Auch in Berlin auffällig – Rassistische Beleidigung? Staatsschutz ermittelt gegen Regensburger Noch-Stadtrat Erhard Brucker (AfD)

Erhard Brucker soll am Berliner Hauptbahnhof einen sehbehinderten Mann rassistisch beschimpft haben. Nicht nur deshalb erlangt der schon in Regensburg für seine Ausfälle bekannte AfD-ler nun auch als Bundestagsabgeordneter zweifelhaften Ruhm. Der Staatsschutz ermittelt gegen den AfD-Abgeordneten und Regensburger Noch-Stadtrat Erhard Brucker (52). Zwei Beamte der Bundespolizei Berlin berichten, er habe letzten Freitag am Berliner Hauptbahnhof einen sehbehinderten Mann aus Eritrea rassistisch beleidigt. Es ist bereits das zweite Mal seit seiner Wahl in den Bundestag, dass Brucker negativ auffällt. Mitte September wurde bekannt, dass die Bundestagsverwaltung mehreren Mitarbeitern von Abgeordneten Hausausweise verweigert oder nachträglich entzogen hat – aus Sicherheitsbedenken. Laut taz befindet sich darunter auch ein Mitarbeiter von Erhard Brucker: der islamfeindliche und wegen Volksverhetzung verurteilte Extremist Michael Stürzenberger. Ausfälle und Peinlichkeiten statt politischer Arbeit Damit bleibt Erhard Brucker seiner Linie treu, für die er auch während seiner Zeit im Regensburger Stadtrat bekannt war. Er fiel nicht durch politische Arbeit auf, sondern durch Verbalausfälle und Peinlichkeiten. (…) Zu Gewalt scheint Erhard Brucker ein eher lockeres Verhältnis zu haben. Das legt zumindest die öffentliche Aussage eines AfD-Mitglieds aus Würzburg bei einem Landesparteitag der AfD nahe. Der Mann beklagte dort, dass Brucker ihm Prügel angedroht habe, sollte er parteiinterne Querelen öffentlich machen. „Er hat gesagt, er ist 1,90 groß, wiegt 140 Kilo und hat eine harte Durchschlagskraft. “ Im Stadtrat fiel Erhard Brucker dagegen kaum auf. Behauptungen Bruckers gegenüber dem rechtsextremen Magazin „Compact“, denen zufolge er regelmäßig Beifall von der Zuschauerempore erhalten habe, sind schlicht falsch. Ein extrem rechter Aktivist seit vielen Jahren Der Eindruck, dass es sich bei Brucker bei all diesen Auftritten um einen zwar unangenehmen, doch politisch eher harmlosen, weil wenig einflussreichen Zeitgenossen handelt, täuscht. Er ist seit mehr als 15 Jahren im rechtsextremen Milieu unterwegs. Brucker war im Landesvorstand der 2016 aufgelösten rechtsextremen Splitterpartei „Die Freiheit“. Er war aktiv als Redner und Aktivist für Pegida und langjähriger Unterstützer der islamfeindlichen Bürgerbewegung „Pax Europa“. Kein Jahr nach dem rechtsterroristischen Attentat von Anders Breivik in Oslo und Utøya war Brucker zusammen mit seinem jetzigen Bundestagsmitarbeiter Michael Stürzenberger bei einem Treffen extrem rechter Einzelpersonen und Gruppierungen in Stockholm („Counter-Jihad-Konferenz“). Mit dabei als Redner: Tommy Robinson, Gründer der „English Defence League“ (EDL), inklusive Fahne. Breivik, der bei seinem Attentat 77 Menschen tötete, hatte sich in einem von ihm veröffentlichten Manifest sowohl auf die EDL wie auch auf die „Counter-Jihad-Konferenz“ bezogen. Als Mediator im Landesvorstand der AfD Seit 2019 gehört Brucker der AfD an und verfügt über beste Kontakte zur bayerischen Parteispitze, aber auch zu dem Rechtsextremisten Björn Höcke. Er sitzt im Landesvorstand der AfD Bayern, zunächst als gewählter Beisitzer. Zuletzt wurde er als Mediator in den Vorstand kooptiert, also zusätzlich aufgenommen.

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BREAKING Four people injured after car ramming and stabbing outside Manchester synagogue – #terror

British police say four people have been injured in a car ramming and stabbing attack outside a synagogue in Manchester, England. A man, believed to be the offender, was shot by police. (…) Four people have been injured and a suspect has been shot after a car was reportedly driven at pedestrians and people were stabbed near a synagogue in Manchester, British police say. Greater Manchester Police (GMP) said officers had been called to the incident at Heaton Park Hebrew Congregation Synagogue in Crumpsall, north Manchester, after a witness said they had seen a car driven at members of the public and that one man had been stabbed. Armed officers responded and a man, believed to be the offender, was shot, GMP said. (…) British Prime Minister Keir Starmer said he was appalled by the attack, adding that the fact it had taken place on the holy day of Yom Kippur makes it “all the more horrific”.

via abc: BREAKING Four people injured after car ramming and stabbing outside Manchester synagogue

siehe auch: At Least 4 Injured as Suspect Rams Car Into Pedestrians, Stabs Others Outside Manchester Synagogue At least four people have been injured after a suspect rammed a car into pedestrians outside a synagogue in Manchester, England, on Thursday before getting out and stabbing others. The chaotic scene unfolded at the Heaton Park Hebrew Congregation Synagogue on the Jewish holy day of Yom Kippur. “Paramedics arrived at the scene at 9.41 and are tending to members of the public, currently four members of the public with injuries caused by both the vehicle and stab wounds,” Greater Manchester Police said in a statement posted to X. “Members of the public are asked to avoid the area while the police continue to deal with the incident.”; Verletzte bei Angriff vor Synagoge in Manchester. Bei einem Messerangriff vor einer Synagoge in der englischen Stadt Manchester sind mehrere Menschen verletzt worden. Sie seien “durch ein Fahrzeug und Messerstiche” verletzt worden. Die Polizei schoss auf den Täter.Vor einer Synagoge im Norden von Manchester sind mehrere Menschen angegriffen worden. Auf X teilte die Polizei mit, sie sei kurz nach 9:30 Uhr von einem Bürger zur Synagoge der Heaton Park Hebrew Congregation in Crumpsall gerufen worden. Der Anrufer gab an, er habe beobachtet, wie ein Auto auf Bürger zugefahren sei und ein Mann niedergestochen worden sei.Nach ersten Erkenntnissen gibt es insgesamt vier Verletzte. Sie seien “durch ein Fahrzeug und Messerstiche” verletzt worden, teilte die Polizei in der nordenglischen Stadt mit. Zum Zustand der Opfer gibt es bislang keine Informationen.

Nulltoleranz für Diskriminierung – Berner Club Stellwerk sagt Technoparty wegen rassistischer Whatsapp-Nachricht ab

Der von der Stadt Bern geförderte Kulturbetrieb streicht den «Techno Thursday» aus dem Programm – wegen einer umstrittenen Einladung aus dem Umfeld der Veranstalter. Am 30. Oktober hätte im Berner Club Stellwerk, der sich in Bahnhofsnähe auf der Grossen Schanze befindet, der «Techno Thursday» stattfinden sollen, eine Technoparty, an der im Verlauf der Nacht verschiedene DJs aufgelegt hätten. Am Mittwoch wurde die Veranstaltung jedoch von den Stellwerk-Betreibern abgesagt und vom Monatsprogramm gestrichen. Ihnen sei gemeldet worden, dass «eine Whatsapp-Nachricht mit rassistischen Inhalten» im Umlauf sei, schreiben sie in einer Stellungnahme auf Instagram. Deshalb habe man die Zusammenarbeit mit den Veranstaltenden «mit sofortiger Wirkung» beendet. Auf Nachfrage konkretisiert Philippe Eggenschwiler, Co-Geschäftsführer des Stellwerks: «Jemand aus dem Umfeld jenes Labels, das den ‹Techno Thursday› organisiert, hat auf Whatsapp eine Einladung zum Event verfasst und verbreitet, die rassistische Formulierungen enthalten hat.»

via bernr zeitung: Nulltoleranz für Diskriminierung Berner Club Stellwerk sagt Technoparty wegen rassistischer Whatsapp-Nachricht ab

Berlin-Schöneberg – Unbekannte werfen Stein gegen Fenster von schwulem Anti-Gewalt-Projekt “Maneo” – #terror

Das schwule Anti-Gewalt-Projekt “Maneo” in Berlin-Schöneberg ist am Sonntagmorgen attackiert worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde eine Fensterscheibe des Projekts in der Bülowstraße mit einem Stein beschädigt. Eine Zeugin hatte gegen 6.30 Uhr die Polizei gerufen, nachdem sie ein Klirren gehört hatte und drei Personen wegrennen sah. Der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalsamt übernimmt die Ermittlungen. Der Trägerverein Mann-O-Meter verurteilte den Angriff: “Es richtet sich nicht nur gegen die Arbeit von ‘Maneo’, sondern gegen die gesamte LGBTIQA+ Community und die Zivilgesellschaft, die tagtäglich für Vielfalt, Respekt und Gewaltfreiheit eintritt”, teilte der Verein am Sonntagabend mit.

VIA RBBB. Berlin-Schöneberg Unbekannte werfen Stein gegen Fenster von schwulem Anti-Gewalt-Projekt “Maneo”

siehe auch: Erneuter Übergriff auf MANEO (28. SEPTEMBER 2025) Heute früh, gegen etwa 6:30 Uhr, wurden die Räume von MANEO angegriffen. Eine Nachbarin war durch ein Klirren aufgeschreckt worden und hatte die Polizei informiert. Eine Scheibe war eingeschlagen worden. Erneut ist MANEO Ziel eines Übergriffs gewesen. Am 09.09.25, gegen 17:25 Uhr, war eine Scheibe der Eingangstür eingetreten worden. Mitarbeiter, die sich in ihren Büros aufgehalten hatten, waren durch einen lauten Knall hochgeschreckt und hatten anschließend den Sachschaden am Sicherheitsglas der Eingangstür entdeckten. Eine tatverdächtige Person konnten sie nicht mehr feststellen. Bereits am frühen Morgen hatte die Polizei MANEO kontaktiert, weil es am Info-Punkt Regenbogenkiez auf dem Spielplatz Fuggerstraße Ecke Eisenacherstraße gebrannt hatte. Durch einen mutwillig gelegten Brand war die Eingangstür des Tiny House stark beschädigt worden. MANEO nutzt das dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg gehörende Tiny House für seine Gewaltpräventionsarbeit im Regenbogenkiez. Wenige Tage später war am 18.09.25, gegen etwa 16:15 Uhr, eine Glasflasche gegen die Eingangstür geworfen worden, die zum Glück keine weiteren Schäden Verursacht hatte. Am 25.09.25 wurde dann das Eingangsschild mutwillig abgerissen. In der Vergangenheit waren wiederholt Scheiben von MANEO und Mann-O-Meter durch massive Außeneinwirkung beschädigt worden. Ebenso waren Mitarbeiter wiederholt homophob beleidigt und auch bedroht worden. Die Anzahl der Vorfälle hat in den letzten Wochen deutlich zugenommen.

Hitlergruß auf Kirmes in Nordhessen – Sechs Menschen festgenommen

Sechs Menschen haben auf der Kirmes in Ermetheis den Hitlergruß gezeigt und sollen zudem volksverhetzende Ausrufe getätigt haben. Das teilt das Polizeipräsidium Nordhessen mit Sitz in Kassel mit. Die sechs Tatverdächtigen besuchten Samstagabend die Ermetheiser Kirmes. Sie stammen aus Neukirchen, Schrecksbach und Willingshausen. Die Gruppe wurde nach einer Fahndung in Gudensberg gestoppt und dann festgenommen. Die Polizei war am Samstagabend gegen 22.45 Uhr zu der Kirmes in Ermetheis gerufen worden, da dort eine sechsköpfige Personengruppe den Hitlergruß gezeigt und volksverhetzende Ausrufe getätigt haben soll. Bei Eintreffen der Polizeistreifen aus dem Schwalm-Eder-Kreis und aus Kassel waren die fünf Männer und eine Frau bereits in einem Fahrzeug geflüchtet. Das konnte aber bei der großangelegten Fahndung in Gudensberg gestoppt werden

via hna: Hitlergruß auf Kirmes in Nordhessen – Sechs Menschen festgenommen

13-Jähriger soll Hakenkreuze in Autos geritzt haben

Ein 13-Jähriger soll im südhessischen Viernheim mehrere Autos zerkratzt und so einen Schaden von mehreren zehntausend Euro angerichtet haben. In drei der Fahrzeuge soll er mit einem Stein jeweils ein Hakenkreuz geritzt haben, wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilte. Ein Zeuge hatte den Jungen am Sonntagnachmittag beobachtet und die Beamten alarmiert

via zeit: 13-Jähriger soll Hakenkreuze in Autos geritzt haben

Prozess vor dem Landgericht AfD-Plakataufsteller in Nortrup beschädigt: Osnabrücker wird freigesprochen

Mit dem Fuß habe er den AfD-Plakataufsteller erwischt – unabsichtlich, wie ein 36-jähriger Mann betonte. Das bestätigte jetzt das Landgericht Osnabrück. Und auch eine üble Beleidigung konnte dem Osnabrücker nicht nachgewiesen werden. Vor dem Landgericht Osnabrück wurde der Freispruch für einen 36-jährigen Mann vom Vorwurf der Sachbeschädigung und Beleidigung bestätigt. Am Ende glaubte nicht einmal mehr die Anklagebehörde, dass die Tatvorwürfe belegt werden könnten. Plakat mit der Aufschrift: „AfD – Jetzt Mitglied werden“ Die vermeintliche Tat soll sich am 6. September in Nortrup ereignet haben. Der 36-jährige Mann war mit dem Rad in der Gemeinde unterwegs und registrierte nach eigener Aussage plötzlich einen Stand, der dort normalerweise nicht sei. Bei dem unerwarteten Hindernis handelte es sich um einen Informationsstand der AfD. Der 36-Jährige geriet nach eigener Darstellung ins Schlingern und erwischte schließlich mit Fuß oder Pedale einen Plakataufsteller mit der Aufschrift „AfD – Jetzt Mitglied werden.“ Nach dem unabsichtlichen Zusammenstoß hätten Parteimitglieder ihn angebrüllt, der 36-Jährige hatte Angst und fuhr davon. Das wiederum ließen die Politiker nicht mit sich machen. Ein Mitglied der Partei nahm mit seinem Wagen die Verfolgung auf, holte den Fahrradfahrer einige Zeit später ein, bremste ihn nach dessen Darstellung aus und machte ein Foto von dem 36-Jährigen. So gelang es der Partei, den Radfahrer später zu identifizieren und anzuzeigen.

via noz: Prozess vor dem Landgericht AfD-Plakataufsteller in Nortrup beschädigt: Osnabrücker wird freigesprochen