Militanter Islamismus in Berlin – Verstreut, aber gefährlich

Die militant islamistische Szene in Berlin gilt als versprengt. IS-Propaganda ist aber weiter wirkmächtig und gefährlich, wie der CSD-Anschlag zeigt. Aus heutiger Sicht klingt es schmerzlich akkurat, was die Berliner Innenverwaltung im „Islamismus-Monitor“ schreibt, den sie vor wenigen Monaten veröffentlicht hat. Dort heißt es, der Islamische Staat (IS) und andere Akteure riefen seit Jahren über ihre Online-Kanäle zu sogenannten Low-Level-Attacks auf: „Diese Anschlagsform bezieht sich auf schwer zu schützende Versammlungen wie Volksfeste, Konzerte und Sportveranstaltungen, die mit leicht zu beschaffenden Tatmitteln wie Messern oder Fahrzeugen angegriffen werden sollen.“ Der Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) vom vergangenen Samstag mit einer Toten und 29 Verletzten passt genau in dieses Muster. Und zeigt: Die Gefahr war bekannt – aber es war auch klar, wie schwer es ist, solche Angriffe überall und zu jeder Zeit zu verhindern. Es ist auch nicht der erste Vorfall dieser Art in Berlin: Im Februar 2025 etwa griff ein damals 19-jähriger Mann am Holocaust-Mahnmal einen Touristen mit einem Messer an und verletzte ihn lebensgefährlich. Im selben Monat wurde ein damals 18-Jähriger in Berlin festgenommen, der Kontakte zum IS pflegte und offenbar einen Bombenanschlag auf die israelische Botschaft plante. Zwar gab es in den vergangenen Jahren bundesweit vergleichbare Angriffe: in München, in Essen, in Bielefeld, in Solingen und Mannheim. Dass es jetzt aber zum dritten Mal in weniger als zwei Jahren einen Vorfall mit IS-Bezug gab, wirft die Frage auf, inwiefern es in Berlin eine schlagkräftige gewaltorientierte islamistische Szene gibt.

via taz: Militanter Islamismus in Berlin Verstreut, aber gefährlich

siehe auch: Zehntausende Islamisten, Hunderte davon gefährlich: So viele Gefährder leben unter uns – und so werden sie überwacht Das Bundeskriminalamt hat Hunderte Personen auf dem Schirm, denen konkret ein Anschlag zugetraut wird. Sie werden mit zahlreichen Instrumenten überwacht. Warum kommt es trotzdem immer wieder zu Bluttaten?

CSD-Verein warnt vor Spaltung – Besonnenheit statt Hetze

Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD gibt es in vielen Städten Mahnwachen. Vertreter der queeren Community warnen davor, die Tat zu instrumentalisieren. Man werde nicht zulassen, dass nun Hass gegen Muslime geschürt werde. Der Berliner CSD-Verein hat nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den CSD in der Bundeshauptstadt vor einer Instrumentalisierung der Tat gegen Muslime gewarnt. Islamistischer Terror müsse klar und ohne Relativierung benannt werden, erklärte der Vorstand. Zugleich stelle man sich aber “jedem Versuch entgegen”, die Tat für Hass gegen Muslime und Menschen bestimmter Herkunft zu instrumentalisieren.Zudem rief der Verein zur Besonnenheit auf. Hinter solcher Gewalt stecke der Versuch, die Gesellschaft zu spalten und Menschen gegeneinander aufzuhetzen, hieß es in der Erklärung weiter. “Das werden wir nicht zulassen.”Islamverbände verurteilen AnschlagIslamverbände verurteilen den Anschlag. Sie riefen ebenfalls zu Zusammenhalt auf. “Wo Menschen aufgrund ihrer Identität oder ihrer Lebensweise zur Zielscheibe von Gewalt werden, werden die Grundwerte unseres Zusammenlebens angegriffen”, erklärte etwa der Zentralrat der Muslime in Deutschland.Sollte sich der Verdacht der Behörden bestätigen, dass der Anschlag islamistisch motiviert war, “wäre dies ein weiterer Fall, in dem eine extremistische Ideologie religiöse Bezüge missbraucht, um Hass und Gewalt zu rechtfertigen sowie Menschen gegeneinander aufzubringen”, so der Verband.Der Deutsche Städtetag rief dazu auf, sich Offenheit und Freiheit nicht nehmen zu lassen. “Unsere offene und freie Gesellschaft lassen wir uns nicht nehmen, auch nicht von denen, die Gewalt, Angst und Hass verbreiten wollen“, sagte Städtetagspräsident Burkhard Jung. Player: videoPolitische Reaktionen auf Anschlag beim CSD in Berlin 27.07.2026 Umgang mit Gefährdern Merz kündigt Konsequenzen nach Anschlag an Der Bundeskanzler will unter anderem die Bewegungsfreiheit von potenziellen Straftätern einschränken. mehr Queer-Beauftragter: Kein GeneralverdachtÄhnlich wie der Berliner CSD-Verband äußerte sich Alfonso Pantisano, Queer-Beauftragter des Berliner Senats, bei tagesschau24. Man müsse nun besonnen bleiben und nicht “Millionen von Muslime, die den Frieden praktizieren, unter Generalverdacht nehmen.” Das könne man nur schaffen, wenn die Politik sich “an die eigene Nase” fasse, so Pantisano. Denn es gebe nicht nur ein Problem mit islamistischen oder anderen religiösen Fundamentalisten, sondern auch Stimmen aus demokratischen Parteien, die die queere Community nicht unterstützten.Pantisano äußerte auch Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz. Statt nun “große Worte zu schwingen”, solle Merz sich lieber für die gesetzliche Gleichstellung von queeren Personen einsetzen, so Pantisano.

via tagesschau: CSD-Verein warnt vor Spaltung Besonnenheit statt Hetze

‘Nazi salutes’ spotted at far-right protest in Glasgow as scenes slammed

“Nazi salutes” pictured at a far-right protest in Glasgow Green, which clashes between opposing groups, have been slammed by anti-racist activists. Ugly scenes broke out at the demonstration attended by around 1700 people organised by the Unite the Clans group at 11am on Saturday after protestors clashed with a counter-demo arranged by Stand Up To Racism (SUTR) and Women Against The Far Right. Police Scotland have so far arrested 15 people with incidents of disorder. The offences include acts of violence, possession of weapons, breach of the peace, obstruction, resisting arrest disorder, intimidation and hate motivated offences. Photographs from the rally show attendees, some of which wearing balaclavas, performing what appear to be Nazi salutes. The gestures have been pictured being made amid Scotland and Union Jack flags. One of the organisers of the counter-protest, SUTR, have bashed the scenes online. In a statement released on their social media platforms they said: “Multiple Nazi salutes openly on display” before going on to slam those involved in the far-right protest.

via dailyrecord: ‘Nazi salutes’ spotted at far-right protest in Glasgow as scenes slammed

Ex-AfD-Funktionär verbreitet nach CSD-Anschlag falsche Spur

Ein ehemaliger AfD-Funktionär rückt einen Unbeteiligten in den Verdacht, am tödlichen CSD-Anschlag in Berlin beteiligt gewesen zu sein. Dann meldet sich der Gezeigte selbst. Wenige Stunden nach der Attacke auf den Berliner Christopher Street Day verbreitet der frühere AfD-Funktionär Reimond Hoffmann auf der Plattform X ein Video. Zu sehen ist der Content-Creator Abdul Malik. In dem Clip spricht er darüber, dass er angeblich in die Türkei abgeschoben worden sei und nun über Bulgarien nach Deutschland zurückkehre. Mit dem knappen Zusatz “Vor zwei Tagen:” kommentiert Hoffmann das Video und stellt so einen Zusammenhang mit dem CSD-Anschlag her, der mit dem Video nichts zu tun hat. Weder geht es darin um Berlin noch um den CSD oder einen Anschlag. Doch der Zeitpunkt des Posts, unmittelbar nach der Tat, legt genau das nahe. Mehr als 500.000 Menschen sehen den Beitrag. Tatsächlich hat Abdul Malik nichts mit dem Anschlag zu tun. Der mutmaßliche Täter, Abdul Ballout, ist eine andere Person. Dennoch verbreitet sich durch Hoffmanns Post die falsche Spur rasant weiter. Selbst als Nutzer auf die Verwechslung hinweisen, bleibt der ursprüngliche Beitrag unverändert. Hoffmann reagiert lediglich in den Kommentaren und schreibt, es handele sich um “einen weiteren Abdul”. Für viele bleibt diese Einordnung unsichtbar. Die Folge: Andere Nutzer und sogar internationale Medien greifen das Video auf und bringen Malik mit dem Anschlag in Zusammenhang. Eine falsche Erzählung verselbstständigt sich. (…) t-online hat Hoffmann gefragt, warum er Malik mit dem Anschlag in Verbindung brachte, wann ihm die Verwechslung bewusst wurde und warum er den Beitrag danach weder löschte noch im Ausgangspost klarstellte, dass Malik nicht der Gesuchte ist. Malik: “Ihr gefährdet mein Leben” Hoffmann antwortete, das “schreckliche Geschehen in Berlin” sei für ihn Anlass gewesen, “auch auf den Fall des Herrn Abdul M. hinzuweisen”.

via t-online: Ex-AfD-Funktionär verbreitet nach CSD-Anschlag falsche Spur

Polizei erschießt Tatverdächtigen: Was wir zum Anschlag beim Berliner CSD wissen – und was nicht

Hunderttausende feierten am Samstag friedlich. Dann fährt ein Mann ein Fahrzeug in die Menschenmenge beim Christopher Street Day. Was bisher bekannt ist. Der Christopher Street Day in Berlin ist am Samstagabend abgebrochen worden, nachdem ein Auto in eine Menschenmenge gefahren war. Es gibt eine Tote, nach Angaben des Bundesinnenministeriums wurden 29 weitere Personen verletzt. Die Berliner Feuerwehr sprach am späten Sonntagnachmittag von 21 weiteren Verletzten. Am Sonntagabend haben Polizeikräfte den Tatverdächtigen Abdul Ballout in Berlin-Spandau erschossen. Das bestätigte die Senatsinnenverwaltung. Der Einsatz in einer Gartenkolonie an der Ruhlebener Straße soll nach wie vor laufen. Nach dem 21-Jährigen war zuvor bundesweit gefahndet worden. Der Mann wurde der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet. In der Nacht soll zudem ein weiterer Mann festgenommen worden sein, der laut Polizei der mutmaßliche Beifahrer des Täters war. Nach Informationen der „Bild“ nahmen die Ermittler drei Personen aus dem Umfeld des Verdächtigen vorübergehend in Gewahrsam und befragten sie. Demnach wurden zwei von ihnen inzwischen wieder freigelassen, eine Person befindet sich weiterhin in Gewahrsam. „Alles deutet darauf hin, dass wir es mit einem islamistischen Terroranschlag zu tun haben“, sagte Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Sonntag. Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen.

via tagesspiegel: Polizei erschießt Tatverdächtigen: Was wir zum Anschlag beim Berliner CSD wissen – und was nicht

sieeh auch: Tatverdächtiger des CSD-Anschlags ist tot. Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin ist der gesuchte Tatverdächtige bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Die Einsatzkräfte waren zu einer Gartenlaube in Berlin ausgerückt. Stundenlang suchte die Polizei nach Abdul B. Nun ist der gesuchte Tatverdächtige nach Angaben der Polizei Berlin tot. Er wurde demnach bei einem Polizeieinsatz in einer Spandauer Kleingartenanlage erschossen, wie zuerst der rbb berichtete.Er habe nach bisherigen Erkenntnissen gegen 18 Uhr Polizisten mit einer Stichwaffe angegriffen. Daraufhin sei vom SEK Berlin auf den Mann geschossen worden und er sei trotz Reanimationsmaßnahmen gestorben, teilte die Berliner Polizei auf der Plattform X mit; Anschlag auf den Berliner CSD Chronik des Schreckens Ein Transporter rast Samstagnacht in eine feiernde Menschenmenge. Eine Person stirbt, Dutzende weitere sind verletzt. Rekonstruktion der Ereignisse. Samstagabend, kurz vor 22 Uhr. Der Berliner CSD steht kurz vor seinem fulminanten Abschluss. Es ist die bislang größte Berliner Pride Parade, nach Polizeiangaben feierten mehrere hunderttausend Menschen tagsüber ausgelassen. Auf der Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor hat gerade Sarah Connor unter großem Jubel ihr Set beendet. Immer mehr Be­su­che­r:in­nen machen sich auf den Heimweg, viele auf Pfaden durch den umliegenden weitläufigen Berliner Tiergarten. Noch ermittelt die Polizei zum genauen Ablauf des Terroranschlags. Doch nach bisherigem Kenntnisstand raste ein weißer Kleintransporter auf dem zeitweise parallel zu Lenné- und Tiergartenstraße verlaufenden Ahornsteig gezielt in feiernde Menschengruppen und prallte schließlich gegen einen Baum. Mindestens ein Tatverdächtiger stieg danach aus dem Fahrzeug und floh zu Fuß. Die Polizei hält es bei Redaktionsschluss für möglich, dass auch mehrere Täter beteiligt gewesen sein könnten. Darauf weist auch ein zweiter Airbag hin, der beim Tatfahrzeug ausgelöst wurde. Unklar ist weiterhin, ob der oder die Täter nach dem Aufprall weitere Menschen mit einer Hieb- oder Stichwaffe angriffen.

Nach identitärer Demo offenbar Party mit FPÖ-Jugend in Bude der Olympia

Die Freiheitliche Jugend (FJ) Wien veröffentlichte und löschte dann ein Video einer Überwachungskamera der Olympia. Dort fanden sich auch Identitäre nach ihrer Aktion ein. Samstagmittag auf der Schemerlbrücke in Wien-Döbling. Einem User des STANDARD-Forum läuft eine Gruppe von glatzköpfigen Männern entgegen. “Echt beängstigend so etwas”, schreibt der Mann im Forum. Von der Polizei ist nichts zu sehen, er wählt den Notruf. Tatsächlich sprach die Landespolizeidirektion (LPD) Wien schon am Samstag von einem Zeugen, der auf Männer mit Transparenten und Fahnen aufmerksam gemacht habe. Daraufhin sei ein Streifenwagen entsendet worden. Als sie den Streifenwagen sahen, sollen sich die Personen Richtung Nußdorfer Platz aufgemacht haben, so die Polizei. Propagandavideo In einem Propagandavideo der Identitären (IB) ist genau das zu sehen: Identitäre marschieren entlang der Donaulände, ein Polizeiauto fährt parallel zu ihnen im Rückwärtsgang. Der IB-Clip soll vermitteln, wie die Polizei vorgeführt wird. Kurz darauf laufen die knapp hundert Rechtsextremisten durch Döbling. Eine Frau erzählt dem STANDARD, wie die jungen Männer beim Vorbeilaufen auf ihr Autodach gehämmert haben. Eine Furcht einflößende Szene. Erst danach sollen Einsatzkräfte in größerer Zahl vor Ort gewesen sein und 35 Identitätsfeststellungen vorgenommen haben. Zudem sollen laut LPD Wien Transparente und andere Materialien sichergestellt worden sein. Es kam zu einer Anzeige wegen Ordnungsstörung, zwei Anzeigen gegen unbekannte Täter wegen Pyrotechnik und einer Anzeige gegen unbekannte Täter wegen des Versammlungsgesetzes. Keine Spur von Polizei Wurde die Polizei überrascht? Kennern der Szene war klar, dass die Identitären nach der vorgeblichen Absage ihrer Demo eine Aktion planen würden. Die Polizei hatte ihnen die präferierte Route durch die Innenstadt untersagt, dort feierten nun friedlich Antifaschistinnen und Antifaschisten. Die Identitären wichen unangemeldet nach Döbling aus, knapp an die Stadtgrenze.

via standard: Nach identitärer Demo offenbar Party mit FPÖ-Jugend in Bude der Olympia

Auto fährt in Tiergarten und verletzt mehrere Menschen – CSD in Berlin abgebrochen

Einsatzkräfte der Polizei sind im Einsatz nach dem Abbruch des Christopher Street Day (CSD). Quelle: Fabian Sommer/dpa Anhören Hunderttausende feiern stundenlang friedlich beim CSD in Berlin. Am Abend ist es damit plötzlich vorbei. Laut Polizei ist mutmaßlich ein Fahrzeug in den Tiergarten gefahren und hat mehrere Personen angefahren. Es gebe Verletzte. Wegen einer Polizeilage ist der Christopher Street Day in Berlin abgebrochen worden. Sie behandelten mehrere verletzte Personen, sagte Polizeisprecher Florian Nath in einem veröffentlichten Video bei X. Die Polizei sei mit zahlreichen Polizisten und Rettungskräften im Einsatz. Alle Besucherinnen und Besucher wurden gebeten, den Bereich zu verlassen. Nach Angaben der Polizei kommt es zu einem größeren Polizeieinsatz im Tiergarten. „Wir haben eine Polizeilage“, sagte der Polizeisprecher. „Bitte meiden Sie den Bereich und umfahren ihn weiträumig“. Mutmaßlich sei ein Auto in eine Menschenmenge gefahren und habe mehrere Personen verletzt.
Was wir bisher wissen:  Hunderttausende Menschen haben am Samstag in Berlin den Christopher Street Day gefeiert. Gegen 22 Uhr wird das Fest plötzlich abgebrochen. Nach Angaben der Polizei kommt es zu dem größeren Polizeieinsatz im Tiergarten. Die Polizei berichtet, ein Fahrzeug habe mehrere Menschen angefahren. Man behandele mehrere verletzte Personen. Alle Besucherinnen und Besucher werden gebeten, den Bereich zu verlassen. „Wir fahnden mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen“, erklärt Polizeisprecher Florian Nath in einem Video auf X. Die Polizei ist mit zahlreichen Polizisten und Rettungskräften im Einsatz. Was wir nicht wissen:  Was genau passiert ist, ist noch unklar. Dazu zählen Ablauf, aktueller Stand, Zahl der Verletzten und die Hintergründe der Tat. Ob der mutmaßliche Täter gefasst ist, ist offen, ebenso, ob es ein Einzeltäter ist oder mehrere sind

via rnd: Auto fährt in Tiergarten und verletzt mehrere Menschen – CSD in Berlin abgebrochen

siehe auch: Täter auf der Flucht : Transporter rast auf CSD in Menschenmenge! Beim Berliner Christopher Street Day (CSD) kam es offenbar zu einer Amoktat. Die Veranstaltung musste am Abend abgebrochen werden. Ein Fahrzeug ist laut Polizei in eine Menschenmenge gerast. Nach B.Z.-Informationen soll es zahlreiche Verletzte geben. Nach ersten Informationen soll es mindestens ein Todesopfer geben. Die Tat ereignete sich gegen 22 Uhr auf Höhe der Lennéstraße. Wie viele Menschen betroffen sind, ist noch unklar. Ein Großaufgebot von Polizei- und Rettungskräften ist vor Ort. Das Tatauto soll laut Augenzeugenbericht ein weißer Transporter gewesen sein, der mit mindestens 80 km/h in den Tiergarten gerast sei. (…) Der Täter soll ein bislang unbekannter Mann sein, der mit dem Transporter an der Tiergartenstraße vor dem Tunnel in den Bereich der Grünanlage gefahren ist. Dort soll er durchgefahren sein und mehrere Menschen erfasst und verletzt haben. Der Wagen ist laut Augenzeugen schließlich gegen einen Baum gefahren, der Fahrer flüchtete dann zu Fuß. Laut einer Polizeisprecherin ist ein Hubschrauber im Einsatz, zum Ausleuchten und zur Suche nach dem Mann;