Adenauer-Bus-Affäre:  Sächsische Polizei in Erklärungsnot – #polizeiproblem

Die Beschlagnahme des bundesweit bekannten Adenauer-Busses entwickelt sich zum Skandal für die Polizei in Sachsen. Um den Protestbus aus dem Verkehr zu ziehen, umging die Polizei offenbar rechtsstaatliche Verfahren. Der Protestbus „Adenauer SRP+“ war am 20. September auf dem Weg ins sächsische Döbeln. Dort sollte er als Lautsprecherwagen den Christopher Street Day unterstützen. Die Pride Parade in der Kreisstadt stand im Fokus von rechtsextremen Protesten, weswegen auch Initiativen von außerhalb zur Unterstützung der Demonstrierenden mobilisierten. Doch der Adenauer-Bus kam nie an. Die Polizei stoppte das Fahrzeug der Aktionskünstler vom Zentrum für politische Schönheit (ZPS), bevor es an der Demonstration teilnehmen konnte. Wegen angeblicher Sicherheitsmängel wurde der Bus an diesem Samstag aus dem Verkehr gezogen und gegen den Willen der Aktionskünstler beschlagnahmt. Doch mittlerweile scheint sich zu erhärten: Um den Protestbus der Gruppe zu beschlagnahmen, hat die sächsische Polizei offenbar zwar eine Richterin gefragt, dann aber ein Nein übergangen und den Bus dennoch nicht weiterfahren lassen. Zugleich umging die Polizei den offiziellen Dienstweg und die eigentlich zuständige Behörde. Nach außen hin behauptete die Polizei in einer Mitteilung an die Presse, eine „richterliche Bestätigung“ eingeholt zu haben. Nach der Beschlagnahme ließ die Polizei den berühmten Adenauer-Bus zweimal von der Prüfgesellschaft Dekra in Chemnitz technisch untersuchen. Einblicke in die mehr als 150-seitige Ermittlungsakte sowie das Dekra-Kurzgutachten, die netzpolitik.org nehmen konnte, werfen viele Fragen zum polizeilichen Vorgehen auf. Laut den Ermittlungsakten gab es vor der Beschlagnahme mehrfach Telefongespräche zwischen der Polizei und der zuständigen Bereitschaftsrichterin beim Landgericht Chemnitz. Streng genommen war sie „im Eildienst quasi als Untersuchungsrichterin des Amtsgerichts“ Döbeln tätig, betont eine Sprecherin des LG Chemnitz. Die Polizei wollte sich von ihr die Beschlagnahme genehmigen lassen. So sieht es das rechtsstaatliche Vorgehen vor, wenn nicht gerade Gefahr im Verzug ist. Doch hier blieb offenbar Zeit, das Gericht zu kontaktieren und mehrfach zu telefonieren. Doch die Richterin verneinte die Beschlagnahme. Ob eine Gefahr von dem Fahrzeug ausgehe, könne sie aus der Ferne nicht beurteilen, dies sollen die Beamten vor Ort entscheiden. Dies geht aus einer E-Mail der Richterin vom 2. Oktober hervor, die netzpolitik.org vorliegt. Gleich darauf heißt es jedoch, sie sei mit dem entsprechenden Polizeibeamten so verblieben, dass er die Frage rund um die Beschlagnahme am folgenden Montag dem zuständigen Ermittlungsrichter in Döbeln vorlegen solle. In einem nicht unterschriebenen Aktenvermerk der Polizei vom 20. September heißt es hingegen, die entsprechende Richterin habe die Maßnahme bestätigt. Der leitende Polizeihauptkommissar stellte den Sachverhalt gegenüber dem Amtsgericht Döbeln in einem Fax einen Tag später ähnlich dar. Tatsächlich findet sich in den Akten ein Eintrag, der sich als mündlich gegebenenes Einverständnis der Richterin interpretieren lässt, allerdings sonstigen Aussagen wie jener aus der E-Mail widerspricht. War hier also Gefahr im Verzug oder nicht? Im ordentlichen Beschluss vom Montag nach den Geschehnissen bejaht dies der zuständige Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Döbeln. Aber ein Kontakt zur Bereitschaftsrichterin war in diesem Fall offenbar möglich und hat sogar stattgefunden. Damit erlischt die „Eilkompetenz“ der Behörden, wenn keine neuen Umstände dazukommen. Dann wäre es keine Gefahr im Verzug mehr. Falls es aber keine Gefahr im Verzug gab, wäre das Vorgehen der Polizei rechtswidrig gewesen. Sie muss sich dann nach der Entscheidung des Gerichts richten. Und zuvor hatte die Richterin die Beschlagnahme ja „verneint“. Dazu gibt es höchstrichterliche Rechtsprechung, unter anderem vom Bundesverfassungsgericht und dem Bundesgerichtshof. (…) Doch nicht nur hier ist das Vorgehen fragwürdig: Der handelnde Polizist Ringo S. stellte den Antrag auf Beschlagnahme beim Amtsgericht in Döbeln in seiner Funktion als Polizeihauptkommissar der Polizeidirektion Chemnitz. Verfahrensherrin in so einem Fall ist aber normalerweise die Bußgeldstelle des Landratsamtes Mittelsachsen. Hätte alles seinen ordnungsgemäßen Gang genommen, hätte sie den Antrag auf Beschlagnahme einleiten müssen. In einem Schreiben vom 2. Oktober an die Vorsitzende Richterin des Landgerichts Chemnitz schreibt der Polizeibeamte, die Umgehung des normalen Dienstweges sei dem Handlungsdruck der Situation geschuldet und ein bedauerliches Versehen. Er habe das Landratsamt von Samstag bis Montag nicht erreicht. Doch die zuständige Stelle im Landratsamt hatte laut einem Vermerk des Landgerichts Chemnitz mehr als eine Woche später, am 30. September, noch keinen Antrag und noch keine Akten zu Gesicht bekommen. Ein Sprecher des sächsischen Innenministeriums schreibt, in Abstimmung mit der Bußgeldstelle des Landratsamtes erfolge die Vorlage der Akte nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen. Dienstaufsichtsbeschwerde zurückgewiesen Konsequenzen hatte all das bislang nicht. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde wurde jüngst zurückgewiesen

via netzpolitik: Adenauer-Bus-Affäre:  Sächsische Polizei in Erklärungsnot

siehe auch: “ZENTRUM FÜR POLITISCHE SCHÖNHEIT” Streit um Protestbus: Hat Sachsens Polizei die Justiz übergangen? Die Beschlagnahmung eines Protestbusses der Künstlergruppe “Zentrum für Politische Schönheit” durch die sächsische Polizei Ende September hatte bundesweit für Empörung gesorgt. Nun wirft der Vorgang nach MDR-Recherchen auch Fragen zur Rechtsstaatlichkeit auf. Denn eine zentrale Frage ist unklar: Durfte die Polizei den Bus überhaupt beschlagnahmen? (…) Die Polizei Chemnitz hingegen bleibt auch auf mehrfache Nachfrage bei ihrer Version: “Wie bereits mitgeteilt, wurde am Kontrolltag die polizeiliche Beschlagnahme nach Rücksprache mit der Eildienstrichterin bestätigt”, antwortet eine Sprecherin auf MDR-Anfrage.  Ein Fall für das Gericht Kann beides gleichzeitig stimmen? Oder haben sich Beamte der Polizei Sachsen über ein Gericht hinweggesetzt? Fragen, über die – zumindest indirekt – nun auch das Landgericht Chemnitz entscheiden muss, denn es steht nicht weniger als die Frage im Raum, ob Sächsische Polizeibeamte Grundsätze des Rechtsstaats übergangen haben.   Zumindest in einem Punkt lautet die Antwort schon jetzt: Ja. Denn eigentlich wäre für die Bearbeitung eine ganz andere Behörde zuständig gewesen. Ordnungswidrigkeiten bearbeiten nicht Polizei und Gericht. Sondern: das Landratsamt. Das wurde in der Sache jedoch gar nicht hinzugezogen – ein Verstoß, den wenige Tage nach der Beschlagnahmung auch die Polizei selbst in einem Schreiben an das Landgericht einräumt und bedauert. Man habe am Wochenende dort niemanden erreichen können und konkreten Handlungsdruck in einer aufgeheizten Situation gehabt.  Jurist: Polizei hätte Entscheidung der Richterin nicht übergehen dürfen Für Dieter Müller, bis 2024 Professor für Verkehrsrecht mit Verkehrsstrafrecht an der Hochschule der Sächsischen Polizei, ist klar: Sollte die Richterin die Beschlagnahme tatsächlich abgelehnt haben, hätte der Bus nie beschlagnahmt werden dürfen.

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Nazi-Symbole auf Social Media – Razzia wegen Hasspostings – Polizei entdeckt Waffen in drei Saarbrücker Wohnungen

ie Polizei hat die Wohnungen von drei jungen Männern in Saarbrücken wegen des Verdachts auf Hasskriminalität im Internet durchsucht – und dabei zahlreiche laut Waffengesetz verbotene Gegenstände gefunden. 25.06.2025 , 12:34 Uhr 2 Minuten Lesezeit Foto: Daniel Vogl/dpa/Daniel Vogl Von Adrian Froschauer Online-Redakteur Die Polizei hat am Mittwochmorgen die Wohnungen von drei Männern im Regionalverband Saarbrücken wegen des Verdachts auf strafbare Hasspostings im Internet durchsucht. Die Durchsuchungen wurden „in den frühen Morgenstunden noch vor 8 Uhr“ durchgeführt, wie Polizeisprecher Jens Dewes erklärt. Ziel sei die Sicherung von Beweismaterial gewesen. Nun ermittle der Staatsschutz unter Leitung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken gegen die drei 19-Jährigen. Waffen und nationalsozialistische Symbole und Parolen Oberstaatsanwalt Thomas Schardt, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, erklärt auf Anfrage der Saarbrücker Zeitung, was genau den Männern vorgeworfen wird: Alle drei stehen im Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Auf der Plattform Snapchat sollen sie Fotos von möglicherweise scharfen Waffen veröffentlicht haben. Zwei der Verdächtigen wird auch das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger oder terroristischer Organisationen vorgeworfen. In mutmaßlich rechtsextremen Snapchat-Gruppen sollen sie etwa die Reichskriegsflagge, Abzeichen von SS-Einheiten sowie weitere Symbole und Parolen verschiedener nationalsozialistischer Organisationen gepostet haben. „Außerdem soll es zu einem Vorfall gekommen sein, bei dem einer der Beschuldigten an einer Saarbahnhaltestelle zwei ausländische Staatsbürger mit ausländerfeindlichen Bemerkungen beleidigt haben soll“, sagt Schardt.

via saarbrücker zeitung: Nazi-Symbole auf Social Media Razzia wegen Hasspostings – Polizei entdeckt Waffen in drei Saarbrücker Wohnungen

Kampf um Ansehen und gescheiterte Existenzen – Die rechtsextreme Gruppe hinter dem Busangriff in Italien

Drei junge Männer aus Rieti sitzen in Untersuchungshaft, nachdem sie den Mannschaftsbus eines gegnerischen Basketballteams verfolgt und mit Steinen attackiert haben sollen. Hinter der Tat steht eine rechtsextreme Ultra-Gruppierung, die in der mittelitalienischen Stadt um Anerkennung und Macht kämpfte. Manuel Fortuna, Alessandro Barberini und Kevin Pellecchia – diese drei Namen stehen im Zentrum der Ermittlungen nach dem gewalttätigen Übergriff auf den Bus des Basketballclubs Pistoia am vergangenen Sonntag. Was die Öffentlichkeit zunächst für einen eskalierenden Streit zwischen rivalisierenden Fangruppen hielt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Geschichte gescheiterter Existenzen und ihres verzweifelten Strebens nach Bedeutung. Noch vor einem Jahr nannte sich die Gruppe „Bravi Ragazzi“ – die guten Jungs. Sie unterstützten den Basketballverein Nuova Pallacanestro Contigliano, sammelten wöchentlich Lebensmittel für bedürftige Italiener in Rieti und präsentierten sich als sozial engagierte Jugendliche. Doch auf Facebook zitierten sie bereits den rumänischen Faschisten Corneliu Codreanu, und jedes Jahr am 7. Januar gedachten sie mit dem Ruf „Il Presente“ des neofaschistischen Anschlags von Acca Larentia aus dem Jahr 1978. Die Gruppe gründete die „Comunità la Roccaforte“ in Rieti – die Festungsgemeinde. Ihr Symbol: eine mittelalterliche Stadtmauer, Mauern, die es zu verteidigen gilt, notfalls mit nächtlichen Patrouillen durch die eigene Stadt. Chicco Costini, ehemaliger Stadtrat der rechtsnationalen Alleanza Nazionale in Rieti, kennt die drei Verhafteten gut. Er sah im Bestreben der Gruppe einen Versuch, in der eigenen Stadt Aufmerksamkeit zu erlangen und sich einen Namen zu machen.

via südtirolnews: Kampf um Ansehen und gescheiterte Existenzen Die rechtsextreme Gruppe hinter dem Busangriff in Italien

siehe auch: Roccaforte di Rieti, l’ultradestra e le sciarpe rubate ai rivali del basket: chi c’è dietro l’omicidio sul bus di Pistoia Le raccolte fondi per i poveri e il leader «Cicciottino». I fermati per l’omicidio sul bus del Pistoia Ascolta l’articolo 4 min i NEW Fino a un anno fa stavano tutti dietro lo striscione «Bravi ragazzi» e andavano a seguire le partite della Nuova pallacanestro Contigliano, a pochi chilometri dal luogo dell’attentato. Facevano ogni settimana le raccolte alimentari per gli italiani poveri di Rieti, citavano Codreanu su Facebook («percorri le strade dell’onore») e chiamavano «il Presente» ogni 7 gennaio per Acca Larenzia, «ma non credo si tratti della nuova Alba Dorata, ne avrei sentito parlare», dice con ironia Gianluca Iannone, il capo dei neofascisti di CasaPound, a proposito della Comunità la Roccaforte di Rieti, pur lusingato di apprendere che la musica preferita da uno dei tre ultrà arrestati lunedì, Manuel Fortuna, è quella degli Zetazeroalfa, il gruppo di cui lui è frontman. «Cinghiamattanza» da sempre è il pezzo forte. Niente a che fare con i nazisti greci di piazza Syntagma, insomma. E «mai sentiti», li snobba pure Roberto Fiore, il leader di Forza Nuova. Così la Roccaforte di Rieti — con il simbolo delle mura medievali cittadine in primo piano, mura da difendere, anche con le ronde — fondata insieme con un’altra decina di ragazzi da Manuel Fortuna, Alessandro Barberini e Kevin Pellecchia, i tre ultrà in carcere per l’agguato al pullman di Pistoia, era, secondo Chicco Costini, ex assessore di An a Rieti, piuttosto un modo per trovare spazio, mettersi in evidenza, nella propria città. Per lo stesso motivo, dice Andrea Santopadre, capo storico degli ultrà reatini, dopo la retrocessione in serie D della Nuova Contigliano, avevano scelto di tifare per la Real Sebastiani Rieti in A2 e così, in punta di piedi, a settembre scorso, avevano chiesto il permesso ai Bulldog ed erano entrati nella curva Terminillo cambiando nome: non più «Bravi Ragazzi» ma «Tradizione Ostile». Manuel Fortuna era il leader insieme a Danilo Bonanni, nome di battaglia «Cicciottino», un guerriero romano tatuato sulla pelle e un lanzichenecco stampato sulla t-shirt.

ICE’s Spending on Weaponry Is Up More Than 700 Percent

Over Last Year The $71.5 million spent so far has paid mostly for guns, armor, and chemical munitions. US Immigration and Customs Enforcement (ICE) has sharply increased its spending on weapons in 2025, according to an analysis of federal government contracting data by Popular Information. Records from the Federal Procurement Data System reveal that ICE has increased spending on “small arms, ordnance, and ordnance accessories manufacturing” by more than 700 percent compared to 2024 levels. New spending in the small arms category from January 20, 2025, the day Trump was inaugurated, through October 18, totaled $71,515,762. Most of the spending was on guns and armor, but there have also been significant purchases of chemical weapons. (While the records indicated a purchase of “guided missile warheads and explosive components,” Wired is now reporting that this may have been due to a clerical error.) On September 29, 2025, ICE made a $9,098,590 purchase from Geissele Automatics, which sells semi-automatic and automatic rifles. The total spending by ICE in the small arms category between January 20 and October 18 last year was $9,715,843.

via mother jones: ICE’s Spending on Weaponry Is Up More Than 700 Percent

ICE has sharply increased its spending on weapons in 2025, coming out to more than 700 percent compared to 2024 levels.Most of the spending was on guns and armor, but there have also been significant purchases of chemical weapons and “guided missile warheads and explosive components.”

— Mother Jones (@motherjones.com) 2025-10-22T18:46:24.200Z

Ukraine hits Russian chemical plant with UK-made Storm Shadow missiles

Ukraine has hit a Russian chemical plant with Storm Shadow missiles, its military said on Tuesday, referring to the UK-made long-range weapon. Calling the strike “a successful hit” that penetrated the Russian air defence system, Ukraine’s general staff of the armed forces said they were still assessing the outcome of the “massive” strike. Hours later Russia launched a heavy drone and missile attack on several Ukrainian regions, leaving six people dead, including two children, according to President Volodymyr Zelensky. Emergency power outages were in place in Kyiv itself as well as the Kyiv and Dnipropetrovsk regions, and reports said Russia had targeted thermal power plants. Two people were killed in strikes on the capital, and a woman and two children were killed in the wider Kyiv region, officials said. Meanwhile, Russian authorities have not yet commented on the strike on the Bryansk chemical plant, although it has warned the West not to give Ukraine long-range missiles. Ukraine’s military said it was imperative to target Russian facilities that play a key role in Moscow’s war against Ukraine: “The Bryansk Chemical Plant is a key facility of the aggressor state’s military-industrial complex”, it said on X. It added that the plant “produces gunpowder, explosives and rocket fuel components used in ammunition and missiles employed by the enemy to shell the territory of Ukraine”.

via bbc: Ukraine hits Russian chemical plant with UK-made Storm Shadow missiles

Storm Shadow (Marschflugkörper).jpg
CC BY-SA 3.0, Link

TikTok Influencer Richard LA, Who Documents ICE Activity, Shot During ICE Raid, Charged With Assault

Carlitos Ricardo Parias, a TikToker who goes by Richard LA, was shot in South Los Angeles during an ICE raid. A man was shot in the arm by federal agents on Tuesday morning during an immigration operation in South Los Angeles, in which a deputy U.S. marshal was also injured by a ricochet bullet. The authorities say they were attempting to apprehend the man because he was in the country illegally, but the kicker is that the alleged undocumented migrant also happens to be a well-known TikToker who uses his platform to track and document ICE activity. According to ABC 7, 44-year-old Carlitos Ricardo Parias, who goes by Richard LA on TikTok, was charged with assault on a federal officer and is facing up to eight years in prison if he’s convicted. Parias was reportedly in his car while it was parked in the 400 block of East 20th Street near Trinity Street around 8:52 a.m., when federal agents boxed him in with their vehicles as part of what authorities described as a targeted traffic stop on an undocumented immigrant who had previously avoided capture. Pier Rojas, who also takes video of ICE agents and reportedly witnessed the stop, told ABC 7 in Spanish that Parias was in his car, and it appeared he was nervous and afraid, not wanting to get out when agents began firing rubber bullets and tear gas.

via newsone: TikTok Influencer Richard LA, Who Documents ICE Activity, Shot During ICE Raid, Charged With Assault

siehe auch: TikTok streamer shot by ICE agents charged with assault on federal officer. A TikTok streamer shot by an Immigration and Customs Enforcement agent in an operation that also wounded a U.S. deputy marshal remained in the hospital Wednesday, pushing back his court hearing on a charge of assaulting a federal officer to an undetermined date. In a federal criminal complaint, authorities accused Carlitos Ricardo Parias, 44, of ramming his car into agents’ vehicles after they boxed him in and tried to arrest him during an immigration enforcement operation. The operation was part of the Trump administration’s crackdown on unauthorized immigrants that has increasingly drawn scrutiny. Acting U.S. Atty. Bill Essayli said in a post on X that Parias rammed a Toyota Camry into the law enforcement vehicles in front of and behind him, “spun the tires, spewing smoke and debris into the air, causing the car to fishtail and causing agents to worry for their safety.” An agent then opened fire, wounding Parias and a deputy U.S. marshal, who was hit with a ricochet bullet. Both are expected to recover, Essayli said. Parias has been charged in a criminal complaint, which laid out details of Tuesday’s events.

Mehr als 120.000 Unterzeichner – Petition gegen Merz’ Stadtbild-Äußerung

Weitere “Töchter” stellen sich gegen den Kanzler: Mehr als 120.000 Menschen haben eine Petition gegen Merz’ Aussagen zum Stadtbild unterzeichnet. Auch aus Wirtschaft und Politik kommt weiter Kritik. Die Union verteidigt Merz – größtenteils.Nach den Kanzler-Äußerungen zum Stadtbild haben mehr als 120.000 Menschen binnen 24 Stunden eine Petition mit dem Titel “Wir sind die Töchter” unterschrieben.”Wir sind die Töchter und lassen uns von Ihrem Rassismus nicht einspannen, Herr Merz! Sie sprechen nicht für uns”, erklärte die Initiatorin Cesy Leonard. “Wir haben ein strukturelles Problem mit Gewalt gegen Frauen – fast immer im eigenen Zuhause. Die Täter sind nicht irgendwelche Menschen im ‘Stadtbild’, sondern Ehemänner, Väter oder (Ex)Partner.” Die Forderung: “Erklären Sie Schutz vor häuslicher Gewalt zur Chefsache und erkennen Sie Femizide endlich als eigene Straftat an.”Demo vor CDU-ParteizentraleAuf die Frage eines Journalisten, was er denn mit einem “problematischen Stadtbild” meine, hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Montag in Berlin erklärt: “Ich weiß nicht, ob Sie Kinder haben. Und wenn unter diesen Kindern Töchter sind, dann fragen Sie mal Ihre Töchter, was ich damit gemeint haben könnte. Ich vermute, Sie kriegen eine ziemlich klare und eindeutige Antwort. Ich habe gar nichts zurückzunehmen.”Am Dienstagabend hatten bereits mehrere Tausend vor der CDU-Parteizentrale in Berlin unter dem Motto “Wir sind die Töchter” demonstriert. Weitere Kundgebungen sind in Kiel und Köln geplant.

vis tagesschau: Mehr als 120.000 Unterzeichner Petition gegen Merz’ Stadtbild-Äußerung