White Supremacists Pose Greatest Threat to U.S. Security, Homeland Security Draft Report Says

All three drafts of the annual threat assessment reviewed by POLITICO do not mention Antifa despite the president repeatedly accusing the group of stoking violence. White supremacists pose the greatest threat to U.S.security, a draft report from the Department of Homeland Security (DHS) says, according to a report by POLITICO. “The most significant terror-related threat facing the U.S. today comes from violent extremists who are motivated by white supremacy and other far-right ideological causes,” John Cohen, the department’s counterterrorism coordinator from 2011 to 2014, told the news site. POLITICO reviewed three drafts by the DHS, all of which warn that white supremacists are currently a greater threat than foreign terror groups. None of the drafts of the DHS’s State of the Homeland Threat Assessment 2020 obtained by POLITICO referred to threats posed by Antifa, despite the Trump administration referring to the left-wing, anti-fascist group as domestic terrorists.

via haaretz: White Supremacists Pose Greatest Threat to U.S. Security, Homeland Security Draft Report Says

Historiker sieht Parallelen zur Weimarer Republik: „Das Feindbild richtete sich gegen das System“

Der Historiker Florian Huber sieht Parallelen zwischen dem heutigen Rechtsterrorismus und demjenigen vor 100 Jahren in der Weimarer Republik. Im Deutschlandfunk (audio-link) verwies er auf die Erfahrungen nach dem 1. Weltkrieg. Damals hätten viele Menschen das Gefühl gehabt, verraten worden zu sein und versucht, sich „ihre Heimat zurückholen“. Gemeinsamkeiten sieht Huber auch im damaligen und heutigen Feindbild. „Dieses richtete sich ganz klar gegen das System der Demokratie und deren Vertreter – genau wie heute“, betonte Huber. Ähnlichkeiten macht der Historiker zudem in der Denkweise und Sprache von Rechtsextremisten aus. Als Beispiel nannte er Begriffe wie „Volksverräter“, „Lügenpresse“ und „Systempolitiker“. „Das gab es alles schon vor 100 Jahren“, hob Huber hervor. Zugleich verwies er auf ähnliche Organisationsstrukturen. Damals wie heute gab es seiner Einschätzung nach ein „großes weit verzweigtes Netzwerk von Gleichgesinnten“.

via deutschlandfunk: Historiker sieht Parallelen zur Weimarer Republik: „Das Feindbild richtete sich gegen das System“

Rechtsextreme #GruppeS. – #Polizeimitarbeiter stärker in #Terrorgruppe involviert

Gut sechs Wochen nach der Festnahme eines Polizeimitarbeiters in Hamm werden weitere Vorwürfe gegen den Mann laut. Wie der Rechercheverbund von WDR und Süddeutscher Zeitung herausfand, könnte der Verwaltungsbeamte, der die rechtsterroristischen Vereinigung „Gruppe S.“ unterstützt haben soll, dienstliche Erkenntnisse der Behörde über die Reichsbürgerszene gesammelt haben. Außerdem soll er sich mit gleichgesinnten Kollegen vernetzt haben. Durch die Ermittlungen gegen ihn stehen nun auch zwei weitere Mitarbeiter der Polizei Hamm unter Rechtsextremismusverdacht. Das nordrhein-westfälische Landesinnenministerium kritisiert, dass die Dienststelle den Mann trotz Hinweisen nicht genauer überprüft habe. Schon lange vor seiner Festnahme soll der Beamte mit Reichsbürger-Aufklebern an seinem Auto und einem Thor-Steinar-Pullover aufgefallen sein.

via deutschlandfunk: Rechtsextreme Gruppe S.Polizeimitarbeiter stärker in Terrorgruppe involviert

siehe auch: Mit der Dienstwaffe gegen “Gesindel”. Mutmaßliche rechte Terrorzelle – Festgenommene beim BGH. Man müsse Terroranschläge verüben – mit möglichst vielen Toten, postete Thorsten W. im Netz. Jahrelang durfte der Polizist in NRW offen seine rechtsextreme Gesinnung zeigen. Ein Hakenkreuz im Sonnenuntergang, SS-Runen und Totenköpfe. Wenn Thorsten W. diese Bilder in die Chatgruppe stellte, kommentierte sein Gesprächspartner begeistert: Dies seien schöne Fotos oder seine “Lieblingsrunen”. Die Männer begrüßten sich mit “Heil” oder Hakenkreuz-Emojis, und sie tauschten sich darüber aus, wo man “sicher und ohne beobachtet zu werden” Bettwäsche mit Nazisymbolen bestellen könne. Untereinander machten die Männer keinen Hehl aus ihrer Gesinnung. Sie waren Freunde, aber auch Kollegen: Beide arbeiteten im Polizeipräsidium Hamm. Thorsten W. als Beamter in der Verwaltung, der andere als Polizeihauptkommissar. Teilweise war auch noch ein dritter Kollege in ihren Chats dabei, ein Angestellter, ebenso wie W., im Verkehrskommissariat. Über Jahre schickten sie sich rassistische Sprüche und NS-Propaganda. Sie witzelten beiläufig darüber, Ausländer erschießen zu wollen. Thorsten W. sitzt seit Februar in Untersuchungshaft. Nicht etwa, weil seine Einstellung im Polizeipräsidium Hamm konsequent verfolgt wurde, sondern weil die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe im Zuge der Ermittlungen gegen die sogenannte “Gruppe S.” auf den Beamten aufmerksam geworden war. Die mutmaßlich rechtsterroristische Vereinigung soll Anschläge auf Politiker und Moscheen geplant haben, Thorsten W. gilt als Unterstützer. Er soll zugesagt haben, der Gruppe finanziell helfen zu wollen. Außerdem soll er bei einem Treffen der Gruppe eine Pistole bestellt haben. Sein Verteidiger wollte sich auf Anfrage nicht zu den Vorwürfen äußern. (…) Sein Büro in der Polizeiwache Bockum-Hövel wurde erst durchsucht, als W. bereits unter Terrorverdacht stand. Nach Informationen von SZ und WDR fanden die Ermittler dort Stapel der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuften Zeitung Unabhängige Nachrichten. Auf dem Schreibtisch stand eine Tasse der rechten Zeitung Junge Freiheit, unter der Schreibtischauflage fanden sie einen Thor-Steinar-Katalog. Thorsten W. teilte sich das Büro mit einer anderen Person.

siehe auch: Gründung der “Gruppe S” – mehr Baden-Württemberger dabei als bisher bekannt – #terror (03-2020). Beim Gründungstreffen der mutmaßlichen rechtsterroristischen “Gruppe S” waren deutlich mehr Württemberger anwesend als bisher bekannt. Das haben Recherchen des SWR ergeben. Zum Gründungstreffen der mutmaßlichen rechtsterroristischen “Gruppe S” Ende September kamen 15 Männer und eine Frau und damit deutlich mehr Personen als bisher bekannt. Das belegen Recherchen des SWR. Sieben Teilnehmer stammen aus dem östlichen Baden-Württemberg. Darunter sind Prepper (Personen, die sich hobbymäßig auf mögliche Katastrophen vorbereiten und Überlebenstraining im Wald absolvieren), aber auch unauffällige Familienväter. Sechs der Teilnehmer dieses ersten Treffens wurden Mitte Februar verhaftet. Darunter befinden sich vier der fünf Hauptbeschuldigten, denen der Generalbundesanwalt die Bildung einer terroristischen Vereinigung vorwirft. Bei dem fünften Hauptbeschuldigten handelt es sich um den Informanten der Polizei, der nicht festgenommen wurde. Auch er war bei dem Gründungstreffen dabei. Anders als bisher öffentlich bekannt, wurde offenbar schon auf diesem ersten Treffen von Anschlägen auf die Politiker Robert Habeck (Grüne) und Anton Hofreiter (Grüne) gesprochen, sowie auf Moscheen.

Die gefährlichen Lügen des #QAnon – Ein #Verschwörungsglaube geht um die Welt – #terror #covidioten

Das FBI warnt vor ihm. Und auch beim versuchten Reichstagssturm in Berlin spielte Q eine Rolle. Warum ein anonymer Hetzer so erfolgreich ist. Am Mittwoch vergangener Woche meldete sich „Q“ mit Botschaft Nummer 4627. Darin stellte er fest, das Emblem des Nominierungsparteitags der US-Demokraten gleiche einem Pentagramm. Dies sei ein klares Zeichen dafür, dass die Demokraten den Satan verehren: „Eine Partei löscht Gott aus.“ Manchmal verbreitet Q mehrere Posts direkt hintereinander, manchmal schweigt er tagelang. Das hat strategische Gründe, glauben seine Anhänger. Oder wie Q es selbst formulierte, Ende Juli in seiner Botschaft Nummer 4618: „Verwechsle Schweigen nicht mit Untätigkeit.“ Hinter dem Pseudonym, heißt es unter seinen Fans, verstecke sich ein hochrangiger US-Beamter, der über die oberste Sicherheitsfreigabe verfüge und deshalb jede Menge Geheimnisse kenne. Weil seine Identität unbekannt ist, nennen sie ihn auch „QAnon“, Anon wie anonym. In seinen Botschaften berichtet er von einem apokalyptischen Kampf, der sich im Verborgenen zutrage. Auf der einen Seite stünden finstere Mächte, die das Volk knechteten und sich seit langem im Staatsapparat eingerichtet hätten: Satanisten, Pädophile und Juden. Auf der anderen Seite stehe US-Präsident Donald Trump, der im Weißen Haus aufräumen und die kriminellen Eliten zur Strecke bringen wolle. Für Q-Gläubige ist Trump der Erlöser. Der Verschwörungsmythos hat sich in den USA in nur drei Jahren so rasant ausgebreitet, dass Beobachter von einer „neuen Religion“ sprechen – der ersten, die im Internet entstand. Sie hat auch schon zu Gewalttaten geführt, weil Anhänger eigenhändig in den bewaffneten Kampf gegen vermeintliche Eliten zogen. Im Juli erklärte das FBI die Bewegung zur „Gefährdung der Nationalen Sicherheit“. Auch in Deutschland ist der Glaube inzwischen populär, gerade unter Corona-Skeptikern. Bei Kundgebungen der „Querdenken“-Bewegung geben sich viele Demonstranten als Q-Anhänger zu erkennen, tragen den Buchstaben auf Schildern, T-Shirts, Ansteckern im Haar.

via tagesspiegel: Die gefährlichen Lügen des QAnon Ein Verschwörungsglaube geht um die Welt

Alleged White Supremacist Sentenced For Child Porn After Leaving Unlocked Phone On RTD Bus

A 30-year-old Boulder man who left his unlocked cell phone on a public bus was sentenced Friday in Denver federal court to 15 1/2 years in prison for possession of child pornography. Wesley David Gilreath will have 10 years of supervised release following his prison term. Gilreath’s Apple iPhone contained approximately 12,000 photos and 200 videos of “violent” child pornography, according to federal prosecutors. As described in case documents, Regional Transportation District employees found a cell phone while they were cleaning buses at RTD’s Boulder terminal on May 31, 2019. In an attempt to discover the phone’s owner, the employees found the device was unlocked and immediately encountered images of child pornography. One of the employees was a former employee of Child Protective Services. The phone was turned in to Boulder Police Department detectives and eventually the Federal Bureau of Investigations. Gilreath was arrested less than a month later. The FBI found thousands of additional photos and videos on a thumb drive and second phone inside Gilreath’s south Boulder apartment. Agents also found a full-size Nazi flag, two black and white flags bearing symbols associated with white supremacy, and several books — titles among them including “National Anarchism,” “American Terrorist: Timothy McVeigh and the Oklahoma City Bombing,” and “In Bad Company: America’s Terrorist Underground.” Also found in the apartment were hand-written notes bearing names and addresses of 15 mosques, synagogues, and other religious centers within 35 miles of his residence. Prosecutors provided evidence that Gilreath had posted online “hunting guides” targeting members of those religious groups.

via denver cbslocal: Alleged White Supremacist Sentenced For Child Porn After Leaving Unlocked Phone On RTD Bus

Polizei erschießt Antifa-Aktivisten bei versuchter Festnahme

Der Mann soll bei den Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt einen Rechtsradikalen getötet haben. In einem Interview wenige Stunden vor seinem Tod sagte er, es habe sich um Notwehr gehandelt. Michael Forest Reinoehl, ein mutmaßlicher Tatverdächtiger im Fall der Erschießung eines Rechtsradikalen in Portland, Oregon, ist tot. Mehreren US-Medienberichten zufolge wurde er am Donnerstag (Ortszeit) beim Versuch der Polizei, ihn festzunehmen, getötet. Der New York Times zufolge versuchte der 48-Jährige, vor der Polizei zu fliehen, woraufhin diese ihn erschoss. (…) In der Nacht zum Sonntag wurde der Rechtsradikale Aaron Danielson in der Innenstadt erschossen, der ein Anhänger von US-Präsident Donald Trumps gewesen sein soll. Als Verdächtiger in dem Fall galt Michael Forest Reinoehl, der sich selbst als Antifa bezeichnete und ebenfalls bei den Protesten gegen rassistische Polizeigewalt auf die Straße ging. In einem Interview mit Vice, das wenige Stunden vor Reinoehls Tod erschien, erklärte dieser, er habe in Notwehr gehandelt. “Ich hatte keine Wahl. Ich meine, ich hatte eine Wahl. Ich hätte dasitzen können und zuschauen, wie eine Person of Color erstochen wird, mit der ich befreundet bin. Aber das habe ich nicht”, so Reinoehl. (…) “Als sie versuchten, ihn festzunehmen, gab es Schüsse”, führte Brady aus. Vier Beamte hätten abgedrückt. Sein Büro habe gehört, dass der Verdächtige eine Waffe mitgeführt habe, aber ob diese existiere und abgefeuert wurde, sei noch unklar.

via sz: Polizei erschießt Antifa-Aktivisten bei versuchter Festnahme

siehe auch: Man Linked to Killing at a Portland Protest Says He Acted in Self-Defense. “I could have sat there and watched them kill a friend of mine of color. But I wasn’t going to do that.” Ever since a member of the right-wing “Patriot Prayer” group was shot and killed during a violent rally in downtown Portland August 29, the police investigation has reportedly focused on 48-year-old Michael Forest Reinoehl, an Army veteran and father of two who has provided what he called “security” at Black Lives Matter protests (…) Reindoehl stressed that people participating in the pro-Trump caravan were heavily armed in those trucks, and that they carried “not just paintball guns,” as reported in the press. He found himself in a confrontation with a man who he says threatened him and another protester with a knife. “Had I stepped forward, he would have maced or stabbed me,” Reinoehl said. Bystander video from multiple angles show a man who resembles Reinoehl and appears to have the same neck tattoo fire two shots at Danielson and then walk away. “I was confident that I did not hit anyone innocent and I made my exit,” he said. Since the shooting, Reinoehl said he’s gone into hiding, and moved his children to a safe place after shots were fired into his house just hours after the incident. “They’re out hunting me,” he said. “There’s nightly posts of the hunt and where they’re going to be hunting. They made a post saying the deer are going to feel lucky this year because it’s open season on Michael right now.” He had not turned himself in, he said, because he believed right-wing protesters were collaborating with police, who will not protect him or his family. He said at the time of the confrontation and the shooting, there were no police present to help. “There was definitely nobody in sight, no police officer, nobody at all that could intervene. It was a free-for-all. And the police were letting it happen,” he said.

Two Self-Described “Boogaloo Bois” Charged with Attempting to Provide Material Support to Hamas – #terror

The Justice Department today announced a federal criminal complaint charging Michael Robert Solomon, 30, and Benjamin Ryan Teeter, 22, with conspiring and attempting to provide material support to a designated foreign terrorist organization (Hamas). Solomon and Teeter, who were taken into custody yesterday evening, made their initial appearances earlier today before Magistrate Judge Tony N. Leung in U.S. District Court in Minneapolis, Minnesota. The defendants were ordered to remain in custody pending a formal detention hearing, which is scheduled for Wednesday, Sept. 9, 2020. “This case can only be understood as a disturbing example of the old adage, ‘The enemy of your enemy is your friend,’” said Assistant Attorney General John C. Demers for the National Security Division. “As alleged in the complaint, these defendants sought to use violence against the police, other government officials and government property as part of their desire to overthrow the government. While planning these activities, the defendants met individuals whom they believed to be members of the foreign terrorist group Hamas. Thinking that they shared the same desire to harm the United States, they sought to join forces and provide support, including in the form of weapons accessories, to Hamas. They failed. No matter what witch’s brew of ideological motivations inspire those who seek to engage in terrorist activity and harm our country and our fellow citizens, the National Security Division is committed to identifying and holding them accountable. I want to thank the agents, analysts, and prosecutors who are responsible for this case and ensuring that these defendants could not carry out their deadly plans.”
“Michael Solomon and Benjamin Teeter proclaim themselves to be members of the Boogaloo Bois, a group that espouses a violent ideology and an objective to overthrow the government. The defendants believed their anti-U.S. government views aligned with those of Hamas, a foreign terrorist organization, and actively developed plans to carry out violence in Minnesota and elsewhere,” said U.S. Attorney Erica H. MacDonald. “Whenever extremist ideologies, regardless of their roots, move into the realm of violence, the FBI and its Joint Terrorism Task Force stands at the ready to prevent potentially deadly and destructive plots.” (…) According to the allegations in the criminal complaint and law enforcement affidavit, in late May of 2020, the FBI initiated an investigation into Solomon and Teeter, two members of the “Boogaloo Bois,” and a sub-group called the “Boojahideen.” The Boogaloo Bois are a loosely- connected group of individuals who espouse violent anti-government sentiments. The term “Boogaloo” itself references a supposedly impending second civil war in the United States and is associated with violent uprisings against the government.

via justice.gov: Two Self-Described “Boogaloo Bois” Charged with Attempting to Provide Material Support to Hamas