veröffentlichte”, so die Polizei. Am Mittwoch wurde die gerichtlich bewilligte Hausdurchsuchung vom LSE mit Unterstützung anderer Polizeieinheiten durchgeführt. Dabei wurden “Datenträger, 18 Schusswaffen, eine verbotene Waffe, unzählige Hieb- und Stichwaffen, Schalldämpfer, mehr als 30.000 Stück Munition, Suchtmittel sowie NS-Devotionalien” gefunden.

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Drohung gegen Gedenkstätte Mauthausen: Strafantrag gegen Zivildiener

Der Antrag lautet auf gefährliche Drohung und Vergehen nach dem Waffengesetz. Der 20-jährige Zivildiener, der auch FPÖ-Mitglied ist, spricht von einem “Scherz”. Der Prozess findet am 6. Oktober statt. Ein 20-Jähriger, der wegen Drohungen gegen Mitarbeitende der KZ-Gedenkstätte Mauthausen in Oberösterreich in Untersuchungshaft genommen worden ist, muss sich am 6. Oktober vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Linz hat einen Strafantrag wegen gefährlicher Drohung und Vergehen nach dem Waffengesetz gestellt, berichtete sie der APA. Der Mann selbst spricht von einem “Scherz”. Der Beschuldigte war selbst als Zivildiener in der Einrichtung tätig. Am 9. September soll er gegenüber mehreren Personen geäußert haben, dass er Zugang zu einer Waffe habe und alle Angestellten der Gedenkstätte erschießen werde. Später habe er noch mit einer WhatsApp-Nachricht nachgelegt, in der er ein Foto von einer Waffe mit dem Hinweis postete, er habe das ernst gemeint. Die Pistole gehört seinem Vater, der sie legal besitzt.

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