Russian disinfo network “Matryoshka” is migrating to Bluesky as exodus from X continues

The Insider 20 December 2024 19:04 RU The Russian disinformation network “Matryoshka” has launched a new campaign on the Bluesky social network. Eliot Higgins, founder of the investigative journalism group Bellingcat, has been one of the first researchers to detect its activity. So far, four Russian-made fake videos have been identified on the platform. Each disinformation video begins with a real person — a professor, a student from a top university, or a recognized expert — introducing themselves and beginning to speak on a topic unrelated to Russia’s war in Ukraine. The footage then transitions to segments that do not show the speaker on screen — while what sounds like their voice continues narrating. In these moments, the speaker seems to promote claims that the West should end its support for Ukraine, that Europe should align its future with Russia, and that Volodymyr Zelensky is a dictator — or even a vampire. The videos are published alongside phrases like “Do you think that’s true?” or “You can confirm or deny this information, can’t you?” accompanied by tags of well-known media outlets and fact-checkers. They are then reposted by hundreds of other accounts. The number of shares reach the hundreds on X (formerly Twitter), while on the newer Bluesky, reposts remain low — the most widely shared video has so far garnered 288 reposts, and another just four. (…) The Russian disinformation campaign is expected to gain further traction on Bluesky. While the platform’s audience remains far smaller than that of X — Bluesky’s numbers stand at 25 million users compared to X’s 335 million monthly active users — Bluesky has seen a surge in migration in recent months. This trend has been driven largely by Donald Trump’s victory in the U.S. presidential election and Elon Musk’s controversial “reforms” that introduced unpopular changes to the platform he now owns.

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#ÜBERWACHUNG – #Cybertruck-Anschlag macht klar: #Tesla kann Fahrzeuge aus der Ferne aufsperren, sammelt Videos – #BraveNewWorld #Datenkrake

Elon Musk persönlich hat sich in die Ermittlungen rund um den aktuellen Vorfall eingeschaltet. Dabei nutzt er den Vorfall gleich, um für sein Fahrzeug zu werben. Während die Ermittlungen rund um einen mit einem Cybertruck durchgeführten Anschlag vor dem Trump-Hotel in Las Vegas noch auf Hochtouren laufen, liefert der Vorfall indirekt auch einen Beleg dafür, welchen umfassenden Zugriff Tesla auf seine Fahrzeuge hat. Ein Zugriff, der in diesem Fall offenbar hilfreich für die Ermittlungen war, den regulären Besitzern solcher Autos aber wohl wenig gefallen dürfte. Im Rahmen einer Pressekonferenz hat sich der ermittelnde Sheriff Kevin McMahill am Donnerstag bei Elon Musk bedankt. Der Tesla-Chef habe den Ermittlern nicht nur Zugang zum Fahrzeug verschafft, sondern durch allerlei Videos von Tesla-Ladestationen sowie Standortdaten auch dabei geholfen, die Wege des Täters schnell nachvollziehen zu können. Auf eine von dem Vorfall unabhängige Ebene gehoben, bedeutet das also: Tesla kann die eigenen Fahrzeuge – oder zumindest den Cybertruck – problemlos aus der Ferne öffnen und erstellt beim Ladevorgang allerlei Videos, die auch zumindest für einen gewissen Zeitraum gespeichert werden. Das Öffnen war in diesem Fall übrigens notwendig, da sich die Türen durch die Wucht der Explosion selbst gesperrt haben. Nicht ganz neu ist die Erkenntnis, dass das Unternehmen allerlei Telemetriedaten erfasst, in diesem Fall betont Musk sogar selbst, dass diese Daten umgehend an die Behörden weitergegeben wurden. Darunter finden sich allerlei Informationen über das Fahrzeug, aber auch Standortdaten dürften enthalten gewesen sein. Für diese Art der umfassenden Datensammlung wurde Tesla in der Vergangenheit bereits mehrfach kritisiert

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FACEBOOK, INSTAGRAM, WHATSAPP: Neuer Politikchef mit besonderer Nähe zu Republikanern

Der US-Konzern Meta stellt sich personell auf die kommende Regierung Donald Trumps ein. Personalwechsel vor dem Amtsantritt von Donald Trump: Für den US-Konzern Meta soll künftig ein Manager mit einer besonderen Nähe zur Republikanischen Partei die politische Lobbyarbeit leiten. Der 55 Jahre alte Joel Kaplan, der von 2006 bis 2009 im Weißen Haus für den republikanischen Präsidenten George W. Bush arbeitete, löst den früheren britischen Vize-Premier Nick Clegg als politischer Cheflobbyist ab. Das teilte Clegg auf seinem Facebook-Account mit. Kaplan kam 2011 zum Facebook-Konzern und war zuletzt Cleggs Stellvertreter. In den vergangenen Jahren gab es mehrfach Berichte, wonach Kaplan das Engagement Facebooks gegen die Verbreitung von Hassrede gebremst haben soll. So soll er 2016 einer Konfrontation mit Trump aus dem Weg gegangen sein, als dieser als Präsidentschaftskandidat forderte, sämtlichen Muslimen die Einreise in die USA zu untersagen. Trotz der zunehmenden Gefahr durch Hassrede in dem sozialen Netzwerk wurde das Posting nicht gelöscht. “Man soll den Bären nicht reizen”, warnte er damals. Auch soll Kaplan einem Whistleblower zufolge eine Whitelist mit Accounts verteidigt haben, die eigentlich gegen die Regeln des Netzwerks verstießen. Darunter war Breitbart News, eine der damaligen Trump-Regierung nahestehende und oft mit Fake News und Hassrede in Verbindung gebrachte Organisation. Kaplan wollte sich demnach nicht mit dem Trump-Vertrauten Steve Bannon anlegen.

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Kritik an Trump-Vize nach AfD-Beitrag – „Es scheint, als sei er entweder dumm oder unehrlich“

Erst kommentiert Elon Musk den deutschen Wahlkampf, nun meldet sich Trump-Vize J.D. Vance zu Wort – und bekommt heftigen Gegenwind. Elon Musk, Tech-Milliardär und Berater des designierten US-Präsidenten Donald Trump, mischt sich bereits seit Wochen mit Wortmeldungen in den deutschen Wahlkampf ein. Beleidigungen gegen Kanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie offene Wahlwerbung für die AfD in einem Gastbeitrag für die „Welt am Sonntag“ inklusive. Während Trump selbst zum Thema Deutschland und AfD bisher schweigt, hat sich mit J.D. Vance nun auch der kommende Vize-Präsident der USA zur AfD geäußert – und dabei prompt Falschinformationen verbreitet. (…) „Interessant ist auch, dass die amerikanischen Medien die AfD als ‚Nazi-Lite‘ verunglimpfen. Aber die AfD ist in denselben Gebieten Deutschlands am beliebtesten, die den Nazis am meisten Widerstand entgegensetzten“, schrieb Vance auf der Plattform X, die Musk gehört. Der Protest von Historikern folgte prompt. Vance’ Behauptung ist schlichtweg falsch. „Worauf bezieht sich J.D. Vance überhaupt?“, zeigte sich Matthäus Wehowski, Historiker mit den Schwerpunkten Osteuropa und Geschichte des Nationalsozialismus, erstaunt. „Thüringen zum Beispiel war eine Hochburg der Nazi-Partei – es war das erste deutsche Bundesland, in dem ein Nazi (Wilhelm Frick) Minister wurde. Heute ist es auch eine Hochburg der radikalsten, rassistischsten und der antisemitischsten AfD-Politiker.“ Bereits nach der Landtagswahl in Thüringen waren die früheren NSDAP-Erfolge in dem Bundesland in Deutschland thematisiert worden. Wie Vance zu seiner Behauptung kommt, blieb daher unklar. Belege lieferte der kommende US-Vizepräsident nicht. Seine Aussage zu untermauern, dürfte Vance angesichts der Faktenlage jedoch schwerfallen. Wo die NSDAP populär war, wird heute oft AfD gewählt Dort, wo die NSDAP in den 1920er und 30er Jahren stärkste Partei wurde, ist auch heute die AfD heute besonders populär, während in katholisch geprägten Gebieten wie Westdeutschland und Bayern die Zentrumspartei und die Bayrische Volkspartei damals stärkste Kraft wurden. Manche Gelehrte sparten angesichts von Vance’ Desinformation daher auch nicht mit harten Worten in Richtung des US-Politikers. „Lügt der bewusst oder ist er so blöd?“, fragte der Politikwissenschaftler Andreas Püttmann auf X. Noch deutlicher wurde derweil der Historiker Kevin M. Kruse, Professor an der US-Eliteuniversität Princeton, im sozialen Netzwerk Bluesky. „Ich will keine Panikmache betreiben, aber es scheint, als sei der neue Vizepräsident entweder dumm oder unehrlich, sehr wahrscheinlich beides“, schrieb Kruse über Vance’ Wortmeldung zur AfD.

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siehe auch: AfD-Wahlaufruf – Vance verbreitet falsche Thesen zu Nazi-Deutschland. Dem künftigen US-Vizepräsidenten zufolge sei der Widerstand gegen die Nazis dort am stärksten gewesen, wo heute viele Wähler für die AfD stimmen. Die Fakten sehen anders aus. Nach dem Unternehmer und Trump-Berater Elon Musk hat sich auch der designierte US-Vizepräsident J. D. Vance in die Diskussion um die AfD eingeschaltet. 

Umstrittener Text in der „Welt am Sonntag“: Wurde Elon Musks Pro-AfD-Artikel von einer KI geschrieben?

Mit einem kontroversen Gastbeitrag machte Elon Musk Wahlwerbung für die AfD. Tagesspiegel-Recherchen zeigen nun: Der Text stammt womöglich gar nicht von Musk selbst – sondern von einer KI. Ein in der „Welt am Sonntag“ veröffentlichter Beitrag sorgte Ende vergangener Woche für reichlich Ärger im politischen Berlin. Darin warb der Unternehmer Elon Musk, seines Zeichens reichster Mensch des Planeten und Sonderberater des künftigen US-Präsidenten Donald Trump, offensiv für die AfD. Die in Teilen gesichert rechtsextreme Partei, so Musk, sei der letzte Funken Hoffnung, den Deutschland noch habe. Doch nun legen Tagesspiegel-Recherchen nahe, dass Musk den umstrittenen Beitrag gar nicht selbst geschrieben haben könnte. Und auch keiner seiner Leute. Sondern eine Künstliche Intelligenz (KI): Das Sprachmodell Grok, das Musk mit seinem Konzern xAI selbst entwickelt hat. (…) Inzwischen hat Martin Varsavsky, Mitglied des Aufsichtsrates der Axel-Springer-Gruppe, erklärt, die Initiative zu dem Gastbeitrag sei von ihm ausgegangen. Es wurde also von ganz oben in die redaktionelle Arbeit eingegriffen. Aber was wäre, wenn Elon Musk den Beitrag gar nicht selbst geschrieben hätte? Wenn die „Welt am Sonntag“ keinen kontroversen Gastbeitrag eines der mächtigsten Menschen des Planeten abgedruckt hätte, sondern einen KI-generierten Text, erstellt in Sekunden? Der sich mutmaßlich mit Musks Meinung deckt, aber dessen Argumentation womöglich aus Millionen im Internet frei verfügbaren Versatzstücken über Deutschland und die AfD zusammengeklaubt wurde? Die Hinweise darauf, dass dies so sein könnte, sind frei im Internet verfügbar – in Musks eigenem Produkt. Beauftragt man nämlich sein Sprachmodell Grok damit, einen Meinungsartikel für eine konservativ eingestellte Zeitung zu schreiben, der zeigt, warum nur die AfD Deutschland retten könne, spuckt das Programm einen Text aus, der Musks „Welt“-Beitrag zum Verwechseln ähnelt. In Ton, Argumentation, Struktur – und an vielen Stellen auch wörtlich. Ebenso die Struktur des Textes, den Grok auf die Frage nach einem Meinungsartikel produziert: Sie ist immer nahezu identisch mit Musks Gastbeitrag. Nach einer kurzen Einleitung wird jedes Argument mit Stichpunkten anmoderiert, die denen aus der „Welt am Sonntag“ ähneln: wirtschaftliche Wiederbelebung, kulturelle Integrität, politischer Realismus etwa. Verdacht auch bei „Welt“-Mitarbeitern Ebenfalls auffällig: Diese Struktur bleibt auch erhalten, wenn man den Inhalt der Anfrage ändert, etwa einen Text produzieren lässt, nach dem nur Kanzler Olaf Scholz oder Grünen-Chef Robert Habeck Deutschland retten können sollen. „Dass bei verschiedenen Prompts eine ähnliche Struktur herauskommt, spricht dafür, dass auch das Original KI-erzeugt sein könnte“, sagt DFKI-Mann Karger. Dann würde das Sprachmodell nämlich schlicht davon ausgehen, dass auf die Frage nach einem Meinungsartikel die entsprechende Textform folgen müsse

via tagesspiegel: Umstrittener Text in der „Welt am Sonntag“: Wurde Elon Musks Pro-AfD-Artikel von einer KI geschrieben?

siehe auch: Wahlempfehlung für die AfD Musk schrieb seinen “Welt”-Artikel wohl gar nicht selbst. In einem Gastbeitrag für die “Welt am Sonntag” machte Tech-Milliardär Elon Musk Wahlwerbung für die AfD. Es gibt allerdings Hinweise, dass Musk den Text nicht selbst geschrieben hat. (…) Denn Martin Varsavsky, Aufsichtsrat von Axel Springer, erklärte in einem Post auf Musks Kurznachrichtendienst X nicht nur, er habe die Idee für den umstrittenen Gastbeitrag gehabt, sondern veröffentlichte dazu auch noch den vollständigen englischsprachigen Text, den Musk bei der “Welt am Sonntag” eingereicht hatte. Schon bald nach der “WamS”-Veröffentlichung hatten verschiedene Journalisten auf Twitter aufgrund der im Text verwendeten Sprache gemutmaßt, Musk habe den Text nicht selbst geschrieben, sondern von einer KI texten lassen. t-online hat die von Varsavsky veröffentlichte englische Version nun durch verschiedene Analysetools überprüfen lassen – und kommt zu einem eindeutigen Ergebnis. “ZeroGPT” der gleichnamigen Firma kommt zum Schluss, dass Musks Text mit einer Wahrscheinlichkeit von 52,81 Prozent von einer Künstlichen Intelligenz getextet wurde. Noch deutlicher sind die Ergebnisse beim “AI Detector” von Quillbot, der glaubt, dass 79 Prozent des gesamten “WamS”-Textes von einer KI stammen. “GPTZero”, das von Edward Tian, einem Studenten der US-amerikanischen Princeton-Universität, entwickelt wurde, ist sich sogar sicher, dass 93 Prozent des Gastbeitrags aus der KI-Feder stammen – lediglich sieben Prozent sollen noch von einem Menschen bearbeitet worden sein. Selbst X-KI stellt Urheberschaft Musks in Frage Sogar der X-eigene KI-Assistent “Grok”, den Elon Musk auf seiner Plattform immer wieder anpreist, findet mehrere Hinweise darauf, dass der Text nicht vom Tech-Milliardär und Trump-Vertrauten selbst stammt. “Der bereitgestellte Text soll von Elon Musk verfasst worden sein, doch es gibt mehrere Hinweise darauf, dass es sich nicht um einen authentischen Text von ihm handeln könnte”, schreibt “Grok”. Insbesondere die Struktur und die Sprache des Textes würden mehrere Merkmale eines KI-generierten Artikels aufweisen, heißt es von “Grok”. Dies zeige sich vor allem darin, “wie Argumente konstruiert werden, in der Verwendung von sich wiederholenden Phrasen zur Hervorhebung und einem etwas generischen Ton, wenn komplexe politische Themen diskutiert werden”.

AfD-Wahlaufruf – Vance verbreitet falsche Thesen zu Nazi-Deutschland

Dem künftigen US-Vizepräsidenten zufolge sei der Widerstand gegen die Nazis dort am stärksten gewesen, wo heute viele Wähler für die AfD stimmen. Die Fakten sehen anders aus. Nach dem Unternehmer und Trump-Berater Elon Musk hat sich auch der designierte US-Vizepräsident J. D. Vance in die Diskussion um die AfD eingeschaltet. Der Republikaner kommentierte in der Nacht auf Freitag Musks Meinungsbeitrag in der Zeitung „Welt am Sonntag“, in der dieser zur Wahl der AfD aufrief, auf Musks Social-Media-Plattform X. (…) Zudem behauptete Vance, die AfD sei dort besonders stark, wo der Widerstand gegen die Nationalsozialisten am größten gewesen sei. Damit spielt er offenbar auf die ostdeutschen Bundesländer an, in denen die AfD ihre bisher größten Wahlerfolge erzielt hat

via handelsblatt: AfD-Wahlaufruf Vance verbreitet falsche Thesen zu Nazi-Deutschland

siehe auch: JD Vance Schooled by German Ambassador Over Defense of Far-Right ‘Nazi-Lite’ Party. Vice President-elect JD Vance, the Republican Senator from Ohio, is facing criticism both domestically and internationally for endorsing and seemingly defending an op-ed by Elon Musk that is supportive of a far-right German political party reportedly linked to neo-Nazis. (…) Vance’s remarks were quickly criticized, with some discussing post-World War II German reunification in 1990, following the fall of the Berlin Wall, to explain how geography has little to do with opposing Nazism. Others suggested Vance’s geographic claim was actually wrong. And despite Vance’s claim, The Economist as some noted, in 2019 reported: “Post-war population transfers changed politics across Germany,” and added that “a new paper finds an uncomfortable overlap between the parts of Germany that support the afd and those that voted for the Nazis in 1933. At first glance, the link is invisible. The Nazis fared well in northern states like Schleswig-Holstein; the afd did best in the former East Germany.” Germany’s Ambassador to the U.S., Andreas Michaelis, politely schooled the right-wing American Senator slated to be sworn in as Vice President in just weeks. “Interesting observation, Senator JD Vance,” Ambassador Michaelis wrote. “Historical context can be tricky – while some areas you are referring to resisted the Nazi party early on, others did not, or later became strongholds of the regime. Germany’s history reminds us how important it is to challenge extremism in all its forms.”

siehe dazu auch: Faktencheck: Vance’ Aussage über AfD und Nazis ist falsch Ist die AfD vor allem dort erfolgreich, wo die Menschen früher den Nazis Widerstand leisteten? Das behauptet der designierte US-Vizepräsident JD Vance. Doch stimmt das wirklich? Ein Faktencheck. (…) Aber waren genau diese Regionen, in denen die AfD besonders beliebt ist, auch besonders widerständig im Nationalsozialismus, wie JD Vance behauptet? Adolf Hitlers Partei, die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP), kam 1933 an die Macht. In der letzten Reichstagswahl vor seiner Machtübernahme, nämlich am 6. November 1932, war die NSDAP mit 33,1 Prozent stärkste Kraft.   Schaut man auf die Wahlergebnisse der Regionen im November 1932, so bekam die NSDAP in weiten Teilen Deutschlands die meisten Stimmanteile, so auch im Osten Deutschlands und auch in den Regionen, in denen heutzutage viele Menschen die AfD wählen – aber auch in vielen anderen Regionen Deutschlands. Geografisch gesehen habe es 1933 eine hohe Wahlunterstützung für die NSDAP in den Gemeinden gegeben, in denen auch heute die AfD stärker unterstützt werde, sagt Hagemeister. “Falsch wäre es da von einer Kausalität zu sprechen”, betont Hagemeister jedoch. Es gehe eher um eine Kontinuität, rechte Tendenzen von Generation zu Generation weiterzugeben. “Es gibt Forschung, die zeigt, dass Kinder dazu tendieren, Einstellungen ihrer Eltern zu übernehmen”, fügt er hinzu.  In Ostdeutschland ist dieser geografische Zusammenhang zwischen Gemeinden, in denen damals die NSDAP stark gewählt wurde und heute die AfD, besonders ausgeprägt. Aber auch im Westen Deutschlands lässt sich der Zusammenhang feststellen.

Vance demonstrating stupidity on X

So ähnlich hatte ich das in grober laienhafter Erinnerung. Hier noch mal vom Fachmann:JD Vance denkt sich Scheiße aus.

(@marvmcmanus.bsky.social) 2025-01-03T20:10:27.352Z

Eklat um Elon Musk: Trump-Flüsterer setzt sich für inhaftierten Rechtsextremen ein

Elon Musk zeigt Unterstützung für den inhaftierten Rechtsextremen Tommy Robinson. Selbst Brexit-Verfechtern ist Robinson dabei zu viel. Washington, D.C. – Im Jahr 2025 scheint der US-Multimilliardär Elon Musk mit seiner Unterstützung rechtsextremer Politiker noch einmal auf die Tube zu drücken. Seine Aufmerksamkeit bekam zuletzt ein Mann aus Großbritannien, von dem sich selbst der Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage distanziert hat. „Befreit Tommy Robinson“, heißt es in einem in Musks Profil gepinnten Beitrag auf der Onlineplattform X. Darin teilte der Tesla-Chef auch den Account des inhaftierten Rechtsextremen. Unter dem Post findet sich ein ganzer Schwall von teils selbstgeschriebenen, teils geteilten Beiträgen von anderen Accounts mit der gleichen Forderung. Darin wird Robinson, der auch für seine islamfeindlichen Äußerungen bekannt ist, als politischer Gefangener bezeichnet. Tommy Robinson befindet sich derzeit in Haft, nachdem er trotz einer gerichtlichen Unterlassungsverfügung falsche Behauptungen über einen syrischen Geflüchteten verbreitet hatte. Robinson war zuvor bereits wegen Verleumdung zu einer Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 100.000 britischen Pfund (etwa 120.000 Euro) verurteilt worden. Wegen Missachtung des Gerichts wurde der Rechtsextremist Ende Oktober zu einer 18-monatigen Haftstrafe verurteilt. In einem von ihm veröffentlichten Video, das immer noch auf seinem X-Account mit mehr als einer Million Followern zu finden ist, wiederholt Robinson die falschen Behauptungen.

via fr: Eklat um Elon Musk: Trump-Flüsterer setzt sich für inhaftierten Rechtsextremen ein

siehe auch: Elon Musk unterstützt britischen Rechtsextremen Zuletzt hatte Elon Musk zur Wahl der AfD aufgerufen. Nun solidarisiert sich der US-Milliardär mit dem inhaftierten britischen Rechtsextremen Tommy Robinson. Elon Musk hat auch im neuen Jahr mit einer Reihe umstrittener Äußerungen für Aufsehen gesorgt. Auf seinem X-Account setzte der US-Milliardär ein klares Zeichen der Unterstützung für den inhaftierten britischen Rechtsextremen Tommy Robinson. Der Tesla-Chef teilte unter anderem einen Beitrag eines Robinson-Unterstützers und kommentierte diesen mit den Worten “Free Tommy”. Zudem verbreitete Musk Robinsons Account sowie Beiträge, die ihn als politischen Gefangenen bezeichneten. Den britischen Premierminister und Labour-Politiker Keir Starmer griff der Unternehmer hingegen erneut an. Robinson sitzt derzeit in Haft, weil er gegen eine gerichtliche Unterlassungsverfügung verstoßen hat, indem er falsche Behauptungen über einen syrischen Flüchtling verbreitete. In diesem Zusammenhang war er wegen Verleumdung bereits zu einer Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von 100.000 Pfund (etwa 120.000 Euro) verurteilt worden. Ein Video, in dem die falschen Behauptungen wiederholt werden, ist nach wie vor auf Robinsons X-Account zugänglich, der mehr als eine Million Follower zählt.