Party eskaliert: Professorensohn soll Hitlergruß gezeigt haben

Zu Beginn des neuen Semesters wird an der Hochschule Sigmaringen eine Party gefeiert. Dabei rastet ein 28-Jähriger völlig aus und löst einen aufsehenerregenden Polizeieinsatz aus. Auf dem Sigmaringer Campus der Hochschule Albstadt-Sigmaringen ist es in der Nacht auf Mittwoch zu einem Polizeieinsatz gekommen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilt, soll laut Zeugenaussagen ein 28-jähriger Mann mehrfach den Hitlergruß gezeigt und einen Gast beleidigt und bedroht haben. Nun muss er mit strafrechtlichen Folgen rechnen. Nach Informationen der Schwäbischen Zeitung handelt es sich bei dem jungen Mann um einen Studenten der Hochschule und den Sohn eines Hochschulprofessors. Weder Polizei noch Hochschule bestätigen dies auf Anfrage. Dass es sich um einen Studenten der Hochschule handelt, legt allerdings auch der Umstand nahe, dass die Party nur für Hochschulstudenten zugänglich war. In dem Polizeibericht heißt es weiter, dass der 28-Jährige einem Hausverbot des Sicherheitsdiensts nicht nachgekommen sei. Deswegen seien Beamte des Polizeireviers Sigmaringen angerückt und hätten dem Störer einen Platzverweis erteilt. Das Gelände verließ er laut Polizeibericht kurz nach Mitternacht in Begleitung der Beamten Nach Informationen der Schwäbischen Zeitung soll der 28-Jährige zuvor auch mehrere Frauen sexuell belästigt haben. Außerdem soll er einem Mitglied der Studentenvertretung mit dem Tod gedroht haben.

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Tausende Meldedaten im Leak – AfD drohen Bußgelder

Die AfD erhielt Daten junger Wähler, die sich nach Handelsblatt-Recherchen jetzt ungeschützt im Netz finden. Nun hat sich der Landesdatenschutzbeauftragte eingeschaltet. Der AfD-Politiker Alexander Tschich hat vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern versucht, landesweit Namen und Anschriften junger Wahlberechtigter für gezielte Wahlwerbung zu beschaffen. Eine Sammelmail vom 16. Juli ging an nahezu alle Meldebehörden. Mehrere Ämter schickten daraufhin Tausende personenbezogene Datensätze per E-Mail, einige ohne Passwortschutz. Die Informationen finden sich in einem umfangreichen AfD‑Leak, das das Handelsblatt auswertet. Der Landesverband hat den Vorgang bestätigt. Eine Verantwortung für die unzureichend gesicherte Übermittlung weist die Partei zurück. Der Landesdatenschutzbeauftragte von Mecklenburg-Vorpommern, Sebastian Schmidt, hat mehrere Prüfverfahren eingeleitet. Seine Behörde prüfe seit Mittwoch, „ob Verantwortliche in Mecklenburg-Vorpommern möglicherweise gegen Datenschutzrecht verstoßen haben“, sagte Schmidt dem Handelsblatt. Ein weiteres Verfahren richtet sich ihm zufolge konkret gegen ein Amt, das neben Namen und Anschriften auch vollständige Geburtsdaten an die AfD übermittelt hatte. Der AfD könnten nach Einschätzung des früheren baden-württembergischen Datenschutzbeauftragten Stefan Brink erhebliche Bußgelder drohen. Der Vorfall erfordere eine unverzügliche Information der Betroffenen, da für diese „ein hohes Risiko anzunehmen“ sei, sagte Brink dem Handelsblatt. „Mit dem Datenleck sind nicht nur persönliche Gefährdungen verbunden, etwa dass unerwünschter Besuch am Wohnort droht, sondern auch naheliegende Betrugs- und Täuschungsrisiken.“

via handelsböatt: Tausende Meldedaten im Leak – AfD drohen Bußgelder

AfD-Demo in Darmstadt: Autoreifen von Youtuber manipuliert

Am Rande eines Bürgerdialogs mit Landtagsabgeordneten der AfD in Darmstadt soll das Auto eines selbstständigen Medienschaffenden beschädigt worden sein. Der Youtuber Paul Hildebrand aus Michelstadt machte den Vorfall auf seinem Kanal „Dauerwelle Demoreport“ selbst öffentlich. Hildebrand, der regelmäßig mit seiner Handykamera Livestreams etwa von AfD-nahen Veranstaltungen produziert, hatte am Mittwoch, 21. Oktober, in Eberstadt Aufzeichnungen vom AfD-Bürgerdialog im Ernst-Ludwig-Saal und von der Gegendemo angefertigt. AfD-Veranstaltung in Eberstadt mit den Landtagsabgeordneten Roman Bausch, Robert Lambrou und Bernd Erich Vohl sowie dem Frankfurter AfD-Mitglied Maximilian Radmann (stehend). (© Sascha Lotz) 1/2 Im Anschluss an die Veranstaltung habe Hildebrand gegen 22 Uhr festgestellt, dass drei Reifen seines in der Georgenstraße abgestellten Audi A1 platt seien. „Sie ließen sich zwar kurz aufpumpen, haben die Luft aber nicht behalten“, sagt er im Gespräch mit unserer Redaktion. Er hat Anzeige erstattet.

via echo online: AfD-Demo in Darmstadt: Autoreifen von Youtuber manipuliert

17-Jähriger soll für Sadisten-Netzwerk tätig gewesen sein

Im Sommer vergangenen Jahres erlangt das kriminelle Netzwerk “764” Bekanntheit, als ein unter dem Namen “White Tiger” operierender junger Mann festgenommen wird. Ein Jugendlicher aus Baden-Württemberg soll einer Splittergruppe der Vereinigung angehören. Auch ihm werden schwere Straftaten vorgeworfen. Ein 17-Jähriger aus dem Landkreis Ludwigsburg bei Stuttgart soll Jugendliche online sexuell missbraucht und dazu genötigt haben, sich selbst zu verletzen. Rund ein Jahr nach seiner Festnahme hat das Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg (CCZ) nun Anklage gegen den Teenager bei der Jugendschutzkammer des Landgerichts Heilbronn erhoben. Das teilten das CCZ und die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe mit. Konkret lauten die Vorwürfe gegen den 17-Jährigen unter anderem: schwerer sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in jeweils mehreren Fällen, Herstellung kinder- und jugendpornografischer Inhalte, gefährliche Körperverletzung in mittelbarer Täterschaft sowie die Mitgliedschaft in einer ausländischen kriminellen Vereinigung. Laut Generalstaatsanwaltschaft soll der im Tatzeitraum noch 16-jährige Beschuldigte sich der Onlinegruppierung “Nefarious Maniac Cult” angeschlossen haben. Bei dieser handelt es sich demnach um eine Splittergruppe eines losen weltweiten Onlinenetzwerks von Sadisten, das unter den Kürzeln “764” oder “COM” bekannt ist. Onlinegruppe soll Minderjährige zu Mord gedrängt haben Dessen Mitglieder suchen nach Behördenangaben etwa auf Computerspielplattformen und in sozialen Netzwerken nach Kindern und Jugendlichen für ihre Zwecke. Die Opfer werden anschließend systematisch manipuliert und unter Druck gesetzt, um sich vor laufender Kamera selbst zu verletzen oder sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen. Teils geht dies bis hin zum Suizid. Der Angeklagte soll in mindestens zwölf Fällen andere Jugendliche kontaktiert haben, um diese zu Selbstverletzungen oder sexuellen Handlungen an sich zu verleiten. Die identifizierten mutmaßlichen Tatopfer waren nach Ermittlerangaben zwischen 12 und 16 Jahren alt. Der Verdächtige wurde den Angaben zufolge Anfang Oktober vergangenen Jahres festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

via ntv: 17-Jähriger soll für Sadisten-Netzwerk tätig gewesen sein

FBI probes 16-year-old Bend shooter’s online radicalization, apparent Nazi obsession – #terror #764

The 16-year-old who shot and killed three students and a teacher at Silver Rail Elementary School in Bend last Thursday may have been radicalized online by extremist groups and developed an “obsession with Nazism,” law-enforcement sources familiar with the investigation said. The FBI and state and local police are investigating the teen’s possible interactions with violent extremism groups, including the predatory faction known as 764, on the online platform Discord, two law enforcement sources told The Oregonian/OregonLive. The mother of Griffin J. John II purchased the weapon he used in the attack – a Mossberg Maverick 88 12-gauge pump-action shotgun – as a birthday gift for her son, one source confirmed. Federal agents and police obtained a search warrant for Shauntai M. Nickerson’s apartment and seized her son’s electronics from the home, located about half a mile from the school. Investigators have been scouring the boy’s online activity to try to understand his motive. No criminal charges have been filed against Nickerson, who has been described by investigators as cooperative. The FBI in Portland earlier this year issued a public alert about 764, warning about the “sharp increase” in activity by what it described as a “nihilistic violent extremist” group that targets and exploits children and other vulnerable people. Federal officials said 764 members use threats, blackmail and manipulation to pressure young people into producing, sharing or live-streaming acts of self-harm, cruelty, sexually explicit acts and suicide. In May 2025, Columbia County sheriff’s deputies arrested a teenager after FBI investigators said he had posted plans on 764’s online network to kill people and then himself at the Three Rivers Crossing mall in Kelso, Wash., in an alleged bombing and mass shooting. This past April, the 14-year-old Clatskanie boy was sentenced to probation for first-degree disorderly conduct after the teen admitted making a “false threat.” In that case, evidence revealed an undercover FBI agent had chatted with the boy on the extremist online network 764.

siehe oregonlive: FBI probes 16-year-old Bend shooter’s online radicalization, apparent Nazi obsession.

Two suspects identified in reported bomb threat investigation at Marion High School Suspects identified in reported bomb threat at Marion High School – #764

Investigators have identified the suspects involved in a reported bomb threat made to Marion High School in August. Marion Chief of Police David Fitts said through a collaboration between the Marion Police Department, the New York State Police and the Washington County Sheriff’s Department in Maryland, two suspects were identified in connection with the August 14 incident: a 13-year-old juvenile from New York State and an 18-year-old from Maryland. Chief Fitts said these suspects are part of an online group known as 764’s. “The 764 online group is a loosely organized, violent online extremist network associated with the exploitation, coercion and abuse of minors and other vulnerable individuals,” he explained. “It is often described by law enforcement as part of a broader phenomenon known as violent online networks or nihilistic violent extremism.” Fitts said the group operates primarily through internet-based platforms and doesn’t have a formal hierarchy or centralized leadership.

via kfvs12: Two suspects identified in reported bomb threat investigation at Marion High School Suspects identified in reported bomb threat at Marion High School

Anti-Islam-Aktivistin mit Russland-Connection referierte bei Wiener Polizei – #polizeiproblem

Die Mitarbeiterin eines Thinktanks war Karrierecoach, hat aber nach Beginn des Angriffskriegs Russlands dort an einer Uni studiert – nun brieft sie Wiener Staatsschützer als Islamismusexpertin, “Prävention beginnt dort, wo wir bereit sind, hinzusehen”: Das hat die Wiener Polizei laut LinkedIn als Kernaussage ihres Präventionsgipfels mitgenommen. Doch mit einem Blick auf die Teilnehmerliste stellt sich auch in Sicherheitskreisen die Frage, ob die Wiener Exekutive und ihr Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE), die den Event veranstaltet haben, selbst gut genug “hingesehen” haben. Denn die Fotos auf LinkedIn offenbaren, dass sich die Polizistinnen und Polizisten von einer hochumstrittenen Anti-Islam-Organisation briefen ließen – und dass deren Referentin ihre Orientalistik-Kenntnisse erst zuletzt in Moskau erworben hat. Studium nach Angriffskrieg Dabei handelt es sich um Anna B., eine Mitarbeiterin des “Center for Study of Political Islam” (CSPII). Was nach einer neutralen Forschungseinrichtung klingt, ist eine Organisation aus Anti-Islam-Aktivisten mit Sitz im tschechischen Brünn. Beim Wiener LSE wurde B. als “Verhaltensanalytikerin” und “forensische Linguistin” vorgestellt. Ihr Referat behandelte offenbar “Deradikalisierungsprogramme” für Islamisten. Doch laut ihrem Lebenslauf auf LinkedIn war B. – abseits eines anderthalbjährigen Jobs als Fernsehmoderatorin bei einem russischen TV-Sender zu Beginn ihrer Karriere – die längste Zeit als Englischlehrerin und Karrierecoach in Tschechien tätig. Zwischen 2001 und 2006 hatte sie Linguistik im Osten Russlands studiert.

via standard: Anti-Islam-Aktivistin mit Russland-Connection referierte bei Wiener Polizei