German couple buys land in Cape Breton, gets Nazi material too

A German couple who planned to move their family and business to Cape Breton got more than they bargained for. Their first property deal in Canada came with Nazi propaganda. Petra Krug said the man who sold her and her husband a property in Richmond County, N.S., also sent them emails with attachments that, among other things, honoured Germans from the Second World War and denied six million Jews were killed in the Holocaust. Krug said she never asked for the material in the emails and didn’t want it. “I try to ignore that, because it is not our business with the things from Nazi and I detest it,” she said. “I detest it.” Krug said she and her husband, Bernhard, spent several years dealing by email with Frank Eckhardt, owner of F.E. Property Sales in St. Peters, N.S., looking for a piece of land in Cape Breton. They wanted to immigrate with their daughter and start a new business leasing cottages in the country to seniors looking to downsize. Allegations about Eckhardt holding far-right and Nazi views were first raised publicly last week in an article in the German magazine Der Spiegel. He was also the subject of a CBC News article last year after a couple from Austria complained about a land purchase they made from him. (…) In an email to CBC News earlier this week, RCMP in Nova Scotia confirmed they examined a hard drive said to contain Nazi propaganda. “We found that it did contain some material that is considered to be offensive, but the possession of it does not meet the threshold for a charge of public incitement of hatred,” RCMP said. “We made the decision not to proceed with criminal charges after a careful examination of the material and consultation with the Public Prosecution Service. Our investigation into the allegations is now complete and has been concluded.” Naomi Rosenfeld, executive director of the Atlantic Jewish Council, said in an email her organization is aware of the Der Spiegel allegations and has alerted the Centre for Israel and Jewish Affairs, as well as RCMP.

via cbs: German couple buys land in Cape Breton, gets Nazi material too

#Twitter bans white supremacist #DavidDuke after 11 years

The former Ku Klux Klan grand wizard has faced a belated backlash from social media companies. In 1999, the former Ku Klux Klan grand wizard David Duke predicted that the Internet would help give birth to a “coming white revolution”. The news media did not give him friendly coverage, he wrote on his website, but on the internet, he could reach supporters directly, starting a “chain reaction of racial enlightenment”. For the next 20 years, Duke, one of the most notorious hate group leaders in the US, was given free rein to spread his white supremacist message on one internet platform after another. Now, after years of protests and a surge of white supremacist terror attacks around the globe, social media companies are belatedly limiting Duke’s reach. Twitter said on Friday that it had permanently suspended his account, citing “repeated violations of the Twitter Rules on hateful conduct”. YouTube banned his account in June. Facebook banned Duke in 2018, the company said, more than a year after he participated in the violent white supremacist protest in Charlottesville, Virginia. Twitter’s decision to permanently ban Duke came more than a decade after Duke created his account, in 2009, and more than eight years after he started posting regularly, in 2012. He has tweeted tens of thousands of times, often weighing in on national events and sharing white supremacist and antisemitic conspiracies. He had more than 50,000 followers at the time his account was permanently suspended. Duke, who was a neo-Nazi in college, led a Ku Klux Klan group and later founded an organization called the “National Association for the Advancement of White People”.

via guardian: Twitter bans white supremacist David Duke after 11 years

siehe auch: Nazi Sympathizer and Ex-Klan Leader David Duke Banned by Twitter for Hate Speech. White supremacist and former Ku Klux Klan leader David Duke has been permanently banned from the social media platform Twitter after repeatedly violating its rules against hate speech. The shutdown of hardcore Nazi sympathizer Duke’s Twitter feed follows a similar ban on his outpourings on YouTube in June. (…) Jonathan Greenblatt — the ADL’s chief executive — welcomed Twitter’s ban on Duke, taking to the same platform to state that “social platforms should be a place where all users can be free of the hate & harassment that Duke and his ilk regularly promote.”

#Hygieneregeln missachtet #Anzeige gegen #Veranstalter – #Berliner #Corona-Demo abgebrochen

Ohne Abstand, ohne Masken demonstrierten laut Polizei bis zu 17.000 Menschen gegen Corona-Auflagen. Weil Hygieneregeln missachtet wurden, wurde der Versammlungsleiter angezeigt – dann der Aufzug von ihm beendet. Trotz steigender Infektionszahlen demonstrierten in Berlin in der Spitze laut Polizei rund 17.000 Menschen gegen die Corona-Politik der Bundesregierung. Weil die Hygieneregeln bei der Veranstaltung nicht eingehalten worden seien, sei Strafanzeige gegen den Veranstalter gestellt worden, teilte die Berliner Polizei mit. Dieser habe die Kundgebung dann beendet. Das Ende der Demonstration wurde den Teilnehmern laut Polizei per Lautsprechern bekannt gegeben. Nach Polizeiangaben waren Vorgaben wie Abstand und das Tragen von Mund-Nasen-Schutz nicht eingehalten worden. Die Polizei ging dagegen zunächst mit Durchsagen vor. Menschen mit Mund-Nasen-Schutz wurde aus dem Protestzug jedoch “Masken weg” entgegengerufen. (…) An mehreren Stellen wurden Protestzug und Gegendemonstranten von Polizeieinheiten abgeschirmt. Gegendemonstranten unter dem Motto “Omas gegen rechts” riefen dem Zug “Nazis raus” entgegen, der Spruch schallte als Echo zurück. Die Polizei ist mit rund 1100 Kräften im Einsatz. Obwohl die Demonstration aufgelöst wurde, geht der Protest laut “Tagesspiegel” weiter. Die Beendigung der Kundgebung habe keine Auswirkungen auf eine weitere große Anti-Corona-Demonstration auf der Straße des 17. Juni um 15.30 Uhr. Laut dem Sender RBB wurde allerdings auch die Straße des 17. Juni inzwischen geschlossen, weil zu viele Menschen dort unterwegs seien. Zur Demonstration aufgerufen hatte unter anderem die Initiative “Querdenken 711”, die bereits seit Wochen in Stuttgart demonstriert. Nach Angaben von Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) riefen auch verschiedene Neonazi-Organisationen zur Teilnahme auf. Eine ebenfalls für Samstag angemeldete Veranstaltung des Verschwörungstheoretikers Attila Hildmann war im Vorfeld unter anderem wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung untersagt worden.

via spiegel: Hygieneregeln missachtet Anzeige gegen Veranstalter – Berliner Corona-Demo abgebrochen

https://twitter.com/derrechterand/status/1289567111644241921
https://twitter.com/AnonNewsDE/status/1289501448007323650

Hass von rechts – Natascha Strobl: „Als würde ich permanent in den Abgrund schauen“ – #hetzer #DonAlphonso #hassgegenfrauen #hassprediger

Die österreichische Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl über die massiven Drohungen gegen sie und andere linke Frauen, die Gefahr rechten Terrors und einen Chefredakteur mit falschen Motiven. Natascha Strobl macht immer wieder deutlich, wo und bei wem sie rechtes Gedankengut sieht Die Politikwissenschaftlerin wird nach Kolumne von Rainer Meyer alias Don Alphonso von Rechten gemobbt Im FR-Interview spricht Strobl über den Hass gegen Frauen Ein „Panorama“-Beitrag, eine „Welt“-Kolumne, dann Hetze: Seit Tagen erlebt die Österreicherin Natascha Strobl eine massive digitale Hetzwelle gegen sich und ihre Familie durch Rechte. Strobl ist vielen politisch interessierten Internetnutzern durch die sprachlichen Analysen der österreichischen Politik bekannt, sie seziert regelmäßig Reden diverser Politiker, und zeigt, wie scheinbar sachliche Aussagen eine oft ausländerfeindliche, aggressive Politik verdecken. Für die FR schrieb Strobl am 22. Februar einen mehrseitigen Essay über die Vereinnahmung der Politik durch rechte Begriffe und wie sie konkret wirken. Strobl selbst ist politisch klar links verortet und macht entsprechend deutlich, wo und bei wem sie rechtes Gedankengut sieht. So geschah das auch für zwei Artikel auf der Online-Seite des ARD-TV-Magazins „Panorama“, in denen es um die mögliche Nähe eines Oberstleutnants der Bundeswehr zur rechten „Identitären“-Bewegung ging. Diese Beiträge wiederum waren Vorlage für eine „Welt“-Kolumne des Autors Rainer Meyer, der unter dem Pseudonym Don Alphonso schreibt. Seit sein Text am vergangenen Samstag zuerst in der gedruckten und dann ein zweiter, nur gegen Strobl gerichteter, Text online erschienen ist, erlebt die Autorin Hass-Angriffe, „wie noch nie“, sagt sie. Ein Gespräch über die Wirkung von Sprache, die Verantwortung von Medien und Hass gegen Frauen. (…) Man könnte Ihre Arbeit als eine Analyse der politischen Sprache beschreiben, Sie machen deutlich, wie rechte Sprache verklausuliert wirkt. Sie demaskieren eigentlich die Wirkungsmechanismen von Rechten, kann es sein, dass das wiederum solche rechten Kolumnisten wie Don Alphonso anstachelt? Don Alphonso hat mehrere Probleme mit mir und nicht nur mit mir. Er hat ganz offensichtlich ein Problem mit Frauen, es sind immer wieder Frauen, die in seine Schusslinie kommen. Ein anderes Beispiel ist Sibel Schick. Und weitere Journalistinnen haben auch berichtet, dass sie im Ausnahmezustand waren, nachdem Don Alphonso sie in seinen Artikeln erwähnt hatte. Es zeigt sich einfach ein Muster. Ich bin da nicht die erste und werde nicht die letzte Frau sein, die er so angeht. Und das zweite ist, dass er ein sehr großes Problem mit eher links stehenden Menschen hat. Da geht es nicht um Meinungsaustausch, er will sie einfach persönlich zerstören. Das ist alles ganz offensichtlich durch persönliche Motivation getrieben, aber es ist auch ein Geschäftsmodell. In welcher Art? All diese Sachen, diese Texte, bringen Klicks für die „Welt“ und Klicks sind alles. Hier muss man sich fragen, ob eine Zeitung wie die „Welt“ so ein Geschäftsmodell haben will. Es wirkt ein wenig, als schaukele sich das Problem hoch. Ist ein Kolumnist wirklich so mächtig? Es gibt hier verschiedene Ebenen, ich finde es wichtig, zu schauen, ob und wie Rechte kommunizieren; zumal im Schutz einer gewissen Institution; welche Themen für sie wichtig sind, wie sie agieren. Die andere Ebene ist dann, dass diese Akteure einen Skandal inszenieren, wie nach dem „Panorama“-Beitrag. Wenn dann Bedrohungen kommen, dann muss man agieren. Sie haben dann den Fokus vom Thema Bundeswehr und Rechtsextremismus weggelenkt, über das man normal reden könnte. Dann haben wir jetzt eine Situation, die völlig überzogen ist.

via fr: Hass von rechts – Natascha Strobl: „Als würde ich permanent in den Abgrund schauen“

487-mal “Sieg Heil”: Neonazi schrammt knapp am Knast vorbei

Bis die Staatsanwaltschaft 2017 zuschlug, war der “Trutzgauer Bote” eine der übelsten Hetzseiten im Netz: Hier wurden ganz offen Nazis verherrlicht, Hakenkreuze und andere verbotene Zeichen ganz selbstverständlich präsentiert. Ähnlich illegal ging es in den Kommentarspalten und dem Leserforum (“Trutzbund”) zu. Offenbar fühlten die Neonazis sich im Netz sicher. Weit gefehlt wie der Dresdner Karsten U. (50) am Donnerstag vor dem Amtsgericht erfahren musste. 96 Beschuldigte machten die Ermittler auf den Naziservern ausfindig, immerhin 59 davon konnten sie identifizieren, einer davon Karsten U.: Unter dem Pseudonym “Aufgewachter” kommentierte und diskutierte der Dresdner Mechatroniker fleißig mit, unterschrieb dabei 487 dieser Beiträge mit “Sieg Heil”.

via tag24: 487-mal “Sieg Heil”: Neonazi schrammt knapp am Knast vorbei

“#NSU 2.0”: SPD-Chefin #Esken erhält rechtsextreme #Morddrohung – #terror

Wieder erhielt eine Politikerin eine Drohmail mit dem Absender “NSU 2.0”: SPD-Chefin Saskia Esken hat Anzeige erstattet. Der Inhalt der Nachricht an sie sei so schlimm gewesen, dass sie ihn nicht beschreiben könne. SPD-Chefin Saskia Esken hat nach eigenen Angaben eine rechtsextreme Morddrohung erhalten. Die E-Mail sei wie schon wie die vorherigen Drohungen an andere prominente Frauen mit “NSU 2.0” unterschrieben gewesen, sagte Esken am Donnerstag im SWR. Dabei handelt es sich um eine Anspielung auf die rechtsextreme Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), die über Jahre hinweg insgesamt zehn Menschen ermordet hatte. Der Inhalt der Mail sei “so scheußlich, dass man’s gar nicht beschreiben kann”, sagte Esken. Sie erstattete Anzeige. Im Normalfall sei damit aber leider nichts zu erreichen, weil die Täter nicht zu ermitteln seien, sagte die SPD-Vorsitzende.

via t-online: “NSU 2.0”: SPD-Chefin Esken erhält rechtsextreme Morddrohung

Calgary navy member reinstated following investigation into alleged white supremacist past

The reinstatement of Boris Mihajlovic to active duty at HMCS Tecumseh has caused controversy after Mihajlovic was investigated by the Royal Canadian Armed Forces about his online past, which allegedly linked him to white supremacy and anti-Semitism. A Calgary-based Leading Seaman (LS) is back to active duty at HMCS Tecumseh, following several months of investigations by the Royal Canadian Armed Forces about his online past, that allegedly linked him to white supremacy and anti-Semitism. “We find this decision absolutely outrageous,” said Jaime Kirzner-Roberts, director of the anti-Semitism campaign at Friends of Simon Wiesenthal Centre in Toronto. Boris Mihajlovic’s online involvement, linking him to a violent neo-Nazi website called IronMarch, was exposed by anonymous hackers last fall. “It’s time now for us to be able to move forward,” said Commanding officer Joseph Banke, with the Calgary based HMCS Tecumseh, in a leaked video to Armed forces members that was posted online by UnicornRiot, a website that dedicates itself to exposing root causes of dynamic social and environmental issues.

via ctvnews: Calgary navy member reinstated following investigation into alleged white supremacist past

siehe auch: Return of sailor with white supremacist past sparks protest in navy. Members of a Canadian Forces Naval Reserve base in Calgary say they’re upset at how the Armed Forces readmitted a sailor identified by CBC News as the former administrator of a neo-Nazi forum. Four sailors at the HMCS Tecumseh Naval Reserve base reached out to CBC to speak out against the Royal Canadian Navy’s decision to readmit Leading Seaman Boris Mihajlovic without, they say, reassuring them that he’s no longer a threat. In December, CBC News identified Mihajlovic as Moonlord, one of the former administrators of Iron March, a notorious neo-Nazi hate forum that gave rise to the terror group Atomwaffen Division. The site closed down in 2017. “The command team never acknowledged the situation. Even last year, they brought everyone together to address [CBC’s] article, but they never said his name, they never said what he did. It was really on the down-low,” said one sailor who spoke on condition of anonymity because they fear reprisals from their superiors. Reached by CBC at that time, Mihajlovic said he regretted his actions and he had taken steps to turn his life around. He sought counselling with Life After Hate, a group that helps extremists recover, and volunteered with an immigrant support organization.