AfD-Aktivist: Polen sind die “Afro-Amerikaner Europas”

Die umstrittenen Worte von Fabian Keubel – einem jungen Aktivisten der deutschen Rechten – wurden vom AfD-Politiker Tomasz Froelich in einem Interview mit Euronews angesprochen. Auch der polnische Premierminister Donald Tusk und Außenminister Radosław Sikorski äußerten sich. Fabian Keubel (eigentlich Fabian Küble, auf Social Media benutzt er ein Pseudonym), ein Aktivist der Alternative für Deutschland (AfD) und ehemaliges Vorstandsmitglied der inzwischen aufgelösten Jungen Alternative, hat am 18. November auf der Plattform X eine Reihe von Beiträgen veröffentlicht, in denen er Polen kritisierte. In einem von ihnen schrieb er: “Die Polen sehen sich einfach als große, bemitleidenswerte Daueropfer der europäischen Geschichte. Opfer-sein als nationale Identität. Sie sind einfach die Afroamerikaner Europas”. (…) Keubel warf Polen auch “Landraub” und “Massenvertreibung” in der Vergangenheit vor und behauptete, dass die polnische Identität auf einem Gefühl des historischen Unrechts beruhe. Fabian Keubel stammt aus Sachsen und ist für seine kontroversen Äußerungen über Frauen, Minderheiten, den Holocaust und die Demokratie bekannt.

via euronews: AfD-Aktivist: Polen sind die “Afro-Amerikaner Europas”

France to Reportedly Probe Elon Musk’s AI Chatbot Grok for Alleged Holocaust Denial

The X chatbot suggested gas chambers at the Nazi death camp Auschwitz-Birkenau were ‘designed for disinfection,’ adding that the ‘narrative’ that chambers were used for ‘repeated homicidal gassings’ persists due to ‘cultural taboo’ French public prosecutors said on Wednesday they are expanding an inquiry into Elon Musk’s AI chatbot, Grok, to investigate “Holocaust-denying comments” made on the social media platform X, according to a report from The Guardian. Grok made several false claims commonly invoked by Holocaust deniers on Monday in response to a now-deleted post by a convicted French neo-Nazi. X has not so far responded to requests for comment, according to the report. Developed by Musk’s AI startup, Grok is marketed as a “truth-seeking” alternative to mainstream chatbots. It has been touted by Musk as unfiltered, politically incorrect, and fearless in its pursuit of honesty. This latest expression of Holocaust denial is not the chatbot’s first antisemitic outburst.

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Waffen, Drogen, Neonazi-Netzwerk: Razzia nach Pitbullfarm-Konzert in Leoben

Das Foto eines Man­nes mit Hit­ler­gruß bei einem gehei­men Kon­zert der Neo­na­zi-Band Pit­bull­farm führ­te den Staats­schutz zu einem 44-Jäh­ri­gen. In sei­nem Haus in Leo­ben fan­den Ermitt­ler Waf­fen, Nazi-Pro­pa­gan­da und Sucht­mit­tel. Ein Grup­pen­bild gibt Auf­schluss dar­über, wer beim Kon­zert war. Am 4. Novem­ber prä­sen­tier­te das Lan­des­amt für Staats­schutz und Extre­mis­mus­be­kämp­fung (LSE) Stei­er­mark die Aus­beu­te einer Haus­durch­su­chung in Leo­ben: meh­re­re Lang­waf­fen, moder­ne halb­au­to­ma­ti­sche Geweh­re, Pis­to­len, gro­ße Men­gen Muni­ti­on und Mes­ser. Dazu kamen NS-Devo­tio­na­li­en – vom SS-Mot­to „Unse­re Ehre heißt Treue – Bez. Grup­pe Leo­ben, Kame­rad­schaft IV“ über Hit­ler-Pro­kla­ma­tio­nen und Doku­men­te mit Reichs­ad­ler und Haken­kreuz bis zu Schnaps­fla­schen mit Lebens­ru­ne, „Der Landser“-Heften und ras­sis­ti­schen Szene-Textilien. Der Fall beginnt mit einem Kon­zert der schwe­di­schen Neo­na­zi-Band Pit­bull­farm am 25. Jän­ner 2025. Stoppt die Rech­ten konn­te Anfang Febru­ar offen­le­gen, dass die­ses klan­des­ti­ne Kon­zert auf einer Anhö­he bei Leo­ben offen­bar unbe­ob­ach­tet von Poli­zei und Ver­fas­sungs­schutz statt­fand. Grund­la­ge waren Face­book-Pos­tings der Band („Thank you Sty­ri­an Crew, Aus­tria“) und eine Ana­ly­se eines Land­schafts­fo­tos, mit der der genaue Ort ein­ge­grenzt wer­den konnte. Pit­bull­farm ist Teil der inter­na­tio­na­len Neo­na­zi-Musik­sze­ne. Front­sän­ger Jocke Karls­son war zuvor unter ande­rem bei der offen ras­sis­ti­schen Band „Plu­ton Svea” aktiv und galt als seit Jah­ren in Blood-&-Honour-Strukturen vernetzt. Gruppenbild mit Neonazis Zu dem Leo­be­ner Kon­zert kur­sier­ten in den Mona­ten danach meh­re­re Fotos in sozia­len Medi­en, dar­un­ter ein Grup­pen­bild, das direkt im Ver­an­stal­tungs­raum auf­ge­nom­men wur­de und 50 Per­so­nen, dar­un­ter fünf Frau­en, zeigt. Im Vor­der­grund posie­ren die Mit­glie­der von Pit­bull­farm, dar­un­ter Front­mann Jocke Karls­son. ” Letz­te Woche wur­de sein Tod von ver­schie­de­nen Neo­na­zi-Kanä­len und Rechts­rock-Labels mit „R.I.P.“-Postings ver­mel­det. Ihm nach Wal­hall vor­aus­ge­gan­gen ist vor drei Mona­ten jener Mann, zu des­sen Ehren das Kon­zert im Jän­ner gespielt wur­de. „ϟuli ϟkinϟ für immer!“, war in Pos­tings zu lesen – die „S“ mit Sig­ru­nen dar­ge­stellt. Um den Leob­ner „Suli“ hat­te sich bis in die VAPO-Zeit zurück­rei­chend die loka­le Neo­na­zi-Sze­ne gesammelt.

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Meet the neo-Nazi targeting kids online, teaching them to hate and to prepare to kill – #terror

Jon Minadeo courts kids in video chat apps, berating children of color, encouraging white kids to arm themselves for ‘race war’ NC5 Investigates report on a neo-Nazi targeting kids online, telling them to prepare for a ‘race war’ Jon Minadeo is a neo-Nazi on a mission—a mission to meet America’s children in online video chats and convince them to hate. NewsChannel 5 Investigates reviewed hours of online videos that reveal how, when Minadeo encounters children of color, he tries to persuade them to hate themselves, often brandishing an assault weapon and warning them to expect to be treated violently. And when he meets White kids, especially boys, the 42-year-old Missouri man frequently insists that the children need to get their own guns and prepare to “kill ns” as part of a looming “race war.” He also encourages them to follow his neo-Nazi websites. “We need more kids like you on this website because we’ve got to be pushing this White power, f—k this n bulls—t,” he told a pair of teen boys in one video. Minadeo is founder of the so-called Goyim Defense League (GDL), the neo-Nazi group that spent two weeks on the streets of Nashville in July 2024. GDL’s hateful propaganda also appears to have partly influenced the 17-year-old shooter at Antioch High School earlier this year, according to a manifesto he left behind. NewsChannel 5’s investigation into the group’s activities has discovered how Minadeo routinely meets children in roulette-style video chat rooms that are designed to connect strangers. While many of those apps specify that they are intended only for those 18+, they have become popular with minors because of the lack of age verification.

via newschannel5: Meet the neo-Nazi targeting kids online, teaching them to hate and to prepare to kill

Anführer des »#ManiacMurderCult« – Neonazi wollte jüdische Kinder in New York mit Süßigkeiten vergiften – #terror

Er brüstete sich mit angeblichen Morden und wollte als Weihnachtsmann verkleidet Gift verteilen. Nun wurde gegen einen 22-jährigen Rechtsextremen Anklage erhoben. Das FBI hat ihn mit einem Trick geschnappt. Ideen für angebliche Terroranschläge, Aufrufe zum Giftmischen, Pläne für Anschläge auf jüdische Kinder: In den USA ist Anklage gegen einen 22-jährigen Georgier erhoben worden, der sich als Anführer des »Maniac Murder Cult« hervortat. Die internationale extremistische Gruppe hängt einer neonazistischen Ideologie an und ruft im Netz zu Gewalttaten gegen Minderheiten, die jüdische Gemeinschaft und andere Gruppen auf, die sie als »unerwünscht« betrachtet. Insgesamt wurde Michail Chkhikvishvili laut einer Erklärung des US-Justizministeriums in vier Punkten angeklagt, unter anderem wegen der Aufforderung zu Hassverbrechen und Massengewalt. »Das Ziel der Gruppe ist es, die gesellschaftliche Ordnung und die Regierungen durch Terrorismus und Gewalttaten zu stören, die Angst und Chaos verbreiten«, heißt es in der Erklärung über den »Maniac Murder Cult«. Chkhikvishvili selbst soll in der Gruppe unter dem Namen Commander Butcher, also in etwa »Kommandant Schlachter«, firmieren. Die perfideste Idee: Der Georgier soll geplant haben, in der Weihnachtszeit vergiftete Süßigkeiten an jüdische Kinder in New York City zu verteilen, um Angst und Schrecken zu verbreiten. (…) Neben dem Giftanschlag soll er auch Brandstiftungen und Bombenanschläge geplant haben. Neben ethnischen Minderheiten ermunterte er auch zu Angriffen auf Obdachlose, weil der Staat sich nicht für sie interessiere, »selbst, wenn sie sterben«. Tiraden im »Hater’s Handbook« Mindestens seit September 2021 soll Chkhikvishvili im Netz auch ein Manifest mit dem Titel »Hater’’s Handbook«, das Handbuch für Hassende, verbreitet haben. Darin schreibt er, er habe »für die weiße Rasse gemordet«, andere sollen dasselbe tun. Das Handbuch ermutige seine Leser unter anderem dazu, »Schießereien in Schulen zu begehen und Kinder für Selbstmordattentate und andere Massentötungen gegen rassische Minderheiten einzusetzen«. Die Ermittler mutmaßen, dass die Schrift tatsächlich reale Schießereien inspiriert haben könnte – etwa ein Schulmassaker in Nashville im Frühjahr dieses Jahres.

via spiegel: Anführer des »Maniac Murder Cult« Neonazi wollte jüdische Kinder in New York mit Süßigkeiten vergiften

siehe auch: Neo-Nazi admits he planned to poison Jewish children with candy while posing as Santa. A man linked to a violent neo-Nazi network has admitted to recruiting others to carry out attacks on Jewish communities in New York. Prosecutors say one of his plans involved using a Santa costume to distribute poisoned sweets to children. The case has exposed the scale of a broader extremist operation tied to what authorities describe as a cult-like organisation. Extremist plotting Michail Chkhikvishvili, a Georgian citizen known among followers as “Commander Butcher,” pleaded guilty this week to federal charges including soliciting hate crimes. According to the U.S. Department of Justice, he held a leadership position in the Maniac Murder Cult, a group that encouraged mass violence to advance its ideology. Officials said Chkhikvishvili urged an undercover officer to dress as Santa Claus and hand out ricin-poisoned candy to “many racial minorities and traitors.”

Ostschweizer Polizeischule – Rassistische Inhalte verbreitet: Fünf angehende Polizisten entlassen

Bei Rassismus, Sexismus oder Diskriminierung gelte Nulltoleranz, schreibt das Ostschweizer Polizeikonkordat. Das Ostschweizer Polizeikonkordat hat fünf Schüler der Ostschweizer Polizeischule in Amriswil TG per sofort freigestellt. Sie verbreiteten dort laut einer Mitteilung rassistische und sexistische Inhalte. (…) Zwei der entlassenen Polizeischüler gehörten dem Korps der Kantonspolizei Graubünden an, je einer war der Kantonspolizei Thurgau, der Kantonspolizei St. Gallen beziehungsweise der Stadtpolizei St. Gallen angeschlossen.

via tagesanzeiger: Ostschweizer Polizeischule Rassistische Inhalte verbreitet: Fünf angehende Polizisten entlassen

Razzia gegen “Reichsbürger”-Druckerei

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt ermitteln gegen eine weitere Gruppe aus der “Reichsbürger”-Szene, der gewerbs- und bandenmäßige Urkundenfälschung vorgeworfen wird. Die sechs Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 34 und 78 Jahren hätten “in großem Umfang diverse unechte Urkunden” gedruckt und verkauft. Ermittler haben in fünf Bundesländern Liegenschaften der sogenannten Reichsbürger-Szene durchsucht. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt (LKA) mitteilten, stehen die Maßnahmen im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung und Urkundenfälschung gegen acht deutsche Staatsangehörige. Am frühen Dienstagmorgen seien insgesamt sieben Wohnungen und eine Gartenlaube in fünf Bundesländern durchsucht worden. “Reichs-Personalausweise” hergestellt Die Ermittlungen richten sich den Angaben zufolge gegen sechs Männer und zwei Frauen im Alter von 34 bis 78 Jahren. Ihnen wird vorgeworfen, gemeinschaftlich handelnd in großem Umfang diverse unechte Urkunden gedruckt, ausgestellt und verkauft zu haben – darunter “Reichs-Personenausweise” und “Reichs-Fahrerlaubnisse”.  Durchsucht wurden je ein Objekt in Hessen (Wetteraukreis), Sachsen (Dresden) und Schleswig-Holstein (Kreis Stormarn) sowie zwei in Brandenburg (Brandenburg an der Havel und Potsdam) und drei in Bayern (Kreis Würzburg, Kreis Garmisch-Partenkirchen und Kreis Aschaffenburg).

via mdr: Razzia gegen “Reichsbürger”-Druckerei

siehe auch: Razzia gegen sogenannte Reichsbürger auch in der Wetterau. In einer groß angelegten Aktion haben Ermittler am frühen Dienstagmorgen (18. November) in fünf Bundesländern sieben Wohnungen und eine Gartenlaube durchsucht. Die Razzien stehen im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA). Der Verdacht: Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie gewerbs- und bandenmäßige Urkundenfälschung. Die acht Tatverdächtigen, sechs Männer und zwei Frauen im Alter von 34 bis 78 Jahren, werden der sogenannten Reichsbürger-Szene zugeordnet. Im Fokus der Ermittlungen steht der Vorwurf, dass die Beschuldigten in großem Stil gefälschte Dokumente, darunter „Reichs-Personenausweise“ und „Reichs-Fahrerlaubnisse“, hergestellt und vertrieben haben sollen. Die Durchsuchungen fanden in acht Objekten statt: je eines in Hessen (Wetteraukreis), Sachsen (Dresden) und Schleswig-Holstein (Kreis Stormarn), zwei in Brandenburg (Brandenburg an der Havel und Potsdam) sowie drei in Bayern (Kreis Würzburg, Kreis Garmisch-Partenkirchen und Kreis Aschaffenburg); Bundesweite Durchsuchungen, auch in Brandenburg und Sachsen Die Beschuldigten sollen „Reichs-Personenausweise“ und „Reichs-Fahrerlaubnisse“ verkauft haben. In Brandenburg, Sachsen und weiteren Bundesländern stellten die Ermittler Beweismittel sicher. Ermittler haben in fünf Bundesländern Liegenschaften der sogenannten Reichsbürger-Szene durchsucht. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt und das Hessische Landeskriminalamt mitteilten, stehen die Maßnahmen im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung und Urkundenfälschung gegen acht deutsche Staatsangehörige. Am frühen Dienstagmorgen (18. November) wurden den Angaben zufolge insgesamt sieben Wohnungen und eine Gartenlaube in fünf Bundesländern durchsucht.