The Road To The #Capitol #Insurrection Was Paved With #MAGA #Disinformation – #terror

The Women for America First cross-country tour spent the weeks before its Jan. 6 event spreading election lies and, on occasion, calling for violence. Behind the violent insurrection at the United States Capitol on Jan. 6 lies a group many Americans have never heard of: Women for America First. This group, founded by Trump loyalists and supported by the former president, not only obtained the permit for the rally where former President Donald Trump told the crowd to march on the Capitol, but also spent the weeks leading up to it on a 20-city bus tour, spreading incendiary propaganda, lies, and hate across an American tinderbox. Women for America First’s bus tour was one of the biggest and best-funded efforts to bring people to Washington, DC, for Jan. 6. It was promoted by Trump on Twitter, and attracted thousands of in-person attendees and potentially millions more who watched livestreams on YouTube, Facebook, and Periscope.
Setting out in late November, the “March for Trump” bus tour hit more than 20 cities before culminating in the Washington rally that would escalate into a deadly insurrection at the Capitol. Many participants in the bus tour attended that rally, and at least one was involved in the ensuing coup attempt. None of Women for America First’s leaders have been charged with crimes relating to the mob violence of that day. And after the insurrection, the organization took its March for Trump bus tour website offline and issued a statement condemning the violence. It did not respond to multiple phone calls, emails, and Facebook messages requesting comment. But BuzzFeed News reviewed more than 20 hours of footage of the bus tour events dating back to November and found that organizers, rallygoers, and guest speakers — some of them government officials — propagated lies and conspiracies, and stoked fear at every stop, helping to lay the groundwork for the deadly insurrection.

via buzzfeednews: The Road To The Capitol Insurrection Was Paved With MAGA Disinformation

https://twitter.com/jilevin/status/1353814226477920257

Neo-Nazis recruiting ‘naive’ QAnon cultists pushed off mainstream social media sites

Right-wing extremists are exploiting the fragmentation of Donald Trump’s political movement to draw the former president’s supporters even further into the white nationalist fringe. Right-wing extremists are exploiting the fragmentation of Donald Trump’s political movement to draw the former president’s supporters even further into the white nationalist fringe. As many Trump supporters flee mainstream social media sites for cracking down on hate speech, violent threats and disinformation, they’re drawn increasingly into “smaller and smaller rabbit holes” where white nationalists are further radicalizing the former president’s base — especially QAnon conspiracy theorists, reported the Financial Times. “They find them to be quite naive,” said Mike Rains, who runs the Adventures in HellwQrld podcast and tracks the conspiracy theory. Violent extremists saw the potential for Qanon adherents to serve as “cannon fodder” in their war to preserve white supremacy, according to experts, and neo-Nazis quickly infiltrated the “Parler Lifeboat” group set up by the Proud Boys after that social media platform was shut down — although not all of that site’s users were receptive to their message. “Wtf is all this talk about patriots and Jews?! Seriously?!” read one response to an anti-Semitic post. “Patriot here. WWll veterans daughter. Patriots SAVED THE JEWISH PEOPLE. AND NO ONE SHOULD FORGET THAT.”

via raw story: Neo-Nazis recruiting ‘naive’ QAnon cultists pushed off mainstream social media sites

#Hessen: #Neonazi-#Anführer kandidiert für #AfD in #Kassel – #schauhin #terror #lübcke #NSU

Der langjährige Neonazi-Anführer Christian Wenzel tritt bei der hessischen Kommunalwahl im Landkreis Kassel für die AfD an. Wenzel hatte Kontakte ins NSU-Umfeld. Die AfD stellt einen ehemaligen Neonazi-Anführer für die Kommunalwahl in Hessen auf. Christian Wenzel unterhielt in der Vergangenheit Kontakte zu Neonazis in Thüringen und zum rechtsradikalen Netzwerk „Blood and Honour“. Die AfD-Kandidatur von Christian Wenzel bei der Kommunalwahl in Hessen löst im Landtag Entsetzen aus. Die AfD im Landkreis Kassel hat einen langjährigen Kader der militanten Neonaziszene als Kandidaten für die Kreistagswahl am 14. März aufgestellt. Auf Platz 15 des Wahlvorschlags des AfD-Kreisverbands Kassel-Land steht Christian Wenzel aus dem nordhessischen Helsa. Der 1977 geborene Lokführer war um das Jahr 2000 Mitbegründer und Anführer der militanten „Kameradschaft Kassel“ und nahm an rechtsextremen Aufmärschen und Rechtsrock-Konzerten teil. Damals unterhielt Wenzel zudem intensive Kontakte zu Thüringer Neonazis und zum Netzwerk „Blood and Honour“, das zu den Unterstützern des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) gezählt wird und im Jahr 2000 verboten wurde.
Neonazi-Anführer tritt bei Kommunalwahl in Kassel für die AfD an Wegen seiner Vergangenheit in der gewaltbereiten Neonaziszene war Christian Wenzel im Juni 2017 sogar als Zeuge im Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtages zur NSU-Mordserie vernommen worden. Dort hatte Wenzel von seiner Zeit in der rechten Szene seit Ende der 1990er Jahre berichtet und eingeräumt, dass er „Supporter“ von Blood and Honour gewesen sei, also eine Art Anwärter auf eine Mitgliedschaft. „Einmal im Monat mindestens“ habe er sich mit Neonazis aus dem thüringischen Rudolstadt getroffen, sagte Wenzel. Rudolstadt war zu der Zeit eine der Hochburgen des „Thüringer Heimatschutzes“, aus dem später der NSU hervorging. (…) Eine besonders brisante Tatsache spielte bei Wenzels Befragung 2017 noch keine größere Rolle, nämlich die, dass er aus seiner Zeit als Anführer der „Kameradschaft Kassel“ auch gut mit Stephan Ernst bekannt ist, dem mutmaßlichen Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU). Die Bekanntschaft zwischen Wenzel und Ernst, der seit Juni 2019 in Haft ist, scheint dabei über die Jahre gehalten zu haben: Ernst hat selbst angegeben, er habe in seiner Zeit in der Untersuchungshaft einen Brief von Wenzel erhalten.

via fr: Hessen: Neonazi-Anführer kandidiert für AfD in Kassel

siehe auch: AfD wirft Neonazi aus Partei, der auf ihrer Wahlliste kandidiert. Auf der Liste der AfD für die Kommunalwahl im Kreis Kassel kandidiert ein bekannter Neonazi. Die Partei annulliert nun seine Mitgliedschaft. Von den rechtsextremen Aktivitäten habe man nichts gewusst. Christian Wenzel genießt eine gewisse Prominenz in der nordhessischen Neonazi-Szene: Er engagierte sich bis zum Verbot im Jahr 2000 beim rechtsextremen Netzwerk “Blood & Honour”, gründete die rechtsextreme “Kameradschaft Kassel” und pflegte Kontakte zur thüringischen Neonazi-Szene. Das alles ist im Bericht der Linken-Fraktion zum NSU-Untersuchungsausschuss im Landtag nachzulesen, vor dem Wenzel als Zeuge aussagte. Dort bestätigte er auch, dass er nach wie vor einer rechten Ideologie anhänge. (…) Nun will Wenzel offenbar in die Kommunalpolitik einsteigen. Für die AfD kandidierte er auf Listenplatz 15 im Kreis Kassel, wie die Partei dem hr am Montag bestätigte. Zuerst hatte die Antifa in Kassel darüber berichtet. Die Partei ist nun in Aufruhr. Von den hinlänglich dokumentierten rechten Umtrieben Wenzels will die AfD bislang nichts gewusst haben. Davon habe man erst am Montagmittag erfahren, schreibt Landessprecher Klaus Herrmann in einer Mitteilung. Da “Blood & Honour” auf der Unvereinbarkeitsliste der AfD stehe und Wenzel sein Engagement dort verschwiegen habe, annulliere die AfD nun dessen Mitgliedschaft.
“Wenzels Aktivitäten können niemandem verborgen geblieben sein”, sagt Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher der Linken-Fraktion im Landtag und Obmann im Untersuchungsausschuss zum Mord an Walter Lübcke. Wenzel sei “nicht nur Mitläufer, sondern einschlägig vorbestrafter Anführer der ‘Kameradschaft Kassel’ gewesen”. Zudem habe er Stephan Ernst “im Gefängnis seine Unterstützung zugesichert”. Das Muster bei der AfD sei immer gleich: “Wenn etwas bekannt wird, das ihr bürgerliches Image beeinträchtigt, macht sie einen Rückzieher”, sagt Schaus. Dass Wenzel zuletzt nicht mehr durch rechte Aktivitäten aufgefallen sei, bedeute nicht, dass er aus der rechten Szene ausgestiegen sei, sagt Rechtsextremismus-Experte Tornau. Vielmehr sieht Tornau darin eine Parallele zu Stephan Ernst: Auch dieser habe sich in den vergangenen Jahren aus der aktiven rechten Szene zurückgezogen, aber nie von der rechten Ideologie distanziert. “Auch Ernst hat die Nähe zur AfD gesucht, war auf Stammtischen, hat Wahlkampf gemacht”, sagt Tornau. Der mutmaßliche Mord an Lübcke zeige, dass ein Rückzug kein Ausstieg sei. “Die Abgrenzung der AfD zu ihrem gerade frisch aufgestellten Mitglied Christian Wenzel gleicht einem Witz”, findet die Antifa in Kassel, die auf Wenzels Kandidatur aufmerksam gemacht hatte: “Welcher Geist muss in einer Partei herrschen, die mit Ernst einen Neonazi-Terroristen in den Wahlkampf und interne Veranstaltungen einbindet und seinen Freund und langjährigen Unterstützer Wenzel als Kandidaten zur Kommunalwahl aufstellt?” Die AfD sei bundesweit und kommunal “das Sammelbecken der Faschisten dieser Gesellschaft, das ändert auch keine Annulierung der Mitgliedschaft”.; Pressemitteilung: AfD Kreis Kassel stellt militanten Neonazi zur Wahl auf. Die lokale Kasseler Antifa Gruppe informiert, dass die „Alternative für Deutschland“ Kreis Kassel zur Kommunalwahl im März 2021 den langjährigen Kameradschafts-Neonazi Christian Wenzel, Weggefährte von Stephan Ernst, aufstellt. Christian Willi Wenzel, geboren 1977 in Hann Münden, bewegt sich seit Jahrzehnten in der Kasseler Neonaziszene. Er ist wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und Diebstahl vorbestraft. Seit Ende der 1990er-Jahre war er im militanten Rechtsrock-Netzwerk „Blood & Honour“ aktiv und besuchte regelmäßig Neonazi-Konzerte, Demonstrationen sowie Veranstaltungen. Anfang der 2000er Jahre trat er als Anführer der „Kameradschaft Kassel“ auf. Mit Neonazis der „Kameradschaft Kassel“ suchte Wenzel bei einer NPD-Kundgebung im Jahr 2002 vor dem Ladengeschäft des Neonazi-Unternehmers Werner Kahl die Auseinandersetzung mit Gegendemonstrant*innen. Teil der gewalttätigen Gruppe war auch Stephan Ernst. Mit Ernst hat Wenzel bis heute nicht gebrochen: Nach dessen Inhaftierung 2019 schrieb er einen Brief an Ernst, in dem er ihm seine Unterstützung zusicherte.

Streit mit #Amazon : #Parler erleidet juristische #Niederlage

Die bei Rechtsextremen beliebte Online-Plattform bleibt auf den Amazon-Servern gesperrt. Eine Richterin verweist auf Amazons Versuche, die Beförderung von Gewalt zu unterbinden. Das viel von Rechtsextremisten genutzte Onlinenetzwerk Parler hat im Rechtsstreit um seine Sperrung durch Amazon eine Niederlage erlitten. Eine amerikanische Bundesrichterin wies am Donnerstag einen Antrag von Parler auf Aufhebung der Sperre zurück. Amazon habe „überzeugend argumentiert“, dass es durch eine fortgesetzte Verbreitung der Parler-Inhalte in seinen Bestrebungen behindert würde, die Beförderung von Gewalt über die Amazon-Dienste zu unterbinden. Die Entscheidung von Bundesrichterin Barbara Jacobs Rothstein hat allerdings nur vorläufigen Charakter. Sie verwies darauf, dass Parler die Option habe, seine Klage gegen Amazon weiter zu verfolgen. (…) Parler erhebt den Vorwurf, von Amazon nicht in formal korrekter Form über die Beendigung seiner Dienste unterrichtet worden zu sein. Damit habe Amazon eine Vertragsverletzung begangen, argumentiert Parler. Amazon erklärte hingegen vor einigen Tagen, über mehrere Wochen hinweg mit Parler in Verbindung gestanden zu haben. In dieser Zeit habe es eine Zunahme und nicht Abnahme „gefährlicher Inhalte“ bei Parler gegeben. Dies habe Amazon dazu veranlasst, seine Dienstleistungen für Parler zu suspendieren.

via faz: Streit mit Amazon : Parler erleidet juristische Niederlage

#Verschwörungstheoretiker – #QAnon-#Schamane Jacob Chansley: „Donald #Trump hat mich betrogen“ – #terror

Das Tischtuch zwischen Donald Trump und der Anhängerschaft von QAnon scheint zerschnitten. Selbst deren „Schamane“ wendet sich vom abgewählten US-Präsidenten ab. Donald Trump hat die Wahl 2020 gegen Joe Biden verloren. Doch die Verschwörungsbewegung QAnon glaubte weiter an einen Sieg ihres Heilsbringers. Jetzt fallen viele Trump-Fans vom Glauben ab. Selbst der QAnon-Schamane fühlt sich von Donald Trump „betrogen“. Trump-News: Alle Informationen zum abgewählten US-Präsidenten und seiner Familie auf unserer Themenseite. Update vom Samstag, 23.01.2020, 11.35 Uhr: Donald Trump scheint QAnon mit in den Abgrund zu ziehen. Seit der Abwahl des US-Präsidenten und dem ausgebliebenen Coup ist die Verschwörungsgemeinschaft bitter enttäuscht von ihrem einstigen Heilsbringer. Sogar einer der Rädelsführer fühlt sich von Trump „betrogen“. QAnon-Schamane fühlte sich von Donald Trump zum Sturm aufs Kapitol eingeladen. Jacob Chansley, besser bekannt als QAnon-Schamane und weltweit berühmt seit seinem Auftritt mit Wikingerhörnern und Fell beim Sturm auf das Kapitol in Washington D.C., fühle sich von Donald Trump betrogen. Das teilte der Anwalt Chansleys, Al Watkins, laut dem US-Sender NBC News mit. Sein Klient „bereue sehr, vom Präsidenten betrogen worden zu sein“, sagte Watkins über seinen Klienten, den er als „den Typ mit Hörnern und Fell“ bezeichnete. Chansley hatte sich kurz nach dem Sturm auf das Kapitol den Behörden gestellt. Er befindet sich zurzeit in Untersuchungshaft in Arizona und erwartet dort seine Anklage. Im Vorfeld hatte Chansley angegeben, Donald Trump habe ihn und den restlichen Mob zum Sturm aufs Kapitol eingeladen. Der QAnon-Anhänger Jake Angeli steht verkleidet mit Fellen und Hörnern am 6. Januar 2021 im Kapitol in Washington D. C., das er zuvor mit hunderten Trump-Anhänger:innen gewaltsam erstürmt hatte
+ Update vom Freitag, 22.01.2021, 13.22 Uhr: Die QAnon-Bewegung hatte noch auf ein Wunder gewartet, doch das blieb aus. Donald Trump musste das Weiße Haus verlassen, Joe Biden wurde nicht verhaftet. Dabei waren sich die Anhänger:innen der Bewegung noch am Tag der Amtsübergabe sicher gewesen: Es wird sich alles noch drehen. Biden wird nicht Präsident, Trump hat noch ein Ass im Ärmel. Dabei hatten die Anhänger:innen der anonymen Internet-Figur „QAnon“ schon vorher falschen Vorhersagen aufgesessen. Hilary Clinton hätte demnach schon 2018 verhaftet werden müssen, was bekanntlich nicht geschehen ist. Sich aber dem offensichtlichen zuzuwenden und zu akzeptieren, dass es sich bei den mysteriösen Nachrichten von „QAnon“ womöglich um schlechte Scherze von Internet-Trollen handelte, diesem Schritt verweigerten sich die meisten der Anhänger:innen der losen Bewegung. Vielmehr halten sie weiter an der Idee fest, dass geheime Eliten die Welt regieren und aus Kleinkindern Drogen herstellen.
QAnon hat das Potenzial zu einer eigenen Religion zu werden Warum das so ist, darauf könnte eine Studie aus den 50er-Jahren Antwort geben. Damals untersuchten die Sozialpsychologen Leon Festinger, Henry Riecken und Stanley Schachter eine UFO-Sekte in Chicago. Auch deren Anhänger:innen waren fest davon überzeugt, dass das Leben auf der Erde am 21. Dezember 1954 durch eine Flut sein Ende finden würde. Das Ereignis blieb genauso aus, wie die Verhaftung von Hilary Clinton und diverse andere Weltuntergangswarnungen. Dennoch zerfiel die Sekte nicht ohne weiteres und Festinger, Riecken und Schachter konnten festhalten, woran das liegt. Denn je mehr Platz im Leben eines Menschen ein bestimmter Glauben eingenommen hat, desto schwieriger wird es für die Person, sich von diesem Glauben zu trennen.

via fr: Verschwörungstheoretiker – QAnon-Schamane Jacob Chansley: „Donald Trump hat mich betrogen“

Prozessbeginn: Nazidevotionalien, Kriegswaffen und Sprengstoff im Garten

Das Landgericht Leipzig befasst sich ab Freitag mit dem Fall eines offenbar rechtsradikalen Soldaten der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr. Der 45-jährige Oberstabsfeldwebel wurde mittlerweile aus dem KSK entlassen. Ein Waffenfund löste im Mai 2020 die KSK-Affäre aus, die das Verteidigungsministerium seither öffentlich aufarbeiten muss. Rückblick: Am 13. Mai 2020 gibt die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden bekannt, dass auf einem Privatgrundstück des damaligen KSK-Soldaten Philipp S. in Collm (Landkreis Nordsachsen) Waffen, Munition und Sprengstoff gefunden wurden. Das Depot hat es in sich. Eine Kalaschnikow polnischer Fabrikation, mehrere Tausend Schuss Munition und insgesamt zwei Kilogramm PETN-Plastiksprengstoff. Auch im Wohnhaus werden die Ermittler fündig: Nebel- und Übungsgranaten, Teile einer abgefeuerten Panzerfaust, ein Schalldämpfer sowie Messer und ein Teleskopschlagstock. Rückschlüsse auf die politische Gesinnung des Elitesoldaten untermauern die Funde im Haus, zu denen laut MDR ein SS-Liederbuch, eine Zeitschrift für ehemalige Angehörige der Waffen-SS sowie weitere rechtsextreme Schriften gehörten. In Chatnachrichten verwendete der 45-Jährige wohl immer wieder auch SS-Runen. Die Adressaten: KSK-Kameraden.

via nd: Prozessbeginn: Nazidevotionalien, Kriegswaffen und Sprengstoff im Garten

siehe auch: Der brisante Prozess gegen den Elitesoldaten mit dem Waffenlager. In Leipzig wird einem rechtsextremen Elitesoldaten der Bundeswehr der Prozess gemacht. Er soll Waffen und Sprengstoff in seinem Garten versteckt haben. Der Fall hat die Spezialkräfte vom KSK in Verruf gebracht. Im Verteidigungsministerium wird der Fall auf höchster Ebene beobachtet. (…) Der jetzt beginnende Prozess ist auch deshalb so brisant, weil Sch. gleichzeitig mehrfach eine deutlich rechtsextreme Gesinnung erkennen ließ. Und selten ist bisher ein derartig gut ausgebildeter Elitesoldat der Bundeswehr wegen solch schwerwiegender Vorwürfe vor Gericht gestellt worden. Im Verteidigungsministerium wird der Fall auf höchster Ebene beobachtet. Der Garten des Soldaten war nach dem ersten Fund mehrere Tage lang vom LKA umgegraben worden, eine Drohne war im Einsatz. Schnell war das beängstigende Ausmaß des Waffenverstecks klar. Für KSK-Soldaten mögen Tausende Schuss Munition keine große Zahl sein – die 7000 insgesamt gefundenen Patronen allerdings erstaunten selbst erfahrene Ermittler dann doch. Tatsächlich sind die Beweise gegen Philipp Sch. erdrückend: Fotos des Fundes zeigen zwei Baumarkt-Eimer, einen Beutel und eine grüne Kiste, etwa 50 x 100 cm groß. Alles war offenbar schon vor Jahren vergraben worden – unklar, wann genau. Es fanden sich versteckt: ein Kalaschnikow-Sturmgewehr, zwei Kilogramm PETN-Plastiksprengstoff mit Sprengschnüren, weitere Waffen und Waffenteile, diverse Geschosstypen (Doppel- und Weichkern) aber auch Platzpatronen und Irritationskörper. Dazu eine Armbrust. (…) Der Fall zeigt damit auch, wie schwierig Strafermittlungen im Umfeld der Bundeswehr sind, wann immer es um mutmaßlich entwendete Waffen und Munition geht. Dass der Fund im Garten von Sch. vor allem aus Bundeswehrbeständen stammt, hat der Abgleich von Erkennungsnummern klar ergeben. Die sichergestellte Kalaschnikow stammt hingegen nicht von dort. Für eine mögliche Verurteilung ist sie jedoch zentral. Nach WELT-Informationen wurden umfassende ballistische Untersuchungen im Rahmen der Ermittlungen durchgeführt. Das Gewehr und die dazugehörige, ebenfalls im Garten gefundene Munition waren schussfähig. Einige Schüsse ließen sich tatsächlich abfeuern. Ein Gutachter wird während des Prozesses dazu aussagen. Von der Frage möglicher Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz hängt maßgeblich die Frage ab, ob Philipp Sch. ein Verbrechen begangen haben könnte.

AK47.jpg
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Nationalist Social Club (Europe)

The Nationalist Social Club (NSC) is reportedly one of the largest and most active neo-Nazi groups in the United States and has established a presence in Germany, Hungary, and Bulgaria. * A German member identified only as Paolo has claimed NSC is in the beginning stages and trying to build up its network. * NSC was founded in December 2019 in Massachusetts and comprises small independent cells around the world. * NSC members believe they are in a state of war against non-Aryans, particularly Jews. * NSC’s alleged goal is to create an underground resistance network against its ideological enemies. * To this end, NSC members train in physical combat and firearms. * NSC views itself as a protector of white people. * NSC chapters act independently of each other and share a loose network affiliation. The group has no central hierarchy. Each chapter acts under its own guidance and rules. * The NSC maintains this informal structure to avoid infiltration. Chapter autonomy also allows each chapter to address individual regional needs and develop its own tactics. * Known NSC tactics include antagonizing social-justice protesters, vandalism, and posting stickers and other propaganda. * NSC members have joined right-wing and pro-police rallies where they have displayed Nazi flags and symbols, as well as engaged in physical altercations.* In December 2020, NSC New England announced it was ending communication with all other NSC chapters to focus on the New England region. The announcement confirmed all other NSC chapters would continue autonomously.

via counterextremism: Nationalist Social Club (Europe)