“Unsterblich Wien” Justizschlag! Rechtsradikale Fanszene gesprengt

Nach jahrelangen Ermittlungen gegen die Gruppierung “Unsterblich Wien” hat die Justiz nun die erste Anklage eingebracht. Die Hintergründe. Die Ermittlungen gegen die Hooligan-Gruppierung “Unsterblich Wien” beschäftigen die Behörden bereits seit mehreren Jahren. Nun gibt es laut “Kronen Zeitung” erstmals eine Anklage gegen einen Anhänger der Gruppe, die dem Umfeld des Wiener Fußballklubs Austria Wien zugerechnet wird. Die Gruppe ist bereits seit 2013 von der Wiener Austria ausgeschlossen und hat Hausverbot (“Hat bei uns keinen Platz”)! Konkret wirft die Staatsanwaltschaft Wien einem Beschuldigten Wiederbetätigung vor. Laut Ermittlungen soll er bei Fußballspielen wiederholt Abzeichen auf seiner Kleidung getragen haben, die Ähnlichkeiten mit einem historischen SS-Symbol aufweisen sollen. (…) Bereits seit 2022 führt die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ein Ermittlungsverfahren gegen insgesamt 13 Beschuldigte aus dem Umfeld von “Unsterblich Wien”. Die Gruppe gilt als Anhängerschaft des FK Austria Wien. Im Generali-Stadion haben ihre Mitglieder jedoch seit 2013 Hausverbot. Trotzdem sollen Mitglieder weiterhin Spiele besuchen, insbesondere bei Auswärtspartien. Laut den Ermittlungsunterlagen sind mehrere Beschuldigte einschlägig vorbestraft. Die Vorwürfe reichen von Körperverletzung über gefährliche Drohung bis hin zu Delikten nach dem Verbotsgesetz, berichtet die Tageszeitung.

via heute.at: “Unsterblich Wien” Justizschlag! Rechtsradikale Fanszene gesprengt

Heavily armed TikTokkers plotted to attack UFC Freedom 250 WH event after railing against Trump, billionaires and Israel: feds – #terror

Fanatical TikTokkers armed with assault rifles plotted to attack the UFC Freedom 250 at the White House South Lawn Sunday night — after revving each other up over Jeffrey Epstein, billionaires, Israel and a hatred of President Trump, according to court papers and sources who spoke with The Post. The multi-phase plot called for explosive drones to strike the South Lawn during the event, forcing attendees to flee outside the White House, where a sniper team could pick them off, officials and prosecutors said. The FBI foiled the zealots’ plans by infiltrating Signal chat groups where they were planning “a coordinated attack” to kill President Trump and other government officials, according to federal criminal complaints and affidavits unsealed Tuesday. At least five suspects were arrested last week, and up to 10 others are wanted in connection with the plot, law enforcement sources said.  The suspects face up to life in prison for the murder charges and up to five years for conspiring to commit an act of violence at the White House. The “ultra-religious” guerrillas espoused “anti-government” or anti-Israel views and had initially started plotting in a TikTok group called “Vanguard of the Old” in March 2026 before moving conversations to a private Signal group called “Hunters.” The quintet was charged in at least four states — California, Ohio, Missouri, and Nebraska — with conspiring to murder members of the government and others after the parent of one alerted local police. President Trump, Vice President JD Vance, tech billionaire Elon Musk and Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu were all named as potential targets, in addition to members of Congress and a West Virginia state lawmaker, according to court docs. “As many and as deadly as we can get,” said suspected ringleader Abraham Hermosillo Alvarez in one of the messages

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siehe auch: 19-year-old would-be attacker of UFC event sought to use drones and was referred to police by his parents, FBI says. Federal officials have charged multiple people who they claim discussed plots to attack the UFC fight night event at the White House, including by using drones and a gunman. A team including the Secret Service and FBI uncovered messages discussing the plot between multiple individuals, according to criminal complaints against five people unsealed Tuesday. According to a criminal complaint against one of the alleged plotters, the mother of one of the defendants — 19-year-old Tycen Proper — called local police on June 10, saying she was “was concerned about her son” because of his recent conduct, which included buying guns and communicating with a group of radicals online. Proper’s mother had also seen her son researching mapping locations in Washington, DC, near the White House, according to the complaint, and told officers that her son had said the group was looking at multiple locations for “recon” and “hit and run missions.” According to court documents, the group Proper joined was focused on some form of accelerationism — an ideology that believes the collapse of society should be expedited in order to form a better world. (…) Law enforcement later searched Proper’s home and found a chat with detailed imagery of DC, which highlighted sniper locations and “potential drone launch locations, and other detailed tactical planning.” Proper’s father, meanwhile, told officers his son had been planning to leave to meet up with the individuals over the weekend of the UFC fight and had also recently amassed “gear, food, ballistic plates, a new shotgun, a rifle, ‘lots’ of ammunition, extra magazines, and plate carriers” with his recent graduation money, the complaint against Proper states. The firearms included an AR-15 style rifle and a bullpup rifle – which houses certain mechanisms like the magazine behind the gun’s trigger – painted with an American flag.

LANDTAGSWAHL IN SACHSEN-ANHALT: Wie der Mittelstand die AfD beklatscht

Eine Wahlveranstaltung in Halberstadt zeigt angeblich die Nähe von CDU und AfD. Tatsächlich sind es die mittelständischen Unternehmen, die an die in Sachsen-Anhalt als rechtsextrem eingestufte Partei herangerückt sind. Ein Ortstermin. Als am vergangenen Donnerstag das Foto entsteht, das der CDU die nächste Diskussion über die Brandmauer beschert, läuft die Diskussion auf dem Wahlforum des Vereins Liberaler Mittelstand Sachsen-Anhalt in einem Seminarhotel in Halberstadt schon eine ganze Stunde. Guido Heuer, der Fraktionsvorsitzende der Union im Landtag in Magdeburg, der an diesem Abend Ministerpräsident Sven Schulze bei der Podiumsdiskussion vor gut 150 mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmern vertritt, hat sich gerade über fünf Minuten zum Thema „Fachkräftesicherung und Nachwuchsgewinnung“ in Fahrt geredet, als er das Mikrofon an seinen Sitznachbarn auf dem Podium weitergibt. „Man könnte meinen, dass ihr noch nie etwas mit der Regierung zu tun hattet, wenn ich so zuhöre“, sagt Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, und legt Heuer seine Hand auf die Schulter. Heuer schüttelt den Kopf, beugt sich nach vorn und greift noch einmal nach dem Mikrofon. „Ich saß noch nie im Bundestag“, sagt der CDU-Mann dann. Er ist an diesem Abend bemüht, jede Gelegenheit zu nutzen, sich von der Bundespolitik zu distanzieren. Auf dem Foto, das in diesem Moment entsteht, wirken Heuer und Siegmund sehr vertraut. Von einer Brandmauer ist auf dem Bild nichts zu sehen. Als Heuer knapp eine Stunde nach dem Fotomoment mit Siegmund von den Moderatoren des Wahlforums nach einem Ausblick auf September 2026 und möglichen Konstellationen nach der Landtagswahl befragt wird, fällt seine Antwort trotzdem eindeutig aus. „Ich sage es seit Monaten: Wir gehen weder eine Koalition mit links noch mit rechts ein, Punkt“, sagt er. Aus dem Publikum sind vereinzelter Applaus, ein Buhruf und wachsende Unruhe vernehmbar, worauf Heuer seine Position näher ausführt. (…) Dass der hier versammelte Mittelstand weder für die Abgrenzung von der AfD noch für die Ausgrenzung der Rechtspartei allzu viel übrighat, wird an diesem Abend schon beim Einlaufen der Parteienvertreter zu Discomusik deutlich. Für CDU-Mann Heuer sowie die Vertreter von BSW, Grünen, Linke und SPD gibt es höflichen Applaus. Als AfD-Mann Siegmund aufgerufen wird, brandet Jubel auf. „Der deutliche Zuspruch für Ulrich Siegmund hat mich nicht überrascht“, sagt Matthias Neyer, Generealsekretär des Vereins Liberaler Mittelstand Sachsen-Anhalt. In seinen Gesprächen mit Vereinsmitgliedern habe sich zuletzt der Eindruck verfestigt, dass der Spitzenkandidat der AfD die Sorgen der kleinen und mittleren Unternehmen anspreche. In der Vorbereitung des Wahlforums gab es für den Verein Ärger mit dem Bundesvorstand. „Der Liberale Mittelstand Bundesvereinigung distanziert sich davon, für die AfD Werbung zu machen“, erklärte Angelika Hießerich-Peter, die Bundesvorsitzende der FDP-Vorfeldorganisation. Auch mit dem Landesverband der FDP in Sachsen-Anhalt gab es offenkundig Differenzen. Die Spitzenkandidatin der FDP für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Infrastrukturministerin Lydia Hüskens, wurde nicht zum Wahlforum eingeladen. Der Liberale Mittelstand Sachsen-Anhalt e.V. verweist zur Begründung auf die jüngsten Umfragen zur Landtagswahl, in denen die FDP unter der Wahrnehmungsschwelle geblieben sei.

via faz: LANDTAGSWAHL IN SACHSEN-ANHALT: Wie der Mittelstand die AfD beklatscht

TEUFELSKREIS DES RECHTSEXTREMISMUS – Bevölkerungsschwund in Thüringen am größten

Der Bevölkerungsrückgang trifft Thüringen härter als jedes andere Bundesland. Fachleute warnen vor einem Teufelskreis: Fachkräfte fehlen, Zuwanderung bleibt aus, und rechtsextreme Parteien profitieren von den wachsenden Sorgen. 21.331 Menschen weniger: Thüringen erlebte im vergangenen Jahr den stärksten Bevölkerungsrückgang unter allen Bundesländern. Ende des Jahres lebten nach Angaben des Statistischen Bundesamts rund 1,0 Prozent weniger Menschen im Freistaat als ein Jahr zuvor. Danach folgten Sachsen-Anhalt mit minus 0,7 Prozent und das Saarland mit minus 0,5 Prozent. (…) Dass die ostdeutschen Flächenländer schwächer abschneiden, führen Fachleute auch das politische Klima zurück. Untersuchungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigen, dass Arbeitskräfte seltener in Regionen ziehen, in denen rassistische und migrationsfeindliche Einstellungen besonders verbreitet sind. Besonders stark reagieren demnach junge und gut qualifizierte Beschäftigte. In Thüringen ist die rechtsextreme AfD politisch stark. In der jüngsten Umfrage lag sie bei 39 Prozent. Für die Fachkräfteanwerbung ist das ein Problem: Wo Rassismus und Rechtsextremismus den Alltag prägen oder als Risiko wahrgenommen werden, überlegen sich Menschen mit Migrationserfahrung genauer, ob sie dort arbeiten, wohnen und ihre Familien aufbauen wollen. Fachleute beschreiben das als Teufelskreis: Die Wirtschaft braucht Zuwanderung, um Lücken zu schließen; bleibt sie aus, verschärfen sich Fachkräftemangel und wirtschaftliche Sorgen – und davon können wiederum Parteien profitieren, die Zuwanderung politisch bekämpfen.

via migazin: TEUFELSKREIS DES RECHTSEXTREMISMUS – Bevölkerungsschwund in Thüringen am größten

„Möglichkeit, verliehene Ehrung wieder abzuerkennen“ – Bezirkstag berät über Medaille für AfD-Mann

Der Bezirk Oberfranken hat die silberne Ehrenmedaille an den AfD-Politiker Michael Genniges überreicht. Die Allianz gegen Rechtsextremismus fordert die Rücknahme der Ehrung. Der Bezirkstagspräsident zeigt sich dafür offen – und hinterfragt sein eigenes Abstimmungsverhalten. Artikel anhören -1:50 1.0x Die umstrittene Ehrung für einen AfD-Politiker beschäftigt weiterhin den Bezirk Oberfranken. Bezirkstagspräsident Henry Schramm (CSU) erklärt: „Grundsätzlich eröffnet die Ehrungssatzung des Bezirks Oberfranken dem Bezirkstag die Möglichkeit, eine bereits verliehene Ehrung auch wieder abzuerkennen.“ Zuvor hatte die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg gefordert, die Auszeichnung wieder zurückzunehmen. Schramm sagte, er bedauere es außerordentlich, „dass dieser Vorgang eine so intensive öffentliche Debatte ausgelöst hat und Kritik hervorruft. Dies nehme ich sehr ernst und es beschäftigt mich auch persönlich sehr.“ Schramm hatte im Mai die silberne Ehrenmedaille des Bezirks an den AfD-Politiker Michael Genniges überreicht. Zuvor hatte sich eine Mehrheit im Bezirkstag dafür ausgesprochen. Im Juli will nun der Bezirkstag über das Thema sprechen, wie Schramm weiter sagte.

via welt: „Möglichkeit, verliehene Ehrung wieder abzuerkennen“ – Bezirkstag berät über Medaille für AfD-Mann

AfD-Politiker als Kulturreferent in Tittmoning abberufen

Der Tittmoninger Stadtrat hat AfD-Politiker Sebastian Gruttauer als Kulturreferenten abberufen. Vorausgegangen waren Wochen der Kritik aus der Kulturszene. Das Referat für Kultur, Brauchtum und Tradition übernimmt nun Bürgermeister Andreas Bratzdrum.Der AfD-Politiker Sebastian Gruttauer ist nicht mehr Kulturreferent der Stadt Tittmoning. Der Stadtrat entzog ihm am Dienstagabend das Referat für Kultur, Brauchtum und Tradition. Der Beschluss fiel bei zwei Gegenstimmen von Sebastian Gruttauer und Janosch Weiß, beide AfD. Das Kulturreferat geht nun an den ersten Bürgermeister über. Stadtspitze zieht Konsequenzen aus Kulturstreit Hintergrund ist eine seit Wochen schwelende Auseinandersetzung um die Besetzung des Postens und die Kritik aus der regionalen Kulturszene. In der Beschlussvorlage begründete Bürgermeister Andreas Bratzdrum (CSU) den Schritt damit, dass Gruttauer der Stadt seit seiner Ernennung durch öffentliche Einlassungen geschadet habe. Als besonders problematisch wurde demnach gewertet, dass der AfD-Stadtrat im Zusammenhang mit dem Kulturreferat offen von einem “Kulturkampf” gesprochen habe. Damit sei die für das Amt notwendige integrative Rolle beschädigt worden. Der Bürgermeister hatte die Einbindung Gruttauers in das Referat zuletzt als Fehler bezeichnet. Die Erwartung, die AfD durch kommunalpolitische Verantwortung zu entzaubern, habe sich nicht erfüllt. Vielmehr sei die Stadt in eine Debatte geraten, die das kulturelle Leben Tittmonings belaste und über die Region hinaus Aufmerksamkeit erregt habe.

via br: AfD-Politiker als Kulturreferent in Tittmoning abberufen

Verstoß gegen Kunsturhebergesetz: Bundestag hebt Immunität von AfD-Politiker auf – #LockHimUp

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt gegen Lars Haise. Der AfD-Abgeordnete soll ein Fahndungsplakat mit Bildern politischer Gegner veröffentlicht haben – ohne deren Einwilligung. Der Bundestag hat die Immunität des AfD-Abgeordneten Lars Haise aus Baden-Württemberg aufgehoben. Das hat die Parlamentsverwaltung auf ihrer Website bekannt gegeben. Zuvor hatte der „Spiegel“ darüber berichtet. Hintergrund ist demnach ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Kunsturhebergesetz. Die Behörde bestätigte ein solches Verfahren gegen einen Parlamentarier, nannte auf Anfrage aber keinen Namen. Sie habe Anfang Februar beim zuständigen Amtsgericht in Schorndorf einen Strafbefehl wegen des Verstoßes gegen das Kunsturhebergesetz beantragt. Darin forderten die Ermittler eine Geldstrafe über 60 Tagessätze. Durch seine Wahl in den Bundestag habe der Mann bislang aber parlamentarische Immunität genossen. Daher sei das Verfahren vorläufig eingestellt worden. Mit der Immunitätsaufhebung werde eine Wiederaufnahme des Verfahrens geprüft. Nach „Spiegel“-Informationen soll Haise im Mai 2024 vor seiner Wahl in sozialen Medien eine Art Fahndungsplakat mit Bildern politischer Gegner ohne deren Einverständnis veröffentlicht haben.

via tagesspiegel: Verstoß gegen Kunsturhebergesetz: Bundestag hebt Immunität von AfD-Politiker auf