#Berliner Firma erhielt etliche Filmpreise – #Ovalmedia verbreitet #Verschwörungslügen – und produziert für #Arte – #covidioten #KickThemOut #fired

Die Firma unterstützt Impfgegner und Corona-Verharmloser bei deren „Aufklärungsarbeit“. Ovalmedia kennt sich aber auch mit Anträgen für Fördermittel aus. Dass man im Internet Videos mit Lügen und Verschwörungsmythen findet, war bereits lange vor Corona bekannt. Ungewöhnlich ist dagegen, dass solche Videos von einem Unternehmen hergestellt und veröffentlicht werden, das ansonsten ARD, ZDF und Arte beliefert, Filmförderungen erhält und in der Branche bislang als seriös galt. Genau das ist bei Ovalmedia der Fall. Die Berliner Firma mit Sitz im östlichen Prenzlauer Berg hat in den vergangenen Jahren etliche Filmpreise gewonnen. Die Gründerin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Alice-Salomon-Hochschule. Ovalmedia war 2020 auch maßgeblich an der Konzeption des bundesweiten Dokumentarfilmtags „LetsDok“ beteiligt, der mit Steuermitteln gefördert wird. In den Sendungen, die Ovalmedia ins Netz stellt, verbreiten szenebekannte Verschwörungsideologen wirre Thesen: etwa dass der Impfstoff gegen Corona „Teufelszeug“ sei, dass den Menschen bald Chips implantiert würden, dass alle Nichtgeimpften zwangsweise in „QZs“ gesteckt würden.  Was gerade geschehe, sei gar „das Böseste, das jemals in dieser Welt geplant und umgesetzt wurde“… Widerspruch oder kritische Einordnung gibt es von Robert Cibis, dem Moderator und Mitgründer von Ovalmedia, nicht. Dafür aber oft Zustimmung oder Bewunderung. Wenn Sucharit Bhakdi etwa fordert, man müsse „die Corona-Viren laufen lassen in der Bevölkerung“, weil die Menschen so „eine Koexistenz“ mit den Viren aufbauen könnten, dann nickt Robert Cibis. Er nickt auch, wenn eine Verschwörungsgläubige erzählt, dass „irgendwelche Konzerneliten und sehr reiche Menschen“ ein böses Planspiel mit der Bevölkerung trieben. Zwei Impfgegnern schmeichelt Cibis, sie kämen ihm vor wie „Superhelden“.

via tagesspiegel: Berliner Firma erhielt etliche Filmpreise – Ovalmedia verbreitet Verschwörungslügen – und produziert für Arte

CHEMNITZER STAATSANWALTSCHAFT ERHEBT ANKLAGE GEGEN MUTMASSLICHEN BOSS VON NEONAZI-INTERNETSEIT

Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat Anklage gegen einen ehemaligen mutmaßlichen Administrator des rechtsgerichteten Internetportals “Trutzbund” erhoben. Dem 56-jährigen Chemnitzer werde die Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen in 600 Fällen vorgeworfen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch in Chemnitz mit. Mit der Anklageerhebung seien nun langwierige und aufwendige Ermittlungen abgeschlossen worden, die sich gegen Nutzer der Internetseite sowie die Angehörigen des “Trutzbund”-Netzwerks richteten. Zunächst hatten sich die Ermittlungen allein gegen Nutzer des Internetportals gerichtet, die auf der frei zugänglichen Seite insgesamt rund 10.000 Beiträge mit staatsschutzrelevanten Inhalten eingestellt hatten. Insgesamt wurden 153 Verfahren eingeleitet. Dabei gerieten der 56-jährige Chemnitzer und ein 58 Jahre alter Mann aus Brand-Erbisdorf als Initiatoren der Webseite ins Visier der Fahnder. (…) Neben den beiden Männern aus Mittelsachsen wurden 59 weitere Tatverdächtige im gesamten Bundesgebiet ermittelt. Einige der wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen eingeleiteten Strafverfahren wurden den Angaben zufolge bereits abgeschlossen. So sei gegen den 58-Jährigen aus Brand-Erbisdorf ein Strafbefehl in Höhe von mehr als 10.000 Euro ergangen. Weitere Kommentatoren unter anderem aus Chemnitz, Döbeln, Geyer, Lößnitz und Taura bekamen ebenfalls Strafbefehle zugesandt, die mit Gesamtgeldstrafen zwischen 1200 und 10.500 Euro einhergingen.

via tag24: CHEMNITZER STAATSANWALTSCHAFT ERHEBT ANKLAGE GEGEN MUTMASSLICHEN BOSS VON NEONAZI-INTERNETSEIT

Anspielung auf #Lübcke-Mord – #Generalstaatsanwalt erhebt #Anklage gegen #MarcoKurz aus Ottersweier

Der Generalstaatsanwalt in Koblenz hat vor dem Strafrichter des Amtsgerichts Landau Anklage gegen Marco Kurz aus Ottersweier erhoben. Dieser soll die Präsidentin des Landgerichts Landau mit Mord bedroht haben. Die Juristin hatte seine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen eine Richterin des Amtsgerichts Germersheim zurückgewiesen. Daraufhin soll ihr Kurz im September 2019 in einer E-Mail in Aussicht gestellt haben, vielleicht sehe man sich mal wieder, gegebenenfalls in Form einer Antifa-Gegendemonstration oder „zum netten Plausch auf der Terrasse“. Nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke am 1. Juni 2019, der von dem Rechtsextremisten Stephan Ernst auf der Terrasse seines Wohnhauses erschossen wurde, wertet die Generalstaatsanwaltschaft diesen vermeintlich harmlosen Satz als Bedrohung. Kurz ist Gründer des rechtsgerichteten „Frauenbündnis Kandel“, von dem er sich inzwischen losgesagt hat, sowie von „Widerstand Offenburg“. Seit der Premiere am 31. Januar ist er unter dem Motto „Nein zur Einschränkung unserer Grund- und Freiheitsrechte/Ja zum Ende der Pandemie“ maßgeblich an der Organisation von elf Demonstrationen, die bis 11. April in Ottersweier (Landkreis Rastatt) geplant sind, beteiligt

via bnn: Anspielung auf Lübcke-Mord – Generalstaatsanwalt erhebt Anklage gegen Marco Kurz aus Ottersweier

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#Twitter sperrte Konto von Italiens neofaschistischer Partei #ForzaNuova

Die Partei unterstützte zuletzt eine Kampagne italienischer Impfgegner und ist seit 2019 auf Facebook und Instagram gesperrt. Twitter hat das Nutzerkonto der neofaschistischen italienischen Partei Forza Nuova und das ihres Vorsitzenden Roberto Fiore gesperrt. Der Beschluss wurde wegen “Verletzung der Regeln der Plattform” gefasst. Damit verliert die Partei ihre 17.000 Follower, wie die römische Tageszeitung “La Repubblica” am Samstag berichtete. Forza Nuova unterstützte zuletzt die Kampagne der italienischen Impfgegner. Schon im September 2019 hatten Facebook und Instagram das Konto der 1997 gegründeten Partei sowie jenes der rechtsextremen Bewegung CasaPound gesperrt

voa standard: Twitter sperrte Konto von Italiens neofaschistischer Partei Forza Nuova

#Autokorso im Niemandsland – #covidioten

Corona-Leugner wollten per Auto in Leipzig demonstrieren. Die Versammlung versandete in einem Industriegebiet. Sie scheiterte an reichlich Gegenwehr – und der Zersplitterung der Szene Es wirkt, als wären Tausende Leipzigerinnen und Leipziger zu einer spontanen Fahrradtour aufgebrochen. Bunt gekleidet, mit Masken und in größeren Gruppen fahren sie am Samstag durch die Stadt. Wer nicht in den Westen der Stadt fährt, bekommt nur das bunte Treiben, an manchen Stellen Straßenblockaden und Polizeikontrollen, mit. Grund für die Ausfahrt: Proteste gegen mehrere Autokorsos der Querdenken-Szene. Zum Protest im Pkw hatten verschiedene Veranstalter deutschlandweit aufgerufen, sie kündigten bis zu tausend Fahrzeuge an. Diese Art der Demonstration halten Querdenker bundesweit ab. Im Schutz der Karosserien leugnen sie die Pandemie und verbreiten Verschwörungstheorien. Zumindest in Leipzig scheiterten sie weitgehend damit: Bereits am frühen Morgen blockierten Radfahrerinnen und Radfahrer in Halle an der Saale einen Zubringer-Korso, die Autofahrer lösten ihre Versammlung auf. Kaum Unterstützung Aus anderen Regionen kam kaum Verstärkung für die Querdenker, die ursprünglich am Leipziger Impfzentrum starten wollten. Das untersagte ihnen die Polizei. (…) Verglichen mit früheren Versammlungen aus dem Leipziger Querdenken-Spektrum war die Stimmung jedoch weniger aggressiv. Botschaften mit Reichsbürger-Anleihen Das mag auch daran gelegen haben, dass die Corona-Leugner in klirrender Kälte am absoluten Stadtrand Leipzigs standen, für mehrere Stunden. Im Anschluss beschwerten sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass sie durch ein Industriegebiet fahren mussten. Außenwirkung: gleich null. Die Polizei hätte sie zudem hingehalten. Im Vorfeld hatte es in diesen Querdenker-Gruppen auch Gewaltaufrufe gegeben. Es gab Ankündigungen, „Zecken zu klatschen“. Gemeint sind damit Linke. Unter den Teilnehmern des Korsos befanden sich zu Beginn auch Motorradfahrer der Gruppe Biker für Deutschland. Einer von ihnen trug einen Patch des Motorradclubs Underdogs MC. Mitglieder sollen 2016 am Angriff auf das Szeneviertel Connewitz beteiligt gewesen sein. Die Underdogs pflegen seit Jahren Verbindungen in die Neonazi-Szene. Corona-Leugner, die dieser Tage auf die Straße gehen oder fahren, haben häufig Bezüge zur Reichsbürger-Ideologie. Das zeigte sich auch diesmal bei Gesprächen der Teilnehmer. Ein Mann behauptete, er sei eine “eigenständige Rechtsperson” und nicht den Gesetzen der Bundesrepublik unterworfen.

via störungsmelder: Autokorso im Niemandsland

Blocking white supremacist site should be priority: expert

Intelligence agencies in New Zealand are being urged to do a better job at blocking a website commonly used by white supremacists. It comes as a warning from intelligence expert Paul Buchanan who says a ban on the website 4chan is not foolproof, after a threat aimed at two Christchurch mosques was posted on the site this week. A 27-year-old man was arrested on Thursday and appeared in court on Friday charged with threatening to kill worshippers at Linwood Islamic Centre and Al Noor Mosque in Christchurch. Police said he made the threats on 4chan, a website frequently used by extremists and white supremacists. Local internet service providers banned 4chan and the related 8chan, following the terror attacks on March 15 in 2019. But Buchanan said there are still problems. “The bans instituted by the internet providers here in New Zealand is not sufficient when it comes to extremists communicating with each other.”

via odt: Blocking white supremacist site should be priority: expert

DONALD #TRUMP’S #GAB ACCOUNT USES AN EMAIL ADDRESS BELONGING TO THE EXTREMIST PLATFORM’S CEO

When I got my hands on the Gab data, the first thing I did was look up Trump’s account. GAB, THE FAR-RIGHT social network that’s known as a safe space for hate speech, QAnon believers, Trump election fraud conspiracists, and white supremacist terrorists, was hacked pretty badly. The site exploded in popularity after the January 6 insurrection when Amazon kicked Parler, another social network used by right-wing extremists, offline, which caused Gab’s user base to explode from about 1 million users to roughly 4 million. The hacker made off with the email addresses and encrypted passwords of all 4 million of the site’s users and the content of more than 39 million posts, including everything posted to 7,632 private groups, and leaked them to the radical transparency group Distributed Denial of Secrets. On Monday, DDoSecrets released the nearly 70 gigabytes of hacked data to journalists and researchers. Gab’s CEO Andrew Torba has falsely accused DDoSecrets of hacking Gab — a source provided DDoSecrets with the data, they didn’t hack it themselves — and then used an anti-trans slur when posting about the group. Former President Donald Trump’s verified Gab account was among those that were compromised (though the account’s description says it’s “reserved” for Trump, and Torba has stated that Trump himself doesn’t use it). When I got my hands on the Gab data, the first thing I did was look up Trump’s account, and the first thing I noticed was the email address associated with it: [email protected]. Why was Trump using this obscure email address, and what is Kuhcoon? It turns out that Torba, the current CEO of Gab, is the former CEO and founder of Kuhcoon (later renamed Automate Ads, and acquired by AdHawk in 2017), a tech startup that offered automated Facebook ad campaigns. According to a 2015 interview, Torba started Kuhcoon in 2011 with his college roommate. The company received venture capital backing from Y Combinator in 2014; in August 2016, Torba stepped down as CEO, and he, along with his co-worker Ekrem Büyükkaya, founded Gab.

via intercept: DONALD TRUMP’S GAB ACCOUNT USES AN EMAIL ADDRESS BELONGING TO THE EXTREMIST PLATFORM’S CEO

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