EINLADUNG NACH ST. PETERSBURG – Die Russland-Pläne der AfD-Abgeordneten – und welche Rolle Putin spielt

Die persönliche Einladung kommt von einem engen Berater Putins: Zwei AfD-Bundestagsabgeordnete erwägen eine baldige Russland-Reise. Dort könnten Kontakte zum Umfeld des russischen Präsidenten zustandekommen. Doch parteiintern droht Ärger. „Ich plane im Frühjahr eine Reise nach Russland“, kündigte Markus Frohnmaier, außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, im Oktober in der n-tv-Sendung „Frühstart“ an. Jetzt werden die Pläne konkreter. Anlass soll das 29. Sankt Petersburger Wirtschaftsforum vom 3. bis zum 6. Juni werden. Dazu hatten mehrere Abgeordnete der AfD eine persönliche Einladung erhalten, die dem „Politico“-Podcast „Inside AfD“ vorliegt. „Wir sind überzeugt, dass pragmatische Zusammenarbeit dazu beitragen wird, Ihre geschäftlichen, politischen und kulturellen Beziehungen zum Nutzen einer gerechten Welt und einer sicheren Zukunft zu stärken“, heißt es in dem von Anton Kobyakov unterzeichneten Schreiben. Kobyakov ist ein enger Berater von Präsident Wladimir Putin. Weiter schreibt er: „Das Forum steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Russischen Föderation, der ebenfalls teilnehmen wird“ – Wladimir Putin also. Seit 2006 ist er Schirmherr, hat seitdem jedes Jahr teilgenommen. Trotz seiner zuletzt eingeschränkten öffentlichen Auftritte wird das auch in diesem Jahr wieder erwartet. Beim Sankt Petersburger Wirtschaftsforum, das von der russischen Regierung und der staatlich gelenkten Roscongress Foundation veranstaltet wird, kommen jedes Jahr Akteure aus der Wirtschaft verschiedener Länder zusammen. Bis zu Beginn des Ukraine-Krieges nahmen auch hochrangige Politiker aus Deutschland regelmäßig an dem Forum teil. So auch Angela Merkel (CDU), Gerhard Schröder (SPD), Michael Kretschmer (CDU) oder Manuela Schwesig (SPD). Im Jahr 2022 endete dann die Teilnahme deutscher Regierungsvertreter und Ministerpräsidenten.

via welt: EINLADUNG NACH ST. PETERSBURG Die Russland-Pläne der AfD-Abgeordneten – und welche Rolle Putin spielt

Parteiausschluss droht – Lob für Hitler und sexuelle Gewaltfantasie – Eklat um Stuttgarter AfD-Stadtrat

Der AfD-Stadtrat Niels Foitzik hat auf Tiktok Aussagen getroffen, die zu seinem Parteiausschluss führen könnten. Laut seiner Fraktion war er dabei im psychischen Ausnahmezustand. Der Nationalsozialismus sei „wunderschön“, jeder sei unter Adolf Hitler „willkommen und wertgeschätzt“ gewesen. Diese Aussagen stammen von einem Mann, der im Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart sitzt: Niels Foitzik, AfD. Der 34-Jährige hatte auf seinem öffentlichen Tiktok-Kanal im Dezember und Januar mehrere Livestreams veröffentlicht. Neben den verherrlichenden Aussagen über den Nationalsozialismus äußerte er sich auch abwertend über Frauen, bewertete beispielsweise die Körper von Annalena Baerbock, Heidi Reichinnek und Ricarda Lang. Besonders deutlich wurde er, als er über eine Stuttgarter AfD-Kollegin sprach. Er wolle ihren Kopf zusammenpressen und sie zum Oralsex bringen. Weil sie aber Zähne habe, sei die Lösung, ihr diese davor auszuschlagen. Sein Account ist inzwischen gelöscht, die Videos sind daher nicht mehr öffentlich auffindbar. Einige Monate nach der Veröffentlichung wurden sie unserer Redaktion jedoch zugespielt. Während der Livestreams sitzt Foitzik offenkundig vor seinem Computer zu Hause, oft ist es sehr dunkel, teilweise trägt er nur eine Unterhose. Viele Livestreams sind in der Nacht veröffentlicht worden. Niels Foitzik, der von Parteifreunden früher als „Stimme der Vernunft“ bezeichnet wurde, war bereits 2024 in die Schlagzeilen geraten. Damals hatte er in seinem Thailand-Urlaub randaliert, soll mit Lebensmitteln um sich und Teller heruntergeworfen haben. Auch davon gibt es Videos. Wie die „Bild“ unter Berufung auf einen Polizeisprecher berichtete, soll er bei dem Vorfall vermutlich unter Drogen gestanden haben.

via StZ: Parteiausschluss droht Lob für Hitler und sexuelle Gewaltfantasie – Eklat um Stuttgarter AfD-Stadtrat

Elon Musk mischt sich ein: AfD-Post von Alice Weidel global verbreitet

Elon Musk verbreitet einen AfD-Post von Alice Weidel an ein Millionenpublikum weiter. Der Beitrag erreicht fast 680.000 Aufrufe. Berlin – Elon Musk hat erneut öffentlich Position zur deutschen Innenpolitik bezogen und einen Beitrag der AfD-Co-Vorsitzenden Alice Weidel an seine rund 240 Millionen Follower weiterverbreitet. Der US-Unternehmer repostete den Beitrag auf der Plattform X kommentarlos – und verschaffte damit der Botschaft weltweite Sichtbarkeit. Weidel hatte sich in ihrem Beitrag auf aktuelle Umfragedaten bezogen. Sie postete am Dienstagabend (12. Mai) eine Tabelle und kommentierte die Zahlen: Demnach liege die AfD bei 28 Prozent und damit deutlich vor der Union mit 22 Prozent. „Gleichzeitig sinkt auch das Verständnis für die ‚Brandmauer‘. Deutschland will den Wandel – wir sind dafür bereit“, schrieb sie. Grundlage ist eine YouGov-Erhebung unter rund 1.783 Befragten im Zeitraum vom 8. bis 11. Mai 2026. Elon Musk verbreitet AfD-Post von Alice Weidel an Millionenpublikum weiter. Der Post auf X erreichte in kurzer Zeit fast 680.000 Aufrufe, 20.000 Likes und über 700 Kommentare. Viele User kritisierten die AfD scharf, während andere ein Ende der Brandmauer forderten. Musk und die AfD Der Schritt von Musk fügt sich in eine Reihe früherer Äußerungen ein, in denen er die AfD offen unterstützt hatte. Bereits im Oktober 2025 schrieb er: „Nur die AfD kann Deutschland retten.“

via merkur: Elon Musk mischt sich ein: AfD-Post von Alice Weidel global verbreitet

fascists share fascists posts

Völkisch gegen Windkraft

Windkraft-Protest in Ostthüringen wird zur Bühne für rechte Ideologie: AfD und „Freies Thüringen“ verbinden Naturschutz mit völkischen Erzählungen über „Heimat“ und „Seelenlandschaft“  und knüpfen dabei an verschwörungsideologische und antisemitische Deutungsmuster an. Die Szenerie wirkte wie ein Lehrstück völkischer Umweltpolitik: Bei strahlendem Sonnenschein setzte sich am 25. April in Linda, einem kleinen Dorf im Saale-Orla-Kreis, ein Demonstrationszug gegen den dort entstehenden Windpark in Bewegung, besetzt mit prominenten Rechtsextremen. An der Spitze lief AfD-Chef in Thüringen, Björn Höcke, flankiert vom rechten Streamer Sebastian Winter alias „Weichreite TV“.  Der AfD-Kreisverband Saale-Orla hatte zuvor zu einer „Demonstration gegen Windindustrie“ aufgerufen. Schon diese Mobilisierung setzte den Ton: Es ging nicht nur um Energiepolitik, sondern um „Heimat“, „Naturzerstörung“ und die angebliche Verteidigung der „Schönheit unseres Landes“. Dem Aufruf folgte ein breites Spektrum rechter und rechtsextremer Akteure in Thüringen, vom Geraer AfD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Lauerwald bis hin zum rechtsextremen Reichsbürger Frank Haußner. Haußner, der aus Zeulenroda stammt, ist Anmelder der sogenannten Montagsspaziergänge in Gera und als zentrale Figur von „Freies Thüringen“ ein wichtiges Bindeglied zwischen der AfD und dem rechtsextremen Protestmilieu in Ostthüringen. „Freies Thüringen“ ist eines der zentralen rechtsextremen Protestnetzwerke in Thüringen und trat zunächst vor allem im Kontext der Corona- und sogenannten Montagsspaziergänge in Erscheinung. Laut der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Thüringen ist Frank Haußner eine zentrale Mobilisierungsfigur des Netzwerks, das Verbindungen in die Reichsbürger- und Neonazi-Szene unterhält und zugleich enge Bezüge zur AfD pflegt. Anlass der Demonstration war die geplante Erweiterung des Windparks Linda I. Auf den westlich angrenzenden Ackerflächen wird derzeit der Windpark Linda II gebaut. Vorgesehen sind mindestens acht moderne Windenergieanlagen. Der daraus jährlich erzeugte Strom könnte nach Angaben des Unternehmens den Bedarf von etwa 16.000 Haushalten decken. Vor Ort ist das Projekt seit Monaten umstritten: Bürgerinitiativen und Kommunalpolitiker*innen kritisieren Rodungen, Eingriffe in Natur und Landschaft und mögliche Folgekosten für den Rückbau.  Für die AfD in Thüringen aber ist der Protest gegen Windkraft längst mehr als ein lokales Politikum. Sie versucht, das Thema strategisch zu besetzen und zu einem landesweiten Mobilisierungsschwerpunkt auszubauen. Das zeigte auch ein „Anti-Windindustrie-Symposium“ der AfD‑Fraktion am 9. Mai. Dort ging es nicht nur um Umwelt- und Energiepolitik gehen, sondern auch um kommunale Gegenstrategien und „Rechtsmittel & -wege im Kampf gegen die Windindustrie“.

via belltower: Völkisch gegen Windkraft

School killer was likely egged on by online extremist ‘handlers,’ investigators say – #terror #764 #mmc

In recording, Solomon Henderson attributed killing at Nashville’s Antioch High School to Maniac Murder Cult and 764. The killer behind the January 2025 shooting at Nashville’s Antioch High School appears to have had “handlers” associated with violent extremist groups who were egging him on, an exclusive NewsChannel 5 investigation has discovered. Solomon Henderson, 17, left behind a recording in which he attributed the deadly school shooting to Maniac Murder Cult and 764, investigators say. Both groups target children online around the globe, leaving behind a trail of victims. Antioch High School student Dayana Escalante, 16, became one of those victims. “Once we saw how many chat rooms he was involved in, how many social media platforms he had, the lengths he went to cover it up, we realized it was a lot bigger than we could ever imagine,” said Metro Police Capt. Chris Dickerson. (…) Solomon Henderson, they believe, had become ensnared in a dark web known as “nihilistic violent extremism,” a network of various groups, some with neo-Nazi connections. Among those groups are ones like the Maniacs Murder Cult, Order of Nine Angles and No Lives Matter. They target kids in online spaces – some as young as elementary school – hoping to get control of their minds and make them do their bidding. “Teaching them to hate themselves to hurt themselves, using some of those early actions to blackmail them into hurting other people in some cases,” Cooter continued. In his manifesto, Henderson thanked the people he called “my handlers.” He added, “You helped me along with my journey through the process of HATE. You taught me how to hate, and it will change the world.”

via nwwschannel5: School killer was likely egged on by online extremist ‘handlers,’ investigators say

Ministerium prüft Dörrs Nebenbeschäftigung im Krankenstand

Das Bildungsministerium prüft aktuell dienstrechtliche Maßnahmen gegen den Lehrer und AfD-Politiker Michel Dörr. Das hat das Ministerium auf SR-Anfrage bestätigt. Dörr soll nach SR-Informationen trotz einer längeren Krankschreibung in seinem Beruf als Lehrer für die AfD-Landtagsfraktion gearbeitet haben. Michel Dörr ist Lehrer und Politiker – und der Sohn des AfD-Fraktionsvorsitzenden Josef Dörr. Das Bildungsministerium prüft aktuell dienstrechtliche Maßnahmen gegen Dörr junior, weil er nach SR-Informationen trotz einer längeren Krankschreibung in seinem Beruf als Lehrer für die AfD-Landtagsfraktion gearbeitet haben soll. Von der Nebentätigkeit bei der AfD-Landtagsfraktion habe das Bildungsministerium erst durch eine SR-Berichterstattung im März dieses Jahres erfahren. Daraufhin sei Dörr junior aufgefordert worden zu seinem Nebenjob Stellung zu nehmen. AFD-POLITIKER WIRD BALD LEHRER AN SAARBRÜCKER SCHULE In seinem Hauptjob als Lehrer wird Michel Dörr nach SR-Informationen voraussichtlich bald an einer Schule in Saarbrücken eingesetzt. Auch für die AfD-Fraktion arbeitet er weiter.

via sr: Ministerium prüft Dörrs Nebenbeschäftigung im Krankenstand

siehe auch: Vorwurf der #Vetternwirtschaft: AfD-Politiker war als Lehrer krankgeschrieben, arbeitete aber im Saarland in der Fraktion – #LügenAfD #Staatsalimente Ein Lehrer im Saarland unterrichtet offenbar ein Jahr lang nicht. Gleichzeitig arbeitete er für die Rechten im Landtag – und damit für seinen Vater, Josef Dörr, der dort Chef der Fraktion ist. (…) Ein ehemaliger AfD-Kreisvorsitzender im Saarland hat trotz Krankschreibung in seinem eigentlichen Beruf als verbeamteter Lehrer über ein Jahr eine Nebentätigkeit ausgeübt – in der Landtagsfraktion der AfD. Das Bildungsministerium in Saarbrücken bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ („SZ“). Besonders pikant: Der Lehrer soll Michel Dörr sein, Sohn des 87-jährigen AfD-Fraktionschefs im saarländischen Landtag, Josef Dörr.

GEWALT WIE IN NEONAZI-FILM: JUGENDLICHE MISSHANDELN OBDACHLOSEN UND FILMEN ES – #terror #pack

Schock für die Menschen in Torgau: Jugendliche sollen in der sächsischen Stadt einen obdachlosen, geistig beeinträchtigten Mann (37) angegriffen und brutal misshandelt haben. Damit nicht genug, filmten sie auch noch die Tat und verbreiteten die Videos selbst. Zwei der mutmaßlichen Täter (14, 17) sitzen inzwischen in U-Haft. “Die Ermittlungen richten sich derzeit gegen acht Beschuldigte im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren”, erklärte Staatsanwältin Vanessa Fink auf Anfrage von TAG24. Bei allen acht soll es sich um Deutsche handeln. Eine von ihnen ist weiblich. (…) Die Jugendlichen sollen den Mann zu Boden gebracht, dann mit Tritten auf ihn eingewirkt haben. Schlimmer noch: Wie im Film “American History X” sollen sie ihr Opfer anschließend zum sogenannten “Randsteinbeißen” genötigt haben. Der 37-Jährige musste demnach seinen Mund öffnen und auf eine Kante beißen. Staatsanwältin Fink zufolge ließen die mutmaßlichen Täter im tatsächlichen Fall schließlich von selbst von ihrem Opfer ab. Der Obdachlose erlitt zahlreiche Verletzungen. Er soll jedoch noch am selben Tag aus dem Krankenhaus entlassen worden sein. Videos der brutalen Attacke sollen die Teenager derweil selbstständig in den sozialen Netzwerken verbreitet haben, offenbar, um sich damit vor ihren Freunden zu brüsten.

via tag24: GEWALT WIE IN NEONAZI-FILM: JUGENDLICHE MISSHANDELN OBDACHLOSEN UND FILMEN ES