Faktencheck – Nein, diese Fotos beweisen nicht, dass die Corona-Pandemie angeblich inszeniert sei

Weil ein und derselbe Mann auf mehreren Fotos mit Bezug zur Coronavirus-Pandemie auftaucht, suggerieren einige Nutzer, dass die Pandemie inszeniert sei. Der Behauptung fehlt jede Grundlage: Es handelt sich lediglich um Fotos einer Bildagentur. Die Welt sei eine Bühne, heißt es in mehreren Beiträgen auf Facebook und Telegram, in denen eine Foto-Collage zu sehen ist. Abgebildet ist jeweils ein älterer Mann in verschiedenen Situationen, die – so scheint es – alle mit der Corona-Pandemie in Verbindung stehen. Die Beiträge wurden insgesamt mehr als 1.000 Mal auf Facebook geteilt und mehr als 2.700 Mal auf Telegram angesehen. Die Bilder zeigen den Mann beim Rachenabstrich, mit Mund-Nasen-Bedeckung beim Betrachten eines Röntgenbildes und in einem Krankenhausbett liegend, während er offensichtlich beatmet wird. In den Beiträgen wird suggeriert, dass es sich um einen Schauspieler handelt, und dies sei ein Hinweis, dass die Pandemie inszeniert sei.
Dabei wird jedoch ein falscher Kontext konstruiert: Der Mann ist zwar – in gewissem Sinne – tatsächlich Schauspieler, nämlich ein Fotomodell. Aber das beweist nicht, dass die Pandemie inszeniert wäre. Es handelt sich lediglich um sogenannte „Stock Photos“, also um gestellte Bilder. Gewöhnlich werden solche Fotos über Bildagenturen verkauft, so auch in diesem Fall.
Kein Medium hat die Fotos verwendet und behauptet, sie würden reale Ereignisse bebildern Bildagenturen verkaufen solche Symbolfotos beispielsweise an Redaktionen, die ihre Artikel damit bebildern – auch CORRECTIV verwendet für einige Artikel Symbolfotos als Titelbilder, zum Beispiel hier, hier oder hier. Die Verwendung von Symbolbildern wird in der Bildunterschrift entsprechend erwähnt, um deutlich zu machen, dass es sich nicht um tatsächliche Bilder des jeweiligen Ereignisses handelt, sondern um gestellte oder beispielhafte Bilder, die nur der Veranschaulichung dienen.

via corrctiv: Faktencheck – Nein, diese Fotos beweisen nicht, dass die Corona-Pandemie angeblich inszeniert sei

FBI arrests white supremacist who vowed to kill politicians

New York man threatened the “Jew senator from Jew York,” an apparent reference to Chuck Schumer. On Tuesday, the New York justice officials announced that the FBI arrested New York City resident Brian Maiorana, 54, for posting threats on social media “threatening to kill and ordering others to kill protestors, politicians and law enforcement in retaliation for the 2020 U.S. Presidential Electio,” according to the Justice Department. “Maiorana was a rabid white supremacist and anti-Semite,” tweeted Rita Katz, Director of SITE Intelligence Group, noting the suspect had posted “the Turner Diaries must come to life,” referring to a popular novel “in which race war in America leads to extermination of non-whites and other enemies.” On Tuesday, the New York justice officials announced that the FBI arrested New York City resident Brian Maiorana, 54, for posting threats on social media “threatening to kill and ordering others to kill protestors, politicians and law enforcement in retaliation for the 2020 U.S. Presidential Electio,” according to the Justice Department. “Maiorana was a rabid white supremacist and anti-Semite,” tweeted Rita Katz, Director of SITE Intelligence Group, noting the suspect had posted “the Turner Diaries must come to life,” referring to a popular novel “in which race war in America leads to extermination of non-whites and other enemies.”

via worldisraelnews: FBI arrests white supremacist who vowed to kill politicians

#Revision abgelehnt – #Bundesgerichtshof bestätigt Urteil gegen rechtsextreme “#OldschoolSociety” – #OSS #terror

Ein Hinweisschild mit Bundesadler und Schriftzug Bundesgerichtshof. Das vor einem Jahr am Oberlandesgericht (OLG) Dresden gesprochene Urteil gegen ein Mitglied der terroristischen Vereinigung “Oldschool Society” (OSS) ist rechtskräftig. Wie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe am Donnerstag mitteilte, hat das Gericht die Revision des Angeklagten verworfen. Der Angeklagte hatte versucht, Verfahrensfehler sowie sachlich-rechtliche Mängel des Urteils geltend zu machen. Laut Beschluss des Bundesgerichtshofes waren keine Rechtsfehler zu finden.
Gründung einer terroristischen Vereinigung. Das OLG Dresden hatte den Angeklagten im Oktober 2019 unter anderem wegen Gründung einer terroristischen Vereinigung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und vier Monaten verurteilt. Demnach gehörte er dem Führungsgremium der Vereinigung an und hat mit gewaltbefürwortenden Beiträgen die Radikalisierung der Gruppe vorangetrieben. Laut OLG-Urteil handelte es sich bei der “OSS” zunächst um eine als Chatgruppe organisierte rechtsextremistische Vereinigung, deren Mitglieder eine nationalistische, teilweise sogar nationalsozialistische und rassistische Weltanschauung sowie Gewaltbereitschaft und Waffenaffinität einte. Anschläge geplant. Die Mitglieder der Gruppe hätten spätestens im Februar 2015 beschlossen, Brand- und Sprengstoffanschläge gegen Asylbewerberunterkünfte zu begehen, hieß es im Urteil

via mdr: Revision abgelehnt Bundesgerichtshof bestätigt Urteil gegen rechtsextreme “Oldschool Society”

#GruppeS.: #Bundesanwaltschaft erhebt #Anklage gegen mutmaßliche Rechtsextremisten – #terror #SoldiersOfOdin #WodansErben #Freikorps

Zwölf Männer sollen zur Gruppe S. gehören und Anschläge auf Politiker und Muslime geplant haben. Sie wurden im Februar bei Razzien in sechs Bundesländern festgenommen. Der Generalbundesanwalt hat nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa Anklage gegen zwölf mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer einer rechten Terrorzelle erhoben. Die Männer sollen sich vor dem Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart verantworten. Zuerst hatte der SWR darüber berichtet. Demnach sind elf Männer wegen Mitgliedschaft in der sogenannten Gruppe S. angeklagt, ein weiterer wegen Unterstützung. Im Februar waren bei Razzien in sechs Bundesländern zwölf Männer festgenommen worden und in Untersuchungshaft gekommen, weil sie Anschläge auf Politiker, Asylbewerber und Muslime ins Auge gefasst haben sollen. Ziel sei es gewesen, Chaos auszulösen und so die Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik ins Wanken zu bringen, hatte die Bundesanwaltschaft damals mitgeteilt.

via zeit: Gruppe S.: Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßliche Rechtsextremisten

siehe auch: Anklage gegen “Gruppe S.” Verdächtige aus rechtsextremen Bürgerwehren. Der Generalbundesanwalt hat Anklage gegen die sogenannte “Gruppe S.“ erhoben. Nach Informationen von WDR, NDR und SZ hatte der mutmaßliche Rädelsführer seine Mitstreiter dabei vor allem aus Bürgerwehren rekrutiert, vor deren Terrorpotenzial schon länger gewarnt wird. Es ist eins der größten Ermittlungsverfahren, das das LKA Baden-Württemberg geführt hat: Für den Generalbundesanwalt (GBA) war die Sonderkommission “Valenz” in den vergangenen Monaten teilweise mit Hunderten Beamten im Einsatz, führte 53 Durchsuchungen durch und stellte dabei mehr als 1200 Asservate sicher – darunter rund 300 Mobiltelefone, Computer oder Festplatten. Insgesamt werteten die Ermittler fast 18 Terabyte Daten aus, unter anderem rund 60 Millionen Chat- und Sprachnachrichten, Fotos oder Videos. Mehr als 50 Zeugen wurden befragt. Nun liegt dem Oberlandesgericht Stuttgart die Anklage des GBA vor. Nach Informationen von WDR, NDR und SZ sind die Vorwürfe nach den Festnahmen im Februar im Laufe der Ermittlungen noch einmal härter geworden. Zwölf Männer werden darin beschuldigt, unter der Rädelsführerschaft von Werner S. und seiner rechten Hand Tony E. die rechtsterroristische Vereinigung “Gruppe S.” gegründet zu haben, um Anschläge auf Moscheen, Geflüchtete und Politiker zu begehen. Ihr Ziel soll es gewesen sein, “bürgerkriegsartige Zustände” in Deutschland auszulösen. (…) Nach Informationen von WDR, NDR und SZ waren zehn der zwölf Männer Mitglieder von Bürgerwehren, mehr als die Hälfte von ihnen wurden von den Verfassungsschutzbehörden beobachtet. Aber nicht alle waren bereits auf dem Schirm der Behörden. So war Werner S. seit Jahren in der rechten Szene vernetzt. Er soll die Position des “Sergeant at Arms” bei der Gruppe “Soldiers of Odin Germany” innegehabt haben. Dabei handelt es sich um eine Bürgerwehr, die 2017 nach dem Vorbild eines finnischen Rechtsextremisten gegründet wurde. Sie ist die einzige Bürgerwehr, die in fast allen Bundesländern Unterabteilungen unterhält. Werner S. war in Bayern aktiv, das dortige Landesamt für Verfassungsschutz stuft die “Soldiers of Odin” als rechtsextremistisch ein. Auch Werner S. war dem Landesamt dort unter seinem Alias “Teutonico” bekannt. Zudem war S. in der überregional agierenden neonazistischen Gruppierung “Freikorps” aktiv, die jedoch nicht mehr umfassend vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Die letzte behördliche Information zum “Freikorps” stammt aus dem Jahr 2017. Acht weitere Mitglieder der “Gruppe S.” waren in Bürgerwehren aktiv. Sie hatten teilweise hochrangige Führungspositionen im “Freikorps”, in der “Bruderschaft Deutschland”, “Vikings Security”, und “Wodans Erben Germania”. Sechs von ihnen wurden ebenso wie Werner S. von Verfassungsschutzbehörden beobachtet. Vier der mutmaßlichen Gruppe S. Mitglieder waren den Verfassungsschutzbehörden jedoch gänzlich unbekannt.

#Berufsschullehrer an Berliner OSZ – Ein #Corona-Leugner macht #Schule – #covidioten #verantwortungslos

Die Berliner Schulaufsicht prüft nach Informationen von rbb24 Recherche den ersten Fall eines Lehrers, der öffentlich Corona leugnet. Er bezeichnet Masken als “moderne Hakenkreuze”. Schüler wollen seinen Unterricht boykottieren. Rüdiger Borrmann stellt sich am besten selbst vor. “Mein Name ist Borrmann. Ich bin Lehrer. Ich habe eine besondere Verantwortung für das, was gerade passiert. Und ich glaube, wir sehen gerade einen Demokratie-Notstand”, sagt der Berufsschullehrer mit sonorer Stimme in einem seiner zahlreichen Youtube-Videos, die er seit dem Lockdown im Frühjahr in hoher Frequenz für einen eigenen Kanal produziert. In dem Video spricht er von “Medial geschürter Massenhysterie, Willkür der politischen Entscheidungen, massiver Einschränkung der Grundrechte” und von “Zensur der Meinungsfreiheit”. An einem Oberstufenzentrum (OSZ KIM) im Berliner Ortsteil Wedding unterrichtet der gelernte Elektroingenieur Auszubildende in technischen Medienberufen im Umgang mit dem Internet. Die Schule hat ein strenges Hygienekonzept, um nach dem Lockdown im vergangenen Schuljahr wieder Schüler in ihren Räumen in der Osloer Straße unterrichten zu können. Maskenpflicht inklusive. Aber Borrmann hält nichts davon. “Maske tragen ist dumm! Maske tragen ist ein absolutes No-Go! Und in einer Situation, in der wir uns gerade befinden, ist es noch dümmer”, sagt er in einem seiner Videos, in dem er Corona gänzlich leugnet. “Es gibt hier weit und breit keinen Virus. Vor was wollen Sie sich schützen”, sagt er, und erklärt die Maske zum “modernen Hakenkreuz”. (…) Aus Sorge um ihre Gesundheit, und weil sie sich von ihm unzulässig politisch beeinflusst sehen, haben sich gleich mehrere Schüler schriftlich an die Schulleitung gewandt, in Briefen und verschiedenen E-Mails, die rbb24 Recherche vorliegen. Ebenso gibt es Beschwerden an die “Schulaufsicht berufliche Schulen” bei der Berliner Senatsverwaltung. Bislang blieb der Schülerprotest aus ihrer Sicht folgenlos, berichten sieben Schüler aus drei unterschiedlichen Klassen im Interview. Die Schüler möchten aus Angst vor schulischen Konsequenzen anonym bleiben. Der Redaktion sind ihre Namen bekannt. Ihr wesentliches Anliegen ist, dass ihr Lehrer sein Verhalten ändert. Einzelne Schüler sind der Meinung, dass er gar nicht mehr unterrichten dürfe. “Bei uns gab’s den Kommentar: ‘Ihre Masken müssen Sie nicht tragen, denn Corona gibt’s im Sommer ja gar nicht'”, berichtet ein Schüler über Rüdiger Borrmann. “Das sind Kommentare, die ich auch in großem Maße gefährlich finde.” Eine Schülerin berichtet, dass Rüdiger Borrmann von seinem Sohn erzählt habe, mit dem er zusammen lebe, und der positiv getestet worden sei. “Dabei hat er sich darüber lustig gemacht, dass man ja nicht so laut reden sollte, weil er dann zu viele Aerosole im Raum verteilt. Und falls wir zufälligerweise schwerkranke Eltern haben, dann ist es nicht zu schlimm. Das ist ja nur eine Grippe.” (…) Die Senatsbildungsverwaltung teilte dem rbb am Donnerstag mit, sie könne sich zwar zu einzelnen Personalangelegenheiten nicht äußern, dulde jedoch nicht, “dass Hygienemaßnahmen an Schulen unterlaufen werden.” Es gäbe zudem klare und verbindliche Regelungen, die alle einzuhalten haben. Man werde es auch nicht hinnehmen, “wenn Lehrkräfte sich über diese Regelungen hinwegsetzen”. Allgemein gelte: “Wenn die Senatsbildungsverwaltung von problematischen Fällen Kenntnis erlangt, lässt sie das dienstrechtlich prüfen. So haben wir das auch in der Vergangenheit gehandhabt.” Nach rbb-Informationen wurde eine “dienstrechtliche Prüfung” gegen den Berufsschullehrer eingeleitet.

via rbb: Berufsschullehrer an Berliner OSZ Ein Corona-Leugner macht Schule

#Anschlag geplant? #Prozess gegen Neonazi aus dem Kreis #Cham – #terror #fkd #feuerkriegdivision

Weil er einen Terrorakt geplant haben soll, muss sich ein junger Rechtsradikaler aus dem Landkreis Cham ab 19. November vor Gericht verantworten. Unter anderem soll der 22-Jährige nach einem geeigneten Ort für einen Anschlag gesucht haben. (…) Nach Angaben der Justiz hatte sich der junge Mann in Chatforen des international aktiven Terrornetzwerkes “Feuerkrieg Division” bewegt und dort erklärt, er suche nach einem – so wörtlich “Ort der Andacht”. Laut Anklage soll sich der Mann auch Informationen über den Attentäter von Halle sowie über das Christchurch-Attentat in Neuseeland beschafft haben. Zudem soll er sich Waffenteile besorgt und sich im Internet über den Bau von Sprengsätzen informiert haben. (…) Der junge Mann war Anfang Februar im Landkreis Cham festgenommen worden. Bei einer Hausdurchsuchung waren auch mehrere Waffen sichergestellt worden.

via br24: Anschlag geplant? Prozess gegen Neonazi aus dem Kreis Cham

Peinlich und entlarvend – #AfD verschickt #Presseschau mit #Kommentaren – #schauhin #medienkompetenz #mailfail

Eine solche Presseschau ist selbst erfahrenen Journalisten noch nicht untergekommen: Die Pressestelle der AfD-Bundestagsfraktion verschickt eine Presseschau, garniert mit eindeutigen Kommentaren. Noch Zweifel an der Gesinnung der AfD? Diese Mitteilung dürfte sie zerstreuen. So wird von Schikane durch Maskenzwang gesprochen oder ein Artikel zu Corona-Maßnahmen kommentiert mit “untaugliche Maßnahmen”. Diese Presseschau war eigentlich ausschließlich für die Bundestagsabgeordneten der AfD und ihre Mitarbeiter gedacht. Versehentlich wurde sie von der Pressestelle der AfD-Bundestagsfraktion an den falschen Verteiler geschickt und gelangte so in die Öffentlichkeit. Als Dokument der eindeutigen Haltung der AfD zu Corona-Schutzmaßahmen oder Donald Trump. (…) Unterschrieben wird das Schreiben übrigens mit dem Passus: “Diese Presseschau dient ausschließlich Ihrer persönlichen Information und der Unterstützung Ihrer politischen Arbeit im Rahmen der AfD-Bundestagsfraktion. Die Presseschau darf nicht an Dritte weitergegeben und insbesondere auch nicht für Parteiarbeit jedweder Art genutzt werden.” Das hat in diesem Fall auf jeden Fall nicht geklappt.

via rtl: Peinlich und entlarvend – AfD verschickt Presseschau mit Kommentaren