#AfD scheitert mit #Eilantrag gegen #Maskenpflicht – #covidioten #bundesparteitag #kalkar

Auf dem Bundesparteitag in NRW ist der Mund-Nasen-Schutz Pflicht: Das Oberverwaltungsgericht Münster lehnte es ab, die Corona-Schutzverordnung außer Kraft zu setzen. Die Teilnehmer des AfD-Bundesparteitages in Kalkar müssen auch in der Tagungshalle Masken tragen. Die Partei scheiterte nach Informationen von ZEIT ONLINE vor dem Oberverwaltungsgericht Münster mit ihrem Eilantrag, zwei Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen außer Kraft zu setzen. “Dann müssen und werden wir das so akzeptieren”, sagte Parteichef Jörg Meuthen ZEIT ONLINE. Die AfD hatte argumentiert, die Auflage, in der Halle Mund-Nasen-Schutz zu tragen, sei ein Eingriff “in die ureigensten Selbstbestimmungsregeln einer politischen Partei”. Die entsprechenden Passagen der Corona-Schutzverordnung seien damit nicht vereinbar. (…) Die Stadtverwaltung Kalkar hatte angekündigt, die für den Parteitag erlassenen Hygienevorschriften konsequent umzusetzen. Im Falle wiederholter Verstöße “haben wir das Recht, die Veranstaltung abzubrechen”, sagte Linda Brähler vom Ordnungsamt.

via zeit: AfD scheitert mit Eilantrag gegen Maskenpflicht

siehe auch: AfD scheitert mit Eilantrag vorm OVG NRW Mas­kenpf­licht auf Bundes­par­teitag bleibt. Die Teilnehmer des AfD-Bundesparteitages am Wochenende in Kalkar müssen während der Veranstaltung eine Maske tragen. Das OVG NRW wies einen Eilantrag dagegen ab. Wer gegen die Regeln verstößt, muss die Veranstaltung verlassen. Auf dem Bundesparteitag der AfD am Wochenende im niederrheinischen Kalkar müssen die Delegierten auch am Sitzplatz einen Mund-Nase-Schutz tragen. Die Partei ist mit einem Eilantrag gegen diese Hygieneauflage vor dem nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster gescheitert. Die angegriffenen Regelungen seien verhältnismäßig und verstießen nicht gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, so das OVG (Beschl. v. 27.11.2020, Az. 13 B 1815/20.NE). (…) Das OVG lehnte ihren Eilantrag jedoch ab. Zur Begründung hieß es, die Maskenpflicht diene dem legitimen Zweck, “die Weiterverbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen”. Die Anordnung beruhe auf der Grundannahme, dass sich das Virus bei direkten persönlichen Kontakten im Wege einer Tröpfcheninfektion oder über Aerosole besonders leicht verbreite. Auf Grundlage der gegenwärtigen wissenschaftlichen Erkenntnisse ist es laut Gericht jedenfalls möglich, dass die Mund-Nasen-Bedeckung die Eindämmung des Virus fördere. Die Maskenpflicht sei als ein Baustein zur Reduzierung des Infektionsrisikos auch erforderlich. “Die einzelnen Schutzmaßnahmen ersetzen sich nicht gegenseitig, sondern stehen in Ergänzung zueinander”, heißt es im Beschluss. So verhindere etwa allein die Einhaltung des Mindestabstands nicht die Abgabe virushaltiger Aerosole.

#Zittauer #AfD-Fraktionschef hat #Corona

Jörg Domsgen hat sich mit dem Virus angesteckt. Er zählt sich selbst nicht zu den Corona-Leugnern, sieht die Maßnahmen gegen die Pandemie dennoch kritisch. Ihre Haltung zu Corona macht die AfD immer wieder deutlich. Da wird schon mal der Mindestabstand nicht eingehalten oder werden Hände geschüttelt. Mancher Abgeordneter der rechtspopulistischen Partei hält die Corona-Krise gar für “herbeigeredet” oder eine “verhältnismäßig leichte Grippe”. Immer wieder schließen sich AfD-Abgeordnete auch den Corona-Protesten an. Doch das Leugnen oder Kleinreden schützt sie nicht davor, sich selbst anzustecken. Das musste jetzt Jörg Domsgen, Chef der AfD-Fraktion im Zittauer Stadtrat, feststellen. Er wurde positiv getestet, musste die vergangenen zehn Tage in Quarantäne verbringen.

via sächsische: Zittauer AfD-Fraktionschef hat Corona

Ermittlungen bei der #Bundeswehr – Rechtsextreme #Chatgruppe von #Soldaten aufgeflogen

In einer Chatgruppe haben 26 Bundeswehrsoldaten Pornobilder und rechtsextremes Propagandamaterial ausgetauscht. Gegen drei wurde bereits ein Dienstverbot ausgesprochen. Ausgetauscht wurden Pornobilder, geschmacklose Witze über Menschen mit Behinderung – und rechtsextremes Propagandamaterial: Bei einer Prestigeeinheit der Bundeswehr ist eine Chatgruppe von 26 Soldaten aufgeflogen. Nach gut einem Monat intensiver Ermittlungen unter Soldaten der Panzerlehrgruppe 9 wurde in drei Fällen bereits ein Dienstverbot gegen Mannschaftsdienstgrade verhängt. Erste Hinweise auf die Chatgruppe kamen von einem Soldaten aus der Lehrbrigade, die in Munster und Neustadt am Rübenberge stationiert ist. Danach fanden die Fahnder des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) immer mehr Handys von Soldaten, die ebenfalls Teil der WhatsApp-Gruppe waren und sich an dem Austausch von Bildern und Videos beteiligten. Aus Bundeswehrkreisen hieß es, die Pornobilder verherrlichten Gewalt gegen Frauen. Noch schlimmer aber seien Bilder, Texte und anderes Propagandamaterial, die eine eindeutige Nähe zum Rechtsextremismus, tief sitzenden Ausländerhass und auch Antisemitismus unter den Soldaten illustrierten. Unter anderem fanden Ermittler in dem Chat Hitlerbilder oder Fotos von den Soldaten beim Zeigen des Hitlergrußes. Die meisten der Soldaten in dem Chat gehören einem Unterstützungsbataillon der Lehrbrigade aus Neustadt an

via spiegel: Ermittlungen bei der Bundeswehr Rechtsextreme Chatgruppe von Soldaten aufgeflogen

Neues #Gutachten zu #Hanau-#Attentäter – Psychisch krank – und ein #Rassist – #terror

Im Februar ermordete ein 43-Jähriger in Hanau neun Menschen mit Migrationshintergrund. Nach SPIEGEL-Informationen attestiert ihm nun ein Gutachten, dass er an Schizophrenie litt – gepaart mit einer »rechtsradikalen Ideologie«. Der Attentäter von Hanau litt an einer psychischen Erkrankung, die sich auf fatale Weise mit Rassenwahn vermischt hatte. Das geht nach Informationen des SPIEGEL aus einem neuen Gutachten hervor, welches der forensische Psychiater Henning Saß im Auftrag der Bundesanwaltschaft erstellt hat.

via spiegel: Neues Gutachten zu Hanau-Attentäter Psychisch krank – und ein Rassist

Hanau Heumarkt 2020 Gedenken am Tatort.jpg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Lumpeseggl” title=”User:Lumpeseggl”>Lumpeseggl</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link

Verdacht auf Volksverhetzung: Höckes Immunität soll aufgehoben werden

Der Bundesverfassungsschutz hatte Björn Höcke im März als rechtsextremistische Führungspersönlichkeit eingestuft. Nun könnte seine Immunität aufgehoben werden. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen hat die Aufhebung der Immunität des umstrittenen Thüringer AfD-Landespartei- und Fraktionschefs Björn Höcke beantragt. Grund seien zwei Strafanzeigen – eine davon wegen des Verdachts der Volksverhetzung, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag sagte. Dabei soll es um einen Post von Höcke in den sozialen Netzwerken gehen, der sich gegen die Seenotretterin Carola Rackete gerichtet haben soll. Justizausschuss im Landtag muss über Aufhebung von Höckes Immunität entscheiden Laut Staatsanwaltschaft soll Höcke ein Bild von Rackete gesendet haben, mit der Zeile: “Ich habe Folter, sexuelle Gewalt, Menschenhandel und Mord importiert”. Aus Sicht der Behörde könnte der AfD-Politiker damit eine bestimmte Menschengruppe – Flüchtlinge – pauschal als Kriminelle stigmatisieren. “Das werden wir prüfen und dafür muss die Immunität von Herrn Höcke aufgehoben werden”, sagte der Sprecher. Ob sich der Verdacht bestätigt, ist unklar. (,..) Im zweiten Fall geht es um den Vorwurf der Verleumdung. Höcke habe eine Frau in einem Facebook-Post als Ex-Terroristin bezeichnet, die Fremden dabei helfe, den Sozialstaat zu plündern. Die betroffene Frau habe anschließend Strafanzeige gestellt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Mühlhausen.

via augsburger allgemeine: Verdacht auf Volksverhetzung: Höckes Immunität soll aufgehoben werden

Zwei Mitglieder rechtsextremer Polizeichats in NRW gehörten zum Darsteller-Team der TV-Serie “Ruhrpottwache” – #schauhin #polizeiproblem #copculture #privatfernsehen

Zwei Mitglieder der rechtsextremen Chatgruppe “Alphateam” der Polizeiwache 4 in Mülheim/Ruhr haben in einer Reality-TV-Serie mitgespielt. Nach Recherchen des “Kölner Stadt-Anzeiger” (Freitag-Ausgabe) wirkten beide Beamte unter Aliasnamen häufig in der Sat1-Sendung “Ruhrpottwache” mit. Eine Sprecherin des Senders betonte auf Anfrage der Zeitung, dass die Polizisten zur Zeit nicht mehr aktiv seien. Bei einem Ex-Darsteller handelt es sich um einen Polizeikommissar, der in drei WhatsApp-Runden hetzerische Dateien verbreitet haben soll. Durch ihn kamen die Ermittler im September auf die Spur der rechtsextremen Chats bei der Polizei in Essen und Mülheim/Ruhr. Weil er einem Reporter Dienstgeheimnisse verraten haben soll, stellten die Strafverfolger sein Handy sicher. Über die Auswertung des WhatsApp-Accounts stieß die Kripo auf fünf Chat-Zirkel, in denen seit 2015 fremdenfeindliches Material sowie NS-Symbole kursierten. Laut einem Vermerk der Ermittlungskommission “Parabel” vom 10. September verschickte der Polizeikommissar und TV-Darsteller 31 mutmaßlich strafwürdige Posts, er soll knapp 180 rechtsextreme Nachrichten empfangen haben.

via presseprtal: Zwei Mitglieder rechtsextremer Polizeichats in NRW gehörten zum Darsteller-Team der TV-Serie “Ruhrpottwache”