Auf 4Chan wird zusätzlich eine Sammlung von geleakten Windows- und Xbox-Quellcodes verbreitet. Durch einen Leak wurde der Quellcode des 19 Jahre alten Microsoft Betriebssystems Windows XP erstmals im Internet enthüllt. Die Legitimität des Quellcodes ist aufgrund seiner dubiosen Quelle umstritten, wie The Verge berichtet schätzen Experten den veröffentlicht Code jedoch als echt ein. Verbreitet wurden die Leaks auf dem Imageboard der Plattform 4Chan. Die Postings verlinkten Archive, die neben dem Quellcode von Windows XP auch jene des Windows Server 2003, Windows NT 3.5 und der Xbox beinhalteten. Diese Codes sind bereits in der Vergangenheit im Internet aufgetaucht. Eines der Archive soll bizarrer Weise auch eine Sammlung von Verschwörungsvideos über Microsoft Gründer Bill Gates beinhalten. Wie viel des Windows XP-Quellcodes nun veröffentlicht wurde, ist noch unklar. Ein Windows-Experte konnte jedoch bereits die Root-Signaturschlüssel für das Benutzerzertifikat von Microsofts Netmeeting im Quellcode ausfindig machen.
That leak is already turning up some interesting stuff, like the NetMeeting user certificate root signing keys. pic.twitter.com/yAv7shpJXA
— Graham Sutherland (Polynomial^DSS) ➡️ chaos.social (@gsuberland) September 25, 2020
BTW:
In den Aufzügen des #BER läuft übrigens die auf Windows XP basierende Version von Windows Embedded Standard. Der direkte Nachfolger kam 2009 auf den Markt. Wenn ich es richtig ergoogelt habe, endete der Support endgültig im April 2019. #BERTestenpic.twitter.com/CeT0S2UMSR
Am Samstag demonstrieren wieder Corona-Leugner in Wien. Vorn mit dabei sind Neonazis und Verschwörungstheoretiker. Berühmt wurden die Wiener Anti-Corona-Demos ausgerechnet am 5. September mit einer Aktion, die nichts mit dem Virus zu tun hatte: Eine Regenbogenfahne wurde von Demo-Organisatorin Jennifer Klauninger konfisziert und unter tosendem Applaus auf der Bühne zerrissen. 3000 Menschen versammelten sich am nächsten Abend, um ihre Abscheu gegen die homophobe Tat zu zeigen. Ist die Anti-Corona-Szene also ein Milieu von Schwulenhassern? Mitnichten, schwören deren “bekannte” Gesichter. Man möge doch einmal genau schauen: Die Regenbogenfahne wäre ja gar keine echte gewesen, sondern hätte in der Mitte des Regenbogens ein doppelt gerahmtes Herz gehabt. Und dieses Symbol müsste doch jeder kennen: Es stehe glasklar für Pädophilie. Für den Großteil der Menschheit steht es aber tatsächlich einfach für ein Herz auf einer Regenbogenfahne. Willkommen in der Welt von Qanon, einem bizarren und doch sehr gefährlichen Wunderland voller Verschwörungsmythen, die sich aus den Tiefen des Internets bis in die US-Politik ausgebreitet haben. Ihre Anhänger scheuen nicht davor zurück, ihren Gegnern, die fast immer aus dem links-liberalen Spektrum stammen, abscheuliche Straftaten umzuhängen, nämlich das Foltern und Töten von Kindern. Kryptische Botschaften Heilsfigur Q soll ein hochrangiger Geheimdienstmitarbeiter sein, der im Netz kryptische Botschaften über eine angebliche Verschwörung von Pädophilen hinterlässt. Die Techgurus aus dem Silicon Valley, Hollywood-Stars, US-Demokraten: Sie alle sollen Kinder missbrauchen, um aus deren Blut ein Elixier – Adrenochrom, eine Vorstufe von Adrenalin – zu lukrieren, das für Anti-Aging-Kosmetik oder Aufputschmittel verwendet wird. So weit, so wahnsinnig. Es wird aber noch schräger. Denn der Retter der Welt, der die Pläne der bösen Eliteverschwörung durchkreuzen will, sitzt selbst an der Spitze der Macht: Es ist laut Anhängern des Mythos US-Präsident Donald Trump. (…) Dieses Milieu an sich ist stark durchmischt: Da gibt es grantige Gastronomen und verzweifelte Arbeitslose ebenso wie “Querdenker” und Anhänger alternativer Medizin. Ganz vorn dabei auch Neonazis, die immer schnell zu motivieren sind, wenn sich gesellschaftlicher Protest rechts der Mitte formiert. So auch bei den Anti-Corona-Demos: Gesichtet wurde dort bisher etwa der mehrfach verurteilte Neonazi Gottfried Küssel. Lucas Tuma, einst bei Küssels “Ferialverbindung Reich”, trat als Redner auf. “Reich” wurde 2011, in dem Jahr, in dem Küssel wegen der Neonazi-Homepage Alpen-Donau-Info verurteilt wurden, aufgelöst. Danach wurde Tuma in der Ferialverbindung “Imperia 8” aktiv. Wie die Seite stopptdierechten.at schreibt, steht er dort mit dem Titel “Imperator” im Vereinsregisterauszug. Ein Verein, der hinter den den Demos in Österreich steht, ist Iuvalex, in dem Tuma ebenfalls mitmischt. Der Gründer des Vereins ist auch kein Unbekannter: Es handelt sich um den ehemaligen Anwalt Harald A. Schmidt. Nicht um den einstigen Late-Night-Talker und auch nicht um den gleichnamigen emeritierten Anwalt Harald Schmidt. Harald A. Schmidt ist Spross einer FPÖ-Familie und war in den 1970ern in der Neonaziszene und im Ring Freiheitlicher Jugend aktiv. Bekannt wurde er 1997 im Prozess um die “Schwarze Witwe” Elfriede Blauensteiner als jener Mann, der die Testamente der verstorbenen Ehemänner Blauensteiners “betreute”. 2011 stand er vor Gericht, weil er sich im Forum von Küssels Alpen-Donau-Info tummelte – nicht ohne antisemitische Postings zu hinterlassen. Judenfeindlichkeit spielt auch im Anti-Corona-Milieu eine Rolle.
Im Fall der rechtsextremen Umtriebe bei der Essener Polizei wächst der Druck auf Polizeipräsident Richter. Aus der SPD-Fraktion wird seine Abberufung gefordert. Doch Innenminister Reul hält zu Richter. Erste Stimmen in der SPD-Fraktion im Landtag fordern die Absetzung des in die Kritik geratenen Essener Polizeipräsidenten Frank Richter. Innenminister Herbert Reul (CDU) wäre gut beraten, eine Personalentscheidung zu treffen, die zu einem “Neuanfang” bei der Polizei in Essen führe, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel dem WDR. Richter sei als Polizeipräsident “nicht zu halten”, so der Politiker aus dem Ruhrgebiet. (…) Polizeipräsident Richter steht als Behördenleiter wegen mutmaßlich rechtsextremistischen Chatgruppen rund um die Essener Polizei und eine Polizeiwache in Mülheim an der Ruhr in der Kritik. Erst am Donnerstag sei ein weiterer Beamter des Polizeipräsidiums Essen vom Dienst suspendiert worden. Hinzu kommen neue Vorwürfe wegen einer Essener Polizei-Broschüre zum Thema Clans. Die Kriminologin Dorothee Dienstbühl hatte sie im Auftrag des Polizeipräsidiums Essens verfasst und steht mit Richter gemeinsam im Vorwort. In dem 20-seitigem Heft heißt es, dass sich Clans immmer im Krieg befänden, Frauen in den Familien nicht nach “(beruflicher) Selbstverwirklichung” strebten, sondern “den Luxus der Familien stärker” auslebten. Verweise auf Studien gibt es für die Aussagen in der Broschüre nicht, über die zuerst die “Welt” berichtet hatte. Nach WDR-Informationen stand das Heft auch zum Download über den Server des Landeskriminalamtes zur Verfügung.
Far-right enthusiasts with an interest in terrorism are increasingly organising themselves in “divisions” online – from the “Atomwaffen Division” in the USA to the “Sonnenkrieg Division” in the UK. These international networks also have members in Germany: On February 5, 2020, a 22-year-old man was arrested in the Bavarian district of Cham and is alleged to have played a leading role in the German cell of the “Feuerkrieg Division”. But what is the “Feuerkrieg Division”? In November 2019, attention first turned to the international network of far-right “divisions” in Germany after threats were sent via email signed by the “Atomwaffen Division (AWD)”, although the language used in the email suggested it originated from an already-known far-right troll group. These groups consist primarily of young, internet-adept, and internationally organised “white supremacist” far-right extremists who seek to bring about the collapse of democracy through terror. Their language and imagery are brutal, their style is bloodthirsty and security forces are increasingly recognising the very real threat these online Nazis pose. On February 24, 2020 in Great Britain, the “Sonnenkrieg Division” (the British group uses on a German name, which translates to “Sun War Division”) was listed as a terrorist organisation and banned. This division was founded in October of 2018, following the example of the American far-right terrorist group “Atomwaffen Division” (which translates to “Nuclear Weapon Division”). The members planned, among other things, an assassination attempt on Prince Harry and on policemen. In June of 2019, two members, 18 and 19 years old, were arrested
siehe auch La Feuerkrieg Division va compartir un text dels neonazis detinguts a La Pobla de Cérvoles. Es tracta d’un dels principals grups del neonazisme armat internacional. Els dos homes detinguts a La Pobla de Cérvoles i El Campello, amb base al primer lloc, difonien proclames de “guerra racial” a través de canals de Telegram i un manifest difós a la Burbuja.info i Forocoches. La detenció aquest dimarts dels dos neonazis que feien apologia del terrorisme amb motius supremacistes blancs no correspon a un fet aïllat. Els dos homes, d’una trentena d’anys, investigats pels Mossos d’Esquadra i la Guàrdia Civil, formen part d’una xarxa d’extrema dreta que experimenta un creixement important a nivell mundial els darrers anys. Com és habitual en aquests cercles, feien difusió de les seves idees a través de fòrums en línia i canals de Telegram. Segons els Mossos, gestionaven dos canals de Telegram públics i dos de privats. Un d’ells, tal com ha avançat El País i ha pogut confirmar aquest mitjà, era l’anomenat Iron Pills. Aquest fet obre la porta a establir una connexió amb el terrorisme neonazi internacional. La Feuerkrieg Division, una de les xarxes paramilitars d’extrema dreta més actives, va compartir al seu Telegram una publicació d’Iron Pills el gener de 2020. En aquesta publicació s’hi podien llegir proclames com “hem de formar comunitats blanques, tenir fills, viure austerament a la natura, però sobretot preparar-nos per l’inici de les guerres racials”; “siguin les guerres racials la gran causa de la nostra vida” o “que es fotin els jueus i tots els traïdors. La raça blanca lluitarà com mai abans lluità”.
White supremacist gang member killed in shooting, SLO County sheriff says San Luis Obispo County Sheriff Ian Parkinson speaks to the press after deputies shot and killed a white supremacist gang member who ambushed deputies and injured one on Thursday, Sept. 24, 2020, in Templeton. San Luis Obispo County Sheriff Ian Parkinson on Friday identified the white supremacist gang member killed in a Thursday shootout with deputies as Christopher Straub of Templeton. Straub, 38, was killed after he fled a pedestrian traffic stop in Templeton and ambushed two deputies, injuring one. The Sheriff’s Office had waited to identify him until his next of kin were notified of his death. Straub had been a repeat offender with 28 bookings in California jails and at least two prison sentences, Parkinson said at a news conference on Friday. He had an outstanding felony warrant and a history of multiple weapons charges, and the Sheriff’s Office gang task force had been investigating the known white supremacist gang member for illegal firearm manufacturing, Parkinson said. “He was known by us, he was wanted by us and he was considered armed and dangerous,” Parkinson said at a Thursday news conference.
ALERT: On scene of the officer involved shooting in Templeton which occurred this morning. A Sheriff’s Deputy was wounded and transported to the hospital. Suspect is deceased. This is an active situation. Please stay away from the area. pic.twitter.com/lNkBbe56gO
Eine ProSieben-Doku gibt am Montag Einblicke in die rechte Szene. Ein angeblicher AfD-Funktionär spricht davon, Migranten zu „vergasen“. Welcher AfD-Funktionär will „alle Migranten“ erschießen oder vergasen? Diese Frage werden sich Zuschauer stellen, die das neue ProSieben-Spezial „Rechts. Deutsch. Radikal.“ gesehen haben, das der Sender am Montagabend um 20.15 Uhr ausstrahlen will. Reporter Thilo Mischke hat sich für die TV-Doku 18 Monate lang in die rechte Szene begeben. Er ist nicht undercover, sondern mit offenem Visier unterwegs. Daher sind seine Enthüllungen bis auf Ausnahmen keine verbotenen Schlüssellochblicke. Es sind Eindrücke unter anderem von Rechtsrock-Konzerten in Thüringen und Pegida-Versammlungen in Dresden. Die Brisanz der Reportage entsteht daraus, wie offen die Gesprächspartner des Reporters sich vor der Kamera mit rechtsextremen Gedankengut identifizieren. (…) Ein Höhepunkt der Doku ist das Gespräch mit der ehemals rechten Szene-Youtuberin Lisa Licentia. Zehntausenden Followern lieferte sie auf ihrem Youtube-Kanal Stichworte für Fremdenhass. Doch sie hat den Hass ihrer Zielgruppe unterschätzt und gesteht in der Doku unter Tränen, dass sie zum Spielball der Rechten geworden ist und selbst mit Hass und Drohungen überzogen wird. Die junge Frau befindet sich mittlerweile in einem Aussteigerprogramm. Die brisanteste Stelle der Doku von ProSieben ist ein verdecktes Gespräch zwischen Youtuberin Lisa Licentia und einem angeblichen AfD-Funktionär in einer Berliner Bar. ProSieben zeigt den Mann nicht und lüftet auch nicht das Geheimnis um dessen Identität. Der Sender spielt aber schockierende Textpassagen des Gesprächs als Untertitel ein. Die Youtuberin sagt zu ihm: „Vor allem klingt das so, als ob es in deinem Interesse wäre, dass noch mal mehr Migranten kommen…“ Darauf antwortet der AfD-Mann laut Pro Sieben: „Ja. Weil dann geht es der AfD besser. Wir können die nachher immer noch alle erschießen. Das ist überhaupt kein Thema. Oder vergasen, oder wie du willst. Mir egal! Aber jetzt, wo die Grenzen immer noch offen sind, müssen wir schon dafür sorgen, solange die AfD noch ein bisschen instabil ist und ein paar Idioten antisemitisch rumlaufen, müssen wir dafür sorgen, dass es Deutschland schlecht geht.“
Ein Leipziger Polizist ist mit sofortiger Wirkung zwangsbeurlaubt worden. Er steht im Verdacht, sich in einer Chatgruppe rechtsextremistisch und rassistisch geäußert zu haben. Der Hinweis kam vom Landeskriminalamt in Baden-Württemberg. Gegen einen Leipziger Polizisten wird wegen rechtsextremistischer und rassistischer Äußerungen in einem Chat ermittelt. Der Beamte sei am Freitag mit sofortiger Wirkung von den Dienstgeschäften ausgeschlossen worden, teilte die Polizei mit. Es bestehe ein “dringender Verdacht”. Die Polizeidirektion sei am Donnerstag vom Landeskriminalamt in Baden-Württemberg über Erkenntnisse aus dem Chatverlauf informiert worden. Nähere Angaben zu dem Beamten machte die Polizei nicht. (…) Der Polizeivollzugsbeamte müsse nun mit strafrechtlichen und disziplinarischen Konsequenzen rechnen. Die “Soko Rex” des Landeskriminalamtes habe die Ermittlungen übernommen.
siehe auch: Polizist nach rechtsextremen Äußerungen vom Dienst suspendiert. In Leipzig wird gegen einen Polizisten wegen rechtsextremer und rassistischer Äußerungen in einem Chat ermittelt. Polizeipräsident Torsten Schultze zeigte sich enttäuscht. In Leipzig wurde am Freitag ein Beamter mit sofortiger Wirkung vom Dienst ausgeschlossen. Er soll sich in einem Chat rechtsextrem und rassistisch geäußert haben, wie die Polizei mitteilte. Es bestehe ein “dringender Verdacht”.
Von unbekannt – <a rel=”nofollow” class=”external free” href=”http://www.polizei.sachsen.de/zentral/dokumente/downloads/downloads_ohne_konvert/Polizei_Broschur_2006_2.pdf”>http://www.polizei.sachsen.de/zentral/dokumente/downloads/downloads_ohne_konvert/Polizei_Broschur_2006_2.pdf</a>, Logo, Link