Serbian authorities using spyware to illegally surveil activists, report finds

Advanced mobile forensics products being used to illegally extract data from mobile devices, Amnesty finds. Police and intelligence services in Serbia are using advanced mobile forensics products and previously unknown spyware to illegally surveil journalists, environmental campaigners and civil rights activists, according to a report. The report shows how mobile forensic products from the Israeli firm Cellebrite are used to unlock and extract data from individuals’ mobile devices, which are being infected with a new Android spyware system, NoviSpy. Serbian authorities are using “surveillance technology and digital repression tactics as instruments of wider state control and repression directed against civil society”, according to Dinushika Dissanayake of Amnesty International, which authored the report. Dissanayake, Amnesty’s deputy regional director for Europe, said the report showed how Cellebrite products, used by police and intelligence services worldwide, could pose “an enormous risk” to rights activists “when used outside strict legal control”. Cellebrite’s tools for law enforcement agencies and government entities allow data to be extracted from an array of devices, including recent Android and iPhone mobile phones, and can unlock them without access to the device’s passcode. NoviSpy, while less technically advanced than highly invasive spyware such as Pegasus, still lets Serbian authorities capture sensitive personal data from a target phone and allows a phone’s microphone or camera to be turned on remotely. The report documents how Serbian authorities used Cellebrite products to enable NoviSpy spyware infections of journalists’ and activists’ mobile phones, including – on at least two occasions – during police interviews.

via guardian: Serbian authorities using spyware to illegally surveil activists, report finds

siehe auch: Serbia: Authorities using spyware and Cellebrite forensic extraction tools to hack journalists and activists. Serbian police and intelligence authorities are using advanced phone spyware alongside mobile phone forensic products to unlawfully target journalists, environmental activists and other individuals in a covert surveillance campaign, a new Amnesty International report has revealed.  The report, “A Digital Prison”: Surveillance and the Suppression of Civil Society in Serbia,” documents how mobile forensic products made by Israeli company Cellebrite are being used to extract data from mobile devices belonging to journalists and activists. It also reveals how the Serbian police and the Security Information Agency (Bezbedonosno-informativna Agencija – BIA) have used a bespoke Android spyware system, NoviSpy, to covertly infect individuals’ devices during periods of detention or police interviews. (…) It enables the extraction of data from a wide range of mobile devices including some of the most recent Android devices and iPhone models, even without access to the device passcode.   While less technically advanced than highly-invasive commercial spyware like Pegasus, NoviSpy – a previously unknown Android spyware – still provides Serbian authorities with extensive surveillance capabilities once installed on a target’s device.  NoviSpy can capture sensitive personal data from a target phone and provide capabilities to turn on a phone’s microphone or camera remotely, while Cellebrite forensic tools are used to both unlock the phone prior to spyware infection and also allow the extraction of the data on a device.  Critically, Amnesty International uncovered forensic evidence showing how Serbian authorities used Cellebrite products to enable NoviSpy spyware infections of activists’ phones.

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Einsatz in #Bremerhaven – 67-Jähriger nach #Weihnachtsmarkt-#Drohvideo festgenommen

Ein Mann drohte in einem Video »arabisch oder südländisch« aussehende Menschen auf dem Weihnachtsmarkt in Bremerhaven zu erstechen. Die Polizei hat den mutmaßlichen Urheber des Clips festgenommen. Die Polizei in Bremerhaven hat einen 67-Jährigen festgenommen, der in einem Video auf TikTok angedroht haben soll, schwere Straftaten auf dem Weihnachtsmarkt zu begehen. Nach Bekanntwerden des Videos sei der Verfasser am Sonntagabend »sehr schnell« ermittelt und im Stadtgebiet vorläufig festgenommen worden, teilte die Polizei mit . Es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung. Der Mann hatte angekündigt, am 1. Weihnachtstag jeden abzustechen, der »arabisch oder südländisch« aussehe. »Jeden. Ich nehme genug Messer mit«, sagte er in dem Video. Das sei kein Scherz. Der Bremerhavener war laut Polizei zuvor nicht mit derartigen Aussagen aufgefallen. Auskunft zu möglichen Hintergründen gab die Polizei bislang nicht.

via spiegel: Einsatz in Bremerhaven 67-Jähriger nach Weihnachtsmarkt-Drohvideo festgenommen

Ein Mann drohte in einem Video »arabisch oder südländisch« aussehende Menschen auf dem Weihnachtsmarkt in Bremerhaven zu erstechen. Die Polizei hat den mutmaßlichen Urheber des Clips festgenommen.

DER SPIEGEL (@spiegel.de) 2024-12-23T09:12:04.967Z

Spiel in Brasilien – Vier Spielerinnen wegen Rassismus-Eklat festgenommen

Der Fußball rückte in den Hintergrund: Bei einer Partie in Brasilien kam es zu einem rassistischen Vorfall. Vier Spielerinnen eines argentinischen Klubs wurden vorläufig festgenommen. Vier Fußballerinnen des argentinischen Topklubs River Plate wurden in São Paulo wegen rassistischer Gesten und Beleidigungen vorläufig festgenommen. Der Vorfall ereignete sich während eines Spiels des Ladies Cups gegen den brasilianischen Klub Grêmio Porto Alegre. Auslöser der Eskalation war eine Geste von River-Spielerin Candela Díaz. Nach dem Ausgleichstreffer von Grêmio soll sie einen schwarzen Balljungen mit einer Affen-Imitation beleidigt haben. Spielerinnen von Grêmio berichteten zudem von weiteren rassistischen und fremdenfeindlichen Äußerungen seitens der Gegnerinnen. Die tumultartige Partie endete vorzeitig, nachdem sechs Spielerinnen von River Plate die Rote Karte gesehen hatten

via t-online: Spiel in Brasilien Vier Spielerinnen wegen Rassismus-Eklat festgenommen

siehe auch: Nach Rassismus-Vorfall im Pokal : Polizei verhaftet vier Fußballerinnen. Am Freitag musste das Halbfinalspiel des „Brasil Ladies Cup“ zwischen Gremio Porto Alegre und River Plate in der ersten Halbzeit abgebrochen werden. Der Grund: Wie TV-Aufnahmen beweisen und lokale Medien berichten, zeigte River-Spielerin Candela Diaz Affengesten in Richtung eines Balljungen. Laut Gremio-Trainerin Thaissan Passos (38) seien ihre Spielerinnen zudem als „Affen“ bezeichnet worden. Die Aktionen empörten die Gremio-Profis, die den Rasen aus Protest verließen. Nach Streitigkeiten auf dem Platz verwies der Schiedsrichter schließlich sechs an der Störung beteiligte River-Plate-Spielerinnen des Platzes. Dadurch fehlte dem Argentinien-Klub die Mindestanzahl an Spielern und die Partie musste vorzeitig beendet werden. (…) Nach Abbruch des Spiels wurden Diaz sowie drei weitere Mitspielerinnen (Juana Cangaro, Milagros Naiquen und Camila Ayelen Duarte) von der örtlichen Polizei verhaftet

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NÄCHSTER POLIZEI-SKANDAL IN SACHSEN? BRUTALES AUFNAHMERITUAL MIT BRENNENDEN HELMEN – #polizeiproblem

Treffen die Vorwürfe zu, dann hat Sachsen den nächsten Polizei-Skandal. Das Präsidium der Bereitschaftspolizei hat die komplette Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) Dresden aus dem Dienst genommen, weil es dort zu gewalttätigen Aufnahmeritualen gekommen sein soll. Gegen acht Polizisten der BFE seien “Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt und Nötigung zum Nachteil von Polizisten der eigenen Einheit” eingeleitet worden, informierte Polizeipräsident Peter Langer (Bereitschaftspolizei) am späten Nachmittag. Zu den konkreten Vorwürfen will sich die Behörde nicht äußern. Aus Kreisen der Dresdner Bereitschaftspolizei war jedoch zu erfahren, dass es um brutale Aufnahmerituale gegangen sei. So soll in Anlehnung an das “Vizeschlagen” bei der NVA den Novizen ein mit Feuerzeugbenzin in Brand gesetzter Stahlhelm aufgesetzt worden sein. Anschließend sollen Altgediente mit Spaten die Flammen ausgeschlagen haben. In mindestens einem Fall soll ein junger Beamter danach dienstunfähig gewesen sein. Auf Anfrage von TAG24 wollte eine Behördensprecherin das brutale Ritual weder bestätigen noch dementieren.

via tag24: NÄCHSTER POLIZEI-SKANDAL IN SACHSEN? BRUTALES AUFNAHMERITUAL MIT BRENNENDEN HELMEN

#Polizeibeauftragter verurteilt rechtsextreme #Verdachtsfälle bei der #Bundestagspolizei – #polizeiproblem

Im Bundestag gibt es eine eigene Polizeieinheit. Diese fiel 2021 erstmals auf – und jetzt wieder. Der Polizeibeauftragte des Bundes findet das nicht akzeptabel. Denn das Parlament ist nachweislich bedroht. Der Polizeibeauftragte des Bundes, Uli Grötsch (SPD), hat die jüngsten rechtsextremistischen Verdachtsfälle bei der Bundestagspolizei verurteilt. „Ich teile die Sichtweise der Bundestagspräsidentin, dass im Herzen der Demokratie keine Verfassungsfeinde agieren dürfen. Hier gilt Null-Toleranz wie bei allen anderen Polizeien auch“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Ich werde mir zu den Fällen im Rahmen meines gesetzlichen Auftrags ein eigenes Urteil bilden und dazu die Disziplinarakten beiziehen.“ Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hatte zuvor der „taz“ erklärt: „Als Hausleitung machen wir klar, dass bestimmte Verhaltensweisen nicht akzeptiert werden.“ Grüne kritisiert Bundestagspräsidentin Die Parlamentarische Geschäftsführerin des Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, sagte dem RND, die nun bekannt gewordenen Fälle zeigten einmal mehr, „wie wichtig es ist, sehr wachsam zu sein und allen Hinweisen auf extremistisches und dienstwidriges Verhalten unverzüglich und konsequent nachzugehen“. Man müsse die Verdachtsfälle „konsequent verfolgen“. Sie kritisierte zugleich Bas. Denn es sei „befremdlich, dass ich als Sicherheitsbeauftragte meiner Fraktion von solchen Vorfällen immer wieder erst aus Medien erfahre. Es wäre wichtig gewesen, dass die Präsidentin oder die Verwaltung die Sicherheitsbeauftragten vorab vertraulich und umfassend über diese Fälle informiert hätte.“

via rnd: Polizeibeauftragter verurteilt rechtsextreme Verdachtsfälle bei der Bundestagspolizei

Polizeistern der Polizei beim Deutschen Bundestag
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#Bundespolizisten bei #Drogenrazzia in NRW festgenommen – #polizeiproblem

Die Polizei in NRW hat möglicherweise einen Drogen-Ring aufgedeckt, zu dem auch zwei Mitarbeiter der Bundespolizei gehören sollen. Am Donnerstag Mittag hat es eine Razzia in Frankfurt und mehreren Städten NRWs gegeben. Das haben Polizei und Staatsanwaltschaft mittlerweile bestätigt. Dabei sind ein 23-jähriger und ein 25-jähriger Deutscher aus Oberhausen, sowie ein 40-jähriger Deutsch-Marokkaner aus Bottrop und ein 43-jähriger Deutscher aus Essen vorläufig festgenommen worden. Sie sollen heute dem Untersuchungsrichter vorgeführt werden. Ihnen wird vorgeworfen, Drogen aus Süd- und Mittelamerika über den Flughafen Frankfurt/Main nach Deutschland geschmuggelt zu haben. Zwei Angehörige der Bundespolizei sollen die Drogen auf dem Flughafengelände transportiert haben; die beiden anderen sollen Auftraggeber und Vermittler gewesen sein. (…) Einer dieser Bundespolizisten, so die Zeitung weiter, sei an seinem Arbeitsplatz, dem Frankfurter Flughafen, festgenommen worden. Das bestätigten Polizei und Staatsanwaltschaft nicht. In der Mitteilung war allerdings die Rede davon, dass die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen die Arbeit der Ermittler unterstützt hätten.

via tagesschau: Bundespolizisten bei Drogenrazzia in NRW festgenommen

Bei Durchsuchungen in #NRW wurden Bundespolizisten festgenommen, berichten WDR & HR. Sie sollen Drogen über #FRA geschmuggelt haben. Bei den Durchsuchungen in mehreren NRW-Städten wurde Kokain sichergestellt. Rede ist von einem möglichen Drogen-Ring. www.tagesschau.de/inland/regio… #Bundespolizei

Marvin Oppong (@marvinoppong.bsky.social) 2024-12-15T12:53:00.791Z

#Bundestagspolizei – #Reichsbürger in Uniform – #polizeiproblem

Für die Bundestagspolizei soll noch vor den Wahlen ein Gesetz beschlossen werden. taz-Recherchen zeigen: Es gibt wieder rechte Verdachtsfälle. Vor beinahe vier Jahren stürmte ein rechter Mob, aufgehetzt vom abgewählten Präsidenten Donald Trump, das Kapitol in den USA. Abgeordnete mussten sich verstecken, Polizisten schossen auf Eindringlinge. Wenige Monate zuvor hatten hierzulande Coronaleugner versucht, den Bundestag zu stürmen, und waren knapp gescheitert. Seitdem wird auch in Deutschland immer wieder die Frage diskutiert: Wer schützt eigentlich das Parlament, wenn es darauf ankommt? Die einfache Antwort: Die Bundestagspolizei. 200 Polizisten, die der Bundestagspräsidentin unterstehen und das Parlament und seine Abgeordneten schützen sollen (…) Doch taz-Recherchen zeigen nun, dass es bei der Bundestagspolizei erneut mehrere mutmaßlich rechte und rechtsextreme Vorfälle in den eigenen Reihen gegeben hat. Diese stehen nicht in Zusammenhang mit dem geplanten Gesetz. Und doch stellt sich die Frage, ob es richtig ist, die Befugnisse der Polizei mit einem eigenen Gesetz zu stärken. Schon 2021 berichtete die taz über rechtsextreme Vorfälle bei der Bundestagspolizei. Wir berichteten, dass ein Beamter im Pausenraum im Bundestagsgebäude den Hitlergruß gezeigt haben soll und ein weiterer in einer Reichsbürgerpartei aktiv war. Beamte erzählten von Chatgruppen und rassistischen Aussagen. In der Folge wurden mehrere Beamte suspendiert und Disziplinarverfahren angestrengt, alle 200 Beamte wurden einzeln befragt, auch dazu, wer mit der taz gesprochen habe. (…) Zwei der mutmaßlichen Vorfälle, die der taz geschildert wurden, stehen in Zusammenhang mit einer Version des Lieds „L’amour toujours“, das zu einem Meme der rechten Popkultur geworden ist. Aufmerksamkeit bekam es, nachdem ein Video aus Sylt viral ging, bei dem Feiernde zur Melodie des Songs den Hitlergruß andeuteten und „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ sangen. Wie die taz aus Kreisen der Bundestagspolizei erfuhr, soll eine Beamtin einem Kollegen bei dessen Abschied eine Widmung in ein Geschenk geschrieben haben, ihr Lieblingslied sei: „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“. Ein Vorgesetzter soll diese Widmung gesehen haben. Ein anderer Beamter soll das Lied im Pausenraum in provozierender Absicht laut über sein Handy abgespielt haben. Bei einem dritten mutmaßlichen Vorfall soll ein Polizist durch einen Kollegen rassistisch diskriminiert worden sein. Trotz eines Gesprächs mit Vorgesetzten und dem Antidiskriminierungsbeauftragten soll der Vorfall keine Konsequenzen gehabt haben. Darüber hinaus soll ein Beamter mehrfach durch Reichsbürgeraussagen aufgefallen sein: Deutschland sei keine Demokratie, sondern eine GmbH.

via taz: Bundestagspolizei Reichsbürger in Uniform